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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • DREIZEHNTES BUCH
    • Neunundzwanzigstes Kapitel
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Neunundzwanzigstes Kapitel

und ich forschte, daß ich fände, ob du sieben- oder achtmal gefunden hast, daß deine Werke gut sind, da sie dir wohl gefielen; und ich fand in deinem Sehen keine Zeitabschnitte, worin ich hätte erkennen können, daß du so oft gesehen, als du schufest, und ich sprach: "O Herr, ist nicht diese deine Schrift wahr, da du sie eingegeben hast, du der Wahrhaftige und die Wahrheit selber? Warum also sagst du mir, in deinem Sehen seien keine Zeitabschnitte; und diese deine Schrift sagt mir doch, bei allem, was du schufest, habest du Tag für Tag gesehen, daß es gut sei? Und wenn ich es zählte fand ich, wie oft." Hierauf antwortetest du mir, mein Gott, und sagtest mit mächtiger Stimme deinem Knechte in das innere Ohr meiner Seele, zerreißest die Taubheit meines Ohres und rufst: "O Mensch, was meine Schrift dir sagt, das sage ich dir. " Sie sagt es dir freilich in der Zeit, bei meinem Worte aber gibt es keine Zeit, da es mit mir in gleicher Ewigkeit besteht. So sehe ich auch die Dinge, die ihr durch meinen Geist sehet. Und wenn er sie in der Zeit sicher, sehe ich sie nicht in der Zeit, wie auch ich nicht das in der Zeit rede, was ihr in der Zeit redet.




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