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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • DREIZEHNTES BUCH
    • Sechstes Kapitel
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Sechstes Kapitel

Was aber war die Ursache, o Licht, du Quell der Wahrheit (laß mein Herz sich dir nahen, damit es mich nicht zum Irrtume verleite, zerstreue seine Finsternis und sage mir), ich bitte dich bei der Liebe, der Quelle alles Heiles, sage mir, welches war die Ursache, daß erst nach der Erwähnung des Himmels, nach Erwähnung der wüsten und leeren Erde und der Finsternis auf der Tiefe die Schrift deines Geistes erwähnt? Etwa darum, weil es nötig war, Ihn so zu bezeichnen, ihn über etwas schweben zu lassen, und konnte dieses nicht geschehen, wenn nicht zuvor erwähnt war, worüber der Geist schwebte. Nicht über dem Vater, nicht über dem Sohne schwebte Er; und es ließe sich nicht mit Recht sagen, Er schwebte über etwas, wenn Er nicht wirklich über etwas schwebte. Zuvor mußte also gesagt werden, worüber er schwebte, dann konnte dessen erwähnt werden, welcher nicht anders als schwebend bezeichnet werden sollte. Warum aber sollte von Ihm nicht anders als schwebend gesprochen werden?




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