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Johann Andreas Schachtner
Zaide

IntraText - Konkordanzen

(Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen)


                                                Fettdruck = Main text
    Akt, Auftritt                               Grau = Kommentar
1 | 1 2 | 10 3 2, 4| Vierter Auftritt~ ~N.11 Arie~ ~SOLIMAN~Ich bin so 4 | 12 5 | 13 6 | 14 7 | 15 8 | 2 9 | 3 10 | 4 11 | 5 12 | 6 13 | 7 14 | 8 15 | 9 16 | Aber 17 2, 8| Achter Auftritt~ ~N.15 Quartett~ ~ 18 2, 3| flucht,~und was er hat, erst ängstilich sucht,~mag selbst sein Glück 19 | Aller 20 | am 21 1, 1| frei.~ ~VORSÄNGER, DREI ANDERE SKLAVEN~Lasst uns singen 22 | anders 23 2, 7| und weil euch Glück und Anseh'n ziert,~verkennt ihr eure 24 2, 6| Ach mein Gomatz! mit uns Armen~hat das Schiksal kein Erbarmen.~ 25 | auch 26 1, 3| alles gut.~Diese holden Augenlider,~dieses Mundes Purpurrot~ 27 1, 3| Ruh' und Friede~tränkt wie Balsam meine Brust.~ ~GOMATZ~O 28 1, 6| ALLAZIM~Gottes Schirm wird uns bedecken,~trau' nur fest auf seine 29 1, 4| verlassen,~denn ich brenne vor Begier.~Lass dich küssen, lass 30 2, 8| dich,~geh', dein Fleh'n beleidigt mich.~ 31 2, 8| SOLIMAN~Fort, umsonst bemühst dir dich,~geh', dein Fleh' 32 2, 8| erhöre mich,~Mitleid, Herr, besänft'ge dich.~ ~SOLIMAN~Fort, 33 2, 2| doch will man sklavisch ihn beschämen,~steigt seine Wut bis zum 34 1, 1| sein,~trotzet tapfer den Beschwerden,~denkt, es ist der Fluch 35 1, 5| Verschaffe dir selber ein bess'res Geschik!~Man muss nicht 36 2, 4| meine Wut,~das Laster zu bestrafen,~und diese fordern Blut.~ ~ 37 2, 6| freu' dich der erschlichnen Beut'.~Straf' ein törichtes Vertrauen~ 38 2, 5| Käfig eingeschränkt,~und beweint mit reger Kehle,~dass man 39 1, 1| Not ist einerlei,~keiner bleibt von Plagen frei.~ ~VORSÄNGER, 40 2, 4| bestrafen,~und diese fordern Blut.~ ~ 41 1, 6| Aber seht dort in der Ferne~blutige Kometensterne!~Hört ihr 42 2, 4| Arie~ ~SOLIMAN~Ich bin so bös' als gut.~Ich lohne die 43 1, 4| schnell verlassen,~denn ich brenne vor Begier.~Lass dich küssen, 44 1, 3| dieses Mundes Purpurrot~bringt mir alles zehnfach wieder,~ 45 2, 2| seine Wut bis zum Tyrann.~Er brüllet mit furchtbarer Stimme~und 46 1, 3| tränkt wie Balsam meine Brust.~ ~GOMATZ~O Zaide!~Welch 47 1, 6| in sanften Wogen,~wie der bunte Regenbogen~euch als Friedensbote 48 2, 6| saug' der Unschuld warmes But.~Tiger! reiss' das Herz 49 1, 3| bis dein Glück erwacht;~da, mein Bild will ich dir 50 1, 4| GOMATZ~Herr und Freund!~Wie dank' ich dir,~lass mich deine 51 2, 5| beweint mit reger Kehle,~dass man ihre Freiheit kränkt.~ 52 | deiner 53 | dem 54 1, 1| tapfer den Beschwerden,~denkt, es ist der Fluch auf Erden:~ 55 | des 56 1, 5| mutig, mein Herze, versuche dien Glück.~Verschaffe dir selber 57 | dieser 58 1, 6| Kometensterne!~Hört ihr wie der Donner kracht?~ ~GOMATZ~Nur der 59 1, 3| stehen~und sich nimmer weiter drehen.~ ~GOMATZ~O Zaide, welche 60 | DREI 61 1, 4| Lass dich küssen, lass dich drücken!~Ach! im Taumel von Entzücken~ 62 1, 3| auch dein Unsinn tot.~ ~N.5 Duett~ ~ZAIDE~Meine Seele hüpft 63 | durch 64 2, 7| Mitleid, Huld und Gnad',~der, eh' man ihn zum Rang erhoben,~ 65 1, 1| machen.~Welt und Not ist einerlei,~keiner bleibt von Plagen 66 2, 5| Philomele,~in dem Käfig eingeschränkt,~und beweint mit reger Kehle,~ 67 2, 6| Tiger! reiss' das Herz vom Eingeweide~und ersätt'ge deine Wut.~ 68 1, 3| alles Leiden~ist bei mir auf einmal hin.~ ~ZAIDE~Trost und Wonne, 69 1, 6| glänzende Sonne~steigt lieblich empor.~ ~GOMATZ~O Himmel, o Glücke!~ 70 1, 3| lasset seinem Wunsch am Ende~die wollustreichen Gegenstände~ 71 2, 6| kein Erbarmen.~Nur der Tod~endigt unsre herbe Not.~ ~ 72 2, 2| Trümmern zur Erd',~und was ihm entgegen,~wird von seinen Schlägen~ 73 1, 4| drücken!~Ach! im Taumel von Entzücken~weiss ich selbst nicht, 74 2, 6| Armen~hat das Schiksal kein Erbarmen.~Nur der Tod~endigt unsre 75 2, 2| die Kettenin Trümmern zur Erd',~und was ihm entgegen,~ 76 1, 1| denkt, es ist der Fluch auf Erden:~Jeder Mensch hat seine 77 2, 7| der, eh' man ihn zum Rang erhoben,~des wandelbaren Schicksals 78 2, 8| ALLAZIM~Mitleid, Herr, erhöre mich,~Mitleid, Herr, besänft' 79 2, 6| Herz vom Eingeweide~und ersätt'ge deine Wut.~Ach mein Gomatz! 80 2, 6| die Klauen,~freu' dich der erschlichnen Beut'.~Straf' ein törichtes 81 2, 3| flucht,~und was er hat, erst ängstilich sucht,~mag selbst 82 1, 3| schlafe, bis dein Glück erwacht;~da, mein Bild will ich 83 1, 1| singen lasst uns lachen, etc.~ ~ 84 1, 6| ZAIDE~Aber seht dort in der Ferne~blutige Kometensterne!~Hört 85 2, 2| er nimmt vom Schmeichler Fessel an,~doch will man sklavisch 86 1, 6| uns bedecken,~trau' nur fest auf seine Macht.~ ~ZAIDE, 87 2, 5| sie wohl strafen,~wenn sie findet, was sie sucht.~ ~ 88 2, 8| bemühst dir dich,~geh', dein Fleh'n beleidigt mich.~ 89 1, 6| Trauergeschicke~verliert seinen Flor.~ ~ALLAZIM~Sehet dort in 90 1, 1| Beschwerden,~denkt, es ist der Fluch auf Erden:~Jeder Mensch 91 2, 4| zu bestrafen,~und diese fordern Blut.~ ~ 92 1, 1| keiner bleibt von Plagen frei.~ ~VORSÄNGER, DREI ANDERE 93 2, 5| reger Kehle,~dass man ihre Freiheit kränkt.~Tag und Nacht mag 94 2, 6| Tiger! wetze nur die Klauen,~freu' dich der erschlichnen Beut'.~ 95 1, 3| GOMATZ~O Zaide, welche Freud!~ ~ZAIDE~Gomatz, welche 96 1, 3| ZAIDE~Meine Seele hüpft vor Freuden,~kaum mehr weiss ich, wo 97 1, 4| 6 Arie~ ~GOMATZ~Herr und Freund!~Wie dank' ich dir,~lass 98 2, 8| N.15 Quartett~ ~GOMATZ~Freundin! stille deine Tränen,~lass 99 1, 3| ich dir geben,~schau, wie freundlich es dir lacht:~Ihr süssen 100 1, 6| bunte Regenbogen~euch als Friedensbote lacht.~ ~ZAIDE~Aber seht 101 2, 8| GOMATZ~Ach das Leben hat für mich~kein Reize mehr in 102 1, 3| deiner Wut;~deine Schläge fürcht' ich nimmer, nein,~dieses 103 2, 2| zum Tyrann.~Er brüllet mit furchtbarer Stimme~und schleudert im 104 1, 3| mein Bild will ich dir geben,~schau, wie freundlich es 105 1, 3| Gegenstände~zu reifer Wirklichkeit gedeihn.~ ~N.4 Arie~ ~GOMATZ~Rase, 106 1, 3| Ende~die wollustreichen Gegenstände~zu reifer Wirklichkeit gedeihn.~ ~ 107 | geh 108 2, 7| Proben~im niedern Staub gesammelt hat.~ ~ 109 1, 5| dir selber ein bess'res Geschik!~Man muss nicht verzagen,~ 110 2, 4| Verdienste~mit reichlichem Gewinnste;~doch reizt man meine Wut,~ 111 1, 6| ZAIDE~O selige Wonne!~Die glänzende Sonne~steigt lieblich empor.~ ~ 112 1, 6| empor.~ ~GOMATZ~O Himmel, o Glücke!~Das Trauergeschicke~verliert 113 1, 3| BEIDE~Möchte mur das Glücksrad stehen~und sich nimmer weiter 114 2, 3| lärmt~und sich bei naher Glut nicht wärmt,~mag selbst 115 2, 7| kennt Mitleid, Huld und Gnad',~der, eh' man ihn zum Rang 116 1, 6| Schrecken.~ ~GOMATZ, ALLAZIM~Gottes Schirm wird uns bedecken,~ 117 2, 2| und schleudert im wütenden Grimme~die Kettenin Trümmern zur 118 2, 6| Nur der Tod~endigt unsre herbe Not.~ ~ 119 2, 6| warmes But.~Tiger! reiss' das Herz vom Eingeweide~und ersätt' 120 | hin 121 2, 8| ALLAZIM~Soliman, ach hör' mein Flehen,~lass sie nicht 122 2, 8| ZAIDE, GOMATZ~Himmel, höre doch mein Flehen,~lass allein ( 123 1, 6| Ferne~blutige Kometensterne!~Hört ihr wie der Donner kracht?~ ~ 124 1, 3| Bild macht alles gut.~Diese holden Augenlider,~dieses Mundes 125 1, 3| ZAIDE~Ruhe sanft, mein holdes Leben,~schlafe, bis dein 126 2, 5| mag sie nicht schlafen,~hüpfend sucht sie Raum zur Flucht.~ 127 1, 3| Duett~ ~ZAIDE~Meine Seele hüpft vor Freuden,~kaum mehr weiss 128 2, 7| Nur der kennt Mitleid, Huld und Gnad',~der, eh' man 129 2, 3| N.10 Arie~ ~OSMIN~Wer hungrig bei der Tafel sitzt~und 130 2, 2| Trümmern zur Erd',~und was ihm entgegen,~wird von seinen 131 | ihre 132 | immer 133 2, 3| Ha... ha!~ ~Wer winselt, jammert, schreit und flucht,~und 134 | Jeder 135 2, 5| schluchzet Philomele,~in dem Käfig eingeschränkt,~und beweint 136 2, 3| Wer schnatternd über Kälte lärmt~und sich bei naher 137 | kann 138 1, 3| Seele hüpft vor Freuden,~kaum mehr weiss ich, wo ich bin.~ ~ 139 2, 5| eingeschränkt,~und beweint mit reger Kehle,~dass man ihre Freiheit 140 | keiner 141 2, 7| ihr eure Brüder.~Nur der kennt Mitleid, Huld und Gnad',~ 142 2, 2| schleudert im wütenden Grimme~die Kettenin Trümmern zur Erd',~und was 143 2, 6| ZAIDE~Tiger! wetze nur die Klauen,~freu' dich der erschlichnen 144 1, 4| ich dir,~lass mich deine Knie umfassen,~doch ich muss 145 2, 5| Raum zur Flucht.~Ach, wer könnte sie wohl strafen,~wenn sie 146 1, 6| dort in der Ferne~blutige Kometensterne!~Hört ihr wie der Donner 147 2, 6| verstelle Zärtlichkeit.~Komm' nur schnell und töt' uns 148 1, 6| Hört ihr wie der Donner kracht?~ ~GOMATZ~Nur der Kummer 149 2, 5| dass man ihre Freiheit kränkt.~Tag und Nacht mag sie nicht 150 2, 8| lass den Tod die Liebe krönen.~ ~ALLAZIM~Welch ein Schmerz! 151 1, 4| brenne vor Begier.~Lass dich küssen, lass dich drücken!~Ach! 152 1, 6| kracht?~ ~GOMATZ~Nur der Kummer macht dir Schrecken.~ ~GOMATZ, 153 1, 3| GOMATZ~O Zaide!~Welch ein Labsal, welche Lust!~ ~BEIDE~Möchte 154 2, 3| Wer schnatternd über Kälte lärmt~und sich bei naher Glut 155 2, 2| SOLIMAN~Der stolze Löw' lässt sich zwar zähmen,~er nimmt 156 1, 3| Träume, wiegt ihn ein,~und lasset seinem Wunsch am Ende~die 157 2, 4| reizt man meine Wut,~das Laster zu bestrafen,~und diese 158 1, 3| GOMATZ~Aller Unstern, alles Leiden~ist bei mir auf einmal hin.~ ~ 159 1, 6| Die glänzende Sonne~steigt lieblich empor.~ ~GOMATZ~O Himmel, 160 1, 1| Erster Auftritt~ ~N.1 Lied~ ~VORSÄNGER~Brüder, lasst 161 2, 2| Arie~ ~SOLIMAN~Der stolze Löw' lässt sich zwar zähmen,~ 162 2, 4| bin so bös' als gut.~Ich lohne die Verdienste~mit reichlichem 163 1, 3| Welch ein Labsal, welche Lust!~ ~BEIDE~Möchte mur das 164 1, 1| VORSÄNGER~Brüder, lasst uns lustig sein,~trotzet tapfer den 165 2, 7| N.14 Arie~ ~ALLAZIM~Ihr Mächtigen seht ungerührt~auf eure 166 1, 1| der Fluch auf Erden:~Jeder Mensch hat seine Pein.~Lasst uns 167 1, 4| ich tu'.~denn die Triebe miener Liebe~rauben mir der Sinnen 168 1, 3| Labsal, welche Lust!~ ~BEIDE~Möchte mur das Glücksrad stehen~ 169 1, 6| O Zaide!~ ~ZAIDE, GOMATZ~Möchten doch einst Ruh' und Friede~ 170 2, 8| nicht.~ ~SOLIMAN~Alle beide müsst ihr sterben!~ ~ALLAZIM~Welch 171 1, 3| holden Augenlider,~dieses Mundes Purpurrot~bringt mir alles 172 1, 3| welche Lust!~ ~BEIDE~Möchte mur das Glücksrad stehen~und 173 1, 5| N.7 Arie~ ~ALLAZIM~Nur mutig, mein Herze, versuche dien 174 2, 5| Freiheit kränkt.~Tag und Nacht mag sie nicht schlafen,~ 175 2, 3| Kälte lärmt~und sich bei naher Glut nicht wärmt,~mag selbst 176 | nein 177 | nieder 178 2, 7| wandelbaren Schicksals Proben~im niedern Staub gesammelt hat.~ ~ 179 2, 2| lässt sich zwar zähmen,~er nimmt vom Schmeichler Fessel an,~ 180 2, 8| bricht!~ ~SOLIMAN~Alle Tränen nützen nicht.~ ~ZAIDE~Lass mich, 181 2, 3| schmachtend Speis' und Trank nicht nützt,~mag selbst sein Glück nicht 182 1, 5| durch tapferes Wagen~schlägt oftmals der Schwache den Stärkern 183 | ohne 184 2, 3| Dritter Auftritt~ ~N.10 Arie~ ~OSMIN~Wer hungrig bei der Tafel 185 2, 5| ZAIDE~Trostlos schluchzet Philomele,~in dem Käfig eingeschränkt,~ 186 1, 1| einerlei,~keiner bleibt von Plagen frei.~ ~VORSÄNGER, DREI 187 2, 7| des wandelbaren Schicksals Proben~im niedern Staub gesammelt 188 1, 3| Augenlider,~dieses Mundes Purpurrot~bringt mir alles zehnfach 189 2, 8| Achter Auftritt~ ~N.15 Quartett~ ~GOMATZ~Freundin! stille 190 2, 7| Gnad',~der, eh' man ihn zum Rang erhoben,~des wandelbaren 191 1, 3| gedeihn.~ ~N.4 Arie~ ~GOMATZ~Rase, Schiksal, wüte immer,~dieser 192 1, 4| die Triebe miener Liebe~rauben mir der Sinnen Ruh.~ ~ 193 2, 5| schlafen,~hüpfend sucht sie Raum zur Flucht.~Ach, wer könnte 194 1, 6| sanften Wogen,~wie der bunte Regenbogen~euch als Friedensbote lacht.~ ~ 195 2, 5| eingeschränkt,~und beweint mit reger Kehle,~dass man ihre Freiheit 196 2, 4| lohne die Verdienste~mit reichlichem Gewinnste;~doch reizt man 197 1, 3| wollustreichen Gegenstände~zu reifer Wirklichkeit gedeihn.~ ~ 198 2, 6| Unschuld warmes But.~Tiger! reiss' das Herz vom Eingeweide~ 199 2, 8| Leben hat für mich~kein Reize mehr in sich (ohne dich).~ ~ 200 2, 4| reichlichem Gewinnste;~doch reizt man meine Wut,~das Laster 201 1, 5| Verschaffe dir selber ein bess'res Geschik!~Man muss nicht 202 1, 3| Auftritt~ ~N.3 Arie~ ~ZAIDE~Ruhe sanft, mein holdes Leben,~ 203 1, 1| lasst uns lachen,~kann man's doch nicht anders machen.~ 204 1, 3| N.3 Arie~ ~ZAIDE~Ruhe sanft, mein holdes Leben,~schlafe, 205 1, 6| ALLAZIM~Sehet dort in sanften Wogen,~wie der bunte Regenbogen~ 206 2, 6| schnell und töt' uns beide,~saug' der Unschuld warmes But.~ 207 1, 3| Bild will ich dir geben,~schau, wie freundlich es dir lacht:~ 208 2, 7| erhoben,~des wandelbaren Schicksals Proben~im niedern Staub 209 1, 3| Schiksal, wüte immer,~dieser Schild trotz deiner Wut;~deine 210 1, 6| GOMATZ, ALLAZIM~Gottes Schirm wird uns bedecken,~trau' 211 1, 3| trotz deiner Wut;~deine Schläge fürcht' ich nimmer, nein,~ 212 2, 2| entgegen,~wird von seinen Schlägen~zum Tode, zum Tode verheert.~ ~ 213 1, 5| verzagen,~durch tapferes Wagen~schlägt oftmals der Schwache den 214 1, 3| sanft, mein holdes Leben,~schlafe, bis dein Glück erwacht;~ 215 2, 5| und Nacht mag sie nicht schlafen,~hüpfend sucht sie Raum 216 2, 2| mit furchtbarer Stimme~und schleudert im wütenden Grimme~die Kettenin 217 2, 5| 12 Arie~ ~ZAIDE~Trostlos schluchzet Philomele,~in dem Käfig 218 2, 3| bei der Tafel sitzt~und schmachtend Speis' und Trank nicht nützt,~ 219 2, 2| zwar zähmen,~er nimmt vom Schmeichler Fessel an,~doch will man 220 2, 3| lachen? Ha... ha!~ ~Wer schnatternd über Kälte lärmt~und sich 221 1, 6| Nur der Kummer macht dir Schrecken.~ ~GOMATZ, ALLAZIM~Gottes 222 2, 3| Wer winselt, jammert, schreit und flucht,~und was er hat, 223 2, 8| allein verderben,~ich bin schuldig, Gomatz nicht.~ ~SOLIMAN~ 224 1, 5| Wagen~schlägt oftmals der Schwache den Stärkern zurück.~ ~ 225 1, 3| N.5 Duett~ ~ZAIDE~Meine Seele hüpft vor Freuden,~kaum 226 1, 6| verliert seinen Flor.~ ~ALLAZIM~Sehet dort in sanften Wogen,~wie 227 | seinem 228 1, 5| dien Glück.~Verschaffe dir selber ein bess'res Geschik!~Man 229 1, 6| N.8 Terzett~ ~ZAIDE~O selige Wonne!~Die glänzende Sonne~ 230 1, 3| ZAIDE~Gomatz, welche Seligkeit!~ ~ 231 2, 7| Siebenter Auftritt~ ~N.14 Arie~ ~ALLAZIM~ 232 1, 4| miener Liebe~rauben mir der Sinnen Ruh.~ ~ 233 2, 3| Wer hungrig bei der Tafel sitzt~und schmachtend Speis' und 234 2, 2| Fessel an,~doch will man sklavisch ihn beschämen,~steigt seine 235 1, 6| selige Wonne!~Die glänzende Sonne~steigt lieblich empor.~ ~ 236 2, 3| Tafel sitzt~und schmachtend Speis' und Trank nicht nützt,~ 237 1, 5| oftmals der Schwache den Stärkern zurück.~ ~ 238 2, 7| Schicksals Proben~im niedern Staub gesammelt hat.~ ~ 239 1, 3| Möchte mur das Glücksrad stehen~und sich nimmer weiter drehen.~ ~ 240 2, 8| SOLIMAN~Alle beide müsst ihr sterben!~ ~ALLAZIM~Welch ein Schmerz! 241 1, 6| ALLAZIM~Wonne, Ruh' und steter Friede~werden euch nach 242 2, 8| Quartett~ ~GOMATZ~Freundin! stille deine Tränen,~lass den Tod 243 2, 2| brüllet mit furchtbarer Stimme~und schleudert im wütenden 244 2, 2| Auftritt~ ~Arie~ ~SOLIMAN~Der stolze Löw' lässt sich zwar zähmen,~ 245 2, 6| der erschlichnen Beut'.~Straf' ein törichtes Vertrauen~ 246 2, 5| Ach, wer könnte sie wohl strafen,~wenn sie findet, was sie 247 1, 3| freundlich es dir lacht:~Ihr süssen Träume, wiegt ihn ein,~und 248 2, 3| OSMIN~Wer hungrig bei der Tafel sitzt~und schmachtend Speis' 249 2, 5| man ihre Freiheit kränkt.~Tag und Nacht mag sie nicht 250 1, 1| uns lustig sein,~trotzet tapfer den Beschwerden,~denkt, 251 1, 5| muss nicht verzagen,~durch tapferes Wagen~schlägt oftmals der 252 1, 4| lass dich drücken!~Ach! im Taumel von Entzücken~weiss ich 253 1, 6| Sechster Auftritt~ ~N.8 Terzett~ ~ZAIDE~O selige Wonne!~ 254 2, 6| erschlichnen Beut'.~Straf' ein törichtes Vertrauen~auf verstelle 255 2, 6| Zärtlichkeit.~Komm' nur schnell und töt' uns beide,~saug' der Unschuld 256 1, 3| würgt mich auch dein Unsinn tot.~ ~N.5 Duett~ ~ZAIDE~Meine 257 1, 3| und Wonne, Ruh' und Friede~tränkt wie Balsam meine Brust.~ ~ 258 1, 3| es dir lacht:~Ihr süssen Träume, wiegt ihn ein,~und lasset 259 2, 3| und schmachtend Speis' und Trank nicht nützt,~mag selbst 260 1, 6| Schirm wird uns bedecken,~trau' nur fest auf seine Macht.~ ~ 261 1, 6| O Himmel, o Glücke!~Das Trauergeschicke~verliert seinen Flor.~ ~ 262 1, 4| nicht, was ich tu'.~denn die Triebe miener Liebe~rauben mir 263 1, 3| auf einmal hin.~ ~ZAIDE~Trost und Wonne, Ruh' und Friede~ 264 2, 5| Auftritt~ ~N.12 Arie~ ~ZAIDE~Trostlos schluchzet Philomele,~in 265 1, 3| wüte immer,~dieser Schild trotz deiner Wut;~deine Schläge 266 1, 1| lasst uns lustig sein,~trotzet tapfer den Beschwerden,~ 267 2, 2| wütenden Grimme~die Kettenin Trümmern zur Erd',~und was ihm entgegen,~ 268 | tu 269 2, 2| steigt seine Wut bis zum Tyrann.~Er brüllet mit furchtbarer 270 | über 271 1, 4| dir,~lass mich deine Knie umfassen,~doch ich muss dich schnell 272 2, 8| ge dich.~ ~SOLIMAN~Fort, umsonst bemühst dir dich,~geh', 273 2, 7| ALLAZIM~Ihr Mächtigen seht ungerührt~auf eure Sklaven nieder,~ 274 2, 6| töt' uns beide,~saug' der Unschuld warmes But.~Tiger! reiss' 275 1, 3| wieder,~würgt mich auch dein Unsinn tot.~ ~N.5 Duett~ ~ZAIDE~ 276 | unsre 277 1, 6| so vieler Qual und Pein~unsrer Treue Preise sein.~ ~ALLAZIM~ 278 1, 3| ich bin.~ ~GOMATZ~Aller Unstern, alles Leiden~ist bei mir 279 2, 8| lass allein (mit ihr) mich untergehen.~ ~ALLAZIM~Soliman, ach 280 2, 8| Lass mich, Herr, allein verderben,~ich bin schuldig, Gomatz 281 2, 4| als gut.~Ich lohne die Verdienste~mit reichlichem Gewinnste;~ 282 2, 8| zugrunde gehen.~ ~SOLIMAN~Fort, vergebens ist dein Flehen,~lass sie 283 2, 2| Schlägen~zum Tode, zum Tode verheert.~ ~ 284 2, 7| Glück und Anseh'n ziert,~verkennt ihr eure Brüder.~Nur der 285 1, 4| doch ich muss dich schnell verlassen,~denn ich brenne vor Begier.~ 286 1, 6| Glücke!~Das Trauergeschicke~verliert seinen Flor.~ ~ALLAZIM~Sehet 287 1, 5| Herze, versuche dien Glück.~Verschaffe dir selber ein bess'res 288 2, 6| törichtes Vertrauen~auf verstelle Zärtlichkeit.~Komm' nur 289 1, 5| ALLAZIM~Nur mutig, mein Herze, versuche dien Glück.~Verschaffe dir 290 2, 6| Beut'.~Straf' ein törichtes Vertrauen~auf verstelle Zärtlichkeit.~ 291 1, 5| Geschik!~Man muss nicht verzagen,~durch tapferes Wagen~schlägt 292 1, 6| Ruh' und Friede~nach so vieler Qual und Pein~unsrer Treue 293 2, 3| sich bei naher Glut nicht wärmt,~mag selbst sein Glück nicht 294 1, 5| verzagen,~durch tapferes Wagen~schlägt oftmals der Schwache 295 2, 7| ihn zum Rang erhoben,~des wandelbaren Schicksals Proben~im niedern 296 2, 6| beide,~saug' der Unschuld warmes But.~Tiger! reiss' das Herz 297 | weil 298 | weiter 299 1, 1| doch nicht anders machen.~Welt und Not ist einerlei,~keiner 300 | wenn 301 | werden 302 2, 6| N.13 Arie~ ~ZAIDE~Tiger! wetze nur die Klauen,~freu' dich 303 | wieder 304 1, 3| lacht:~Ihr süssen Träume, wiegt ihn ein,~und lasset seinem 305 2, 3| lachen? Ha... ha!~ ~Wer winselt, jammert, schreit und flucht,~ 306 1, 3| wollustreichen Gegenstände~zu reifer Wirklichkeit gedeihn.~ ~N.4 Arie~ ~GOMATZ~ 307 | wo 308 1, 6| ALLAZIM~Sehet dort in sanften Wogen,~wie der bunte Regenbogen~ 309 2, 5| Flucht.~Ach, wer könnte sie wohl strafen,~wenn sie findet, 310 1, 3| seinem Wunsch am Ende~die wollustreichen Gegenstände~zu reifer Wirklichkeit 311 1, 3| mir alles zehnfach wieder,~würgt mich auch dein Unsinn tot.~ ~ 312 1, 3| GOMATZ~Rase, Schiksal, wüte immer,~dieser Schild trotz 313 2, 2| Stimme~und schleudert im wütenden Grimme~die Kettenin Trümmern 314 1, 3| ihn ein,~und lasset seinem Wunsch am Ende~die wollustreichen 315 2, 2| stolze Löw' lässt sich zwar zähmen,~er nimmt vom Schmeichler 316 2, 6| Vertrauen~auf verstelle Zärtlichkeit.~Komm' nur schnell und töt' 317 1, 3| Purpurrot~bringt mir alles zehnfach wieder,~würgt mich auch 318 2, 7| weil euch Glück und Anseh'n ziert,~verkennt ihr eure Brüder.~ 319 1, 5| der Schwache den Stärkern zurück.~ ~ 320 | zwar


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