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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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gedächtnis

   Buch,  Kapitel
1 1, 7 | ich das sehe, was meinem Gedächtnis entflohen? Wie sündigte 2 1, 8 | stillinnerlich die Worte vor im Gedächtnis; benannte man irgendeinen 3 1, 9 | von uns gefordert wurde. Gedächtnis und Anlagen fehlten uns 4 1, 20| nicht täuschen lassen, mein Gedächtnis war frisch, mit Beredsamkeit 5 2, 7 | Herrn vergelten, daß mein Gedächtnis solches noch einmal im Geiste 6 5, 3 | Philosophie beschäftigt und mein Gedächtnis einiges davon behalten hatte, 7 6, 2 | Gelübden volles Herz dem Gedächtnis der Märtyrer darbringen, 8 6, 7 | hinweg. - Indes war es meinem Gedächtnis entfallen, ihm ernstlich 9 6, 9 | Irrtümern zu bewahren, in sein Gedächtnis eingesenkt. Als er einst 10 9, 4 | mir mein damaliges Ich ins Gedächtnis, und es ist süß für mich, 11 10, 8 | solange ich bin, daß das Gedächtnis hervorbringe, was ich will; 12 10, 8 | ich will, die Farben ins Gedächtnis; und scheide zwischen Weiß 13 10, 9 | Vorstellung von sich in (las Gedächtnis überträgt, die wir, wenn 14 10, 10| hat dies seinen Weg zum Gedächtnis gefunden? ich weiß nicht, 15 10, 10| und doch war es nicht im Gedächtnis. Wo war es also, oder warum 16 10, 10| nicht, weil es schon im Gedächtnis war, aber so entfernt und 17 10, 11| zerstreut und ungeordnet das Gedächtnis behält, indem man denkt, 18 10, 11| gewissermaßen handlich im Gedächtnis Selbst, wo es vorher verstreut 19 10, 11| wieviel Derartiges trägt mein Gedächtnis, was schon aufgefunden ist 20 10, 11| Zwischenräumen von Zeit zu Zeit ins Gedächtnis zurückzurufen, so taucht 21 10, 12| Kapitel~Ebenso enthält mein Gedächtnis die Zahlen- und Maßbegriffe 22 10, 13| Das alles behalte ich im Gedächtnis sowie die Art und Weise, 23 10, 13| habe ich gehört und es im Gedächtnis behalten; ob es auch falsch 24 10, 13| und verstehe, hebe ich im Gedächtnis auf, um mich später zu erinnern, 25 10, 13| jenes frühere Erinnern ins Gedächtnis zu rufen, auch dieses spätere 26 10, 14| Gemütsbewegungen bewahrt mein Gedächtnis; nicht zwar auf dieselbe 27 10, 14| wunderbar, daß der Geist das Gedächtnis selbst ist; denn während 28 10, 14| auftragen, daß er es im Gedächtnis behalte, sagen wir: +Sieh, 29 10, 14| wir: +Sieh, daß du es im Gedächtnis behältst«; und wenn wir 30 10, 14| sagen wir: +Es war nicht im Gedächtnis« und +es ist dem Gedächtnis 31 10, 14| Gedächtnis« und +es ist dem Gedächtnis entschwunden«; indem wir 32 10, 14| indem wir den Geist selbst Gedächtnis nennen: wenn es also ist, 33 10, 14| ihm Freude innewohnt, mein Gedächtnis aber, trotzdem daß ihm Trauer 34 10, 14| traurig ist? Gehört das Gedächtnis etwa nicht zum Geiste? Wer 35 10, 14| Daher ist allerdings das Gedächtnis gewissermaßen der Magen 36 10, 14| Speise desselben: wenn dem Gedächtnis etwas übergeben wird, was 37 10, 14| unähnlich.~Aber siehe, aus dem Gedächtnis nehme ich es, wenn ich sage, 38 10, 14| und danach bestimmend - im Gedächtnis finde ich, was ich sagen 39 10, 14| Wiederkäuen, so wird dies aus dem Gedächtnis durch die Erinnerung wieder 40 10, 14| erlebten Leiden sie dem Gedächtnis anvertraut oder dieses selbst 41 10, 15| gegenwärtig sind, aber in meinem Gedächtnis sind freilich ihre Vorstellungen 42 10, 15| seine Vorstellung in meinem Gedächtnis wäre, so würde ich nicht 43 10, 15| Bild davon nicht in meinem Gedächtnis wäre, so würde ich mich 44 10, 15| sie selbst sind in meinem Gedächtnis. Nenne ich die Vorstellung 45 10, 15| diese Vorstellung in meinem Gedächtnis; und nicht meine ich die 46 10, 15| Erinnerung gegenwärtig. Nenne ich Gedächtnis, so erkenne ich, was ich 47 10, 15| anders erkenne ich's als im Gedächtnis selbst? Ist dies nun sich 48 10, 16| Daher, wenn ich mich an das Gedächtnis erinnere, so steht es selbst 49 10, 16| Vergessenheit, so ist das Gedächtnis und die Vergessenheit dabei; 50 10, 16| Vergessenheit dabei; das Gedächtnis, durch welches, die Vergessenheit, 51 10, 16| dessen wir uns erinnern, im Gedächtnis fest, könnten aber, wenn 52 10, 16| daß +Vergessenheit« im Gedächtnis festgehalten wird. Sie ist 53 10, 16| ist also gegenwärtig im Gedächtnis, so daß wir sie nicht vergessen, 54 10, 16| daß sie nicht an sich im Gedächtnis ist, wenn wir uns ihrer 55 10, 16| erinnere, nicht in meinem Gedächtnis sei? Oder soll ich sagen, 56 10, 16| Vergessenheit sei deshalb in meinem Gedächtnis, damit ich nicht vergesse? 57 10, 16| Vergessenheit in meinem Gedächtnis festgehalten werde, nicht 58 10, 16| einer Sache das Bild im Gedächtnis einprägt, es vorher nötig 59 10, 16| von ihnen die Bilder das Gedächtnis, damit ich sie gegenwärtig 60 10, 16| nicht durch sie selbst im Gedächtnis behalten wird die Vergessenheit, 61 10, 16| verzeichnete sie ihr Bild im Gedächtnis, da sie ja durch ihre Gegenwart 62 10, 16| Gegenwart selbst das ins Gedächtnis Eingezeichnete auslöscht? 63 10, 17| Eine große Kraft ist das Gedächtnis, ich weiß nicht was, das 64 10, 17| nicht empfindet, doch das Gedächtnis festhält, da man im Sinn 65 10, 17| man im Sinn hat, was im Gedächtnis ist: dies alles durchlaufe 66 10, 17| auch über dieses Leben, das Gedächtnis genannt wird, ich werde 67 10, 17| diese meine Kraft, welche Gedächtnis genannt wird, indem ich 68 10, 17| anhaften kann. Es haben nämlich Gedächtnis auch Vieh und Vögel; sonst 69 10, 17| mich darum auch über das Gedächtnis, um den zu erreichen, der 70 10, 17| Ich erhebe nüch über das Gedächtnis; und wo finde ich dich, 71 10, 18| entschwindet, nicht aus dem Gedächtnis schwindet es da, wie irgendein 72 10, 18| Augen verlorengegangen, im Gedächtnis aber wurde es festgehalten.~ 73 10, 19| suchen wir es, wenn nicht im Gedächtnis selbst? Und wenn hier etwas 74 10, 19| andere gesucht; weil das Gedächtnis empfand, nicht alles zugleich 75 10, 19| Name da, wenn nicht aus dem Gedächtnis? Auch wenn wir ihn erkennen, 76 10, 20| ich mich sorge, ob sie im Gedächtnis, ruhe; denn wenn sie dort 77 10, 20| nicht; aber ich frage, ob im Gedächtnis die Seligkeit ruhe. Denn 78 10, 20| das der Name ist, in ihrem Gedächtnis festgehalten würde.~ 79 10, 21| Kapitel~Ist es mit dein Gedächtnis so, wie sich jemand Karthagos 80 10, 21| daran die Kunde in meinem Gedächtnis, so daß ich mich zuweilen 81 10, 21| hört, dieselbe nach dem im Gedächtnis vorgefundenen Begriffe gedacht.~ 82 10, 23| irgendwelche Kunde davon in ihrem Gedächtnis gäbe. Warum also freuen 83 10, 24| habe, bleibst du in meinem Gedächtnis, und da finde ich dich, 84 10, 25| wo bleibst du in meinem Gedächtnis, Herr, wo bleibst du da? 85 10, 25| errichtet? Du hast mein Gedächtnis gewürdigt, in ihm zu wohnen, 86 10, 25| Seele selbst, der in meinem Gedächtnis ist, da die Seele sich auch 87 10, 25| gewürdigt, zu wohnen in meinem Gedächtnis, seit ich dich lerne. Und 88 10, 26| nicht warst du in meinem Gedächtnis, ehe ich dich lernte. Wo 89 11, 18| vergangen sind, aus dem Gedächtnis, sondern nur Worte, die 90 11, 28| was er auffaßt, in sein Gedächtnis übergeht. Wer also leugnet, 91 11, 28| vortrage, als Vergangenes dem Gedächtnis anheim; und die Dauer dieser 92 11, 28| Tätigkeit zerteilt sich in das Gedächtnis dessen, was ich gesagt habe 93 11, 28| Handlung völlig beendet in das Gedächtnis übergegangen ist. Und was


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