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Samyutta Nikáya

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  • 36. das Vedaná-Samyutta
      • S.36.29 Gereinigt überweltlich
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S.36.29 Gereinigt überweltlich

 

Drei Gefühle gibt es, ihr Mönche, welche drei? Wohlgefühl, Wehgefühl, Weder-weh-noch-wohl-Gefühl. Diese drei Gefühle gibt es.

 

Es gibt, ihr Mönche, weltliche Verzückung, es gibt überweltliche Verzückung, es gibt überweltliche Verzückung, die noch überweltlicher ist. Es gibt weltliches Wohl, überweltliches Wohl und überweltliches Wohl, das noch überweltlicher ist. Es gibt weltlichen Gleichmut, überweltlichen Gleichmut und überweltlichen Gleichmut, der noch überweltlicher ist. Es gibt weltliche Erlösung, überweltliche Erlösung und überweltliche Erlösung, die noch überweltlicher ist.

 

Was ist, ihr Mönche, weltliche Verzückung? Diese fünf Begehrungen gibt es, ihr Mönche. Welche fünf? Die durch das Auge ins Bewußtsein tretenden Formen, die durch das Ohr ins Bewußtsein tretenden Töne, die durch die Nase ins Bewußtsein tretenden Düfte, die durch die Zunge ins Bewußtsein tretenden Säfte, die durch den Körper ins Bewußtsein tretenden Gegenstände, die durch den Geist ins Bewußtsein tretenden Dinge, die ersehnten, geliebten, entzückenden, dem Begehren entsprechenden, reizenden. Was nun, ihr Mönche, durch diese 5 Begehrungen bedingt, an Verzückung aufsteigt, das nennt man, ihr Mönche, weltliche Verzückung.

 

Was ist, ihr Mönche, überweltliche Verzückung? Da weilt der Mönch, ihr Mönche, gar fern von Begierden, fern von unheilsamen Dingen, mit Erwägen und Sinnen im abgeschieden geborenen Verzückungswohl, in der Weihe der ersten Schauung. Nach zur Ruhekommen von Erwägen und Sinnen weilt er in innerer Meeresstille, in der Einheit des Gemütes, ohne Erwägen und Sinnen im einigungsgeborenen Verzückungswohl in der Weihe der zweiten Schauung. Das nennt man, ihr Mönche, überweltliche Verzückung.

 

Was ist, ihr Mönche, überweltliche Verzückung, die noch überweltlicher ist? Was da, ihr Mönche, im triebversiegten Mönch, der sein Herz als von Reiz, Abwehr und Verblendung erlöst betrachtet, an Verzückung aufsteigt, das nennt man, ihr Mönche, überweltliche Verzückung, die noch überweltlicher ist.

 

Und was ist, ihr Mönche, weltliches Wohl? Diese fünf Begehrungen gibt es, ihr Mönche, welche fünf: Durch die 5 Sinne ins Bewußtsein tretende Objekte, die ersehnten, geliebten, entzückenden, angenehmen, dem Begehren entsprechenden, reizenden. Was nun, ihr Mönche, durch diese 5 Begehrungen bedingt, an Wohl und Frohsinn aufsteigt, das nennt man, ihr Mönche, weltliches Wohl.

 

Was ist, ihr Mönche, überweltliches Wohl? Da weilt der Mönch, ihr Mönche, im Verzückungswohl der ersten und zweiten Schauung. Nach Entreizung der Verzückung weilt er gleichmütig, achtsam, klar bewußt, ein Wohl empfindet er im Körper, von dem die Edlen sagen: 'Der gleichmütig Achtsame weilt im Wohl: so weilt er in der Weihe der dritten Schauung'. Das nennt man, ihr Mönche, überweltliches Wohl.

 

Was ist, ihr Mönche, überweltliches Wohl, das noch überweltlicher ist? Was da, ihr Mönche, im triebversiegten Mönch, der sein Herz von Reiz, Abwehr und Verblendung gelöst betrachtet, an Wohl aufsteigt, das nennt man, ihr Mönche, überweltliches Wohl, das noch überweltlicher ist.

 

Was ist, ihr Mönche, weltlicher Gleichmut? Diese fünf Begehrungen gibt es ihr Mönche, welche fünf? Durch die 5 Sinne ins Bewußtsein tretende Objekte, die ersehnten, geliebten, entzückenden, angenehmen, dem Begehren entsprechenden, reizenden. Was nun, ihr Mönche, durch diese 5 Begehrungen bedingt, an Gleichmut aufsteigt, das nennt man, ihr Mönche, weltlichen Gleichmut.

 

Was ist, ihr Mönche, überweltlicher Gleichmut? Da weilt, ihr Mönche, der Mönch nach Überwindung von Wohl, nach Überwindung von Wehe, nach dem schon früheren Aufhören von Frohsinn und Trübsinn, in der Weihe der vierten Schauung, ohne Wehe und Wohl, in gleichmütig vollkommen reiner Achtsamkeit. Das nennt man, ihr Mönche, überweltlichen Gleichmut.

 

Was ist, ihr Mönche, überweltlicher Gleichmut, der noch überweltlicher ist? Was da, ihr Mönche, im triebversiegten Mönch, der sein Herz von Reiz, Abwehr und Verblendung erlöst betrachtet, an Gleichmut aufsteigt, das nennt man, ihr Mönche, überweltlichen Gleichmut, der noch überweltlicher ist.

 

Was ist, ihr Mönche, weltliche Erlösung? Weltliche Erlösung ist an Form gebunden.

 

Was ist, ihr Mönche, überweltliche Erlösung? Überweltliche Erlösung ist an Formlosigkeit gebunden.

 

Was ist, ihr Mönche, überweltliche Erlösung, die noch überweltlicher ist? Was da, ihr Mönche, im triebversiegten Mönch, der sein Herz von Reiz, Abwehr, Verblendung erlöst betrachtet, an Erlösung aufsteigt, das nennt man, ihr Mönche, überweltliche Erlösung, die noch überweltlicher ist". 




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