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Aurelius Augustinus
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IntraText - Konkordanzen

messen

   Buch,  Kapitel
1 5, 3 | zählen und den Sternenhimmel messen und nach den Bahnen der 2 11, 16| sind sich gleich. Aber wir messen die Zeiten nur im Vorübergehen, 3 11, 16| sie durch die Wahrnehmung messen. Wer aber kann vergangene 4 11, 16| aber kann vergangene Zeiten messen, die nicht mehr sind oder 5 11, 16| zu behaupten wagte, etwas messen zu können, was gar nicht 6 11, 21| die Zeit im Vorübergehen messen, so daß wir sagen können, 7 11, 21| so groß wie jene. Deshalb messen wir, wie ich sagte, die 8 11, 21| Ich weiß es, daß wir sie messen, und daß das, was nicht 9 11, 21| Zukunft nicht sind. Wie messen wir aber die gegenwärtige 10 11, 21| was nicht mehr ist. Was messen wir aber, wenn nicht die 11 11, 21| Dauer. In welcher Dauer messen wir also die vorübergehende 12 11, 21| Aber was noch nicht ist, messen wir nicht, oder in der Gegenwart, 13 11, 21| vorübergeht? Aber wir können nicht messen, was keine Dauer hat. oder 14 11, 21| vorübergeht. Aber wir können nicht messen, was nicht mehr ist.~ 15 11, 23| Drehungen dieser Scheibe zu messen, und sagen zu können, daß 16 11, 23| die Bewegung der Körper messen und zum Beispiel sagen, 17 11, 23| wir den Umlauf der Sonne messen und sagen, er sei um die 18 11, 24| ich nicht imstande, sie zu messen, als nur etwa von der Zeit 19 11, 24| mit dem wir ihre Länge messen, wer erkennt nicht, was 20 11, 24| bewegt, bald stillsteht, so messen wir doch nicht bloß jene 21 11, 26| die Bewegung eines Körpers messen, wie lang sie ist und in 22 11, 26| ich also die Zeit selbst? Messen wir etwa die längere Zeit 23 11, 26| durch das Maß eines Fußes messen? Denn so scheinen wir durch 24 11, 26| Maß einer langen Silbe zu messen und nennen sie doppelt so 25 11, 26| sie doppelt so lang. So messen wir den Umfang von Gedichten 26 11, 26| Papier stehen - denn so messen wir räumliche Ausdehnungen, 27 11, 27| Unterbrechung; laßt sie uns messen, solange sie noch ertönt, 28 11, 27| nicht mehr möglich, sie zu messen; laßt sie uns also wirklich 29 11, 27| laßt sie uns also wirklich messen und sagen, welche Dauer 30 11, 27| Ende, wo sie aufhörte. Wir messen nämlich den Zwischenraum 31 11, 27| es also möglich, sie zu messen? Und doch messen wir die 32 11, 27| sie zu messen? Und doch messen wir die Zeiten; aber weder 33 11, 27| die vorübergehende Zeit messen wir, und dennoch messen 34 11, 27| messen wir, und dennoch messen wir die Zeit.~"O Gott, du 35 11, 27| festhalten und sie beim Messen der langen anwenden, um 36 11, 27| ist, sie ist ja erst zu messen, wenn sie beendet ist. Hat 37 11, 27| vorübergegangen. Was soll ich da messen? Wo ist denn die kurze Silbe, 38 11, 27| selbst das Stillschweigen messen und sagen, dieses Schweigen


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