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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • FÜNFTES BUCH
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FÜNFTES BUCH

Erstes Kapitel

Empfange das Opfer meiner Bekenntnisse aus der Hand meines Mundes und heile alle meine Gebeine, und sie müssen sagen: Herr, wer ist deinesgleichen? Denn wer vor dir bekennt, der lehrt dich nicht, wes Geistes Kind er ist, denn deinem Auge ist auch ein verschlossenes Herz offen, und der Menschen Härte drängt nicht zurück deine Hand, sondern du schmilzest sie, wenn du willst, sei es nun als Erbarmer oder als rächender Richter, und es bleibt nichts vor deiner Hitze verborgen. Aber meine Seele lobe dich, daß sie dich liebe; sie bekenne sich zu deinem Erbarmen, daß sie dich lobe. Nicht weicht noch schweigt vor deinem Lobe das All deiner Schöpfung; nicht des Menschen Geist, der durch sein Bekenntnis sich wendet zu dir, nicht die Tiere noch die Körper hören auf dich zu preisen durch den Mund der sie betrachtenden Menschen, auf daß unsere Seele sich erhebe aus ihrer Laßheit zu dir, gestützt von deiner Schöpfung, und sich hinaufringe zu dir, der du solches wundervoll schufest. Das aber ist Erquickung und wahre Stärke.




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