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Alois Isidor Jeitteles
An die ferne Geliebte

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Es kehret der Maien, es bluehet die Au,

Die Luefte, sie wehen so milde, so lau,

Geschwaetzig die Baeche nun rinnen.

 

Die Schwalbe, die kehret zum wirtlichen Dach,

Sie baut sich so emsig ihr braeutlich Gemach,

Die Liebe soll wohnen da drinnen.

 

Sie bringt sich geschaeftig von kreuz und von quer

Manch weicheres Stueck zu dem Brautbett hieher,

Manch waermendes Stueck fuer die Kleinen.

 

Nun wohnen die Gatten beisammen so treu,

Was Winter geschieden, verband nun der Mai,

Was liebet, das weiss er zu einen.

 

Es kehret der Maien, es bluehet die Au.

Die Luefte, sie wehen so milde, so lau.

Nur ich kann nicht ziehen von hinnen.

 

Wenn alles, was liebet, der Fruehling vereint,

Nur unserer Liebe kein Fruehling erscheint,

Und Traenen sind all ihr Gewinnen.




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