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V. Schluss
9. Die
Orientierungen, die in der vorliegenden Note enthalten sind, wollen einen sehr wichtigen Aspekt des christlichen
Lebens beleuchten: die Einheit und Kohärenz zwischen Glauben und Leben,
zwischen Evangelium und Kultur, an die das Zweite Vatikanische Konzil erinnert
hat. Es fordert die Gläubigen auf, "nach treuer Erfüllung ihrer
irdischen Pflichten zu streben, und dies im Geist des Evangeliums. Die Wahrheit
verfehlen die, die im Bewusstsein, hier keine bleibende Stätte zu haben,
sondern die künftige zu suchen, darum meinen, sie könnten ihre
irdischen Pflichten vernachlässigen, und so verkennen, dass sie, nach
Maßgabe der jedem zuteil gewordenen Berufung, gerade durch den Glauben
selbst um so mehr zu deren Erfüllung verpflichtet sind". Die
Gläubigen sollen danach verlangen, "ihre ganze irdische Arbeit so
leisten zu können, dass sie ihre menschlichen, häuslichen, beruflichen,
wissenschaftlichen oder technischen Anstrengungen mit den religiösen
Werten zu einer lebendigen Synthese verbinden; wenn diese Werte nämlich
die letzte Sinngebung bestimmen, wird alles auf Gottes Ehre hingeordnet"31.
Papst
Johannes Paul II. hat die vorliegende Note, die in der
Ordentlichen Versammlung dieser Kongregation beschlossen worden war, in der
Audienz vom 21. November 2002 approbiert und ihre
Veröffentlichung angeordnet.
Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre,
am 24. November 2002, dem Hochfest Christkönig.
XJoseph Card. Ratzinger
Präfekt
XTarcisio Bertone, S.D.B.
Erzbischof em. von Vercelli
Sekretär
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