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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • DREIZEHNTES BUCH
    • Viertes Kapitel
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Viertes Kapitel

Was könnte dir also an der Seligkeit, die du dir selbst bist, mangeln, auch wenn jene Wesen nicht wären oder wenn sie auch in ihrer Unvollkommenheit geblieben wären, die du nicht, weil du ihrer bedurft hättest, gemacht hast, sondern aus der Fülle deiner Güte, die du ordnetest und gestaltetest, aber nicht damit durch sie gleichsam deine Freude vollkommen würde? Gewiß mißfällt dir ihre Unvollkommenheit. Denn dein guter Geist schwebte auf den Wassern; er wurde nicht etwa von denselben getragen, um auf ihnen gleichsam zu ruhen. Denn von welchen es heißt, ein guter Geist ruhe auf ihnen, die läßt er in sich ruhen. Aber dein unvergänglicher und unveränderlicher Wille, der sich selbst in sich genügt, schwebte über dem Leben, das du erschaffen hattest, denn leben und selig leben nicht dasselbe ist, weil es auch in seiner Finsternis umhertreibend lebt; es muß zu dem zurückkehren, von dem es geschaffen ist und immer mehr aus der Quelle des Lebens leben und das Licht in Seinem Lichte schauen und darin seine Vollkommenheit, seine Herrlichkeit und Seligkeit finden.




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