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Richard Wagner
Der Fliegende Holländer

IntraText - Konkordanzen

(Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen)
abbil-krach | krank-wuten | wunde-zweit

                                                Fettdruck = Main text
     Aufzug                                     Grau = Kommentar
1 2 | Dalands. An den Seitenwänden Abbildungen von See Gegenständen, Karten 2 1 | Die Frist ist um, ~und abermals verstrichen sind sieben 3 3 | dem Seerufe der Mannschaft abfährt. Senta sucht sich mit Gewalt 4 3 | gespenstischer Regsamkeit die Abfahrt vorbereitet. ~~Befrag' die 5 2 | das Blut in mir gerinnen! ~Abscheulich' Bild, du sollst hinaus, ~ 6 3 | von da aus ruft sie dem absegeinden Holländer nach. ~Senta ~ 7 2 | ohne ihr Auge vom Holländer abzuwenden.] ~Daland ~Mein Kind, du 8 2 | Dem Spinnrad Ruh'! ~Mary [ärgerlich] ~Ich spinne fort. ~Senta ~ 9 2 | das Heil, ~würd' es, du Ärmster, dir duch mich zuteil! ~ 10 2 | Könntest das Geschick du ahnen, ~dem dann mit mir du angehörst, ~ 11 3 | Du kennst mich nicht, ~du ahnst nicht, wer ich bin! ~Er 12 3 | Wohl kenn' ich ihn mir ahnte, was geschieht! ~Doch du . . . 13 | All 14 | allem 15 | alles 16 2 | berauscht mein Busen ein? ~Allmächt'ger, was so hoch mich erhebet, ~ 17 per| Jäger (Tenor) ~Mary, Senta's Amme (Mezzo-Sopran) ~Der Steuermann 18 2 | Daland zu hören, nur in den Anblick des Mädchens versunken ist. 19 2 | dein Vater war. ~Senta ~Der andre? ~Erik ~Wohl erkannt' ich 20 1 | reich, wählt ich doch keinen andren. ~Holländer ~Hab' Dank! 21 1 | Schlafe auf und brummt den Anfang seines Liedes erneut. ~Mein 22 2 | ahnen, ~dem dann mit mir du angehörst, ~dich würd' es an das Opfer 23 3 | Ewigkeit! ~Erik [in furchtbarer Angst] Zu Hilfe! Rettet, rettet 24 1 | und Wetter ~ihr mir den Ankerplatz? ~Daland ~Behüt' es Gott! ~ 25 2 | Armen, ist im träumerischen Anschauen des Bildes im Hintergrunde 26 3 | Senta ~O frage nicht! Antwort darf ich nicht geben. ~Erik ~ 27 3 | Mädchen ~He. Seeleut! He! Antwortet doch! ~Matrosen ~Ha ha! ~ 28 1 | als wir. ~Steuermann ~Gebt Anwort! Schiff und Flagge? ~Daland ~ 29 1 | sind mit geräuschvoller Arbeit beschäftigt, die Segel aufzuhissen, 30 2 | Schmerzen? ~Was trübt mit Argwohn deinen Sinn? ~Erik ~Dein 31 3 | dich an. ~Als sich dein Arm um meinen Nacken schlang, ~ 32 1 | zusammenkracht? ~Wann alle Toten auferstehn. ~Dann werde ich in Nichts 33 3 | Der Holländer hat den Auffritt belauscht; in furchtbarer 34 3 | Schiff, dessen rote Segel aufgespannt sind und dessen Mannschaft 35 1 | war mir der Streich noch aufgespart! ~Steuermann ~Ho! Kapitän! ~ 36 2 | Schon gut! Sobald nur aufgetragen, ~hält hier aus länger keine 37 3 | ihr keine Brief', keine Aufträg' für's Land? ~Unsern Urgroßvätern 38 1 | Arbeit beschäftigt, die Segel aufzuhissen, Taue auszuwerfen usw. Daland 39 2 | Ewigkeiten, ~vor meinen Augen seh' ich's hier. ~Wohl hub 40 3 | in das Meer; in demselben Augenblicke versinkt das Schiff des 41 3 | seines Schiffes an, das augenblicklich unter dem Seerufe der Mannschaft 42 3 | Finsternis ist über dasselbe ausgebreitet; es herrscht Totenstille 43 2 | eingetregen und hat Sentas Ausruf vernommen.] ~Senta! Willst 44 | ausser 45 3 | Luft und das Meer bleiben, außer in der nächsten Umgebung 46 1 | Teil der Bühne ein; weite Aussicht auf dasselbe. Finsteres 47 1 | Segel aufzuhissen, Taue auszuwerfen usw. Daland ist an Land 48 3 | gerettet sein! ~Leb' wohl! Bahr' him, mein Heil, in Ewigkeit! ~ 49 2 | verwehren? ~Erik ~Und die Ballade- heut' noch sangst du sie! ~ 50 2 | Holländer ~Ein heil'ger Balsam meinen Wunden ~dem Schwur, 51 2 | wie ich's geträumt seit bangen Ewigkeiten, ~vor meinen 52 1 | Doch ach! des Meer's barbar'scher Sohn ~schlägt bang 53 per| Tenor) ~Der Holländer (Bariton) ~Matrosen des Norwegers. 54 2 | bleichen Mannes mit dunklem Barte und in schwarzer Kleidung. 55 per| norwegischer Seefahrer (Bass) ~Senta seine Tochter (Sopran) ~ 56 2 | Ring. ~[Senta, ohne ihn zu beachten, wendet ihren Blick nicht 57 3 | trinken aus und stampfen die Becher heftig auf. Von hier an 58 3 | tanzen gar! ~Der Mädchen bedarf's da nicht, fürwahr! ~[Sie 59 1 | Gottes, ~der meines Heils Bedingung mir gewann; ~war ich Unsel' 60 3 | ger! ~Erik [zu Senta] ~Was beginnst du? ~Holländer ~In See! - 61 3 | heftig auf. Von hier an beginnt es sich auf dem holländischen 62 3 | holländischen Schiffes zu heben begonnen; eine düstere, bläuliche 63 3 | keine Spur! ~Mädchen [im Begriff, an Bord des Holländers 64 2 | mich hinaus, ~den Vater zu begrü&slzig;en! ~Wenn nicht, wie 65 2 | du flogst, den Vater zu begrüßsen; ~doch kaum noch sah ich 66 1 | den Ankerplatz? ~Daland ~Behüt' es Gott! ~Gastfreundschaft 67 3 | Hintergrund nehmen, ziemlich nahe beieinander liegend, die beiden Schiffe, 68 2 | uns wohnt? ~[Senta nickt beifällig mit dem Kopf. Daland wendet 69 | beim 70 1 | So ist sie mein . . . ~[beiseite] ~Wird sie mein Engel sein? ~ 71 1 | Zonen ~ist reich mein Schiff beladen, willst du handeln, ~so 72 3 | Holländer hat den Auffritt belauscht; in furchtbarer Aufregung 73 3 | der man zuvor nichts sah, belebt sich.] ~Die Mannschaft des 74 2 | tiefen Mitleids Stimme mich belügen? ~Wie ich ihn oft gesehn, 75 2 | mir lebet? ~Was schliesst berauscht mein Busen ein? ~Allmächt' 76 2 | Kind, sag, bist auch du bereit? ~Senta ~Hier meine Hand! 77 3 | ein! Das Bündnis nicht bereue! ~Was ich gelobte, halte 78 1 | mit geräuschvoller Arbeit beschäftigt, die Segel aufzuhissen, 79 3 | gewinnen, ~mutvoll ich trug Beschwerden ohne Zahl? ~Gedenkst du, 80 3 | Er zog dahin auf weiß beschwingtem Schiffe, ~und meinem Schutz 81 2 | sieh diese Spangen! ~Was er besitzt, macht dies gering. ~Muß, 82 1 | Felsenstrand? ~Mi ging's nicht besser: wenig Meilen nur ~von hier 83 2 | lästig sein? ~So ist's! Am besten laß' ich sie allein. ~[zu 84 3 | der deine ~Schwelle kaum betrat. ~Senta ~Nicht wieter! Schweig'! 85 1 | tragen! ~Dein Trotz ist beugsam, ~doch ewig meine Qual! ~ 86 3 | wie zuvor.] ~Senta kommt bewegten Schrittes aus dem Hause; 87 1 | für ein gastlich' Dach dir biete. ~Daland ~Wie? Ist's möglich? 88 1 | reich, den Preis dafür zu bieten? ~Holländer ~Den Pries? 89 3 | des holländischen Schiffes bietet einen unhbeimlichen Kontrast: 90 2 | Sentas Blick streift vom Bilde auf den Holländer, sie stößt 91 2 | träumerischen Anschauen des Bildes im Hintergrunde versunken. ~ 92 2 | s ein Wahn? ~Weilt' ich bisher in trügerischen Räumen, ~ 93 1 | Wie die Segel schon sich bläh'n! ~Hallo! Hallo! ~Frisch, 94 3 | begonnen; eine düstere, bläuliche Flamme lodert in diesem 95 1 | Band; ~Ach, lieber Südwind, blase doch! ~Mein Mädel hätt' 96 2 | die bis in den Tod dein bleibe treu eigen? ~Senta ~Ich 97 2 | Mary ~Halt, halt! Ihr bleibet fein im Haus! ~Das Schiffsvolk 98 2 | Umarmen, Keinen Kuß? ~Du bleibst gebannt an deiner Stelle - ~ 99 2 | Mast? ~Auf hohem Bord der bleiche Mann, ~des Schiffes Herr, 100 2 | ich voll Sehnsucht meine Blicke ~aus tiefer Nacht empor 101 3 | Deine Braut - sag', wo sie blieb? ~Hui! - Auf, in See! ~Kapitän! 102 3 | Erik ~O des Gehorsams, blind wie deine Tat! ~Den Wink 103 3 | Jahre sind vorbei! ~Frei' um blonden Mädchens Hand! ~Blondes 104 3 | blonden Mädchens Hand! ~Blondes Mädchen, sie ihm treu'! ~ 105 1 | mich triebt! ~Fuerwahr, bloss hab' ich festzuhalten ~was 106 3 | Als, dir des Hochlands Blume zu gewinnen, ~mutvoll ich 107 2 | das Schiff im Meere an, ~blutrot die Segel, schwarz der Mast? ~ 108 2 | Wollt ihr mich ernstlich böse machen? ~Mädchen ~Summ' 109 2 | Treue ihm halt'! ~~II. ~Bei bösem Wind und Sturmes wut ~umsegeln 110 2 | usw. ~Mary [zu Senta] ~Du böses Kind, wenn du nicht spinnst, ~ 111 1 | Schätzen voll sind Schiff und Boot!" ~Doch ach! des Meer's 112 3 | Vater - ha - Den Bräut'gam bracht' er mit . . . ~Wohl kenn' 113 1 | Die ihn an diese Kueste brachten, ihr Winde, ~sellt gesegnet 114 3 | Dein Vater - ha - Den Bräut'gam bracht' er mit . . . ~ 115 2 | mir des Meeres Flut; ~die Brandung hört' ich, wie sich schäumend ~ 116 3 | herrlichen Tabak und guten Branntwein. ~Hussassahe! ~Klipp' und 117 2 | Kind; ~mein gutes Rädchen, braus' und saus'! ~Ach! gäbst 118 3 | Hui! - Segel auf! ~Deine Braut - sag', wo sie blieb? ~Hui! - 119 3 | Bräutigam! Hui! ~Sturmwind heult Brautmusik ~Ozean tanzt dazu! ~Hui! - 120 1 | nichts? ~Gelt, du wachest brav, mein Bursch! ~Dort liegt 121 1 | das eine nur, nach dem ich brenne, ~ich find' es nicht, mein 122 1 | Gerichtes! Jüngster Tag! ~Wann brichst du an in meine Nacht? ~Wann 123 3 | Matrosen ~Habt ihr keine Brief', keine Aufträg' für's Land? ~ 124 1 | den Südwinr .d hoch, ~ich bring' dir ein gülden Band; ~Ach, 125 2 | Opfer mahnen, ~das du mir bringst, wenn Treu' du schwörst. ~ 126 2 | Erik ~. . . an seine Brust; ~voll Inbrunst hingst du 127 1 | nimmt den größten Teil der Bühne ein; weite Aussicht auf 128 1 | Gewinn? ~Läßt du zu dem Bund dich erweichen, ~oh! so 129 1 | Gelt, du wachest brav, mein Bursch! ~Dort liegt ein Schiff . . . ~ 130 1 | währt's nicht lang. ~He, Bursche! Lange war't ihr wach: ~ 131 1 | Mädel, preis' den Südwinr .d hoch, ~ich bring' dir ein 132 1 | den ich für ein gastlich' Dach dir biete. ~Daland ~Wie? 133 | dafür 134 3 | vorher] ~Halt' ein! Von dannen sollst du nimmer flieh'n! ~ 135 | darum 136 | davon 137 2 | keine Pflicht. ~Mary treibt de Mädchen hinaus und folgt 138 | demselben 139 2 | läßt? ~[zum Holländer] ~Ich denk', ihr habt nach Herzenswunsch 140 2 | auf dem Meere draus', ~er denkt nach Haus ~ans fromme Kind; ~ 141 | deren 142 1 | Mannschaft ein Zeichen, zwei von derselben bringen eine Kiste an Land.] ~ 143 | deshalb 144 3 | erleuchtet; die Matrosen desselben sind auf dem Verdeck; Jubel 145 2 | Erik [auf das Bild deutend] Der Seemann, er. ~Senta ~ 146 3 | nicht, wer ich bin! ~Er deutet auf sein Schiff, dessen 147 1 | Schiff Dalands hat soeben dicht beim Ufer Anker geworfen: 148 3 | fest auf ihrem Platz, ~wie Drachen hüten sie den Schatz. ~Mädchen ~ 149 2 | Fremde? ~Daland [lächelnd] ~Drängst du mich? ~Mögst du, mein 150 3 | Gespenster sind's, wir schwören drauf! ~Matrosen ~Wieviel hundert 151 3 | Hussassahe! ~Klipp' und Sturm' drauß - Jollohohe! ~lachen wir 152 3 | Dritter Aufzug~ ~Seebucht mit felsigem 153 1 | an in meine Nacht? ~Wann dröhnt er, der Vernichtungschlag, ~ 154 1 | sich nicht. ~Verhöhnend droht' ich dem Piraten, ~in wildem 155 3 | neu'? ~Was bei der Hände Druck mich hehr durchdrang, ~sag', 156 2 | heil'ge Pflichten. ~sei drum gestrost, unsel'ger Mann! ~ 157 2 | würd' es, du Ärmster, dir duch mich zuteil! ~Holländer ~ 158 2 | Treue bis zum Sterben, ~mein dürftig Gut, mein Jägerglueck; ~ 159 3 | zu heben begonnen; eine düstere, bläuliche Flamme lodert 160 2 | brumm'! ~Senta ~O macht dem dummen Lied ein Ende, ~es brummt 161 2 | eines bleichen Mannes mit dunklem Barte und in schwarzer Kleidung. 162 3 | der Hände Druck mich hehr durchdrang, ~sag', war's nicht Versich' 163 2 | unbedingt, wie? Könnte dich durchdringen ~für meine Leiden tiefstes 164 3 | den Seemann, der den Ozean durchstrich, ~er kennt dies Schiff, 165 3 | hin den armen Knaben! ~Vor Durst sie scheinen matt zu sein! ~ 166 3 | Ihr müßet wahrlich doch durstig auch sein. ~Matrosen ~Sie 167 1 | dir! ~Ach, lieber S&uuuml;dwind, blas' noch mehr! ~Mein 168 2 | folgt ihnen. ~Senta will ebenfalls gehen; Erik hält sie zurürck. ~ 169 1 | freigebig, wie du bist, ~zeigst Edelmut und hohen Sinn du mir: ~ 170 1 | sehn, ~kostbare Perlen, edelstes Gestein. ~[Er gibt seiner 171 2 | zu Senta] ~Mögst du den edlen Mann gewinnen! ~Glaub' mir, 172 2 | soll? ~Dein Vater kommt: - eh' wieder er verreist, ~wird 173 | eigen 174 2 | mir Satans Tücke, ~daß eingedenk ich meiner Qualen bleib'. ~~ 175 2 | Senta! Senta! ~Erik [ist eingetregen und hat Sentas Ausruf vernommen.] ~ 176 2 | bleichen Manne ~Erlösung einstens noch werden, ~fänd' er ein 177 2 | Treue sein! ~Daland [wieder eintretend] Verzeiht! Mein Volk hält 178 1 | dies für das Obdach einer einz'gen Nacht! ~Doch, was du 179 3 | Mannschaft des Holländers wird in einzelnen Strophen immer stärker wiederholt; 180 1 | Vergeb'ne Hoffnung! Furchtbar eitler Wahn! ~Un ew'ge Treu' auf 181 2 | Blicke ~aus tiefer Nacht empor zu einem Weib: ~ein schlagend' 182 2 | den Vater zu begrü&slzig;en! ~Wenn nicht, wie sonst, 183 1 | Nichts vergehn. ~Ihr Welten, endet euren Lauf! ~Ew'ge Vernichtung, 184 1 | der Müdigkeit und schläft endlich ein. Das Schiff des "Fliegenden 185 2 | Du bist ein Engel! Eines Engels Liebe ~Verworf'ne selbst 186 2 | sprach wahr! ~[Er stürzt voll Enstetzen ab.] ~Senta ~Ach, möchtest 187 2 | dem Schwur, dem hohen Wort entfließt. ~Hört es: mein Heil, hab' 188 1 | dem Schiffe des Norwegers entgegengesetzten Seite; mit einem furchtbaren 189 1 | fragen, was dein Schiff enthält? ~Holländer ~Die seltensten 190 3 | jenes Tags dich nicht mehr entsinnen, ~als du zu dir mich riefest 191 1 | Glück ich versäume! ~Voll Entzücken schlage ich ein. ~Holländer ~ 192 1 | auf Wind, baut auf Satans Erbarmen! ~~[an Bord gehend] ~Was 193 2 | Stern des Unheils sollst erblassen. ~Licht meiner Hoffnung, 194 3 | Daland, Mary, und Chor ~Was erblick' ich! ~Daland ~Gott! ~Holländer [ 195 2 | wunderbares Träumen? ~Was ich erblicke, ist's ein Wahn? ~Weilt' 196 3 | Satans Klau'n! ~Holländer ~Erfahre das Geschick, vor dem ich 197 2 | dürft' auf dich zu zählen? ~Erfülltest du nur eine meiner Bitten? ~ 198 2 | Die Mädchen sind tief ergriffen und singen den Schlußreim 199 3 | Holländer, als sie dies sehen, erheben ein gellendes Hohngelächter. 200 2 | Allmächt'ger, was so hoch mich erhebet, ~laß es die Kraft der Treue 201 3 | Wachtfeuer auf. Sturmwind erhebt sich in dessen Tauen. - 202 1 | Piraten, ~in wildem Kampfe erhofft ich Tod. ~~"Hier," rief 203 3 | Heil du finden sollst! ~Auf Eriks Hilferufe sind Daland, Mary 204 2 | Der andre? ~Erik ~Wohl erkannt' ich ihn: ~mit schwarzen 205 1 | landeinwärts, die Gegend ist zu erkennen. ~Matrosen ~Hojohe! Hallojo! 206 1 | mich treibt, ~ist mir's erlaubt, mich festzuhalten ~an einer 207 3 | das norwegische Schiff ist erleuchtet; die Matrosen desselben 208 2 | die dich durch ihre Treu' erlöse! ~Mög' Gottes Engel mich 209 3 | ein Weib allein mich kann erlösen, ~ein Weib, das Treu' bis 210 1 | den Anfang seines Liedes erneut. ~Mein Mädel, wenn nicht 211 2 | Lachen! ~Wollt ihr mich ernstlich böse machen? ~Mädchen ~Summ' 212 1 | Vernichtung, nimm uns auf! ~Daland erscheint auf dem Verdeck seines Schiffes 213 1 | die mein Haupt umnachten, ~ersehntes Ziel hätt' ich erreicht? ~ 214 2 | hinaus, ~kommt nur der Vater erst nach Haus! ~Erik ~Der Vater 215 1 | ist an Land gegangen; er ersteigt einen Felsen und sieht landeinwärts, 216 1 | Erster Aufzug~ ~Steiles Felsenufer. 217 2 | trügerischen Räumen, ~brach des Erwachens Tag heut' an? ~Er steht 218 1 | Läßt du zu dem Bund dich erweichen, ~oh! so nimm meine Schätze 219 1 | daß sich ein Engel mir erweicht? ~Der Qualen, die mein Haupt 220 2 | dem Manne freundlich dich erweisen! ~Von deinem Herzen auch ~ 221 2 | Los, das ich mir sollt' erwerben, ~gehorsam stests werd' 222 3 | zehnfacher Tod wär' mir erwünschte Lust! ~Vom Fluch ein Weib 223 2 | Kunde mir gegeben, ~was mir erzählet, wer er sei? ~Der arme Mann! ~ 224 2 | Mary ~Nun seht, zu was eu'r Treiben frommt! ~Im Hause 225 | eurem 226 | euren 227 3 | du mir einst gelobtest, ewige Treue? ~Senta ~Wie? Ew'ge 228 3 | mir gelobt, doch vor ~dem Ewigen noch nicht; dies rettet 229 2 | ich's geträumt seit bangen Ewigkeiten, ~vor meinen Augen seh' 230 3 | He! Seeleut'! He! Wollt Fackeln ihr? ~Wo seid ihr doch? 231 2 | Erlösung einstens noch werden, ~fänd' er ein Weib, das bis in 232 2 | arme Mann' ~noch Erlösung fände auf Erden, ~zeigt' Gottes 233 1 | nah dem Ziel nach langer Fahrt ~war mir der Streich noch 234 3 | Getränk gibt Mädel uns vom Faß. ~Hussassahe! ~Klipp' und 235 2 | Halt, halt! Ihr bleibet fein im Haus! ~Das Schiffsvolk 236 3 | erreicht ein vorstehendes Felsenriff: von da aus ruft sie dem 237 3 | Gedenkst du, wie auf steilem Felsenriffe ~vom Ufer wir den Vater 238 1 | Sturm ~an diesen nackten Felsenstrand? ~Mi ging's nicht besser: 239 1 | Erster Aufzug~ ~Steiles Felsenufer. Das Meer nimmt den größten 240 3 | Dritter Aufzug~ ~Seebucht mit felsigem Gestade; das Haus Dalands 241 2 | ohne Heimat, ~stets auf fernen, weiten Reisen, ~in fremden 242 1 | ohne Kind bin ich, ~nichts fesselt mich an die Erde. ~Rastlos 243 2 | Überraschung aus und bleibt wie festgebannt stehen, ohne ihr Auge vom 244 3 | ihr Los! ~Zahllose Opfer fielen diesem Spruch durch mich! ~ 245 1 | weite Aussicht auf dasselbe. Finsteres Wetter; heftiger Sturm. 246 3 | Kontrast: eine unnatürliche Finsternis ist über dasselbe ausgebreitet; 247 1 | Gebt Anwort! Schiff und Flagge? ~Daland ~Laß ab! Mich dünkt, 248 3 | eine düstere, bläuliche Flamme lodert in diesem als Wachtfeuer 249 2 | Johohe! ~Hui! - Wie ein Pfeil fliegt er hin, ~ohne Ziel, ohne 250 3 | dannen sollst du nimmer flieh'n! ~Holländer [gibt seiner 251 2 | Ach, laß mich fort! ~Erik ~Fliehst du zurück vor dieser Wunde, ~ 252 1 | schlägt bang das Kreuz und flïgt davon. ~Wie oft in Meeres 253 2 | wenn Treu' du schwörst. ~Es flöhe schaudernd deine Jugend ~ 254 2 | kamst vom Hause her, ~du flogst, den Vater zu begrüßsen; ~ 255 3 | mir erwünschte Lust! ~Vom Fluch ein Weib allein mich kann 256 2 | wollt' er einst ein Kap; ~er flucht' und schwur mit tollem Mut: ~ 257 1 | finden! ~Euch, des Weltmeers Fluten; bleib' ich getreu, ~bis 258 1 | gönn 'ihr kurze Ruh' und folge dann. ~Daland ~Doch, unser 259 2 | leise eine Melodie aus der folgenden Ballade.] ~Mary ~Du seht 260 1 | Wort. ~Mich rührt dein Los; freigebig, wie du bist, ~zeigst Edelmut 261 2 | n, geht er ans Land: ~er freite alle sieben Jahr', ~noch 262 2 | brach der Wogen Wut. ~Ein fremdes Schiff am nahen Strande ~ 263 1 | Schätze dahin! ~Daland ~Wohl, Fremding, hab' ich eine schöne Tochter, ~ 264 2 | ergeben, ~und deine Hand dem Fremdling reichtest du? ~Soll finden 265 2 | Fest! Heut' soll sich alles freu'n! ~ ~ 266 3 | auf dem Verdeck; Jubel und Freude. Die Haltung des holländischen 267 1 | Trost im Unglück, meine Freund' im Glück. ~Holländer ~Dem 268 2 | du, mein Kind, ~dem Manne freundlich dich erweisen! ~Von deinem 269 3 | ihr nicht mit tanzen auf freundlichen Strand? ~Matrosen ~Sie sind 270 1 | Frist dein Haus, ~und deine Freundschaft soll dich nicht gereu'n. ~ 271 3 | Mädchen ~Steht euch nach frischem Wein der Sinn? ~Euer Nachbar 272 3 | Seeleute! Wollt ihr nicht frischen Wein? ~Ihr müßet wahrlich 273 1 | Gut und hohem Sinn ~geb' froh ich Haus und Tochter hin! ~ 274 2 | er denkt nach Haus ~ans fromme Kind; ~mein gutes Rädchen, 275 2 | ist von Sinnen! ~Mary ~Ich fühl das Blut in mir gerinnen! ~ 276 2 | düstre Glut, die hier ich fühle brennen, ~sollt' ich Unseliger 277 2 | Unglücksel'gen Schicksal du? ~Fühlst du den Schmerz, den tiefen 278 2 | s euch recht zum Herzen führen, ~des Ärmsten Los, es muß 279 1 | den Gedanken . . . ~Fast fürcht' ich, wenn unentschlossen 280 1 | hinab. ~Da, wo der Schiffe fürchtbar Grab ~trieb mein Schiff 281 2 | ich singe. ~O sag', wie? Fürchtest du ein Lied, ein Bild? ~ 282 1 | diesen Strand mich triebt! ~Fuerwahr, bloss hab' ich festzuhalten ~ 283 2 | stürztest zu des Fremden Fueßen - ~ich sah dich seine Knie 284 1 | entgegengesetzten Seite; mit einem furchtbaren Krach sinkt der Anker in 285 2 | Herzen auch ~spricht holde Gab' er an; ~Reich' ihm die 286 2 | braus' und saus'! ~Ach! gäbst du Wind, ~er käm' geschwind. ~ 287 3 | Dein Vater - ha - Den Bräut'gam bracht' er mit . . . ~Wohl 288 2 | du, ach! so verdirb mich ganz! ~Senta ~Was ist . . . ? 289 2 | zu Senta] ~Willst du dein ganzes junges Leben ~verträumen 290 1 | Daland ~Behüt' es Gott! ~Gastfreundschaft kennt der Seemann - ~Wer 291 1 | Preises, den ich für ein gastlich' Dach dir biete. ~Daland ~ 292 2 | ist er, gleich mir, ~das Gastrecht spricht er an. ~Lang' ohne 293 2 | Keinen Kuß? ~Du bleibst gebannt an deiner Stelle - ~verdien' 294 1 | gibst es mir? ~Daland ~Ich gebe dir mein Wort. ~Mich rührt 295 3 | dich denken - hohe Pflicht gebeut's! ~Erik ~Welch hohe Pflicht? 296 3 | Preis' deinen Engel und sein Gebot! ~Hier steh' ich, treu dir 297 1 | faul als wir. ~Steuermann ~Gebt Anwort! Schiff und Flagge? ~ 298 1 | Land - ~ich hab' an dich gedacht! ~Durch Gewitter und Meer 299 1 | Er selbst spricht aus den Gedanken . . . ~Fast fürcht' ich, 300 3 | Beschwerden ohne Zahl? ~Gedenkst du, wie auf steilem Felsenriffe ~ 301 1 | Bord gehend] ~Was hilft's? Geduld! Der Sturn läßt nach; ~wenn 302 1 | mich. ~die Qual nur war mir Gefährte. ~Nie werd' ich die Heimat 303 1 | seh'n, und wenn sie dir gefällt . . . ~Holländer ~So ist 304 1 | nimmst du wohl für mich? ~Gefahr ist nicht, doch gut ist' 305 3 | Ruh'! ~Satan hat sie uns gefeit, ~reißen nicht in Ewigkeit! ~ 306 2 | habt nach Herzenswunsch gefreit? ~Senta, mein Kind, sag, 307 1 | usw. Daland ist an Land gegangen; er ersteigt einen Felsen 308 2 | Senta ~Was hast du Kunde mir gegeben, ~was mir erzählet, wer 309 1 | sieht landeinwärts, die Gegend ist zu erkennen. ~Matrosen ~ 310 1 | gereu'n. ~Mit Schätzen aller Gegenden und Zonen ~ist reich mein 311 2 | Seitenwänden Abbildungen von See Gegenständen, Karten usw. An der Wand 312 2 | ich mir sollt' erwerben, ~gehorsam stests werd' ich dem Vater 313 3 | muß! ich muß! ~Erik ~O des Gehorsams, blind wie deine Tat! ~Den 314 2 | Vater, ach! - nach Schätzen geizt er nur . . . ~Und Senta, 315 2 | ohne Reu' ~bis in den Tod gelob' ich Treu'! ~Holländer ~ 316 3 | Bündnis nicht bereue! ~Was ich gelobte, halte ich! ~Erik ~Was hör' 317 1 | Daland ~Du siehst nichts? ~Gelt, du wachest brav, mein Bursch! ~ 318 2 | versprach, wie - dürft' es gelten? ~~Du könntest dich für 319 2 | Treu'. ~Senta ~Von mächt'gem Zauber überwunden ~reißt 320 1 | Pries? Soeben hab' ich ihn genannt; ~dies für das Obdach einer 321 1 | Daland ~Sandwike ist's! Genau kenn' ich die Bucht. ~Verwünscht! 322 1 | kommst du? ~Hast Schaden du genommen? ~Holländer ~Mein Schiff 323 2 | Sagt, hab' ich sie zuviel gepreisen? ~Ihr seht sie selbst - 324 1 | Schreckgebot. ~Dich frage ich, gepreisner Engel Gottes, ~der meines 325 2 | Holländer ~Sie reicht die Hand! Geprochen sie ~Hohn, Hölle, dir durch 326 1 | Daland ~Es scheint, sie sind gerad' so faul als wir. ~Steuermann ~ 327 2 | Zweiter Aufzug~ ~Ein geräumiges Zimmer im Hause Dalands. 328 1 | geworfen: die Matrosen sind mit geräuschvoller Arbeit beschäftigt, die 329 3 | ich nicht geben. ~Erik ~Gerechter Gott! Kein Zweifel! Es ist 330 3 | durch mich! ~du aber sollst gerettet sein! ~Leb' wohl! Bahr' 331 1 | zugrunde gehn! ~Tag des Gerichtes! Jüngster Tag! ~Wann brichst 332 2 | Was er besitzt, macht dies gering. ~Muß, teures Kind, dich' 333 2 | Ich fühl das Blut in mir gerinnen! ~Abscheulich' Bild, du 334 1 | doch! ~Mein Mädel hätt' gern den Tand. ~Ho-ho! Je holla 335 3 | tranken oft des Meer's gesalz'nes Naß: ~heute wachen wir 336 3 | Ewigkeit! ~[Während des Gesanges der Holländer wird ihr Schiff 337 2 | spinnst, ~vom Schatz du kein Geschenk gewinnst. ~Mädchen ~Sie 338 3 | ich ihn mir ahnte, was geschieht! ~Doch du . . . ist's möglich! - 339 2 | Gesteht, sie zieret ihr Geschlect? ~[zu Senta] ~Mögst du, 340 2 | gäbst du Wind, ~er käm' geschwind. ~Spinnt! Spinnt! Spinnt! ~ 341 1 | brachten, ihr Winde, ~sellt gesegnet sein! ~Ha, womach alle Vaeter 342 2 | belügen? ~Wie ich ihn oft gesehn, so steht er hier. ~Die 343 3 | Mannschaft ja nicht auf; ~Gespenster sind's, wir schwören drauf! ~ 344 3 | und dessen Mannschaft in gespenstischer Regsamkeit die Abfahrt vorbereitet. ~~ 345 1 | Schiff.] ~Von des Südens Gestad', aus weitem Land - ~ich 346 3 | Seebucht mit felsigem Gestade; das Haus Dalands zur Seite 347 3 | Senta, beide in verklärter Gestalt; er hält sie umschlungen. ~ ~ 348 3 | meinen Nacken schlang, ~gestandest du mir Liebe nicht aufs 349 2 | von Lob noch überfließen? ~Gesteht, sie zieret ihr Geschlect? ~[ 350 1 | kostbare Perlen, edelstes Gestein. ~[Er gibt seiner Mannschaft 351 2 | ge Pflichten. ~sei drum gestrost, unsel'ger Mann! ~Laß über 352 2 | ihm . . . Ha! ~~[Die Tü get auf. Daland und der Holländer 353 3 | Saus und Schmaus, ~besseres Getränk gibt Mädel uns vom Faß. ~ 354 3 | Körben voll Speisen und Getränken.] ~Mädchen ~Mein! Seht doch 355 2 | Bild zu mir: ~wie ich's geträumt seit bangen Ewigkeiten, ~ 356 3 | von den Wogen auf und ab getragen; furchtbarer Sturmwind heult 357 2 | versunken ist. Daland wird es gewahr; er betrachtet beide.] ~ 358 1 | gepriesen seid des Sturmes Gewalten, ~die ihr an diesen Strand 359 1 | was frommt mir der Güter Gewinn? ~Läßt du zu dem Bund dich 360 2 | Schatz du kein Geschenk gewinnst. ~Mädchen ~Sie hat's nicht 361 2 | im Südener ~viel Gold gewinnt; ~ach, gutes Rädchen, saus' 362 1 | Kind noch sehn. ~Holländer ~Gewiß! ~Daland [an Bord seines 363 1 | soeben dicht beim Ufer Anker geworfen: die Matrosen sind mit geräuschvoller 364 2 | holder Klang im nächtigen Gewühl! ~Du bist ein Engel! Eines 365 2 | man weiß ja, was ein Jäger gilt! ~[Senta singt leise eine 366 1 | nackten Felsenstrand? ~Mi ging's nicht besser: wenig Meilen 367 3 | Steuermann ~Zum Rand sein Glas ein jeder fülle! ~Lieb' 368 1 | wunderbar! Soll deinem Wort ich glauben? ~Ein Unstern, scheint's, 369 1 | sicher ein. ~Daland ~Du glaubst? Wohlan, es möge denn so 370 2 | Ich geh' von hinnen. ~Glaubt mir, wie schön, so ist sie 371 2 | heißen? ~Seemann ist er, gleich mir, ~das Gastrecht spricht 372 2 | Qualen bleib'. ~~Die düstre Glut, die hier ich fühle brennen, ~ 373 1 | meine Mannschaft müd'. ~Ich gönn 'ihr kurze Ruh' und folge 374 3 | wollt, so tanzt dazu, ~nor gönnt dem müden Nachbar Ruh', ~ 375 3 | Verdammt bin ich zum gräßlichsten der Lose; ~zehnfacher Tod 376 3 | manche Nacht bei Sturm und Graus, ~tranken oft des Meer's 377 1 | Hallo! ~Frisch, Jungen, greifet an! ~Matrosen ~Mit Gewitter 378 1 | Felsenufer. Das Meer nimmt den größten Teil der Bühne ein; weite 379 2 | spinnen; Senta, in einem Großvaterstuhl zurückgelehnt und mit untergeschlagenen 380 1 | hoch, ~ich bring' dir ein gülden Band; ~Ach, lieber Südwind, 381 1 | sehn? ~Daland ~Der nächste günst'ge Wind bringt uns nach 382 1 | Du siehst, das Glück ist günstig dir. ~Der Wind ist gut, 383 3 | Laßt's uns Lebend'gen gütlich tun! ~Mädchen [den Matrosen 384 3 | Land, ~herrlichen Tabak und guten Branntwein. ~Hussassahe! ~ 385 3 | aufs neu'? ~Was bei der Hände Druck mich hehr durchdrang, ~ 386 2 | Ei, ei! Wenn's nur nicht Händel gibt! ~Denn Erik hat gar 387 1 | blas' noch mehr! ~Matrosen ~Halloho! . . . usw. ~Daland ~Du 388 1 | verlangt nach mir! ~Hohojo! Hallohoho Jollohohoho! . . . usw. ~[ 389 3 | uns den Trank. ~Matrosen ~Hallohohoho! ~Lieb' Nachbarn, habt ihr 390 1 | erkennen. ~Matrosen ~Hojohe! Hallojo! Hojohe! Ho! . . . usw. ~ 391 3 | Pflicht? Ist's höh're nich zu halten, ~was du mir einst gelobtest, 392 3 | Verdeck; Jubel und Freude. Die Haltung des holländischen Schiffes 393 1 | Schiff beladen, willst du handeln, ~so sollst du sicher deines 394 1 | mir, Kapitän! ~[Er setzt hastig das Sprachrohr an und ruft 395 3 | euch Speise und Trank zu Hauf! ~Matrosen und Mädchen ~ 396 1 | erweicht? ~Der Qualen, die mein Haupt umnachten, ~ersehntes Ziel 397 3 | Bucht laufet ein! ~Schwarzer Hauptmann, geh ans Land! ~sieben Jahre 398 3 | holländischen Schiffes zu heben begonnen; eine düstere, 399 1 | dasselbe. Finsteres Wetter; heftiger Sturm. Das Schiff Dalands 400 3 | bei der Hände Druck mich hehr durchdrang, ~sag', war's 401 3 | ach, sind tot! ~Matrosen ~Hei, Seeleute! Spannt eure Segel 402 1 | Engel Gottes, ~der meines Heils Bedingung mir gewann; ~war 403 1 | ich find' es nicht, mein Heimatland! ~Vergönne mir auf kurze 404 2 | ihn - ~du küßtest ihn mit heißer Lust . . . ~Senta ~Und dann? ~ 405 2 | gibt! ~Denn Erik hat gar heißes Blut - ~daß er nur keinen 406 3 | das des Holländers, ein. Helle Nacht: das norwegische Schiff 407 | herab 408 1 | usw. ~Daland [vom Felsen herabkommend] ~Kein Zweifel! Sieben Meilen 409 1 | bläst es aus dem Teufelsloch heraus! ~Wer baut auf Wind, baut 410 3 | Mädchen und die Matrosen herbeigeeilt. ~Erik ~Helft ihr! Sie ist 411 2 | Vaterland verwiesen, ~für einen Herd er reichlich lohnt: ~sprich, 412 2 | bleiche Mann, ~des Schiffes Herr, wacht ohne Rast. ~Hui! - 413 3 | sein Mädel auf dem Land, ~herrlichen Tabak und guten Branntwein. ~ 414 2 | trotzen kann! ~In meines Herzens höchster Reine ~kenn' ich 415 2 | Ich denk', ihr habt nach Herzenswunsch gefreit? ~Senta, mein Kind, 416 3 | Hahaha! ~Sause, Sturmwind, heule zu! ~Unsern Sgeln läßt du 417 3 | des Meeres, das Sausen, Heulen und Pfeifen des unnatürlichen 418 2 | erreichen! ~MARY und Mädchen ~Hilf, Himmel! Senta! Senta! ~ 419 3 | in furchtbarer Angst] Zu Hilfe! Rettet, rettet sie! ~Senta[ 420 3 | finden sollst! ~Auf Eriks Hilferufe sind Daland, Mary die Mädchen 421 3 | sein! ~Leb' wohl! Bahr' him, mein Heil, in Ewigkeit! ~ 422 2 | seine Brust; ~voll Inbrunst hingst du dich an ihn - ~du küßtest 423 2 | hier allein! ~Ich geh' von hinnen. ~Glaubt mir, wie schön, 424 3 | Seite im Vordergrunde. Den Hintergrund nehmen, ziemlich nahe beieinander 425 | hinunter 426 1 | Mädel hätt' gern den Tand. ~Ho-ho! Je holla ho! . . . usw. ~ 427 2 | Reine ~kenn' ich der Treue Hochgebot. ~Wem ich sie weih', schenk' 428 3 | das Tal? ~~Als, dir des Hochlands Blume zu gewinnen, ~mutvoll 429 3 | Welch hohe Pflicht? Ist's höh're nich zu halten, ~was 430 2 | Hand! Geprochen sie ~Hohn, Hölle, dir durch ihre Treu'! ~ 431 2 | schlugst, dem Liebeswahn? ~O, höre mich zu dieser Stunde, ~ 432 2 | die Hand! Geprochen sie ~Hohn, Hölle, dir durch ihre Treu'! ~ 433 3 | sehen, erheben ein gellendes Hohngelächter. Sodann herrscht mit einem 434 3 | reißen nicht in Ewigkeit! ~Hohoe! Nicht in Ewigkeit! ~[Während 435 1 | Mädel verlangt nach mir! ~Hohojo! Hallohoho Jollohohoho! . . . 436 2 | deinem Herzen auch ~spricht holde Gab' er an; ~Reich' ihm 437 2 | er es vernommen] Welch' holder Klang im nächtigen Gewühl! ~ 438 2 | fehlte mir! ~Den fliegenden Holläender laßt in Ruh'! ~Senta ~Wie 439 3 | fürwahr! ~[Sie gehen auf das holländische Schiff zu.] ~Matrosen ~He! 440 1 | Mein Schiff ist schnell, es holt dich sicher ein. ~Daland ~ 441 3 | Ozean tanzt dazu! ~Hui! - Horch, er pfeift! ~Kapitän, bist 442 3 | ihrem Platz, ~wie Drachen hüten sie den Schatz. ~Mädchen ~ 443 | hundert 444 2 | Ich spinne fort. ~Senta ~I. ~Johohohe! Johohohe! Johohohe! 445 | ihnen 446 | ihren 447 2 | Weib ~Treue ihm halt'! ~~II. ~Bei bösem Wind und Sturmes 448 2 | Schlußreim leise mit.] ~~III. ~Vor Anker alle sieben 449 2 | an seine Brust; ~voll Inbrunst hingst du dich an ihn - ~ 450 2 | treu! ~Er geht langsam ab, indem er die beiden wohlgefällig 451 1 | bösen Wind verschlagen, ~irr' auf den Wassern ich umher - ~ 452 2 | mein dürftig Gut, mein Jägerglueck; ~darf so um deine Hand 453 | jede 454 2 | Kränkst du mein Herz nicht jeden Tag? ~Senta ~Dein herz? ~ 455 3 | welches das Geschick, ~das jene trifft, die mir die Treue 456 | jenem 457 1 | verlangt nach mir. ~Hoho! Johoho . . . usw. ~ ~ ~ 458 3 | des Holländers ~Johohoe! Johohohoe! Hoe! Hui-ssa! ~Schnell 459 3 | Klipp' und Sturm' drauß - Jollohohe! ~lachen wir aus! Hussassahe! ~ 460 1 | mir! ~Hohojo! Hallohoho Jollohohoho! . . . usw. ~[Eine Woge 461 3 | Klipp' und Sturm draus' - ~Jollolohe! ~lachen wir aus! ~Hussassahe! ~ 462 3 | desselben sind auf dem Verdeck; Jubel und Freude. Die Haltung 463 3 | Matrosen [die Körbe leerend] Jucche! Da gibt's die Fülle! ~Lieb' 464 1 | gehn! ~Tag des Gerichtes! Jüngster Tag! ~Wann brichst du an 465 2 | Es flöhe schaudernd deine Jugend ~dem Lose, dem du sie willst 466 1 | Hallo! Hallo! ~Frisch, Jungen, greifet an! ~Matrosen ~ 467 2 | Willst du dein ganzes junges Leben ~verträumen vor dem 468 1 | sein. ~Daland ~Du gibst Juwelen, unschätzbare Perlen, ~das 469 1 | holla ho! . . . usw. ~Er kämpft mit der Müdigkeit und schläft 470 1 | Kapitaen! ~[Daland geht in die Kajüte. Der Steuermann allein auf 471 2 | die Mädchen sitzen um den Kamin herum und spinnen; Senta, 472 1 | dem Piraten, ~in wildem Kampfe erhofft ich Tod. ~~"Hier," 473 2 | Senta ~Und ich? ~Erik ~Du kamst vom Hause her, ~du flogst, 474 3 | ich dein Geschick! ~Ich kannte dich, als ich zuerst dich 475 2 | umsegeln wollt' er einst ein Kap; ~er flucht' und schwur 476 1 | ausser Sorg'! Schlaft ruhig, Kapitaen! ~[Daland geht in die Kajüte. 477 2 | Abbildungen von See Gegenständen, Karten usw. An der Wand im Hintergrunde 478 1 | steh'n: ~so lang' der Erde Keim' auch treiben, ~so muß sie 479 2 | betrachtet beide.] ~Doch keines spricht . . . ~Sollt' ich 480 2 | leerem Magen. ~In Küch' und Keller Säumet nicht! ~Laßt euch 481 1 | schöne Tochter, ~mit treuer Kindeslieb' ergeben mir; ~sie ist mein 482 1 | von derselben bringen eine Kiste an Land.] ~Blick hin, und 483 2 | vernommen] Welch' holder Klang im nächtigen Gewühl! ~Du 484 2 | Entsetzlich! Ha, mir wird es klar! ~Senta ~Mit ihm muß ich 485 3 | Zu mir! Du bist in Satans Klau'n! ~Holländer ~Erfahre das 486 2 | dunklem Barte und in schwarzer Kleidung. Mary und die Mädchen sitzen 487 1 | unschätzbare Perlen, ~das höchste Kleinod doch, ein treues Weib . . . ~ 488 1 | was du siehst, ist nur der kleinste Teil ~von dem, was meines 489 3 | tut ja der Sturm und die Klippe nicht weh! ~Mädchen ~Sie 490 3 | Fürwahr! Tragt's hin den armen Knaben! ~Vor Durst sie scheinen 491 2 | Fueßen - ~ich sah dich seine Knie umfangen . . . ~Senta ~Er 492 2 | sich] ~Oh, welche Leiden! ~Könnt' ich Trost dir bringen! ~ 493 3 | Die Mädchen kommen mit Körben voll Speisen und Getränken.] ~ 494 2 | Verschönern möcht ich's, komme deshalb her, ~ob mit Verlobung 495 1 | ihr wenden. ~Sag', woher kommst du? ~Hast Schaden du genommen? ~ 496 | konnte 497 2 | Leben ~verträumen vor dem Konterfei? ~Senta ~Was hast du Kunde 498 3 | bietet einen unhbeimlichen Kontrast: eine unnatürliche Finsternis 499 1 | Schätze sollst du sehn, ~kostbare Perlen, edelstes Gestein. ~[ 500 1 | Seite; mit einem furchtbaren Krach sinkt der Anker in den Grund.


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