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Samyutta Nikáya

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  • 4. Mára-Samyutta - Vom Mára
    • 11-20 Dutiya vagga - Zweiter Abschnitt
      • S.4.15. Das Denken
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S.4.15. Das Denken

 

1. Also habe ich vernommen.
Einstmals weilte der Erhabene im Jetahaine, im Parke des Anáthapindiika.

2. Da nun begab sich Mára, der Böse, dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben hatte, redete er den Erhabenen mit der Strophe an:

"Die geistige Fessel, die da im Luftraum schwebt: *f416)
Mit dieser will ich dich binden; nicht kannst du von mir loskommen, o Samana."

3. (Der Erhabene:)

"Formen, Töne, Geschmäcke, Gerüche, Tastgefühle, was den Sinn ergötzt,
Danach hege ich kein Begehren mehr; du bist geschlagen, Todbringer."

4. Da merkte Mára, der Böse: es kennt mich der Erhabene, es kennt mich der Führer auf dem Heilspfad, und verschwand auf der Stelle leidvoll und betrübt.




*f416) Die Verse finden sich auch im Vinaya, in der Márakathá des Mahávagga (=1.21). Páso mánaso ist die Fessel, die mit dem Denksinn zusammenhängt (Komm. manasampayutto), gemeint sind die Sinne und ihre äußeren Bereiche, die im Denksinn und den dhamma, den impirischen Dingen, gipfeln. Antalikkhacaro carati ist Umschreibung für antalikkhe carati. Die Fessel schwebt im Luftraum, weil von allen Seiten die sinnlichen Eindrücke an den Denksinn herantreten.







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