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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • DREIZEHNTES BUCH
    • Achtunddreißigstes Kapitel
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Achtunddreißigstes Kapitel

Wir sehen daher alle Dinge, die du gemacht hast, weil sie sind; aber weil du sie siehest, sind sie. Und weil sie sind, sehen wir sie äußerlich, und weil sie gut sind, innerlich; du aber sahest sie dort als bereits gemacht, als sie noch nicht waren und gemacht werden sollten. Zu anderer Zeit waren wir geneigt, das Gute zu tun, nachdem es dein Geist in unsern Herzen erzeugt hatte; aber es war eine Zeit, wo wir dich flohen und nur zum Bösen geneigt waren. Du aber, einziger und gütiger Gott, hörtest nie auf, Gutes zu tun. Und wenn einige unserer Werke durch die Gabe deiner Gnade gut sind, sie sind doch nicht ewig; sie lassen uns hoffen, einst in deiner unaussprechlichen Heiligung zu ruhen. Du aber, du Gut, das keines Gutes bedarf, ruhest immer, weil deine Ruhe du selbst bist. Welcher Mensch aber wird dem Geiste des Menschen das Verständnis dieser Wahrheit geben, welcher Engel sie dem Engel offenbaren, welcher Engel dem Menschen? Von dir muß sie erbeten sein, bei dir will gesucht sein, bei dir muß man anklopfen - so, so werden wir empfangen, so werden wir finden, so wird uns aufgetan. Amen.




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