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Gotthold Ephraim Lessing
Fabeln und Erzählungen

IntraText - Konkordanzen

(Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen)


a-hass | hasse-sorge | spat-zwing

     Fabel/Erzählung
1 1 | doch mutig sterben kann!~L. a. C.~ 2 1 | schwüle Tag vergeht; der Abend bricht herein.~O könnt er, 3 Eremit | Euch wohl,~So unvermutet abzubrechen?"~"Das sind sie alle!" " 4 1 | Man sieht die Luft, sich abzukühlen,~Mit stummen Blitzen häufig 5 Eremit | nicht sagen,~In einer Note abzuschreiben.~Bringt, sag ich noch einmal, 6 | acht 7 Sperling | wette,-seh ich schon nicht adlermäßig aus -~Ich flieg ihm gleich.- 8 Eremit | Hagestolz, ein schlauer Advokat,~Sprach: "Oh! dem kömmt 9 UberUns | dacht er, will das Pack mich äffen?~Der über ihnen? Ei, wie 10 Eremit | Häßlichen und Schönen,~Die ältesten und jüngsten Frauen,~Das 11 1 | jagt ihn wieder vor. Der ändert oft den Lauf;~Bald rechts, 12 UberUns | dem Edelmann~Sie auch den Äpfeldieb wohl an?~Ich glaube nicht, 13 Sonne | du erzählst,~Und uns mit albern Fabeln quälst,~Sich denkend 14 | allem 15 Eremit | Ehrbarkeit,~Nur mit den Schönen allezeit~Vom ersten jeder Christentriebe.~ 16 Eremit | Zwar ist der Satz nicht allgemein;~Auch Männer können Weiber 17 HirschF | Hirsch davon.~*~Natur tut allzeit mehr, als Demonstration.~ 18 1 | hier mag ich wohl nicht allzusicher liegen?~Ich habe ja einmal 19 Eremit | vorzukommen,~Und schicket alsobald~Die Schergen in den Wald,~ 20 Tanzbar | könnt!" "Geh", brummt ein alter Bär,~"Dergleichen Kunst, 21 Eremit | Weibern nützlich sei.~Ein altes Weib kann Eindruck machen;~ 22 NixBoden | Indes, daß du in Surinam, am Amazonenflusse,~Dich bei den Hottentotten, 23 Brille | Freiherrn von Chrysant,~Wagts Amor, einen Streich zu spielen.~ 24 NixBoden | War es in Hamburg oder Amsterdam,~Daran ist wenig oder nichts 25 Eremit | zu;~Ich möchte nicht sein Amt ein Vierteljahr verwalten.~ 26 Eremit | verdienet keinen Haß.~O Andacht, mußt du doch so manche 27 1 | Hier kam ihm schnell ein ander Mittel ein,~Das ihm vorher 28 UberUns | was?~Oh, schäme dich!-Ein andermal-o laß -~Oh, schäme dich! - 29 | anders 30 Geheimnis| Versprechen, Herr, mag es ein andrer wagen;~Daß ich kein Narre 31 LoweMucke| mehr Feinde schlagen.~Der Anfang ist zu schön gemacht."~Doch 32 Eremit | sind: Sophia, Laura, Doris,~Angelika, Korinna, Chloris"-~"Der 33 Bare | allen schwächern Tieren,~Aus angemaßter Macht, gleich Wütrichen, 34 Teilung | schon die Hände kreuzweis angeschlagen,~Und packte schon heroisch 35 Eremit | Blicke wild, doch sonder Anmut nicht;~Die Nase lang, wie 36 1 | allein?~Er taumelt nur, anstatt zu fallen,~Und fasset schnell 37 MusterEh | sind?~Der lasse sich zur Antwort sagen:~Der Mann war taub, 38 NussKatze| meiner Treu!~Der zartste Apfel kömmt der Nuß, der Nuß nicht 39 Eremit | helle Wasser;~Bei allem Appetit kein Prasser.~Er geißelte 40 Kruzifix | viel zu wagen."~Das war ein Argument, ihr Herren Theologen,~Das 41 Pulcheria| wird nun gleich so voller Argwohn sein?~Schweigt, Neider! 42 Teilung | Hüft und Lende,~Den plumpen Arm um Hüft und Lende drückt,~ 43 1 | nicht wenige von gleicher Art gefunden.~Geschwinde! Wanderer, 44 1 | plumpe Bär~Ist für den dünnen Ast zu schwer;~Der bricht, und 45 Eremit | gedacht!~Die ganze Stadt ward aufgebracht,~Und jeder Ehmann schwur, 46 Liebe | Herr Petrus", rief er, "aufgemacht!"~"Wer da?"-"Ein wackrer 47 1 | könnten!"~Mit Mühe sucht er aufzustehn;~Doch kann er nicht vom 48 1 | murrend nieder.~Sein nasses Auge sieht das Blut der wunden 49 Brille | Ihre Gnaden pflegt,~Die Augen in der Tasche trägt!"~ 50 Brille | durch die Brille~Nochmals in Augenschein,~Und rief beständig: "Grille! 51 Eremit | beste glaubte.~"Sie ist ein Ausbund aller Frommen,~Und nur einmal 52 Eremit | Allein, daß die Versöhnung ausgeblieben,~Glaub ich, und wer die 53 Eremit | Nu;~Der Eremit hat wacker ausgehalten.~So viel trau ich mir doch 54 Bare | Die Bäre~Den Bären glückt' es, nun schon seit 55 Sperling | beide bis zur Höh gemeiner Bäume trug,~Als beide sich dem 56 1 | und kratzt den Baum,~Es bäumt den schweren Leib, es setzt 57 UberUns | nicht so toll!~Wenn ich ein Bankbein nähren soll:~So will ich 58 Bare | guten Zwecks, von ihm in Bann getan.~Warum? der Fuchs 59 Eremit | groß,~Das sich im dichten Barte schloß;~Die Blicke wild, 60 NixBoden | Hochzeitschmause~Der Schiffer bat. "Du bist so lang und oft 61 Geheimnis| Sohn!"~Hier wär dem armen Bauerjungen~Vor Angst beinah das Herz 62 NussKatze| es frei zu sagen,~Ja eine Baumfrucht loben muß,~So lob ich mir 63 Brille | Zeit sich zu bedenken gab,~Bedachte sich, und sprach nach reiflichem 64 Eremit | Was soll der Widerspruch bedeuten?"~Ein Widerspruch? Das wäre 65 Morydan | Götter, lasset euch bewegen!~Befehlt", schrie Morydan, "daß See 66 Eremit | geben,~So rühmlich sich beflissen hat."~Der Eremite, der die 67 LoweMucke| Ich bin es, die den Wald befreiet,~Wo seine Mordsucht sonst 68 Brille | flatterte, von Alt und Jung begafft,~Mit Reizen ganz besondrer 69 Eremit | neugierig Weib, aus Neid, begangen hat?"~O nein; hier muß man 70 Pulcheria| Andres wird zu meiner Frau begehret,~Die gerne beichten will, 71 Brille | Brille~Bei jedem Punkte sie begierig an.~"Nun, Kind, was ist 72 Brille | und sie ihr schnelles Ja beglücken;~Werd ich den ersten Kuß 73 1 | dort hinter jenem Strauche?~Beglückter Wanderer! dein Wunsch ist 74 Eremit | Heiligkeit~Kehrt sie zurück begnadigt und erfreut,~Und läßt daheim 75 1 | Mag sich an Toten nicht begnügen,~Kehrt sittsam um, und brummet 76 HirschF | Fuchs~"Hirsch, wahrlich, das begreif ich nicht",~Hört ich den 77 Brille | Verschworen nicht zu frein!"~"Behüte!" sprach Finette,~"Verschworen 78 Geheimnis| Pater hört ihn an. Hans beichtete nicht viel.~Was sollte Hans 79 Pulcheria| weil ich auch sonst sein Beichtkind bin,~So oft ich mich mit 80 Faustin | fand sein Weib und seine beiden Kinder,~Und-Segen Gottes!- 81 Eremit | sie zum Lehrgedicht,~Durch beigefügten Unterricht:~Wer seines Nächsten 82 1 | O weh! wie schmerzt das Bein! Erbarm dich doch o Tod!~ 83 Eremit | er wohl für eine meinen?~Beinahe sollte mir es scheinen,~ 84 MusterEh | Muster der Ehen~Ein rares Beispiel will ich singen,~Wobei die 85 1 | Durch Zerren und durch Beißen~Sucht er den Raub herabzureißen.~ 86 Eremit | heilgen Splitter ab,~Den sie beküsset und belecket,~Und in den 87 LoweMucke| Das nur der Sonnenschein belebt,~Und das mit saugendem Gewehre~ 88 Eremit | ab,~Den sie beküsset und belecket,~Und in den welken Busen 89 Eremit | bleiben,~Weil ich mich nicht belügen mag.~Ich fahr in der Erzählung 90 Bare | saure Pflicht nebst ihnen zu bemühn;~Bis endlich noch im Fuchs 91 Eremit | Mädchen doch die Mutter hier beneiden,~Hier, wo so Lieb als Klugheit 92 1 | re dich, erwünschter Tod!~Benimm mir Leben Schmerz und Not!~ 93 Sperling | wiegt den Körper schon;~Bereit zum kühnen Flug, bekannt 94 Kruzifix | nicht.~"Nun gebt mir doch Bericht.~Habt ihr den Pater nicht 95 Eremit | Frauen~Ihn küssen, andre nur beschauen.~Sie ging zugleich von Haus 96 AdlerEue | Abscheulich Nachtgespenst!"-"Bescheidner, darf ich bitten.~Der Himmel 97 Brille | Gütern gab;~Wie reich er sie beschenken wolle;~Welch großen Witwenschatz 98 1 | Oden mühsam an.~Der Bär beschnopert ihn, findt keines Lebens 99 Eremit | fragt,~Der mag ihn hier besehn.~Genug, den Weibern war 100 Eremit | ein hochweiser Magistrat~Besetzt das Tor, und sperrt die 101 LoweMucke| Siegerin.~Wie? Löwen, Löwen zu besiegen!~Wie, Schwester, kam dir 102 HirschF | Windhund kann dich jagen.~Besieh dich doch, wie groß du bist!~ 103 Geheimnis| schlecht!~So wenig Sünden? Hans besinn dich recht."~"Ach Herr, 104 Brille | begafft,~Mit Reizen ganz besondrer Kraft,~Ein Bürgermädchen 105 Eremit | mancher Mensch sich nicht bespiegeln darf,~Aus Furcht, er möchte 106 Brille | in Augenschein,~Und rief beständig: "Grille! Grille!~Verschworen 107 Bare | arme Fuchs wird von dem Bär bestritten,~Und, trotz des guten Zwecks, 108 Eremit | Der unsern Eremiten nicht besucht!"~Und brachte hundert Gründe 109 Eremit | heilge Wallfahrt tat,~War ein betagtes Weib.~Auf Krücken, zitternd, 110 Eremit | mit größtem Eifer an.~Er betete, er sang, er schrie,~Des 111 Sonne | Größe~Die durch den Schein betrogne Welt~Im Durchschnitt größer 112 LoweMucke| Gewehre~Nach Ruhm gestochner Beulen strebt,~Doch die man noch 113 1 | uns nicht erretten kann,~Beut oft das blinde Glück uns 114 Eremit | Mitgenoß der Hain,~Des Feuers Beute müsse sein.~Schon rotteten 115 NussKatze| sie kaum darein den ersten Biß getan,~So schnaubt und sprudelt 116 Eremit | Mutter in der Not~Den letzten Bissen Brot~Aus seinem Munde gibt;~ 117 1 | Freunde, gebt doch acht;~Doch bitt ich, zwänget euch, daß ihr 118 Teilung | meinem Latze stechen.~Ich bitte, Sie verschonen sich."~" 119 AdlerEue | Bescheidner, darf ich bitten.~Der Himmel heget mich und 120 Brille | man den alten Herrn sich blähn,)~"Was für ein Wenn mir 121 Eremit | der Erzählung fort?~Und bleibst mit deinem Kritisieren~Doch 122 1 | erretten kann,~Beut oft das blinde Glück uns seine Rettung 123 Sonne | Feur und Geist~Des Pöbels blödem Blick entreißt,~Lernt, will 124 Sperling | beide sich dem Blick der blöden Maus entzogen,~Und beide, 125 UberUns | schöner Herr! heißt das bloß küssen?~Das Männerherz! 126 LoweMucke| ihn strafen.~Er soll mir bluten, der Tyrann!~Sie eilt, und 127 1 | fällt schütternd schnell zu Boden.~Der Fall bringt ihn fast 128 NixBoden | Zeit?~Indes Ihr auf der Börse seid."~ 129 UberUns | mäuschenstill, vor Wartung böser Dinge,~Daß seine Näscherei 130 Geheimnis| Glücke hin."~"Verstockter Bösewicht", fuhr ihn der Pater an,~" 131 Eremit | kein fett Gerichte!~Ein bräunlich männliches Gesichte,~Nicht 132 Teilung | vergessen, nicht verloren,~Des Bräutgams jüngster Bruder, Fritz.~ 133 Eremit | Sie merkten also wohl den Braten?"-~Und haben ihn gar dem 134 Teilung | Die Teilung~An seiner Braut, Fräulein Christinchens, 135 Teilung | Ich will ihn voneinander brechen!~Mit den zwei Fingern will 136 Geheimnis| dein Gewissen soll dich brennen!~Kein Heiliger dich kennen!~ 137 Eremit | eher, als kein Stroh mehr brennt.~Denn wird doch wohl ein 138 MusterEh | Daß alle Ehen Zwietracht bringen,~Glaubt jeder, aber jeder 139 Eremit | der Not~Den letzten Bissen Brot~Aus seinem Munde gibt;~So 140 Bare | seit geraumer Zeit,~Mit Brummen, plumpem Ernst und stolzer 141 1 | faul, sucht ihn, bricht brummend durch die Hecken,~Und jagt 142 1 | begnügen,~Kehrt sittsam um, und brummet nur,~Und läßt den Schalk 143 Eremit | belecket,~Und in den welken Busen stecket.~Mit diesem Schatz 144 1 | mutig sterben kann!~L. a. C.~ 145 Eremit | Klara, Pulcheria, Susanne,~Charlotte, Mariane, Hanne.~Denkt nach! 146 Eremit | allezeit~Vom ersten jeder Christentriebe.~Was ist das? Wer mich fragt, 147 Teilung | An seiner Braut, Fräulein Christinchens, Seite~Saß Junker Bogislav 148 | daheim 149 | damit 150 Liebe | eingenommen?~Lebt wohl! habt Dank für Eure Müh!~Ich will schon 151 Morydan | schenk ich dir~Zum Opfer dankbar froh dafür!"~"Sechs schwarze 152 1 | jedes Wort,~Mit zärtlich dankbarem Gemüte~Des Himmels unverhoffte 153 1 | fluchst du ihm noch nach?~Zum Danke, daß er dir nicht Hals und 154 | Daran 155 | Darauf 156 NussKatze| alles an.~Denn als sie kaum darein den ersten Biß getan,~So 157 Geheimnis| Daß ich kein Narre bin!~Er darfs, Ehrwürdger Herr, nur einem 158 HirschF | überlegen, Freund:~Und folglich darfst du niemals fliehen."~"Gewiß, 159 | Darum 160 | darunter 161 Eremit | du doch so manche Sünde decken!~Zwar die Moral ist hier 162 LoweMucke| mördrisch war der Mücke Degen:~Doch sagt, ob er nicht 163 | deiner 164 Eremit | Gerechtigkeit"-und kurz der Delinquent~Hat jede noch einmal genennt,~ 165 HirschF | Natur tut allzeit mehr, als Demonstration.~ 166 | demselben 167 Eremit | der gütige Herr Richter.~Denk immer so, zu deiner Ruh,~ 168 Sonne | albern Fabeln quälst,~Sich denkend noch den Kopf zerbrechen?"~ 169 Bare | streben.~Du, der du weiter denkst, fragst du mich nicht geschwind:~ 170 Tanzbar | brummt ein alter Bär,~"Dergleichen Kunst, sie sei so schwer,~ 171 Geheimnis| versteh Euch nicht"-"Und desto besser; gut.~Du weißt doch 172 Geheimnis| Sünden wußt er nichts, und destomehr vom Spiel.~Spiel ist ein 173 Eremit | dachte nicht, daß es so deutlich wäre.~Der Wald paßt herrlich 174 HirschF | allen."~Zum Unglück, daß Dianens Schar~So nah mit ihren Hunden 175 Eremit | allzu groß,~Das sich im dichten Barte schloß;~Die Blicke 176 Eremit | wie man die Kaisernasen dichtt.~Das ungebundne Haar floß 177 Eremit | frischer, junger Kerl,~Nicht dicke wie ein Faß, nicht hager 178 Eremit | kleinen leeren Hütte,~Im dicksten Wald sich niederließ.~Was 179 Eremit | Ihr von selbst die nennen,~Die-die Ihr kennt, und die Euch 180 Eremit | scheinen,~Daß die,-nein die-gemeinet wär."~Kurz Applikant denkt 181 Geheimnis| Du weißt doch nichts von Dieberei, von Blut?~Dein Vater hurt 182 Pulcheria| versöhne."~Gleich läuft ein Diener hin, klopft an das Kloster 183 Brille | ist meine Frau, und-ihre Dienerin."~Schon so gewiß? Man wird 184 Brille | würden ganze Scharen~Von Dienern zu Gebote stehn.~Ach! wie 185 Teilung | Seite~Saß Junker Bogislav Dietrich Karl Ferdinand~Von - sein 186 Geheimnis| etwa schon, worüber junge Dirnen,~Wenn man es ihnen tut, 187 Teilung | Zerbrichst du sie, die schöne Docke,~So nimm die Oberhälfte 188 1 | Erfahrung oft gelehrt,~Daß Donner gern in Eichen schlügen.~ 189 1 | Lebenslauf!"~Schnell zeigt der Donnergott dem Wunsche sich gewogen.~ 190 1 | Sterbetag!~Nun wird der Tod auf Donnerkeilen~Zu dir verlaßnem Armen eilen.~ 191 Eremit | andern sind: Sophia, Laura, Doris,~Angelika, Korinna, Chloris"-~" 192 Liebe | Klorinde starb; sechs Wochen drauf~Gab auch ihr Mann das Leben 193 Teilung | male!~Als käm er von der Drechselbank!~So dünn!-Was braucht es 194 Geheimnis| dir begehrt."~Ich kenn ein drolligt Volk,* mit mir kennt es 195 Eremit | sein,~Mich in groß Quart in Druck zu nehmen;~So könnt ich 196 1 | zwänget euch, daß ihr nicht drüber lacht...~"Ja! das ist Pein - 197 Brille | ersten Kuß auf ihre Lippen drücken:~So könnt ich, im Entzücken,~ 198 Teilung | plumpen Arm um Hüft und Lende drückt,~Das Fräulein war geschnürt ( 199 Kruzifix | lachte,~Und Dumme gern noch dümmer machte,~Und fing im Scherz 200 Teilung | von der Drechselbank!~So dünn!-Was braucht es viel zu 201 1 | wütend plumpe Bär~Ist für den dünnen Ast zu schwer;~Der bricht, 202 Bare | das Herz.~Dort sieht man Düsternheit; hier sieht man Licht und 203 Kruzifix | der Einfalt lachte,~Und Dumme gern noch dümmer machte,~ 204 1 | Sicherheit zu setzen!"~Geh! dummer Wandrer, geh! such einen 205 Sonne | nur,~Die auf der Wahrheit dunkeln Spur,~Das Wesen von dem 206 Faustin | Als ihm die Vaterstadt in dunkler Fern erschien,~"Gott, strafe 207 1 | weite Ferne~Verdeckt viel Dunst; die hellsten Sterne~Sind 208 Eremit | Kerker ungewiß und sorgend durchgemacht,~Ward morgen ins Verhör 209 Sonne | Schein betrogne Welt~Im Durchschnitt größer kaum, als eine Spanne, 210 Kruzifix | Matz?"-"Ich dachte;~Wenn dus nicht weißt; wie soll ichs 211 1 | matten Wäldern,~Mein Wandrer, ebenfalls dir zur Erquickung sein!~ 212 UberUns | Johann.~Doch gaben bei dem Edelmann~Sie auch den Äpfeldieb wohl 213 UberUns | Dämmerung erwarten)~In seines Edelmannes Garten~Und plünderte den 214 Liebe | Die eheliche Liebe~Klorinde starb; sechs 215 Eremit | die Weiber kennt,~Nicht eher, als kein Stroh mehr brennt.~ 216 Eremit | ward aufgebracht,~Und jeder Ehmann schwur, daß in der ersten 217 Geheimnis| Gar nichts, bei meiner Ehr!"~"Sonst weißt du nichts? 218 Eremit | Freude,~Mit Häßlichen von Ehrbarkeit,~Nur mit den Schönen allezeit~ 219 Eremit | Schluß ist stark, bei meiner Ehre:~Ich dachte nicht, daß es 220 1 | gelehrt,~Daß Donner gern in Eichen schlügen.~O machte mir ein 221 Eremit | getan,~Fing er mit größtem Eifer an.~Er betete, er sang, 222 Eremit | und sperrt die Stadt,~Der Eigenrache vorzukommen,~Und schicket 223 AdlerEue | Unterscheide:~Ich kam durch eignen Flug,~Wohin dich deine Göttin 224 Eremit | sei.~Ein altes Weib kann Eindruck machen;~Zum Weinen bei der 225 | eines 226 Kruzifix | schalkscher Mann,~Der gern der Einfalt lachte,~Und Dumme gern noch 227 1 | ein,~Das ihm vorher nicht eingekommen.~Er hatt es einst (zehn 228 UberUns | küssen?~Das Männerherz! Kein einzger hat Gewissen!~Sie könnten 229 Eremit | Plage,~In Himmel mühsam einzugehn.~Was Wunder also, daß gar 230 Eremit | sprach er stets von Tod und Eitelkeit,~Mit Armen von des Himmels 231 Teilung | verschonen sich."~"Beim Element! so will ichs wagen,"~Schrie 232 Pulcheria| Beichte ab, so seid Ihr GOtt empfohlen;~Und beichten müsset Ihr, 233 MusterEh | gleichwohl war die Frau kein Engel,~Und der Gemahl kein Heiliger;~ 234 Eremit | vielleicht bequemen,~Mit hundert englischen Moralen,~Die ich im Laden 235 NussKatze| mein Maul gleich selbst entdecken."~Es sprang vom Schoße weg, 236 Eremit | nur!" Und wie?~Der Eremit entdecket sie?~Ein Eremite kann nicht 237 Eremit | Rock dem Blicke~Nicht ganz entdeckt, nicht ganz geraubt.~Der 238 1 | mir Leben Schmerz und Not!~Entführ mir dieser Wunsch doch mit 239 1 | kömmt; du suchst ihm zu entgehen.~Steh auf! der Bär ist fort. 240 1 | Wanderer, daß er der Not entkommen.~Nun lobt er wohl, durch 241 LoweMucke| liegen,~Der von der Jagd entkräftet war.~Seht, Schwestern, dort 242 Sonne | Des Pöbels blödem Blick entreißt,~Lernt, will euch mißgeschätzt 243 Tanzbar | Ein Tanzbär war der Kett entrissen,~Kam wieder in den Wald 244 1 | wird sich der Wandrer nun entschließen?~Er springt den nächsten 245 HirschF | dein Geweih mit einem Stoß entseelen.~Uns Füchsen muß man wohl 246 Sperling | dem Blick der blöden Maus entzogen,~Und beide, wie sie schloß, 247 Brille | drücken:~So könnt ich, im Entzücken,~Die teure Brille leicht 248 Eremit | oratorisch sagt,~Daß sie erbärmlich weint und klagt,~Als ob 249 1 | wie schmerzt das Bein! Erbarm dich doch o Tod!~Jedoch 250 Eremit | nicht, ob er sie gleich erblicket.~Bis er zuletzt vom Knieen 251 Eremit | und verflucht,~Der unsern Eremiten nicht besucht!"~Und brachte 252 1 | ja einmal gehört,~Wie die Erfahrung oft gelehrt,~Daß Donner 253 1 | gewünschet hast,~Gewünschet und erfleht. "Das ist ein schlimmer 254 Eremit | sie zurück begnadigt und erfreut,~Und läßt daheim die frömmsten 255 NussKatze| erst ein;~So wahr er mich ergetzt, ich will kein Kätzchen 256 1 | Erzählung.~Ein durch die Jagd ergrimmter Bär~Latscht hinter einen 257 Morydan | übers Meer zu ziehn!~Neptun, erhöre mich!~Sechs schwarze Rinder 258 Brille | Freiherr kömmt, sich zu erklären,~Er greift das Mädchen bei 259 Eremit | Eremite~Mit Not ihr die Erlaubnis gab,~Sich einen heilgen 260 Eremit | Die Weiber schienen nur erpicht,~Den teuern Waldseraph zu 261 LoweMucke| matte Löwe wieder,~Und eilt erquickt dem Raube nach.~ 262 1 | Wandrer, ebenfalls dir zur Erquickung sein!~Man sieht die Luft, 263 Eremit | Der Ruf bis in die Stadt erschallt?~Die erste, die aus dieser 264 Faustin | Vaterstadt in dunkler Fern erschien,~"Gott, strafe mich nicht 265 UberUns | gedrechselt haben!"~Wer hier erschrak und aus dem Garten rann,~ 266 Eremit | er möchte vor sich selbst erschrecken.~Drum will ich nur mit meinen 267 1 | im Klagen stört.~Ein Bär? Erschrick nur nicht! Ein Bär.~Ohn 268 Brille | mein Kind, zu meiner Frau ersehen.~Sie wird sich hoffentlich 269 MusterEh | ich singen,~Wobei die Welt erstaunen wird.~Daß alle Ehen Zwietracht 270 Tanzbar | steigt, des Fürsten Gunst erstiehlt,~Mit Wort und Schwur als 271 1 | wahrlich längst auf dein Ersuchen da.~Der schwüle Tag vergeht; 272 LoweMucke| jede von Triumphen sprach,~Erwacht der matte Löwe wieder,~Und 273 Eremit | zu erbauen,~Und jede fand erwünschten Zeitvertreib.~"Was? Zeitvertreib, 274 1 | müssen.~"O näh're dich, erwünschter Tod!~Benimm mir Leben Schmerz 275 Sonne | sprechen!~Muß man, wenn du erzählst,~Und uns mit albern Fabeln 276 Eremit | Hört", schrieen sie, "erzählt nur fort!"~Weil jeder Ratsherr 277 NussKatze| Mensch: so mag er dich auch essen.~Oh! pfui, was muß er nicht 278 | etwa 279 NussKatze| sich gefreut.~Wollt ihr etwan ein Bild zu meiner Fabel 280 | Euer 281 | Eure 282 | Eurem 283 | Eurer 284 Kruzifix | Theologen,~Das Hans und Matz ex tuto zogen.~ 285 Eremit | im Laden sah, zu prahlen,~Exempelschätze, Sittenrichter,~Die alten 286 Sperling | flogen.~*~Ein unbiegsamer F* will kühn wie Milton singen.~ 287 Sonne | erzählst,~Und uns mit albern Fabeln quälst,~Sich denkend noch 288 Eremit | selbst ins Feuer rennen.~"Fährst du in der Erzählung fort?~ 289 1 | Wolken überzogen,~Schnell fährt der Blitz heraus, kracht 290 Eremit | mich nicht belügen mag.~Ich fahr in der Erzählung fort -~ 291 Eremit | verführen.~Nun gut, ich fahre fort,~Und sag, um wirklich 292 Brille | würde stolz mit Sechsen fahren.~Mir würden ganze Scharen~ 293 1 | schütternd schnell zu Boden.~Der Fall bringt ihn fast um den Oden,~ 294 Eremit | Kerl,~Nicht dicke wie ein Faß, nicht hager wie ein Querl -~" 295 1 | anstatt zu fallen,~Und fasset schnell mit seinen Krallen~ 296 | fast 297 Eremit | heiliger Verstellung satt,~Vom Fasten, Kreuzgen, Klosterleben,~ 298 Eremit | wußte wie das Wachen tut.~Er fastete wohl ganze Tage,~Und blieb 299 1 | verstecken,~Der Bär nicht faul, sucht ihn, bricht brummend 300 HirschF | Und sollt es dir an Stärke fehlen?~Den größten Hund, so stark 301 HirschF | jemand stärker, als sein Feind,~Der braucht sich nicht 302 LoweMucke| gedacht.~Auf! lasset uns mehr Feinde schlagen.~Der Anfang ist 303 1 | ein?~Der Wandrer sucht des Feindes los zu sein.~Er stößt, und 304 Kruzifix | spricht Matz, "ein wacker feines.~Wir werden sehn, was ihr 305 1 | könnt er, in geborstnen Feldern,~Wie durch die Hitze matten 306 Teilung | Junker Bogislav Dietrich Karl Ferdinand~Von - sein Geschlecht bleibt 307 Faustin | die Vaterstadt in dunkler Fern erschien,~"Gott, strafe 308 1 | Des ganzen Himmels weite Ferne~Verdeckt viel Dunst; die 309 Eremit | Scharen,~Die zu der Rache fertig waren.~Doch ein hochweiser 310 1 | hält jener sich~An Ästen fest und ritterlich.~Wenn Witz 311 Eremit | gibt;~Und das ist doch kein fett Gerichte!~Ein bräunlich 312 Eremit | Als sie von selbst ins Feuer rennen.~"Fährst du in der 313 Eremit | sein Mitgenoß der Hain,~Des Feuers Beute müsse sein.~Schon 314 Sonne | Ihr Dichter, welche Feur und Geist~Des Pöbels blödem 315 Eremit | kein großer Schade sein",~Fiel jeder Ratsherr ihm ins Wort.~" 316 1 | Der Bär beschnopert ihn, findt keines Lebens Spur,~Mag 317 Brille | und Nicht und Schwägerin!~Finett ist meine Frau, und-ihre 318 Brille | wieder an zu fühlen.~Es flatterte, von Alt und Jung begafft,~ 319 1 | Doch kann er nicht vom Flecke gehn.~Hier kam ihm schnell 320 UberUns | der im Winkel oben saß~Und fleißig brach und ,~Ward mäuschenstill, 321 Sperling | Ich flieg ihm gleich.-Fleug, Prahler, rief die Maus.~ 322 Sperling | nicht adlermäßig aus -~Ich flieg ihm gleich.-Fleug, Prahler, 323 HirschF | folglich darfst du niemals fliehen."~"Gewiß, ich hab es nie 324 LoweMucke| Schwanz.~Sie sticht, und flieht mit schnellem Schwunge,~ 325 Sperling | Prahler, rief die Maus.~Indes flog jener auf, kühn auf geprüfte 326 Sperling | schloß, gleich unermeßlich flogen.~*~Ein unbiegsamer F* will 327 Eremit | dichtt.~Das ungebundne Haar floß straubicht um das Haupt;~ 328 Bare | Lachen.~Dort brauchet man nur Fluch; hier brauchet man nur Scherz;~ 329 1 | auf! der Bär ist fort. Was fluchst du ihm noch nach?~Zum Danke, 330 HirschF | weit überlegen, Freund:~Und folglich darfst du niemals fliehen."~" 331 1 | nicht das gute Vieh:~Es folgt den Trieben nur; Vernunft 332 Geheimnis| Jahren~Die Neugier auf der Folter hält,~Und dennoch kann sie 333 Pulcheria| einer Erzählung aus dem Fontaine~Pulcheria ward krank... " 334 Geheimnis| leichtgläubge Schar, sie forschend zu umschlingen!~Hör auf, 335 Eremit | fort,~Und sag, um wirklich fortzufahren,~Daß nach fünf Vierteljahren~ 336 Kruzifix | glaub ich wohl, allein das frag ich nicht.~Ein totes, oder 337 Bare | Du, der du weiter denkst, fragst du mich nicht geschwind:~ 338 MusterEh | möge sehen,~Der mich zum frechen Lügner macht!~Und gleichwohl 339 NussKatze| Magen.~Denn wenn ich mir, es frei zu sagen,~Ja eine Baumfrucht 340 Pulcheria| Die kranke Pulcheria~Freie Übersetzung einer Erzählung 341 Brille | sprechen, gnädger Herr, vom Freien und vom Schenken:~Ach! gnädger 342 Geheimnis| von euch begehrt?~* Die Freimäurer.~ 343 Eremit | heiligen Gedanken kam,~Für fremde Mienen an sich nahm,~Wenn 344 1 | vergessen,~Daß Bäre selten Tote fressen.~Sein Einfall wirft ihn 345 Eremit | Mit Armen von des Himmels Freude,~Mit Häßlichen von Ehrbarkeit,~ 346 1 | ein Schlag.~Auf, Wandrer, freue dich! das ist dein Sterbetag!~ 347 Eremit | war er schön.~Ein starker, frischer, junger Kerl,~Nicht dicke 348 Faustin | Weib und Sohn~Gesund und fröhlich wieder finden."~So seufzt 349 Bare | plumpem Ernst und stolzer Frömmigkeit,~Das Sittenrichteramt, bei 350 Eremit | erfreut,~Und läßt daheim die frömmsten Frauen~Ihn küssen, andre 351 Morydan | ich dir~Zum Opfer dankbar froh dafür!"~"Sechs schwarze 352 Eremit | und der Dichter,~Und deine fromme Frau dazu.~Nun tritt der 353 Kruzifix | lassen.~Ja, wenn es nicht zur Frone wär."~Sie denken lange hin 354 Eremit | wahr, so liest man mich mit Frucht?~Und ich erzähle sonder 355 Eremit | des Nachts, und spät und früh.~Er kein Fleisch, er 356 Bare | Strenge heilig machen;~Die Füchse strafen auch, doch strafen 357 HirschF | einem Stoß entseelen.~Uns Füchsen muß man wohl die Schwachheit 358 Brille | Sechzig, er sich wieder an zu fühlen.~Es flatterte, von Alt und 359 Bare | Macht, gleich Wütrichen, zu führen.~Ein jedes furchte sich, 360 Brille | Ich habe Guts die Hüll und Fülle."~Und hierauf las er ihr, 361 Brille | Kopf, doch nicht die Arme füllt?~Sie selbst steh mit mir 362 Bare | der Moral verweilen;~Die fünfte Stunde schlägt; ich muß 363 Geheimnis| es ist, fragt nicht; ich fürchte drum zu kommen.~Vorm Jahre 364 Tanzbar | durch Kabalen steigt, des Fürsten Gunst erstiehlt,~Mit Wort 365 Eremit | Kamilla"-"Wer? Kamilla?" "Ja fürwahr!~Die andern sind: Sophia, 366 Geheimnis| Verstockter Bösewicht", fuhr ihn der Pater an,~"Weißt 367 Faustin | Faustin~Faustin, der ganze funfzehn Jahr~Entfernt von Haus und 368 Bare | Wütrichen, zu führen.~Ein jedes furchte sich, und keines war so 369 Eremit | Tage,~Und blieb auf einem Fuße stehn;~Und machte sich rechtschaffne 370 UberUns | waren Hanne und Johann.~Doch gaben bei dem Edelmann~Sie auch 371 Teilung | ganz abscheulich witzig und galant.~Was schwatzte nicht für 372 Eremit | genommen.~Man redte schon von Galgen und von Rad,~So sehr schien 373 1 | Wunsche sich gewogen.~Des ganzen Himmels weite Ferne~Verdeckt 374 Eremit | Haus,~Und rief auf allen Gassen aus:~"Der ist verloren und 375 1 | Das ist ein schlimmer Gast.~Der Henker! weiß er denn 376 LoweMucke| Schrie sie die Schwestern gaukelnd an.~Jetzt will ich hin, 377 Eremit | Leben,~Der es Unzähligen zu geben,~So rühmlich sich beflissen 378 Liebe | Krankenbette brachte,~In Furcht, Gebet und Zittern wachte.~Macht 379 1 | bricht herein.~O könnt er, in geborstnen Feldern,~Wie durch die Hitze 380 Brille | ganze Scharen~Von Dienern zu Gebote stehn.~Ach! wie gesagt, 381 Eremit | Ward morgen ins Verhör gebracht.~Der Richter war ein schalkscher 382 HirschF | Wie dir der Mut so sehr gebricht?~Der kleinste Windhund kann 383 Eremit | Wallfahrtsort~Mit heiligen Gedanken kam,~Für fremde Mienen an 384 Eremit | er liebt,~Zu Steinen wohl Gedeihen gibt;~Und das ist doch kein 385 Eremit | geraubt.~Der Waden nur noch zu gedenken:~Sie waren groß, und hart 386 UberUns | will ich es auch selbst gedrechselt haben!"~Wer hier erschrak 387 Eremit | ich noch einmal, man mich gedruckt an Tag;~Denn in der Handschrift 388 Tanzbar | mir es nach, wenns euch gefällt,~Und wenn ihr könnt!" "Geh", 389 1 | unverhoffte Güte?~O weit gefehlet! nein! mit zitternd schwacher 390 Eremit | Ließ einst ein seltenes Gefieder,~Ein junger Eremit sich 391 NussKatze| sprudelt sie, als wenn sie Glas gefressen.~"Dich", spricht sie, "lobt 392 NussKatze| Nußbaum nun, worauf sie sich gefreut.~Wollt ihr etwan ein Bild 393 1 | wenige von gleicher Art gefunden.~Geschwinde! Wanderer, geschwind 394 Eremit | Triebe?~Die Liebe heischet Gegenliebe,~Und wer ihr Priester ist, 395 1 | scheue Katzen.~So langsam Gegenteils hebt es des Körpers Wucht;~ 396 Geheimnis| oft Geheimnisse uns nichts Geheimes lehren,~Und man zuletzt 397 Geheimnis| Märchen lehren,~Daß oft Geheimnisse uns nichts Geheimes lehren,~ 398 1 | liegen?~Ich habe ja einmal gehört,~Wie die Erfahrung oft gelehrt,~ 399 1 | wünschest du den Tod? Das geht dir wohl von Herzen?~Nur 400 Eremit | Appetit kein Prasser.~Er geißelte sich bis aufs Blut,~Und 401 Sonne | Gewürm! Genug, wenn jene Geister nur,~Die auf der Wahrheit 402 Kruzifix | Matzen mit, hier hast du Geld.~Du wirst wohl sehn, wie 403 NixBoden | Daran ist wenig oder nichts gelegen -~Ein junges Weib.~"Das 404 1 | gehört,~Wie die Erfahrung oft gelehrt,~Daß Donner gern in Eichen 405 1 | Warum? Der Bär hat auch Gelenke.~Gewiß so eine Jagd wär 406 Eremit | schließt, noch eh er mich gelesen,~Es sei gewiß Berlin gewesen.~" 407 UberUns | Näscherei ihm diesmal schlecht gelinge.~Doch bald vernahm er unten 408 Sperling | wählt, nach dem wirds ihm gelingen.~ 409 Morydan | Gruft entfliehn;~Nie, nie, gelob ich euch, mehr übers Meer 410 LoweMucke| stirbt! Mein Stachel sei gelobt!"~Die Schwestern jauchzen, 411 MusterEh | Frau kein Engel,~Und der Gemahl kein Heiliger;~Es hatte 412 Sperling | Flug~Sie beide bis zur Höh gemeiner Bäume trug,~Als beide sich 413 1 | Mit zärtlich dankbarem Gemüte~Des Himmels unverhoffte 414 Brille | schelte, wer da schilt;~Genädge Tant und Nicht und Schwägerin!~ 415 Eremit | Applikant,~"Die man ihm nicht genannt?~Was muß er wohl für eine 416 Eremit | Nein keine mehr; ich weiß genau _ -~"Ha! ha! ich seh, man 417 Eremit | Stadt,~Die man mir nicht genennet hat,~Ließ einst ein seltenes 418 Eremit | Delinquent~Hat jede noch einmal genennt,~Und jeder hing der Richter 419 Eremit | Kreuze weg, und in Verhaft genommen.~Man redte schon von Galgen 420 Sperling | flog jener auf, kühn auf geprüfte Schwingen;~Und dieser wagts, 421 Eremit | und klagt,~Als ob er sie geprügelt hätte.~Zum Schluß bricht 422 Eremit | ganz entdeckt, nicht ganz geraubt.~Der Waden nur noch zu gedenken:~ 423 Bare | glückt' es, nun schon seit geraumer Zeit,~Mit Brummen, plumpem 424 Eremit | gehn zu lassen."~"Nein, die Gerechtigkeit"-und kurz der Delinquent~ 425 Eremit | Und das ist doch kein fett Gerichte!~Ein bräunlich männliches 426 Pulcheria| meiner Frau begehret,~Die gerne beichten will, weil sie 427 Eremit | Einmal! Was kann da viel geschehn?"~So denkt der gütige Herr 428 Teilung | schrie der Junker; "wie geschlank!~Ha, welch ein Leib! verdammt, 429 Teilung | Karl Ferdinand~Von - sein Geschlecht bleibt ungenannt -~Und tat, 430 Teilung | drückt,~Das Fräulein war geschnürt (vielleicht zum ersten Male)~" 431 1 | von gleicher Art gefunden.~Geschwinde! Wanderer, geschwind und 432 Eremit | Ein bräunlich männliches Gesichte,~Nicht allzu klein, nicht 433 UberUns | reines Gras."-~Wie dies Gespräche weiter lief,~Das weiß ich 434 Geheimnis| Nu, was weißt du denn? Gesteh! du mußt es sagen!~Und ich 435 Eremit | voll;~Der Eremit, der mehr gestehen soll,~Stockt, weigert sich, 436 Geheimnis| versprech es dir,~Was du gestehest bleibt bei mir."~"Auf Sein 437 Eremit | toll?~Ein Held wie Ihr! Gestehet nur, gesteht!~Die letzten 438 Eremit | Doch möcht ich in der Tat gestehn,~Ich hätte manchmal mögen 439 Eremit | Held wie Ihr! Gestehet nur, gesteht!~Die letzten waren, wie 440 LoweMucke| saugendem Gewehre~Nach Ruhm gestochner Beulen strebt,~Doch die 441 Faustin | mich Tochter, Weib und Sohn~Gesund und fröhlich wieder finden."~ 442 LoweMucke| Wo seine Mordsucht sonst getobt.~Seht, Schwestern, den der 443 Eremit | Den Zorn nicht ins Gesicht getrieben,~Daß Mund und Hand nicht 444 LoweMucke| belebt,~Und das mit saugendem Gewehre~Nach Ruhm gestochner Beulen 445 1 | sich mit Fliehn und Schrein gewehrt.~Bald flucht er auf den 446 HirschF | stark er ist,~Kann dein Geweih mit einem Stoß entseelen.~ 447 Eremit | gelesen,~Es sei gewiß Berlin gewesen.~"Berlin? Ja, ja, das sieht 448 1 | Donnergott dem Wunsche sich gewogen.~Des ganzen Himmels weite 449 Tanzbar | ein Meisterstück~Auf den gewohnten Hinterfüßen.~"Seht", schrie 450 Sonne | die so denken?~Ein blind Gewürm! Genug, wenn jene Geister 451 Faustin | nicht meiner Sünden,~Und gib mir nicht verdienten Lohn!~ 452 Geheimnis| den Mund verschließen.~Das Gift der Plauderei ist, nichts 453 1 | schon so hoch, daß der den Gipfel sucht.~Was gibt uns oft 454 NussKatze| sprudelt sie, als wenn sie Glas gefressen.~"Dich", spricht 455 UberUns | den Äpfeldieb wohl an?~Ich glaube nicht, daß sies getan.~ 456 1 | hören.~Glaubt, Freunde, glaubet mir! der ist ein weiser 457 Morydan | Glück nicht zugewandt,~Und glaubst doch, daß es Gott Neptun 458 Eremit | Von seiner Frau das beste glaubte.~"Sie ist ein Ausbund aller 459 Bare | sah man beide stets auf gleiche Zwecke sehn;~Und beide sah 460 1 | Hunden~Gewiß nicht wenige von gleicher Art gefunden.~Geschwinde! 461 1 | Angst nicht wissen,~Daß Bäre gleichfalls klettern können.~Das tolle 462 MusterEh | frechen Lügner macht!~Und gleichwohl war die Frau kein Engel,~ 463 Teilung | Brust und Hände,~Ein jedes Glied macht ihn entzückt,~Bis 464 Bare | Die Bäre~Den Bären glückt' es, nun schon seit geraumer 465 Brille | frein,~Der so, wie Ihre Gnaden pflegt,~Die Augen in der 466 Morydan | plötzlich in Gefahr.~"Ach Götter, lasset euch bewegen!~Befehlt", 467 AdlerEue | eignen Flug,~Wohin dich deine Göttin trug.~ 468 Faustin | beiden Kinder,~Und-Segen Gottes!-zwei dazu.~ 469 Eremit | an,~Und fand den wilden Gottesmann,~Der sie von weitem kommen 470 Morydan | wie ofte trauest du~Der Gottheit weniger als deinem Nachbar 471 Eremit | Und keine Strafe war so gräßlich,~Die, wie man sagt, er nicht 472 UberUns | es uns so versüßen!~Wie grausam aber müssen~Wir armen Mädchen 473 Eremit | dem Leser überlassen.~Auf Griechisch weiß ich, wie sie hieß;~ 474 Brille | Freiherr, "Grille!"~Und griff nach seiner Brille,~Und 475 Sonne | verdrösse,~Daß ihre unermeßne Größe~Die durch den Schein betrogne 476 Sonne | betrogne Welt~Im Durchschnitt größer kaum, als eine Spanne, hält?~" 477 Eremit | Eremit getan,~Fing er mit größtem Eifer an.~Er betete, er 478 HirschF | dir an Stärke fehlen?~Den größten Hund, so stark er ist,~Kann 479 Eremit | besucht!"~Und brachte hundert Gründe bei,~Warum es sonderlich 480 NussKatze| die Nüsse ja noch in den grünen Schalen,~Die unsre Katze 481 Morydan | diesmal lasset mich der nassen Gruft entfliehn;~Nie, nie, gelob 482 Eremit | Zeichen sein;~Allein den Grund wird man mir schenken.~Nun 483 1 | Des Himmels unverhoffte Güte?~O weit gefehlet! nein! 484 Brille | ab,~Wie viel ihm Gott an Gütern gab;~Wie reich er sie beschenken 485 Eremit | geschehn?"~So denkt der gütige Herr Richter.~Denk immer 486 Tanzbar | Kabalen steigt, des Fürsten Gunst erstiehlt,~Mit Wort und 487 Brille | Lichte stehen.~Ich habe Guts die Hüll und Fülle."~Und 488 Teilung | die Oberhälfte dir!~Die Hälfte mit dem Unterrocke,~Die, 489 Eremit | sehr schien sein Verbrechen häßlich;~Und keine Strafe war so 490 NussKatze| schmähst zur Ungebühr,~Du hättest auf den Kern nur erstlich 491 1 | abzukühlen,~Mit stummen Blitzen häufig spielen.~"Oh!" schreit der 492 Eremit | dicke wie ein Faß, nicht hager wie ein Querl -~"Nun, nun, 493 Eremit | Er und sein Mitgenoß der Hain,~Des Feuers Beute müsse 494 1 | Danke, daß er dir nicht Hals und Beine brach?~Was soll 495 NixBoden | Schiffer, nahm -~War es in Hamburg oder Amsterdam,~Daran ist 496 Eremit | gedruckt an Tag;~Denn in der Handschrift laß ichs bleiben,~Weil ich 497 UberUns | sachte weiter .~Johann warf Hannen in das Gras.~"O pfui," rief 498 Kruzifix | Hans guckte Matzen und Matz Hansen ins Gesicht.~Sie öffneten 499 Eremit | gedenken:~Sie waren groß, und hart wie Stein.~Das sollen, wie 500 Eremit | Priester ist, verdienet keinen Haß.~O Andacht, mußt du doch


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