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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • FÜNFTES BUCH
    • Elftes Kapitel
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Elftes Kapitel

Was die Manichäer ferner in deinen Schriften getadelt hatten, das, glaubte ich, könne nicht verteidigt werden; doch wünschte ich zuweilen mit irgendeinem in jenen Büchern bewanderten Manne über einzelnes zu sprechen und seine Meinung darüber zu erfahren. Schon in Karthago hatten mich die Reden eines gewissen Helpidius angeregt, die er gegen die Manichäer hielt, da er solche Stellen aus der Schrift anführte, denen man nicht leicht widersprechen konnte, und die Antwort jener schien mir auf schwachen Füßen zu stehen. Doch brachten sie diese nicht öffentlich vor, sondern nur im geheimen, indem sie sagten, die Schriften des Neuen Testamentes seien gefälscht worden von Leuten, welche das jüdische Gesetz dem christlichen Glauben hatten einpflanzen wollen; doch konnten sie keine unverfälschten Exemplare aufweisen. Mich aber, der ich nun gefangen und erstickt war, bedrückten bei meinen körperlichen Vorstellungen jene Massen, unter welchen ich keuchend die klare reine Luft deiner Wahrheit nicht atmen konnte.




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