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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • ZWÖLFTES BUCH
    • Dreißigstes Kapitel
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Dreißigstes Kapitel

Bei dieser Mannigfaltigkeit von wahren Meinungen möge die Wahrheit selbst die Übereinstimmung erzeugen und möge unser Gott sich unser erbarmen, daß wir einen rechten Gebrauch machen und wir alle eins seien in der Liebe, die des Gesetzes Endzweck ist; wenn mich daher jemand fragt, was Moses von diesem allem gemeint habe, so sind dies nicht Reden, die zu meinen Bekenntnissen passen, wofern ich dir nicht bekenne, ich weiß es nicht, und doch weiß ich, daß diese Meinungen wahr sind, mit Ausnahme der grob sinnlichen, über die ich auch soviel als nötig meine Ansicht geäußert habe. jene hoffnungsvollen Kleinen mögen die Worte deines Buches, in ihrer Einfalt so erhaben und in ihrer Kürze so reich, nicht abschrecken. Aber wir alle, die wir, wie ich bekenne, in diesen Worten Wahres erkennen, laßt uns gegenseitig lieben und uns ebenso dich lieben, unseren Gott, die Quelle der Wahrheit, wenn wir nicht nach Eitlem, sondern nach ihr dürsten, und laßt uns ebenso deinen Diener, den Spender dieser Schrift, voll deines Geistes, also ehren, daß wir glauben, daß er diese Worte durch deine Eingebung geschrieben habe, was durch das Licht der Wahrheit wie durch den heilsamen Erfolg aus ihnen hervorleuchtet.




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