Index | Wörter: alphabetisch - Frequenz - rückläufig - Länge - Statistik | Hilfe | IntraText-Bibliothek
Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

IntraText CT - Text

  • ELFTES BUCH
    • Neunundzwanzigstes Kapitel
zurück - vor

Hier klicken um die Links zu den Konkordanzen auszublenden

Neunundzwanzigstes Kapitel

Aber deine Güte ist besser denn Leben, siehe mein Leben ist Zerstreuung und deine Rechte hat mich aufgenommen in meinem Herrn, dem Menschensohn, dem Mittler zwischen dir, dem Einen und uns, den Vielen, in Vielem durch Vieles, damit ich durch ihn es ergreife, von dem auch ich ergriffen bin und mich von meiner Vergangenheit abwende, vergesse, was da hinten ist, und mich ausstreckend nicht nach dem, was künftig und vorübergehend, sondern zu dem, was da vorne ist, nicht zerstreut, sondern strebend, eile ich der Palme der ewigen Berufung zu; wo ich höre die Stimme deines Lobes und deine Wonne schaue, die weder kommt noch vorübergeht. jetzt aber sind meine Jahre Jahre des Seufzens. Du bist mein Trost, Herr, du bist mein ewiger Vater; ich aber bin dem Wechsel der Zeiten hingegeben, deren Ordnung mir unerforschlich ist; meine Gedanken, das innerste Leben meiner Seele, werden von dem stürmischen Wechsel zerrissen, bis ich, gereinigt und geläutert durch deiner Liebe Glut, ganz in dich mich ergieße und sammle.




zurück - vor

Index | Wörter: alphabetisch - Frequenz - rückläufig - Länge - Statistik | Hilfe | IntraText-Bibliothek

Best viewed with any browser at 800x600 or 768x1024 on Tablet PC
IntraText® (V89) - Some rights reserved by Èulogos SpA - 1996-2007. Content in this page is licensed under a Creative Commons License