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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • VIERTES BUCH
    • Dreizehntes Kapitel
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Dreizehntes Kapitel

Damals kannte ich das nicht und liebte nur das niedere Schöne; ich wandelte dein Abgrund entgegen und sprach zu meinen Freunden: Sollen wir nicht nur das Schöne lieben? Aber was ist denn schön und was ist Schönheit? Was zieht uns zu dem, was befreundet uns dem, das wir lieben: Wenn es nicht Ansehen und Schönheit besäße, nimmer würden wir uns von ihm fesseln lassen. Und ich bemerkte wohl, wie das Schöne eine Harmonie des Ganzen sei, das Schickliche aber die Harmonie der Teile, wie ein Teil des Körpers sich dem ganzen Körper anfüge oder die Ferse dem Fuße u. a. m. Diese Betrachtung erfüllte mich ganz und gar und ich schrieb über "Das Schöne und Schickliche", einige Bücher, ich glaube zwei oder drei waren es. Du weißt es, o Gott, denn mir ist es entfallen. Ich besitze sie nicht mehr, sie kamen mir abhanden, ich weiß es nicht, wie.




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