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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • ERSTES BUCH
    • Fünfzehntes Kapitel
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Fünfzehntes Kapitel

Erhöre, o Gott, mein Gebet, daß meine Seele nicht müde werde unter deiner Zucht und daß ich nicht lasch werde im Bekenntnis deines unendlichen Erbarmers, durch welches du mich von allen Irrwegen abgebracht hast, daß du mir süßer wirst als alle Verführungen, denen ich folgte, daß ich dich hebe mit allen Kräften und deine Hand erfasse mit ganzem Herzen und du mich entreißest aller Versuchung bis ans Ende. Denn dir, o Herr, mein König und mein Gott, deinem Dienste sei gewidmet, was ich als Knabe Nützliches erlernte, was ich spreche, schreibe, lese und zähle; wenn ich Eitles erlernte, züchtigtest und vergabst du mir meine sündhafte Lust an solcherlei Eitelkeiten. Und ich lernte durch sie wohl viel nützliche Worte, die aber auch ohne eitle Dinge erlernt werden können, und das ist der sichere Weg, auf dem die Knaben wandeln sollten.




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