Absatz
1 11 | 11. Ich, Klara, Christi und
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13 | 4
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15 | 8
16 | 9
17 21 | auf ihm ausharren. Selig aberjene, denen es gegeben ist, auf
18 16 | auskömmliche Leben in der Abgeschiedenheit des Klosters notwendig sein
19 10 | seine Brüder erwählt hat, abgewichen, weder in seinem Beispiel
20 11 | keine Weise sich von ihr abzuwenden imstande wären. ~
21 12 | sollen auch die anderen Äbtissinnen, die mir in meinem Amte
22 | all
23 | allein
24 | allem
25 | aller
26 13 | möge der Herr Kardinal allzeit seine kleine Herde die heilige
27 12 | Äbtissinnen, die mir in meinem Amte nachfolgen, gehalten sein,
28 19 | nicht so sehr wegen des Amtes, als vielmehr aus Liebe
29 20 | Eintracht alle Last, die sie von Amts wegen trägt, leichter tragen.
30 16 | Notwendigkeit für einen Garten zum Anbau von Gemüse erfordert. ~Wenn
31 20 | haben. Die Mutter soll beim Anblick der gegenseitigen Liebe,
32 15 | verlassen und sich an eine andere begeben, so sollen sie nichtsdestoweniger
33 12 | Innozenz, zu dessen Zeit wir angefangen haben, und von seinen Nachfolgern,
34 4 | Tröstung völlig erfüllt, angetrieben wurde, die Welt ganz und
35 16 | mehr Land zu erwerben oder anzunehmen, als die äußerste Notwendigkeit
36 1 | Höchste. Daher sagt der Apostel: "Erkenne deine Berufung" (
37 4 | die Kirche in San Damiano aufbaute, wo er, von göttlicher Tröstung
38 18 | Schwestern, durch dieses Beispiel aufgefordert, stets in der Liebe Gottes
39 9 | uns nur ganz kurze Zeit aufgehalten. ~
40 6 | zum Beispiel und Spiegel aufgestellt, sondern auch unseren Schwestern;
41 | aus
42 21 | die wenigsten, die auf ihm ausharren. Selig aberjene, denen es
43 16 | irgendeiner Zeit für das auskömmliche Leben in der Abgeschiedenheit
44 18 | im Herzen habt, auch nach außen durch die Werke, damit die
45 16 | Klosters notwendig sein sollte, außerhalb des Gartenzaunes noch mehr
46 21 | auf ihm zu wandeln und auszuharren bis ans Ende (vgl. Mt 10,
47 4 | Kommt und helft mir beim Bau des Klosters San Damiano;
48 16 | dieses Land soll gar nicht bearbeitet und besät werden, sondern
49 16 | Schwestern stets besorgt und bedacht, um die genannte Stätte
50 19 | sich bemühen, sie nach dem Bedürfnis einerjeden mit den Gaben
51 15 | und sich an eine andere begeben, so sollen sie nichtsdestoweniger
52 23 | 3,7), auch gebe er immer Beharrlichkeit bis ans Ende. Amen. ~
53 | bei
54 10 | durch viele Predigten und Beispiele zur Liebe und Beobachtung
55 6 | auf daß wir mit des Herren Beistand ihm das Talent vervielfältigt
56 12 | durch ihre Privilegien bekräftigen zu lassen, damit wir zu
57 8 | ganz besondere Weise um uns bekümmert zu sein, sowohl in eigener
58 17 | seligen Vater Franziskus belehrt. Darum sollen die Schwestern
59 8 | aber der selige Franziskus bemerkte, daß wir körperlich schwach
60 12 | Und wie ich immer eifrig bemüht und besorgt gewesen bin,
61 24 | zukünftigen, damit es besser beobachtet werde, als Zeichen des Segens
62 10 | Beispiele zur Liebe und Beobachtung der heiligsten Armut zu
63 6 | Leben berufen, zu dem er uns berief, auf daß sie gleichfalls
64 16 | gar nicht bearbeitet und besät werden, sondern stets brach
65 8 | aber vor keiner Not, Armut, Beschwerde, Mühsal oder Niedrigkeit
66 8 | besorgt und auf eine ganz besondere Weise um uns bekümmert zu
67 14 | Dienste Gottes stets zum Besseren voranzuschreiten und vor
68 13 | Schwestern in dieser Armut immer bestärken und erhalten. Diese kleine
69 13 | der Minderbrüder und uns bestimmt ist. Um der Liebe jenes
70 10 | die Lebensform nieder und betonte am meisten, daß wir immer
71 22 | schon den Weg des Herrn betreten haben, daß wir keineswegs
72 8 | Und zur Liebe gegen uns bewegt, verpflichtete er sich,
73 | bin
74 19 | 19. Ich bitte auch jene, welche das Vorsteherinnenamt
75 20 | tragen. Und das Lästige und Bittere möge ihr um deren heiligen
76 16 | besät werden, sondern stets brach und unbebaut liegenbleiben. ~
77 7 | hochseligen Vaters Franziskus Buße tue, habe ich bald nach
78 4 | Denn als der Heilige bis dahin weder Brüder noch Gefährten
79 1 | dem Glorreichen, größten Dank sagen, denn groß ist unsere
80 | Darin
81 | davon
82 | deine
83 | deinen
84 23 | 23. "Um dessentwillen beuge ich meine Knie vor
85 1 | und größer sie aber ist, desto mehr schulden wir ihr das
86 3 | uns durch seinen geliebten Diener, unseren seligen Vater Franziskus,
87 | dies
88 | Diese
89 | diesem
90 17 | die nahe sind, stets den Duft eines guten Rufes verbreiten. ~
91 14 | zu hegen und zu pflegen. Ebenso empfehle ich nun meine zurückbleibenden
92 17 | nachzugehen, wie auch einen ehrbaren und heiligen Wandel zu führen;
93 6 | Sorgfalt also, mit welchem Eifer des Geistes und Körpers
94 12 | 12. Und wie ich immer eifrig bemüht und besorgt gewesen
95 | eigener
96 19 | sie nach dem Bedürfnis einerjeden mit den Gaben zu versorgen,
97 17 | bemühen, den Weg heiliger Einfalt, Demut und Armut nachzugehen,
98 20 | Untergebene sind, sollen eingedenk sein, daß sie um des Herrn
99 20 | gegenseitigen Liebe, Demut und Eintracht alle Last, die sie von Amts
100 21 | darauf wandeln und durch sie eintreten (vgl. Mt 7,13 f), und wenn
101 21 | durch die man zum Leben eintritt, schmal ist, so sind es
102 17 | ihre Verdienste, sondern einzig durch die Barmherzigkeit
103 11 | Säule, nächst Gott unser einziger Trost und unsere Stütze
104 3 | damals, als wir noch in der Eitelkeit der Welt weilten. ~
105 21 | Pfad, auf dem man geht, eng und die Pforte, durch die
106 20 | willen dem eigenen Willen entsagt haben. Daher will ich, daß
107 19 | Schwestern, von ihrem Beispiel entzündet, ihr nicht so sehr wegen
108 23 | unseres Herrn Jesus Christus" (Eph 3,14), damit durch die fürbittenden
109 8 | dies sogar für große Wonne erachteten, wie er persönlich und seine
110 10 | Sohn Gottes, solange er auf Erden lebte, niemals von dieser
111 15 | 15. Wenn es sich aber ereignen sollte, daß die genannten
112 16 | Garten zum Anbau von Gemüse erfordert. ~Wenn es aber zu irgendeiner
113 13 | Armut immer bestärken und erhalten. Diese kleine Herde hatja
114 1 | Daher sagt der Apostel: "Erkenne deine Berufung" (vgl. 1
115 6 | Siegespreis ewiger Seligkeit erlangen. ~
116 7 | Barmherzigkeit und Gnade zu erleuchten, daß ich nach dem Beispiel
117 4 | uns in großer Freude und Erleuchtung des Heiligen Geistes, was
118 10 | der heiligsten Armut zu ermuntern, vielmehr hinterließ er
119 10 | für sich und seine Brüder erwählt hat, abgewichen, weder in
120 5 | über unsere Berufung und Erwählung zu sprechen sich gewürdigt
121 13 | seligen Vaters Franziskus erweckt, welcher der Armut und Demut
122 3 | Schwestern, müssen wir die uns erwiesenen unendlichen Wohltaten Gottes
123 24 | Schreiben hinterlasse ich euch, meine geliebtesten und
124 24 | Franziskus und des Segens euerer Mutter und Magd. ~ ~
125 6 | geringste Mühe den Siegespreis ewiger Seligkeit erlangen. ~
126 21 | eintreten (vgl. Mt 7,13 f), und wenn es schon wenige
127 | fast
128 17 | ist, sowohl jenen, die fern, als auch denen, die nahe
129 8 | und seine Brüder häufig festgestellt haben, war er hocherfreut
130 6 | zurückgeben (vgl. Mt 25,15 ff). Der Herr selbst nämlich
131 8 | uns wie für seine Brüder fleißig besorgt und auf eine ganz
132 19 | wenden können, wie es ihnen förderlich scheint, sowohl für sich
133 16 | die äußerste Notwendigkeit fordert; und dieses Land soll gar
134 4 | rief mit lauter Stimme in französischer Sprache einigen dort in
135 4 | denn fürder werden dort Frauen wohnen, durch deren ruhmvollen
136 20 | Mutter gehorchen, wie sie mit freiem Willen dem Herrn versprochen
137 4 | weissagte er über uns in großer Freude und Erleuchtung des Heiligen
138 17 | ehrbaren und heiligen Wandel zu führen; so nämlich wurden wir seit
139 23 | Eph 3,14), damit durch die fürbittenden Verdienste der glorreichen,
140 11 | Stütze war, auch für uns fürchteten; darum haben wir uns immer
141 4 | Klosters San Damiano; denn fürder werden dort Frauen wohnen,
142 19 | auch rücksichtsvoll und fürsorglich ihren Schwestern gegenüber
143 10 | abweichen wollte. ~Seinen Fußspuren nachfolgend ist auch unser
144 19 | Bedürfnis einerjeden mit den Gaben zu versorgen, die der Herr
145 16 | Notwendigkeit für einen Garten zum Anbau von Gemüse erfordert. ~
146 16 | sein sollte, außerhalb des Gartenzaunes noch mehr Land zu haben,
147 19 | versorgen, die der Herr geben wird. Sie soll auch so gütig
148 11 | höchste Berufung und das Gebot eines so großen Vaters überdacht,
149 6 | und Körpers müssen wir die Gebote Gottes und unseres Vaters
150 22 | die abweichen von deinen Geboten!" (Ps 118,21). ~
151 8 | wir körperlich schwach und gebrechlich seien, trotzdem aber vor
152 11 | zugleich aber auch die Gebrechlichkeit der anderen Schwestern,
153 23 | verliehen hat, auch das Gedeihen gebe (vgl. 1 Kor 3,7), auch
154 4 | dahin weder Brüder noch Gefährten hatte, als er fast sofort
155 20 | Mutter soll beim Anblick der gegenseitigen Liebe, Demut und Eintracht
156 19 | fürsorglich ihren Schwestern gegenüber sein wie eine gute Mutter
157 7 | Bekehrung gegeben hatte, Gehorsam versprochen, so wie uns
158 21 | Weg und Pfad, auf dem man geht, eng und die Pforte, durch
159 2 | und Beispiel gezeigt und gelehrt hat. ~
160 3 | 3. Deshalb, geliebte Schwestern, müssen wir die
161 24 | hinterlasse ich euch, meine geliebtesten und teuersten Schwestern,
162 12 | seinen Nachfolgern, unser Gelübde der heiligsten Armut, das
163 16 | einen Garten zum Anbau von Gemüse erfordert. ~Wenn es aber
164 6 | Beispiel hinterlassen und durch geringste Mühe den Siegespreis ewiger
165 22 | machen. ~Es steht nämlich geschrieben: "Verflucht, die abweichen
166 16 | haben, so sollen sie nicht gestatten, mehr zu erwerben, als die
167 5 | hochseliger Vater solches geweissagt, sondern auch über die anderen,
168 12 | eifrig bemüht und besorgt gewesen bin, die heilige Armut,
169 2 | uns Weg (vgl. Joh 14,6) geworden, den uns unser seliger Vater
170 2 | durch Wort und Beispiel gezeigt und gelehrt hat. ~
171 9 | 9. Und so gingen wir nach dem Willen des
172 6 | sie hat der Herr zu dem gleichen Leben berufen, zu dem er
173 14 | der zu seinen Lebzeiten in gleicher Weise in Wort und Tat besorgt
174 6 | uns berief, auf daß sie gleichfalls denen, die in der Welt wandeln,
175 10 | Weise von ihr abweichen, gleichwie der Sohn Gottes, solange
176 1 | Unter den verschiedenen Gnadengaben, die wir von unserem freigebigen
177 4 | Damiano aufbaute, wo er, von göttlicher Tröstung völlig erfüllt,
178 1 | Berufung; je vollkommener und größer sie aber ist, desto mehr
179 12 | beobachten zu lassen. ~Ja, zur größeren Sicherheit war ich besorgt,
180 1 | wir ihm, dem Glorreichen, größten Dank sagen, denn groß ist
181 1 | größten Dank sagen, denn groß ist unsere Berufung; je
182 8 | seiner Brüder dies sogar für große Wonne erachteten, wie er
183 6 | uns also der Herr zu so Großem berufen hat, daß diejenigen
184 4 | weissagte er über uns in großer Freude und Erleuchtung des
185 14 | hochseligen Vater Franziskus zum gründer, Pflanzer und Helfer im
186 5 | können wir die überreiche Güte Gottes gegen uns betrachten,
187 19 | geben wird. Sie soll auch so gütig und umgänglich sein, daß
188 19 | gegenüber sein wie eine gute Mutter gegen ihre Töchter;
189 | habt
190 8 | persönlich und seine Brüder häufig festgestellt haben, war
191 13 | erhalten. Diese kleine Herde hatja der Herr und Vater in seiner
192 | hatten
193 14 | seine kleine Pflanze, zu hegen und zu pflegen. Ebenso empfehle
194 17 | immer zu bemühen, den Weg heiliger Einfalt, Demut und Armut
195 11 | Schwestern, die wir nach dem Heimgang unseres heiligen Vaters
196 14 | ganzen Orden. Sie mögen uns helfen, im Dienste Gottes stets
197 14 | zum gründer, Pflanzer und Helfer im Dienste Christi und in
198 4 | weilenden Armen zu: "Kommt und helft mir beim Bau des Klosters
199 6 | beobachten, auf daß wir mit des Herren Beistand ihm das Talent
200 11 | freiwillig unserer heiligsten Herrin Armut verpflichtet, damit
201 16 | um die genannte Stätte herum nicht mehr Land zu erwerben
202 7 | sich gewürdigt hatte, mein Herz durch seine Barmherzigkeit
203 18 | zeiget die Liebe, die ihr im Herzen habt, auch nach außen durch
204 7 | 7. Nachdem der himmlische Vater sich gewürdigt hatte,
205 4 | und heiligen Wandel unser himmlischer Vater in seiner ganzen heiligen
206 24 | 24. Dieses Schreiben hinterlasse ich euch, meine geliebtesten
207 6 | anderen ein gutes Beispiel hinterlassen und durch geringste Mühe
208 10 | Armut zu ermuntern, vielmehr hinterließ er uns mehrere Schreiben,
209 8 | festgestellt haben, war er hocherfreut im Herrn. Und zur Liebe
210 22 | 22. Wir sollen uns also hüten, wenn wir schon den Weg
211 | ihnen
212 | ihrem
213 | ihrer
214 11 | sich von ihr abzuwenden imstande wären. ~
215 19 | Vorsteherinnenamt bei den Schwestern innehaben wird, sie möge sich bemühen,
216 16 | Schwester, die mein Amt innehat, als auch die anderen Schwestern
217 12 | besorgt, vom Herrn Papst Innozenz, zu dessen Zeit wir angefangen
218 17 | 17. Ich mahne aber inständig im Herrn Jesus Christus
219 1 | groß ist unsere Berufung; je vollkommener und größer
220 16 | 16. Es seien jedoch sowohl jene Schwester, die
221 17 | 2 Kor 1,3) ist, sowohl jenen, die fern, als auch denen,
222 13 | bestimmt ist. Um der Liebe jenes Herrn willen, der arm in
223 11 | Tode die Schwestern, die jetzigen und die kommenden, auf keine
224 2 | Gottes ist uns Weg (vgl. Joh 14,6) geworden, den uns
225 22 | so großen Herrn, seiner jungfräulichen Mutter, unserem seligen
226 22 | betreten haben, daß wir keineswegs durch unsere Schuld, Nachlässigkeit
227 11 | 11. Ich, Klara, Christi und der Armen Schwestern
228 8 | Franziskus bemerkte, daß wir körperlich schwach und gebrechlich
229 6 | welchem Eifer des Geistes und Körpers müssen wir die Gebote Gottes
230 5 | über die anderen, welche kommen werden in der heiligen Berufung,
231 4 | Nähe weilenden Armen zu: "Kommt und helft mir beim Bau des
232 13 | Herrn willen, der arm in der Krippe lag, arm in der Welt lebte
233 9 | hatten wir uns nur ganz kurze Zeit aufgehalten. ~
234 9 | der Herr unsere Zahl in kurzer Zeit durch seine Barmherzigkeit
235 20 | leichter tragen. Und das Lästige und Bittere möge ihr um
236 13 | willen, der arm in der Krippe lag, arm in der Welt lebte und
237 20 | Demut und Eintracht alle Last, die sie von Amts wegen
238 4 | genannten Kirche und rief mit lauter Stimme in französischer
239 10 | Später schrieb er uns die Lebensform nieder und betonte am meisten,
240 15 | sein mögen, die genannte Lebensweise der Armut, die wir Gott
241 13 | verneige ich mich ganz, mit Leib und Seele, ich beuge meine
242 20 | sie von Amts wegen trägt, leichter tragen. Und das Lästige
243 7 | Leben und dessen Lehre das Licht seiner Gnade verliehen hatte. ~
244 18 | und einander immer mehr lieben. ~
245 18 | 18. Und liebet einander mit der Liebe Christi
246 2 | Franziskus, sein wahrer Liebhaber und Nachfolger, durch Wort
247 16 | stets brach und unbebaut liegenbleiben. ~
248 6 | besonders zu preisen und zu loben und uns überdies im Herrn
249 22 | streitenden Kirche Schande machen. ~Es steht nämlich geschrieben: "
250 17 | 17. Ich mahne aber inständig im Herrn
251 23 | glorreichen, heiligen Jungfrau Maria, seiner Mutter, unseres
252 13 | Welt lebte und nackt am Marterholze verblich, möge der Herr
253 4 | stieg nämlich damals auf die Mauer der genannten Kirche und
254 | mehrere
255 | meinen
256 | meiner
257 10 | Lebensform nieder und betonte am meisten, daß wir immer in der heiligen
258 6 | nicht allein den anderen Menschen als ein Vorbild zum Beispiel
259 | mich
260 13 | Kardinal, der für den Orden der Minderbrüder und uns bestimmt ist. Um
261 6 | hinterlassen und durch geringste Mühe den Siegespreis ewiger Seligkeit
262 8 | Not, Armut, Beschwerde, Mühsal oder Niedrigkeit und Verachtung
263 | Nachdem
264 12 | die mir in meinem Amte nachfolgen, gehalten sein, bis ans
265 10 | wollte. ~Seinen Fußspuren nachfolgend ist auch unser hochseliger
266 12 | angefangen haben, und von seinen Nachfolgern, unser Gelübde der heiligsten
267 13 | Jungfrau, seiner Mutter, nachgefolgt ist. ~
268 22 | keineswegs durch unsere Schuld, Nachlässigkeit und Unwissenheit zu irgendeiner
269 17 | Einfalt, Demut und Armut nachzugehen, wie auch einen ehrbaren
270 13 | arm in der Welt lebte und nackt am Marterholze verblich,
271 11 | Franziskus, der unsere Säule, nächst Gott unser einziger Trost
272 4 | Sprache einigen dort in der Nähe weilenden Armen zu: "Kommt
273 17 | fern, als auch denen, die nahe sind, stets den Duft eines
274 Amen| Im Namen des Herrn. Amen.~
275 15 | andere begeben, so sollen sie nichtsdestoweniger verpflichtet sein, nach
276 | nieder
277 8 | Beschwerde, Mühsal oder Niedrigkeit und Verachtung der Welt
278 19 | daß sie ihr sorglos ihre Nöte offenbaren und zujeder Stunde
279 8 | trotzdem aber vor keiner Not, Armut, Beschwerde, Mühsal
280 16 | Abgeschiedenheit des Klosters notwendig sein sollte, außerhalb des
281 | nun
282 | ob
283 11 | des Klosters San Damiano obschon unwürdige Magd und kleine
284 19 | sie ihr sorglos ihre Nöte offenbaren und zujeder Stunde sich
285 9 | hatte; denn an einem anderen Orte hatten wir uns nur ganz
286 12 | war ich besorgt, vom Herrn Papst Innozenz, zu dessen Zeit
287 13 | der Römischen Kirche, dem Papste und besonders dem Herrn
288 8 | sein, sowohl in eigener Person als auch durch seinen Orden. ~
289 21 | 21. Und weil der Weg und Pfad, auf dem man geht, eng und
290 14 | Franziskus zum gründer, Pflanzer und Helfer im Dienste Christi
291 14 | Pflanze, zu hegen und zu pflegen. Ebenso empfehle ich nun
292 21 | dem man geht, eng und die Pforte, durch die man zum Leben
293 10 | seinen Lebzeiten durch viele Predigten und Beispiele zur Liebe
294 6 | den Herrn besonders zu preisen und zu loben und uns überdies
295 7 | uns der Herr durch dessen preiswürdiges Leben und dessen Lehre das
296 12 | versprochen haben, durch ihre Privilegien bekräftigen zu lassen, damit
297 22 | abweichen von deinen Geboten!" (Ps 118,21). ~
298 4 | der genannten Kirche und rief mit lauter Stimme in französischer
299 13 | der heiligen Mutter, der Römischen Kirche, dem Papste und besonders
300 19 | gehorchen. ~Sie soll auch rücksichtsvoll und fürsorglich ihren Schwestern
301 17 | stets den Duft eines guten Rufes verbreiten. ~
302 4 | Frauen wohnen, durch deren ruhmvollen und heiligen Wandel unser
303 11 | Vaters Franziskus, der unsere Säule, nächst Gott unser einziger
304 1 | Glorreichen, größten Dank sagen, denn groß ist unsere Berufung;
305 1 | wir ihr das Höchste. Daher sagt der Apostel: "Erkenne deine
306 22 | auch der streitenden Kirche Schande machen. ~Es steht nämlich
307 19 | wie es ihnen förderlich scheint, sowohl für sich persönlich
308 21 | man zum Leben eintritt, schmal ist, so sind es nur wenige,
309 10 | 10. Später schrieb er uns die Lebensform nieder
310 22 | keineswegs durch unsere Schuld, Nachlässigkeit und Unwissenheit
311 1 | sie aber ist, desto mehr schulden wir ihr das Höchste. Daher
312 8 | bemerkte, daß wir körperlich schwach und gebrechlich seien, trotzdem
313 16 | seien jedoch sowohl jene Schwester, die mein Amt innehat, als
314 13 | mich ganz, mit Leib und Seele, ich beuge meine Knie und
315 | sehr
316 | seines
317 | seit
318 21 | die auf ihm ausharren. Selig aberjene, denen es gegeben
319 8 | 8. Als aber der selige Franziskus bemerkte, daß
320 2 | geworden, den uns unser seliger Vater Franziskus, sein wahrer
321 6 | Mühe den Siegespreis ewiger Seligkeit erlangen. ~
322 12 | lassen. ~Ja, zur größeren Sicherheit war ich besorgt, vom Herrn
323 6 | durch geringste Mühe den Siegespreis ewiger Seligkeit erlangen. ~
324 4 | ganz und gar zu verlassen, siehe, da weissagte er über uns
325 4 | Gefährten hatte, als er fast sofort nach seiner Bekehrung die
326 | sogar
327 13 | und Demut seines geliebten Sohnes und der glorreichen Jungfrau,
328 10 | heiligen Armut verharren sollten. ~Und er war nicht damit
329 6 | 6. Mit welcher Sorgfalt also, mit welchem Eifer
330 19 | umgänglich sein, daß sie ihr sorglos ihre Nöte offenbaren und
331 1 | von unserem freigebigen Spender, dem Vater der Erbarmungen (
332 17 | und Gnade des freigebigen Spenders, welcher "der Vater der
333 6 | daß diejenigen in uns sich spiegeln können, die anderen zum
334 4 | Stimme in französischer Sprache einigen dort in der Nähe
335 5 | Berufung und Erwählung zu sprechen sich gewürdigt hat. ~Und
336 6 | uns überdies im Herrn zu stärken, Gutes zu tun.~Deshalb werden
337 22 | Kirche Schande machen. ~Es steht nämlich geschrieben: "Verflucht,
338 4 | später auch erfüllt hat. ~Er stieg nämlich damals auf die Mauer
339 4 | Kirche und rief mit lauter Stimme in französischer Sprache
340 22 | triumphierenden und auch der streitenden Kirche Schande machen. ~
341 11 | einziger Trost und unsere Stütze war, auch für uns fürchteten;
342 19 | Nöte offenbaren und zujeder Stunde sich vertrauensvoll an sie
343 20 | heiligen Wandels willen in Süßigkeit verwandelt werden. ~
344 1 | empfangen haben und noch täglich empfangen, müssen wir ihm,
345 6 | Herren Beistand ihm das Talent vervielfältigt zurückgeben (
346 14 | gleicher Weise in Wort und Tat besorgt war, uns, seine
347 24 | meine geliebtesten und teuersten Schwestern, den gegenwärtigen
348 19 | eine gute Mutter gegen ihre Töchter; besonders aber soll sie
349 20 | die sie von Amts wegen trägt, leichter tragen. Und das
350 20 | Amts wegen trägt, leichter tragen. Und das Lästige und Bittere
351 22 | seligen Vater Franziskus, der triumphierenden und auch der streitenden
352 4 | aufbaute, wo er, von göttlicher Tröstung völlig erfüllt, angetrieben
353 11 | nächst Gott unser einziger Trost und unsere Stütze war, auch
354 | trotzdem
355 7 | hochseligen Vaters Franziskus Buße tue, habe ich bald nach seiner
356 19 | die anderen mehr durch Tugenden und heiligen Wandel als
357 | tun
358 11 | Gebot eines so großen Vaters überdacht, zugleich aber auch die
359 6 | preisen und zu loben und uns überdies im Herrn zu stärken, Gutes
360 5 | betrachten, der ob seiner überfließenden Barmherzigkeit und Liebe
361 19 | Wandel als durch das Amt zu überragen, auf daß die Schwestern,
362 5 | Darin also können wir die überreiche Güte Gottes gegen uns betrachten,
363 19 | Sie soll auch so gütig und umgänglich sein, daß sie ihr sorglos
364 16 | sondern stets brach und unbebaut liegenbleiben. ~
365 3 | müssen wir die uns erwiesenen unendlichen Wohltaten Gottes betrachten,
366 | Unter
367 20 | Die Schwestern aber, die Untergebene sind, sollen eingedenk sein,
368 22 | Schuld, Nachlässigkeit und Unwissenheit zu irgendeiner Zeit davon
369 11 | Klosters San Damiano obschon unwürdige Magd und kleine Pflanze
370 8 | Mühsal oder Niedrigkeit und Verachtung der Welt zurückscheuten,
371 13 | und nackt am Marterholze verblich, möge der Herr Kardinal
372 17 | den Duft eines guten Rufes verbreiten. ~
373 22 | steht nämlich geschrieben: "Verflucht, die abweichen von deinen
374 10 | immer in der heiligen Armut verharren sollten. ~Und er war nicht
375 4 | seiner ganzen heiligen Kirche verherrlicht werden wird." ~
376 9 | Barmherzigkeit und Gnade vermehrt, damit erfüllt werde, was
377 13 | 13. Darum verneige ich mich ganz, mit Leib
378 8 | Liebe gegen uns bewegt, verpflichtete er sich, immer für uns wie
379 1 | 1. Unter den verschiedenen Gnadengaben, die wir von
380 19 | einerjeden mit den Gaben zu versorgen, die der Herr geben wird.
381 19 | und zujeder Stunde sich vertrauensvoll an sie wenden können, wie
382 6 | Beistand ihm das Talent vervielfältigt zurückgeben (vgl. Mt 25,
383 20 | Wandels willen in Süßigkeit verwandelt werden. ~
384 | viele
385 4 | von göttlicher Tröstung völlig erfüllt, angetrieben wurde,
386 1 | ist unsere Berufung; je vollkommener und größer sie aber ist,
387 | vom
388 14 | Gottes stets zum Besseren voranzuschreiten und vor allem die heilige
389 9 | Herr durch seinen Heiligen vorausgesagt hatte; denn an einem anderen
390 6 | anderen Menschen als ein Vorbild zum Beispiel und Spiegel
391 19 | bitte auch jene, welche das Vorsteherinnenamt bei den Schwestern innehaben
392 18 | stets in der Liebe Gottes wachsen und einander immer mehr
393 11 | ihr abzuwenden imstande wären. ~
394 2 | seliger Vater Franziskus, sein wahrer Liebhaber und Nachfolger,
395 20 | möge ihr um deren heiligen Wandels willen in Süßigkeit verwandelt
396 | weil
397 4 | einigen dort in der Nähe weilenden Armen zu: "Kommt und helft
398 3 | in der Eitelkeit der Welt weilten. ~
399 4 | zu verlassen, siehe, da weissagte er über uns in großer Freude
400 6 | welcher Sorgfalt also, mit welchem Eifer des Geistes und Körpers
401 19 | sich vertrauensvoll an sie wenden können, wie es ihnen förderlich
402 21 | wandeln, so sind es die wenigsten, die auf ihm ausharren.
403 18 | auch nach außen durch die Werke, damit die Schwestern, durch
404 | wieder
405 | will
406 3 | seligen Vater Franziskus, zu wirken sich gewürdigt hat, nicht
407 3 | uns erwiesenen unendlichen Wohltaten Gottes betrachten, besonders
408 10 | heiligen Armut abweichen wollte. ~Seinen Fußspuren nachfolgend
409 8 | Brüder dies sogar für große Wonne erachteten, wie er persönlich
410 4 | völlig erfüllt, angetrieben wurde, die Welt ganz und gar zu
411 17 | Wandel zu führen; so nämlich wurden wir seit dem Anfang der
412 9 | aber hat der Herr unsere Zahl in kurzer Zeit durch seine
413 24 | besser beobachtet werde, als Zeichen des Segens des Herrn und
414 18 | mit der Liebe Christi und zeiget die Liebe, die ihr im Herzen
415 21 | schon wenige sind, die eine Zeitlang darauf wandeln, so sind
416 10 | Und er war nicht damit zufrieden, uns zu seinen Lebzeiten
417 11 | großen Vaters überdacht, zugleich aber auch die Gebrechlichkeit
418 19 | ihre Nöte offenbaren und zujeder Stunde sich vertrauensvoll
419 24 | Schwestern, den gegenwärtigen und zukünftigen, damit es besser beobachtet
420 14 | Ebenso empfehle ich nun meine zurückbleibenden Schwestern, die gegenwärtigen
421 6 | das Talent vervielfältigt zurückgeben (vgl. Mt 25,15 ff). Der
422 8 | und Verachtung der Welt zurückscheuten, ja nach dem Beispiel der
423 7 | Bekehrung ihm freiwillig zusammen mit einigen Schwestern,
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