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Franz Grillparzer
Das Kloster bei Sendomir

IntraText - Konkordanzen

(Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen)


abbil-erpre | erpro-leben | leer-teppi | testa-zwisc

     Absatz
1 5| angekündigten Formen der Mutter Abbild, schien sich die schaffende 2 3| abgelegt. Da die Zeit des Abendessens gekommen war, erklärte Starschensky 3 4| aufsteigende Mond, mit der letzten Abendhelle kämpfend, nur sparsame Schimmer 4 5| Ritter trugen Wein auf und Abendkost. Ein derbgefügter Tisch, 5 3| Das bereits abendlich verschlossene Tor ward den 6 5| bauen anfing, wo die alte, abgebrannte Warte gestanden hatte. Das 7 0| zweite Erscheinung davon abgehalten, die dicht an der Mauer 8 4| höchst erhitzt, vom Vater abgekehrt, im Fenster stand. Ihr mußten 9 7| verbreitet, so daß, die Kleidung abgerechnet, der Beschauer den Mann 10 5| sonst lebte er still und abgeschieden im Schlosse seiner Väter. 11 5| ich, der Störrische, an Abgeschiedenheit Gewohnte, um die Hand des 12 9| durch einen dunklen Vorhang abgeschlossen war. Der Graf setzte Stühle 13 2| darauf ist es doch wohl abgesehen! daß ich früher dich so 14 5| glücklichere Geliebte, dort abgesetzt ward, zu der du nun allnächtlich 15 2| übernommen, und die Sache blieb abgetan.~ 16 7| Eingetretene war in ein abgetragenes, an mehreren Stellen geflicktes 17 8| Hausverwalter, der auf einem abgetriebenen Pferde keuchend und atemlos 18 1| untergehenden Sonne vergoldeten die Abhänge eines der reizendsten Täler 19 5| war, schien er eine solche Abneigung durch nichts zu verdienen; 20 0| Am Morgen nahmen sie Abschied vom Abte, ihm dankend für 21 5| seine Geheimnisse, die es absichtlich verbirgt vor sich selbst.~ 22 4| altertümliche Spitzformen mit absichtlicher Genauigkeit nachahmte. Weniges, 23 7| derben, gedrungenen Körperbau abstach. Obgleich von Alter schon 24 0| Edelleute ihre Beleidigungen abtun. Hier nimm diesen Stahl, 25 8| weißlich gefärbte Linie schräg abwärts laufend, sich in den Karmin 26 9| hielt ein Bild in der Hand, abwechselnd auf dieses, dann auf die 27 7| aber, statt den Stachel abzustumpfen, zeigte ihm stets gräßlicher 28 9| Edelmann von altem Stamm und Adel, durch Verfolgung bis hierher 29 1| Auskunft einholen«, sprach der ältere der beiden Deutschen, »aber 30 4| Hoffnungen. Doch mit einemmale änderte sich die Szene. Elga ward 31 8| er hinter sich laut und ängstlich seinen Namen rufen. Umblickend, 32 4| die Hände in die weiten Ärmel gesteckt, das Haupt auf 33 6| entgegenstreckt. Die Kleidung schien ärmlich, Hals und Arme schimmerten 34 8| dessen üppige Schönheit die ärmliche Hülle mehr erhob als verbarg. - 35 9| jetzt die Hand aus seinen ärmlichen Hüllen hervorstreckte, und 36 2| Glücklicherweise waren die äußeren Verhältnisse längst vorüber, 37 9| gewendet, für den ich, durch äußerste Not getrieben, Euer Mitleid 38 4| unterbrach ihre mißmutigen Äußerungen, indem er von ihrer beiderseitigen 39 8| Wirklichkeit gehalten, was die Ahnung versprach. Das Mädchen war 40 | allem 41 2| ward durchsucht, und zwar allerdings menschliches Gebein aufgefunden, 42 4| Bäumen des Forstes sich allgemach die Nacht mit ihrem dunkeln 43 6| Feste versicherten ihn der allgemeinen Teilnahme. Durch eine Ehrenbedienstung 44 6| Furchtsamkeit der Weiber allgemeines Erbteil ist, so bin ich 45 5| abgesetzt ward, zu der du nun allnächtlich die Zärtlichkeit trägst, 46 4| unverschämten Forderungen den allzu guten Gatten in so manche 47 | also 48 6| Beides hatt' ich nie.« - »Wie alt seid Ihr?« - »Fünfundvierzig.« - » 49 5| Zärtlichkeit trägst, die du an dem Altare mir zugeschworen. Ist das 50 9| Vater, ein Edelmann von altem Stamm und Adel, durch Verfolgung 51 4| seit kurzem erbaut, doch altertümliche Spitzformen mit absichtlicher 52 9| Kisten und Päcken in dem altertümlichen Stammschlosse angekommen, 53 6| hatten eine düsterbrennende Ampel, in der Mitte des Gemaches 54 4| Warschau, bei dem erneuten Anblick der Zerstreuungen jener 55 4| dann ernst, beinahe drohend anblickte, und eine erkünstelte Heiterkeit 56 3| da sah sie im Scheine des anbrechenden Morgens ein weinendes Kind 57 8| machen, als bei der ersten Andeutung schon Elga an seine Brust 58 0| Reichtum, verbunden mit dem Andringen ihrer Verwandten, der Hauptgrund 59 3| Kräften stand, alle weitere Anforderung standhaft von sich, und 60 7| schwimmende Graf auf die ersten Anfragen seiner besorgten Geschäftsleute 61 3| Gäste versagen müßten. Die Angabe des etwas mißtrauisch blickenden 62 5| Man hat mir fremde Dienste angeboten, fuhr Starschensky fort, 63 6| Zimmer. Da fühlte sie sich angefaßt und, aus dem Schlafe emporfahrend, 64 5| Verbannung heimberufenen Angehörigen an. Elga schien weniger 65 4| heimlichen Liebeshandels angeklagt, Dortka selbst gerufen, 66 3| zu ihm eintrat, fand ihn angekleidet, auf einem Stuhle sitzend. 67 8| Helle am Saum des Horizontes angekündigt. Da fiel plötzlich durch 68 5| Mädchen. In allen schon angekündigten Formen der Mutter Abbild, 69 8| in Elgas Gemach. Aber wie angenehm ward er überrascht, als, 70 6| argen Verwirrung, die sie angerichtet. Elgas Schmuck und Kleinodien 71 0| fühlte er sich plötzlich angestoßen. Sein Begleiter wars; der 72 7| bedeckten. So beschaffen und so angetan, trat der Mönch, ein Bündel 73 4| beiden Fremden traten in das angewiesene Gemach, welches, obgleich, 74 0| und ihm zugleich den Ort angezeigt haben, wo Oginsky, einem 75 6| Mitte des Gemaches hängend, angezündet, und noch immer saßen die 76 6| sie aufstehen und sich ankleiden hieß. Auf ihre Frage: wozu? 77 5| hatte ihm bis dahin keine Annäherung erlaubt. Abwesenheit von 78 | ans 79 9| Der Graf stand verloren im Anschaun des Mädchens und bemerkte 80 1| unmittelbaren Teilnahme an den Anschlägen seiner Söhne nicht geradezu 81 7| zu wiederholtem Trinken ansetzend, der Graf. Es begreift sich 82 6| zitternd und schluchzend ihn anspricht: Wenn Ihr ein Mensch seid, 83 0| Starschenskys Vermählung, er seine Ansprüche erneuert habe und jene bedeutende 84 2| Laschek ward in eine anständige Wohnung gebracht, er und 85 4| zum erstenmale wieder in anständigen Kleidern erblickte, flog 86 4| nachahmte. Weniges, doch anständiges Geräte war rings an den 87 9| bedeckten, einen Schein von Anständigkeit und Ordnung zu bringen.~ 88 9| Alle Anstalten zur Abreise wurden gemacht. 89 8| zu finden; aber das erste Anzeichen konnte täuschen, das andere 90 8| mit Rufen und Händewinken anzuhalten und ihn zu erwarten bat. 91 8| nieder und begann Feuer anzumachen, ließ sich auch durch die 92 8| meinte er und fuhr in seiner Arbeit fort. Nachdem er sein Werk 93 4| Das ist eine arge Stadt«, sagte der Mönch, 94 6| sitzend, mitten in einer argen Verwirrung, die sie angerichtet. 95 6| folgen. Aber hast du nichts Arges im Sinne? fragte die Gräfin; 96 3| Nacht aber fühlte sich ein armes Köhlerweib im Gebirge die 97 5| ermüdeten Gäste, die, auf hohe Armstühle gelagert, sich bald an dem 98 0| von ihm getrennt und seine Armut und Starschenskys Reichtum, 99 7| schwarzen Sterne aus den aschfahlen Wangen, und man fühlte sich 100 8| abgetriebenen Pferde keuchend und atemlos ihn einzuholen sich bestrebte 101 4| plötzlich mit einem verstärkten Atemzuge empor; die vorgesunkene 102 9| Leichter atmend, ging der Graf mit seinem 103 5| Keine Härte konnte ihn aufbringen; nur schien ihm freilich 104 4| daß bei seinem jetzigen Aufenthalte in Warschau, bei dem erneuten 105 6| bemerkte Starschensky eine auffallende Düsterheit in den Zügen 106 5| vorausgesetzt hatte. Am auffallendsten aber war ihre schroffe Kälte, 107 3| ist und vor kurzem erst aufgeführt zu sein scheint.«~ 108 2| allerdings menschliches Gebein aufgefunden, aber sollten das die Reste 109 8| bei dem Schein des eben aufgehenden Mondes frische Fußtritte 110 2| einer Feuerröte am Himmel aufgeschreckt, liefen sie zu und sahen 111 7| über sie! - Der Graf war aufgestanden. Ich merke wohl, sprach 112 8| Auges. Der Mund mit üppig aufgeworfenen, beinahe zu hochroten Lippen, 113 7| nur selten; wenn es aber aufging, traf es wie ein Wetterschlag, 114 8| langen, Zeit und Außenwelt aufhebenden Umarmung.~ 115 5| der Mönch, indem er sich aufrichtete - »ein über alles gehendes 116 1| einmal hier seid, so gebt uns Aufschluß über einiges, das wir zu 117 4| flog sie ihm beim Eintritte aufschreiend entgegen, und ein lange 118 6| Blendlaterne in der Hand, sie aufstehen und sich ankleiden hieß. 119 4| ins Freie, wo der in Osten aufsteigende Mond, mit der letzten Abendhelle 120 7| durch den schrankenlosen Aufwand der letzten Zeit, des Grafen 121 8| und der Mond zögerte noch aufzugehen, obschon bereits durch eine 122 0| Ankunft schien sich zum Teile aufzuklären, warum Elgan die Änderung 123 1| daß das Mädchen entweder augenblicklich bekenne, oder auf der Stelle 124 8| des hellblau strahlenden Auges. Der Mund mit üppig aufgeworfenen, 125 7| Füßen, und in heiße Tränen ausbrechend, rief er: Herr, laßt Euch 126 9| durch Zurechtrücken und Ausbreiten, in die Lumpen, die ihn 127 4| Belebtes und Unbelebtes ausbreitete.~ 128 4| mit einer Art grimmigen Ausdruckes auf dem Sprechenden.~ 129 4| sogar ziemlich gemeiner Ausdrücke bediente. Der Graf öffnete 130 8| er kaum die Verhältnisse auseinandergesetzt und die Notwendigkeit geschildert 131 0| ihrer Statt das geöffnete Ausfallpförtchen, das, gewöhnlich versperrt 132 8| deinen Gatten. Du suchst Ausflüchte, sprach Elga. Weib! fuhr 133 5| er sich kurze Frist zur Ausführung dieses Vorsatzes nahm und 134 2| nur schwarze Mauern unter ausgebrannten rauchenden Trümmern. Man 135 8| Licht blickte durch die ausgebröckelten Schußscharten; keine Spur 136 7| patriotischen Besorgnisse leicht ausgeredet hatte, das tiefste Stillschweigen 137 1| Gründung dieses Klosters Auskunft einholen«, sprach der ältere 138 0| mächtig. Mit einem lauten Ausruf, den gezückten Säbel in 139 0| auf und bekräftige deine Aussage! Bei diesen Worten hatte 140 5| würdigte. Gut gebaut und wohl aussehend, wie er war, schien er eine 141 8| zu einer langen, Zeit und Außenwelt aufhebenden Umarmung.~ 142 2| und entscheiden. Der Graf, außer sich, zog das Mädchen vom 143 0| wachsenden Vertraulichkeit, der aussichtslose Vetter entfernt wurde; daß, 144 4| ließ und ihm offene Briefe auszufertigen befahl, welche dem Grafen 145 7| im Schatten liegend am Bachesrand, mit freudigem Erstaunen 146 6| Gemahlin. Es hieß, sie sei im Bade; doch hörte er die Stimme 147 8| Gedanke an Elga machte ihm bange. Wird das heitere, in unbefangenem 148 5| den langen blonden Wimpern barg sich, wie ein Räuber vor 149 7| erkannt hätte. Haar und Bart, vormals augenscheinlich 150 3| uns die herrliche Lage und Bauart Eures Klosters mit Bewunderung 151 5| nicht fern von der Stelle zu bauen anfing, wo die alte, abgebrannte 152 8| eingeschlagenen Taumelpfade nichts Beängstigendes. Nur der Gedanke an Elga 153 0| wie sie hierher gekommen? beantwortete an ihrer Statt das geöffnete 154 5| Wein übrig? Gebt mir einen Becher! Der Graf war so schlimm 155 1| mich leben! leben! Der Graf bedachte sich eine Weile, dann sprach 156 2| Verschwendung nicht mehr von ihrem bedächtlicher gewordenen Schwager unterstützt, 157 9| unter dem Kopfe, mit Lumpen bedeckt, die Jammergestalt eines 158 1| preßte es an ihren Busen, bedeckte es mit Tränen. Du zauderst? 159 8| übersah mit einem Blicke das Bedenkliche seiner Lage und, ordnungsliebend 160 0| Ansprüche erneuert habe und jene bedeutende Summe Geldes, die in des 161 6| der Fremden gewendet. »Was bedeutet das Kreuz auf Eurem Mantel?« - » 162 4| ziemlich gemeiner Ausdrücke bediente. Der Graf öffnete die Türe 163 3| einschloß. Doch war sein Bedürfnis nach Ruhe nur vorgegeben, 164 7| Schwägern geben was sie bedurften, war bald des Forderns und 165 8| Warte liegen mußte. Sie beeilten sich, den Rand des Waldes 166 4| beim Könige, nach dessen Beendigung der Fürst, sichtbar erschüttert, 167 4| offene Briefe auszufertigen befahl, welche dem Grafen Starschensky, 168 8| schreckte ihn empor. Er befestigte den Deckel an seine Stelle, 169 2| Fremden. Breitgedrückte, befiederte Hüte, das Elenkoller vom 170 4| auch um seine Zustimmung befragt, erteilte diese kopfnickend, 171 1| von allen. Sie schien das befremdliche Betragen ihres Gatten noch 172 9| seit den Tagen des ersten Begegnens, der bräutlichen Bewerbung 173 2| Entfernung des Mädchens begehrte, da erklärte sie mit steigender 174 1| meines Lebens, rief sie. Beginne mit mir, was du willst! 175 7| Mitternacht, wenn die Totenfeier beginnt« - - So weit war er in seiner 176 3| eine Bewegung der Hand jede Begleitung zurückweisend, und die Türe 177 7| ansetzend, der Graf. Es begreift sich allenfalls noch, fuhr 178 5| der beinahe verächtlichen Behandlung Elgas zu entziehen. Zuletzt 179 4| Äußerungen, indem er von ihrer beiderseitigen Lage zu sprechen anfing. 180 6| ihr Weib und Kinder?« - »Beides hatt' ich nie.« - »Wie alt 181 3| geträumt hatte. Ein paar beigelegte Zeilen empfahlen das Kind 182 3| als sich das arme Paar je beisammen geträumt hatte. Ein paar 183 8| Treue, ihn beschämen in Beisein einer verworfenen Geliebten. 184 2| oder seinem gerechten Zorne beistimmend gedacht. Keines von beiden 185 2| Dieser Vetter war, wie bekannt, seit längerer Zeit verschwunden. 186 7| nachts, um die Stunde, da die beklagenswerte Tat geschah, die erste nach 187 3| singend erhobener Stimmen bekräftigt, die, aus dämpfender Ferne 188 4| vermischend, ihren Schleier über Belebtes und Unbelebtes ausbreitete.~ 189 0| Männer und Edelleute ihre Beleidigungen abtun. Hier nimm diesen 190 7| trauergefärbten Himmel, aber kein Mond beleuchtete der Wandler einsamen Pfad, 191 5| Starschensky, sagte sie, ich bemerke eine ungeheure Veränderung 192 8| frische Fußtritte am Boden bemerken, auch war es keineswegs 193 8| ließ sich auch durch die Bemerkung nicht stören, daß man gar 194 4| lohnte seine Vorsorge, sein Bemühn. Dieser erste Kuß blieb 195 5| beinahe zu unterwürfigen Benehmen das Streben sichtbar, sich 196 1| Tochter mit segnenden Tränen benetzte. Leicht überstanden, wie 197 0| Türe ab. Die Zwischenzeit benützte Oginsky, und während der 198 8| den, von seiner ehemaligen Benützung so genannten Tiergarten 199 0| der Vater, seiner Güter beraubt, war im Elend.~ 200 1| und Elgas Vater hatte den beredtesten Fürsprecher bei dem Entbrannten 201 6| Himmel, jeden Augenblick bereit, sich zu entladen, dichtes 202 4| einer Reise nach Warschau zu bereiten. Dort angelangt, suchte 203 8| Brust stürzte, und sich bereitwillig und erfreut erklärte. Was 204 7| ergriff den Grafen bei der Berührung der warmen Hand. Sie erzählen 205 1| sich am Ende wohl selbst beruhigen werde. Jenes Kammermädchen 206 6| dessen ganzes Vertrauen besaß. Schon seit längerer Zeit 207 0| der Graf noch am Eingange beschäftigt war, riß er das Fenster 208 8| seiner ehelichen Treue, ihn beschämen in Beisein einer verworfenen 209 7| sie wieder bedeckten. So beschaffen und so angetan, trat der 210 7| Kleidung abgerechnet, der Beschauer den Mann eher für alles, 211 2| im voraus an die Grenze beschiedenen Hausverwalter übergeben. 212 7| Stillschweigen über die ganze Sache, beschloß aber doch, wo möglich, näher 213 7| Antwort, obgleich eine kurze Besinnung ihm so viele mögliche Erklärungsarten 214 5| alles gehendes Behagen am Besitz seiner selbst, hatte ihm 215 7| Wie glücklich sich der Besitzer von dem allen fühlen muß! 216 7| An so manches, was Ihr besitzt! An Eurer Väter ruhmwürdigen 217 2| Graf auf der Grenze seiner Besitzung, in seinem Gefolge ein verschlossener 218 8| eine seiner entferntern Besitzungen zu besuchen, wo er mehrere 219 7| die ersten Anfragen seiner besorgten Geschäftsleute ungeduldig 220 7| Gewappneter. Da war das oft besprochene Naturspiel mit den schwarzen 221 7| Unglück nur Besserungsfähige bessert, so war die alles verschlingende 222 7| überhaupt das Unglück nur Besserungsfähige bessert, so war die alles 223 9| neu eingerichtet, und aufs beste in Stand gesetzt, durch 224 6| doch war es ihm anders bestimmt. Ein Reichstag rief ihn 225 2| Geheimnis sein, denn die ihm bestimmte Summe ward gefordert, übernommen, 226 6| Lustbarkeiten sich immer bestimmter aussprach. Aber war sie 227 1| durchaus niemandem etwas Bestimmtes zur Last gelegt werden konnte, 228 4| und Lebensgenuß sich aufs bestimmteste aussprach, und manchmal 229 7| verdammlicher Übereilung Verbrechen bestraft durch Verbrechen. Der Graf 230 4| erkünstelte Heiterkeit das Bestreben des Mädchens bezeichnete, 231 3| Schwägern und ihren Gläubigern bestürmt, er wies aber, nachdem er 232 7| Erklärungsarten dieser rätselhaften Besuche darbot, daß er bei seiner 233 8| entferntern Besitzungen zu besuchen, wo er mehrere Tage zubringen 234 6| und wiederholte, zahlreich besuchte Feste versicherten ihn der 235 8| war schön, schön in jedem Betracht. Schwarze Locken ringelten 236 4| Auge, das gedankenvoll und betrachtend auf ihn geheftet war; ja 237 1| Vesperglocke gemahnt, nach kurzem, betrachtendem Verweilen, ihre Pferde in 238 4| rechtliche Leute sein, und, alles betrachtet, will ich Euch die Geschichte 239 2| Testamente des Starosten eine beträchtliche Summe, in Folge einer früher 240 5| etwa? Und da Starschensky betroffen zurückfuhr: Hab ich dich? - 241 4| haben. Wenn ihre Brüder bettelnd vor der Türe ständen, sie 242 1| das Werkzeug blinkt, der bewaffnete Arm - Halt! schrie plötzlich 243 3| Namen nennen, bis er sich bewegte. Dann erst meldete jener 244 5| Meinung von jedermann zu bewerben. Keine Härte konnte ihn 245 4| er mittlerweile in seinen Bewerbungen um Elgas Herz. Als das Mädchen 246 2| hatten. Verzeihung ward bewilligt; die Verwiesenen rüsteten 247 3| versammelt, sich für heute die Bewillkommnung so werter Gäste versagen 248 0| für die gastfreundliche Bewirtung. Der jüngere gewann es über 249 2| verbreiteten sich unter den Bewohnern der Umgegend.~ 250 3| Bauart Eures Klosters mit Bewunderung erfüllt hat, vor allem aber, 251 3| Starschensky trat ins Mittel, bezahlte, verschuldete seine eigenen 252 8| verworfenen Geliebten. Es ist billig, daß Gefahr und Vorteil 253 0| warum Elgan die Änderung der bisherigen Lebensweise so leicht geworden 254 6| der Graf ein Mädchen, das bittend ihm die Hände entgegenstreckt. 255 6| Nacht. Der Graf folgt der Bittenden. Zehn Schritte gegangen, 256 7| Boden und die untersten Blätter der mitternächtig schlummernden 257 4| als man geglaubt, er müsse bleiben. Dann bleibe auch sie, sagte 258 8| in die Schwelle trat. »Wo bleibst du, Starschenskyrief 259 0| Graf zu seiner Gattin, die bleich und erstarrt dastand. Nimm 260 3| Angabe des etwas mißtrauisch blickenden Mannes ward durch den eintönigen 261 5| Oginsky, den sie kaum eines Blickes würdigte. Gut gebaut und 262 0| Feuer auf, legte Holz zu, blies in die Flamme. Darauf sich 263 1| zusammenhielt; das Werkzeug blinkt, der bewaffnete Arm - Halt! 264 7| den schwarzen Augen und blondem Haare, wie - bei seinem 265 5| Graf bestrebte sich nicht bloß, über die Vorfälle des gestrigen 266 4| Heiter und blühend, als ob nichts vorgefallen 267 9| durch Nachtigallenschlag und Blütenduft wetteifernd ersetzte, was 268 1| Säbel in die Seite, daß das Blut in Strömen emporsprang, 269 4| Erhöhungen des hüglichten Bodens warf, indes in den Falten 270 7| Alte, Eure Schwäger sinnen Böses, und Ihr wißt um ihr Vorhaben! - 271 4| Wänden verteilt. Die hohen Bogenfenster gingen ins Freie, wo der 272 5| Brüstung des geöffneten Bogenfensters gerückt, empfing die ermüdeten 273 3| erst meldete jener seine Botschaft, indem er ihn im Namen der 274 9| des ersten Begegnens, der bräutlichen Bewerbung kaum je empfunden 275 1| nenne es, wimmerte Elga. Der Brandfleck meiner Ehre, sprach der 276 8| ich will nicht sagen, ein Brandmal, darin entdeckst, so tritt 277 2| sein Weib, sein Kind. Die Brandstätte ward durchsucht, und zwar 278 8| vollendet, und das Feuer lustig brannte, blieb er ein paar Augenblicke 279 5| Schwärze ihrer Haare und Brauen durch ein hellblaues Auge 280 5| nicht, das Stillschweigen zu brechen, und suchte nur in den Zügen 281 7| sich erleichtert, wenn die breiten Lider sie wieder bedeckten. 282 2| bezeichnete die Fremden. Breitgedrückte, befiederte Hüte, das Elenkoller 283 3| sich indes als wenig Nutzen bringend. Täglich erschienen neue 284 9| fragte: Bist dus, Elga? Wen bringst du mir da? - Hier der Unglückliche, 285 8| ihn überraschen über dem Bruche seiner ehelichen Treue, 286 5| derbgefügter Tisch, in die Brüstung des geöffneten Bogenfensters 287 2| das Elenkoller vom dunklen Brustharnisch gedrückt, die straffanliegenden 288 7| angetan, trat der Mönch, ein Bündel Holz unter dem Arme, vor 289 6| sprachlos in seine Arme, und der Bund war geschlossen. Laute Feste 290 8| rief er. »Die Stunde deiner Buße ist gekommenDa wimmerte 291 7| in der Einförmigkeit der Bußübungen. Die Zeit aber, statt den 292 3| Konventualen, bereits zur Vesper im Chor versammelt, sich für heute 293 9| lange hörten die Fremden dem Chorgesange zu, bis er verklang in die 294 7| Klosterkirche herübertönenden Chorgesanges unterbrochen; zugleich schlug 295 5| Tages nichts zu denken, er dachte wirklich nichts. Denn wenn 296 2| Teile in ihrer Erwartung dadurch getäuscht, daß in dem Testamente 297 8| obschon bereits durch eine dämmernde Helle am Saum des Horizontes 298 3| Stimmen bekräftigt, die, aus dämpfender Ferne durch die hallenden 299 | dafür 300 0| Treppe. Elga, die unbeweglich dagestanden hatte, sprang jetzt der 301 | daher 302 6| herabgezogenen Teppich des daneben stehenden Putztisches zeigte 303 5| wendete sie sich zu dem danebenstehenden Kinde, komm! Wir sind ihm 304 7| denen die Gewalt nichts zu Danke machen kann, aber auf dem 305 0| sie Abschied vom Abte, ihm dankend für die gastfreundliche 306 7| dieser rätselhaften Besuche darbot, daß er bei seiner Nachhausekunft 307 | darin 308 4| zeigte ihre Unzufriedenheit darüber. Starschensky unterbrach 309 1| schmacherfüllte, scheußliche Dasein schätzest, über alles, so 310 0| die bleich und erstarrt dastand. Nimm hier den Schlüssel 311 4| nur nicht so viel Nebel dazwischen läge, man sieht kaum das 312 | deinem 313 | deiner 314 | denen 315 5| gestrigen Tages nichts zu denken, er dachte wirklich nichts. 316 3| eigenen Güter und konnte dennoch kaum einen geringen Rest 317 7| sonderbar genug gegen den derben, gedrungenen Körperbau abstach. 318 5| Wein auf und Abendkost. Ein derbgefügter Tisch, in die Brüstung des 319 7| wurden gestiftet für die Ruhe derjenigen, die eine rasche Gewalttat 320 0| Türe von neuem auf, und derselbe Mönch trat ein. Als ob nichts 321 2| Kaisers zogen sie, selbst Deutsche, an den Hof des kriegerischen 322 7| gekräuselt, drängten sich in dichter Fülle um Stirne, Mund und 323 6| bereit, sich zu entladen, dichtes Dunkel ringsum. Da hörte 324 8| harren. Durch Gestrüpp und Dickicht gingen sie jener Warte zu, 325 2| über das Verhalten ihrer Dienerinnen zu richten, sie selbst werde 326 7| aus der Hand seines alten Dieners empfing, da rief dieser 327 1| oder auf der Stelle aus Dienst und Hause entfernt werde. 328 1| war noch immer in ihren Diensten.~ 329 2| Dieselbe Nacht war eine des Schreckens 330 0| Wer wagt es, mich solcher Dinge zu zeihen? Oginsky! rief 331 3| Starschensky stand wie vom Donner getroffen. Einmal raffte 332 6| Schmuckkästchens, augenscheinlich ein doppelter, war durch den Sturz vom 333 7| Länge, stark gekräuselt, drängten sich in dichter Fülle um 334 0| schrie Starschensky und drang auf ihn ein. Mittlerweile 335 | Drei 336 2| aber sollten das die Reste dreier Menschen sein?~ 337 8| Jahre steht dies Kloster. Dreißig Jahre!« fügte er verbessernd 338 4| ringsum, erblickte aber kein drittes; nur die Tochter, die nicht 339 4| sie dann ernst, beinahe drohend anblickte, und eine erkünstelte 340 9| brach krachend unter seinem Druck zusammen; eine Hölle schien 341 6| versuchte, ihn, mit dem Finger drückend, wieder zurückzupressen, 342 5| Ursache. Was noch sonst mich drückt, weiß nur ich. Wenn nun 343 5| gestellte Ähnlichkeit, und Elga drückte dann das Kind inniger an 344 4| sich die Szene. Elga ward düster und nachdenkend. Wenn sonst 345 6| gesendeten Diener hatten eine düsterbrennende Ampel, in der Mitte des 346 6| Starschensky eine auffallende Düsterheit in den Zügen des Alten. 347 3| und versank neuerdings in dumpfes Staunen. Der alte Hausverwalter 348 1| zu schieben, über die, da durchaus niemandem etwas Bestimmtes 349 8| Weib! fuhr der Graf fort, durchgeh in Gedanken dein verflossenes 350 6| Verbesserung seiner Güter. Tagelang durchging er Meierhöfe und Fruchtscheuern, 351 | durchs 352 4| kaum das alte Stammschloß durchschimmern - und der Mond scheint auch 353 8| so genannten Tiergarten durchschritten und waren nun bei jener 354 2| Kind. Die Brandstätte ward durchsucht, und zwar allerdings menschliches 355 4| letzte, nichtsdestoweniger durfte sich aber doch Starschensky 356 9| erloschener Stimme fragte: Bist dus, Elga? Wen bringst du mir 357 0| Du weißt, wie Männer und Edelleute ihre Beleidigungen abtun. 358 9| Er ist mein Vater, ein Edelmann von altem Stamm und Adel, 359 6| die Türe des Gemaches, und ehe man noch, ungern die Rede 360 8| überraschen über dem Bruche seiner ehelichen Treue, ihn beschämen in 361 8| hatten sie den, von seiner ehemaligen Benützung so genannten Tiergarten 362 7| der Beschauer den Mann eher für alles, als für einen 363 9| Wachskerzen in schweren, ehernen Leuchtern, zog aus der Schublade 364 6| allgemeinen Teilnahme. Durch eine Ehrenbedienstung am Hofe festgehalten, lernte 365 6| beiden Ritter am Fenster, im eifrigen Gespräch; vielleicht vom 366 | eigene 367 8| jener Warte angelangt, dem eigentlichen Ziele ihrer Wanderung. Da 368 5| Stiftung einem Kloster zu Eigentume gegeben, das man nicht fern 369 2| stummen Befehl und ging eilig hinein. Elga folgte und 370 0| der Türe weg zum Fenster eilte, verhallten bereits die 371 4| schönsten Hoffnungen. Doch mit einemmale änderte sich die Szene. 372 3| dem Schlosse des Grafen einfanden, sahen sie sich von der 373 2| Starschensky verwendete seinen Einfluß, seine Verbindungen, er 374 2| erlaubten nicht, sie für eingeborne Polen zu halten. Und so 375 6| Die Nacht war vollends eingebrochen, Glockenklang und Chorgesang 376 6| ein Porträt, das, schwach eingefügt, leicht von der Stelle wich 377 9| Stammschlosse angekommen, das, neu eingerichtet, und aufs beste in Stand 378 8| rasches Umkehren von dem eingeschlagenen Taumelpfade nichts Beängstigendes. 379 7| Der Eingetretene war in ein abgetragenes, 380 3| Wiedergabe von Lascheks eingezogenen Gütern zeigte sich indes 381 1| dieses Klosters Auskunft einholen«, sprach der ältere der 382 3| sich hin. Der Diener mußte einigemal seinen Namen nennen, bis 383 4| auf ihn geheftet war; ja einigemale konnte er nur durch schnelles 384 0| entdeckt. Die beiden Söhne samt einigen Unvorsichtigen, die mit 385 2| Unvermutet erschien nach einiger Zeit der Graf auf der Grenze 386 1| gebt uns Aufschluß über einiges, das wir zu wissen den Wunsch 387 8| Köpfchens und standen in schönem Einklange mit den Formen eines zugleich 388 3| verschlossene Tor ward den Einlaßheischenden geöffnet, und der Pförtner 389 4| Verfügung über seine Lehengüter einräumten.~ 390 1| Ergötzlichkeiten, ordnenden Einrichtungen und frohen Erwartungen. 391 | eins 392 9| führte es in den Garten, der einsam gelegenen Mooshütte zu. 393 7| beleuchtete der Wandler einsamen Pfad, nur des Grafen Blendlaterne 394 3| sein Zimmer, wo er sich einschloß. Doch war sein Bedürfnis 395 | Einst 396 3| blickenden Mannes ward durch den eintönigen Zusammenklang halb sprechend, 397 3| der des Morgens zu ihm eintrat, fand ihn angekleidet, auf 398 4| erblickte, flog sie ihm beim Eintritte aufschreiend entgegen, und 399 8| Seiten gleich sei. Bevor du eintrittst, schwöre mir, daß du selber 400 0| Verwandten, der Hauptgrund ihrer Einwilligung zur Verbindung mit dem Grafen 401 4| selten drängte sich ein einzelner der störenden Gäste unter 402 6| häuslichen Freuden schenkte, einzig der Wiederherstellung seiner, 403 4| ungeteilte Liebe auf das teure, einzige Kind.~ 404 8| gemacht, und der Abend fing an einzubrechen, da hörte er hinter sich 405 8| keuchend und atemlos ihn einzuholen sich bestrebte und mit Rufen 406 3| Frühstück auf ihrem Zimmer einzunehmen. Starschensky sah ihn staunend 407 1| dem Zustande des Mönches einzuziehen, in dem sie wohl den unglücklichen 408 0| seiner Güter beraubt, war im Elend.~ 409 2| Breitgedrückte, befiederte Hüte, das Elenkoller vom dunklen Brustharnisch 410 3| Ein paar beigelegte Zeilen empfahlen das Kind der Vorsorge der 411 4| Gesellschaft, sie bemerkte und empfand seine Abwesenheit. Oft überraschte 412 4| Vorgemach auf die Türe des Empfangszimmers zuschreitend, hörte Starschensky 413 5| lange entbehrten Brüder zu empfinden, als der Graf vorausgesetzt 414 7| Glücklichen auf eine noch weit empfindlichere Weise gestört. Starschenskys 415 9| bräutlichen Bewerbung kaum je empfunden hatte.~ 416 6| angefaßt und, aus dem Schlafe emporfahrend, sah sie beim Schein der 417 8| nicht verhindert, sie nicht emporgehoben hätte zu einer langen, Zeit 418 1| die rechtlichen Wege des Emporkommens schwierig, und Wagnisse 419 1| daß das Blut in Strömen emporsprang, und sie hinfiel über das 420 3| der Schwester mit Vorwürf en überhäuft, und man schied 421 6| Zustand von Ungewißheit enden. Vielleicht bist du in dich 422 5| Geschichte dieses Klosters«, endete der Mönch.~ 423 1| Stunde, sie gebar, und ein engelschönes, kleines Mädchen ward in 424 5| Wiederbesitz der so lange entbehrten Brüder zu empfinden, als 425 7| leichtfertigen Paares durch die lange Entbehrung nur noch gieriger geworden. 426 8| nun am Fuße des von Bäumen entblößtem Hügels angekommen, auf dem 427 1| beredtesten Fürsprecher bei dem Entbrannten für seine Tochter.~ 428 8| sagen, ein Brandmal, darin entdeckst, so tritt nicht ein in dieses 429 0| mißbilligte. Ihre Anschläge wurden entdeckt. Die beiden Söhne samt einigen 430 2| Lascheks beide Söhne und ein entfernter Verwandter des Hauses, Oginsky 431 8| gestiegen, um eine seiner entferntern Besitzungen zu besuchen, 432 5| stieß sein Weib zurück und entfloh.~ 433 1| Dein Mitschuldiger ist entflohen, sagte er, aber du entgehst 434 0| bereits die Fußtritte des Entflohenen in weiter Entfernung.~ 435 5| gellendes Hohngelächter entfuhr dem Munde des Grafen, über 436 3| auf sein Gemach, das im entgegengesetzten Flügel des Schlosses lag. 437 4| er stützte das dem Mond entgegengewendete Haupt in die Hand und begann:~ 438 5| der ihm auf seinem Wege entgegenkam, wagte, neben ihm hergehend, 439 6| das bittend ihm die Hände entgegenstreckt. Die Kleidung schien ärmlich, 440 1| entflohen, sagte er, aber du entgehst mir nicht. Kannst du jene 441 5| nur Scherz war. Aber die Enthüllung des Geheimnisses jener Warte 442 6| Augenblick bereit, sich zu entladen, dichtes Dunkel ringsum. 443 2| selbst werde untersuchen und entscheiden. Der Graf, außer sich, zog 444 7| ein eigener Ausdruck von Entschlossenheit und Kraft über sein ganzes 445 5| Gestern noch waren meine Entschlüsse finsterer. Aber die Überlegung 446 3| warte; obgleich, wie er entschuldigend hinzusetzte, der Abt und 447 0| stotterte sie unzusammenhängende Entschuldigungen; die zweite: wie sie hierher 448 7| Nationaltracht. Das Gefühl einer entsetzlichen Ähnlichkeit überfiel den 449 2| die Wiederherstellung des Entsetzten, die Rückberufung der Verbannten 450 9| den Augen seiner Seele, entstand eine Sehnsucht nach ihr 451 8| durch eine kleine Narbe entstellt, die, als schmale, weißlich 452 | entweder 453 5| als das kleine, rasch sich entwickelnde Mädchen. In allen schon 454 5| verächtlichen Behandlung Elgas zu entziehen. Zuletzt verschwand er ganz, 455 9| vorgeschobenen Tische zurecht, entzündete an dem Lichte seiner Blendlaterne 456 1| auf die Kniee gefallen. Erbarme dich meines Lebens, rief 457 6| Ihr ein Mensch seid, so erbarmt Euch eines Unglücklichen! 458 4| offenbar erst seit kurzem erbaut, doch altertümliche Spitzformen 459 5| tadelnswert, mit dem ich das Erbe meiner Väter verwaltete; 460 6| Unglücklichen! Rasch umgewendet, erblickt der Graf ein Mädchen, das 461 6| Furchtsamkeit der Weiber allgemeines Erbteil ist, so bin ich kein Weib. 462 0| Hülfe schrie. Starschensky ereilte sie, da sie eben nach der 463 5| Durch das Gerücht mußte ich erfahren, wie eine verhüllte Gestalt, 464 8| Geheimnis deines Gatten zu erforschen. Du willst ihn überraschen 465 8| und sich bereitwillig und erfreut erklärte. Was er wolle, 466 3| geräumige Gaststube, wo Erfrischung und Nachtruhe ihrer warte; 467 3| Klosters mit Bewunderung erfüllt hat, vor allem aber, daß 468 0| und Starschensky, mit der Erfüllung aller seiner Wünsche überschüttet, 469 7| Geräusch gehört und Laute. So erging es dem Grafen. Eine neue 470 1| verstrichen unter ländlichen Ergötzlichkeiten, ordnenden Einrichtungen 471 5| zauberischen Spiele des Mondlichtes ergötzten, bald, zu Wein und Speise 472 6| Eine warme, weiche Hand ergreift die seinige. - Seid Ihr 473 7| Nachricht von ihren Brüdern erhalten habe? Seit sie zuletzt selbst 474 7| und schleunige Vorsorge erheischte. Das Schlimmste zu dieser 475 4| Dort angelangt, suchte und erhielt er persönliches Gehör beim 476 4| nicht weinend und höchst erhitzt, vom Vater abgekehrt, im 477 8| die ärmliche Hülle mehr erhob als verbarg. - Nicht wahr, 478 8| um Stirn und Nacken, und erhoben, mit der gleichgefärbten 479 3| sprechend, halb singend erhobener Stimmen bekräftigt, die, 480 4| sparsame Schimmer auf die Erhöhungen des hüglichten Bodens warf, 481 0| von ihrem Erstaunen nicht erholt, da ging die Türe von neuem 482 7| loderten wie Flammen, und die Erinnerung an jenen verschmähten Vetter 483 8| Namen rufen. Umblickend, erkannte er den alten Hausverwalter, 484 8| Nachlässigkeit des Schloßwarts erklären.~ 485 7| Besinnung ihm so viele mögliche Erklärungsarten dieser rätselhaften Besuche 486 4| drohend anblickte, und eine erkünstelte Heiterkeit das Bestreben 487 2| von der schwer erlangten Erlaubnis. Täglich erwartete man ihre 488 5| bis dahin keine Annäherung erlaubt. Abwesenheit von Unlust 489 2| und hohen Stulpstiefeln erlaubten nicht, sie für eingeborne 490 7| Wangen, und man fühlte sich erleichtert, wenn die breiten Lider 491 7| Graf, im Schatten eines Erlenbusches gelagert, mit Behagen einen 492 1| seiner Gemahlin, die er noch erleuchtet und unverschlossen fand. 493 5| wurden teils verkauft und der Erlös zur Tilgung von Schulden 494 9| hervorstreckte, und mit erloschener Stimme fragte: Bist dus, 495 3| Starschensky sich unpaß und ermüdet von der Reise. Er ging, 496 5| Bogenfensters gerückt, empfing die ermüdeten Gäste, die, auf hohe Armstühle 497 0| Vermählung, er seine Ansprüche erneuert habe und jene bedeutende 498 4| Aufenthalte in Warschau, bei dem erneuten Anblick der Zerstreuungen 499 4| wie der Vater sie dann ernst, beinahe drohend anblickte, 500 1| Mädchen ein Geständnis zu erpressen, waren vergeblich. Da ergriff


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