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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • ZEHNTES BUCH
    • Dreizehntes Kapitel
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Dreizehntes Kapitel

Das alles behalte ich im Gedächtnis sowie die Art und Weise, wie ich es erlernte. Auch vieles, was dagegen fälschlich eingewendet wurde, habe ich gehört und es im Gedächtnis behalten; ob es auch falsch ist, so ist es doch nicht falsch, wenn ich mich daran erinnere; auch daran erinnere ich mich, daß ich jenes Wahre unterschieden habe von dem Falschen, das dagegen eingewendet wurde. Ein anderes ist es, daß ich jetzt sehe, wie ich jenes unterscheide, ein anderes, daß ich mich erinnere, es oft unterschieden zu haben, da ich es oft durchdachte. Darum erinnere ich mich auch oft, es verstanden zu haben; und was ich jetzt unterscheide und verstehe, hebe ich im Gedächtnis auf, um mich später zu erinnern, daß ich es jetzt verstanden habe. Also erinnere ich mir mein früheres Erinnern, so wie ich später, wenn ich mich erinnern werde, daß ich jetzt imstande war, mir jenes frühere Erinnern ins Gedächtnis zu rufen, auch dieses spätere Erinnern der Kraft meines Gedächtnisses verdanken werde.




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