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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • ELFTES BUCH
    • Siebentes Kapitel
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Siebentes Kapitel

O Gott, du rufst uns zur Erkenntnis des Wortes, das Gott ist bei dir, das von Ewigkeit gesprochen und durch das alle Dinge ewig gesprochen werden; dein Wort endet nicht und wird kein anderes gesprochen, damit das Ganze ausgesprochen werde, sondern es wird damit alles zugleich und von Ewigkeit her ausgesprochen; sonst wäre ja dort Wechsel und Zeit und keine wahre Ewigkeit noch wahre Unsterblichkeit. Dies erkenne ich, mein Gott, und danke dir dafür. Ich erkenne es, bekenne es dir, o Herr, und mit mir erkennt es und preist dich ein jeder, der gegen die gewisse Wahrheit nicht undankbar ist. Wir erkennen, Herr, wir erkennen, daß insofern etwas nicht mehr ist, was es früher war, und etwas ist, was es früher nicht war, es insoweit vergeht und entsteht. Deshalb findet sich in deinem Worte kein Vergang noch ein Fortgang, weil es wahrhaft unsterblich und reich ist. Du sprichst mit deinem Wort, das gleich dir ewig ist, zugleich und ewig alles, was du aussprichst, und alles, was du sagst, daß es werde, wird und nicht anders als durch dein Wort schaffst du und doch nicht zugleich und ewig werden alle Dinge, die du durch dein Wort schaffst.




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