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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • DREIZEHNTES BUCH
    • Siebentes Kapitel
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Siebentes Kapitel

Von hier aus folge, wer es vermag, mit seinen Gedanken deinem Apostel, wenn er sagte: Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben ist, wenn er sagt: Strebet nach den besten Gaben. Und ich will euch einen köstlicheren Weg zeigen; und weiter: Ich beuge meine Knie gegen den Vater unseres Herrn Jesu Christi, auf daß ihr erkennen möchtet, daß Christum heb haben viel besser ist denn alles Wissen, auf daß ihr erfüllet werdet mit allerlei Geistesfülle. Deshalb schwebte er im Anfange über dem Wasser. Zu wem soll ich sprechen? Wie soll ich reden von dem Hinabziehen der Leidenschaft in den tiefen Abgrund und von der Erhebung der Liebe durch den Geist, der über dem Wasser schwebte? Zu wem soll ich sprechen? Wie soll ich es aussprechen? Es ist kein Ort, wo wir sinken und emporsteigen. Was ist ähnlicher? Was ist unähnlicher? Es sind unsere Leidenschaften, es sind die Regungen unserer Liebe; die Unreinheit unseres Geistes zieht uns durch die Liebe zu irdischen Sorgen in diesen Abgrund hinab und die Heiligkeit hebt uns empor durch das Verlangen der Gewißheit, so daß sich unsere Herzen zu dir emporrichten, wo dein Geist über dem Wasser schwebt, und wir zu der Ruhe gelangen, die über alles hinaus wohnt, wenn unsere Seele durch die Wasser hindurchgegangen ist, die ohne Wesen sind.




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