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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • DREIZEHNTES BUCH
    • Dreiunddreißigstes Kapitel
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Dreiunddreißigstes Kapitel

Deine Werke mögen dich preisen, damit wir dich heben; und wir wollen dich lieben, auf daß deine Werke dich preisen, ihren Anfang und ihr Ende, ihren Aufgang und ihren Untergang, ihre Zunahme und Abnahme ihre Schönheit und ihren Mangel in der Zeit haben. Denn aus Nichts sind sie von dir, aber nicht aus dir gemacht, nicht aus irgendeiner Materie, die nicht dein war oder die schon vorher war, sondern aus einer mitgeschaffenen, d. h. von dir zugleich geschaffenen Materie, da du ihre Gestaltlosigkeit ohne irgendeinen Zwischenraum der Zeit gestaltetest. Denn wenn ein Unterschied ist zwischen der Materie des Himmels und der Erde, zwischen der Schönheit dieser und der Schönheit jenes, so hast du zwar den Stoff aus nichts, die Gestalt der Erde aber aus einer gestaltlosen Materie, beides jedoch zugleich gemacht, so daß mit der Schönheit des Stoffs auch ohne allen Zwischenraum die Schöpfung der Gestalt zugleich stattfand.




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