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Aurelius Augustinus
Bekenntnisse

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  • DREIZEHNTES BUCH
    • Vierunddreißigstes Kapitel
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Vierunddreißigstes Kapitel

Wir haben auch untersucht, was du uns vorbilden wolltest, als du dies in solcher Ordnung werden und in solcher Ordnung aufzeichnen ließest, und wir sahen, daß jedes einzelne gut war und alles zusammen sehr gut war, und alles zusammen sehr gut in deine. Worte, in deinem Eingeborenen; Himmel und Erde, das Haupt und der Leib der Kirche, in der Vorherbestimmung vor allen Zeiten, ohne Morgen und Abend. Als du aber begannest, in der Zeit zu erfüllen, was du vor aller Zeit verordnet hattest, daß du das Verborgene offenbartest und unser Untergeordnetes ordnetest; weil unsere Sünde auf uns lag und wir fern von dir in den finsteren Abgrund geraten waren; da schwebte dein Geist über uns, um uns zur gelegenen Zeit zu helfen; da rechtfertigtest du die Gottlosen und schiedest sie von den Ungerechten; da gründetest du das Ansehen deines Wortes bei den Leitern, die von dir belehrt werden, und den Untergebenen, die ihnen folgen sollten; da versammeltest du die Menge der Ungläubigen zu einer Verschwörung, damit der Eifer der Gläubigen an den Tag trete und Werke der Barmherzigkeit hervorbrächte, indem sie auch den Dürftigen ihr irdisches Vermögen darreichten, um einen Schatz im Himmel zu erwerben. Und dann zündetest du gewisse Lichter an der Veste des Himmels an, deine Heiligen, die das Wort des Lebens haben und mit geistlichen Gaben begnadigt in erhabenem Ansehen glänzen; und um die ungläubigen Völker zu dir zu führen, hast du dann Sakramente und sichtbare Wunder und verkündigende Stimmen des Wortes nach dem Firmamente des Wortes, durch die auch über die Gläubigen deine Segnungen ausgegossen wurden, aus einer körperlichen Materie gebildet; und endlich hast du der Gläubigen lebendige Seele durch die von der Kraft der Enthaltsamkeit geheiligten Regungen des Herzens gebildet; und dann erneuertest du nach deinem Bilde und Gleichnisse den Geist, der, nur dir allein ergeben, keines menschlichen Ansehens zur Nachahmung bedürfte, der du der bewährten Erkenntnis die Handlungen der Vernunft unterwarfest, wie das Weib dem Manne; und du wolltest, daß allen deinen Dienern, die du zur Förderung der Gläubigen in diesem Leben bestellt hast, von allen diesen deinen Kindern zu ihrem zeitlichen Bedürfnisse Werke dargereicht werden, die Früchte für die Ewigkeit. Dieses alles sehen wir, und es ist sehr gut, weil du es in uns siehst, der du uns den Geist verliehen hast, um es durch ihn zu sehen, und in ihnen dich zu lieben.




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