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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • ELFTES BUCH
    • Dreißigstes Kapitel
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Dreißigstes Kapitel

Stark und fest will ich stehen in dir, in meinem Urbild, in deiner Wahrheit, und ich werde nicht dulden die Fragen der Menschen, die in strafbarer Sucht nach mehrerem, als sie hoffen können, dürsten und sagen: "Was tat Gott, ehe er Himmel und Erde schuf? Und wie kam Ihm der Gedanke, etwas zu schaffen, da Er doch nie zuvor etwas machte? " Gib ihnen, Herr, daß sie recht bedenken, was sie sagen, und daß sie finden, daß man nicht reden kann von "niemals", wo es keine Zeit gibt. Wenn man sagt, "er habe nie etwas geschaffen", so heißt das nichts anderes, als "er habe zu keiner Zeit etwas geschaffen". Mögen sie also erkennen, daß keine Zeit sein könne ohne Schöpfung und mögen sie abstehen, diese Verkehrtheit zu wiederholen. Mögen auch sie ihr Verlangen nach dem erstrecken, was da vorne ist, und dich erkennen vor aller Zeit als den ewigen Schöpfer aller Zeiten, also, daß keine Zeit mit dir gleich ewig sei noch irgendeine Kreatur, auch wenn sie selbst uns über die Zeit hinausreicht.




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