Buch, Kapitel
1 1, 7 | ich das sehe, was meinem Gedächtnis entflohen? Wie sündigte
2 1, 8 | stillinnerlich die Worte vor im Gedächtnis; benannte man irgendeinen
3 1, 9 | von uns gefordert wurde. Gedächtnis und Anlagen fehlten uns
4 1, 20| nicht täuschen lassen, mein Gedächtnis war frisch, mit Beredsamkeit
5 2, 7 | Herrn vergelten, daß mein Gedächtnis solches noch einmal im Geiste
6 5, 3 | Philosophie beschäftigt und mein Gedächtnis einiges davon behalten hatte,
7 6, 2 | Gelübden volles Herz dem Gedächtnis der Märtyrer darbringen,
8 6, 7 | hinweg. - Indes war es meinem Gedächtnis entfallen, ihm ernstlich
9 6, 9 | Irrtümern zu bewahren, in sein Gedächtnis eingesenkt. Als er einst
10 9, 4 | mir mein damaliges Ich ins Gedächtnis, und es ist süß für mich,
11 10, 8 | solange ich bin, daß das Gedächtnis hervorbringe, was ich will;
12 10, 8 | ich will, die Farben ins Gedächtnis; und scheide zwischen Weiß
13 10, 9 | Vorstellung von sich in (las Gedächtnis überträgt, die wir, wenn
14 10, 10| hat dies seinen Weg zum Gedächtnis gefunden? ich weiß nicht,
15 10, 10| und doch war es nicht im Gedächtnis. Wo war es also, oder warum
16 10, 10| nicht, weil es schon im Gedächtnis war, aber so entfernt und
17 10, 11| zerstreut und ungeordnet das Gedächtnis behält, indem man denkt,
18 10, 11| gewissermaßen handlich im Gedächtnis Selbst, wo es vorher verstreut
19 10, 11| wieviel Derartiges trägt mein Gedächtnis, was schon aufgefunden ist
20 10, 11| Zwischenräumen von Zeit zu Zeit ins Gedächtnis zurückzurufen, so taucht
21 10, 12| Kapitel~Ebenso enthält mein Gedächtnis die Zahlen- und Maßbegriffe
22 10, 13| Das alles behalte ich im Gedächtnis sowie die Art und Weise,
23 10, 13| habe ich gehört und es im Gedächtnis behalten; ob es auch falsch
24 10, 13| und verstehe, hebe ich im Gedächtnis auf, um mich später zu erinnern,
25 10, 13| jenes frühere Erinnern ins Gedächtnis zu rufen, auch dieses spätere
26 10, 14| Gemütsbewegungen bewahrt mein Gedächtnis; nicht zwar auf dieselbe
27 10, 14| wunderbar, daß der Geist das Gedächtnis selbst ist; denn während
28 10, 14| auftragen, daß er es im Gedächtnis behalte, sagen wir: +Sieh,
29 10, 14| wir: +Sieh, daß du es im Gedächtnis behältst«; und wenn wir
30 10, 14| sagen wir: +Es war nicht im Gedächtnis« und +es ist dem Gedächtnis
31 10, 14| Gedächtnis« und +es ist dem Gedächtnis entschwunden«; indem wir
32 10, 14| indem wir den Geist selbst Gedächtnis nennen: wenn es also ist,
33 10, 14| ihm Freude innewohnt, mein Gedächtnis aber, trotzdem daß ihm Trauer
34 10, 14| traurig ist? Gehört das Gedächtnis etwa nicht zum Geiste? Wer
35 10, 14| Daher ist allerdings das Gedächtnis gewissermaßen der Magen
36 10, 14| Speise desselben: wenn dem Gedächtnis etwas übergeben wird, was
37 10, 14| unähnlich.~Aber siehe, aus dem Gedächtnis nehme ich es, wenn ich sage,
38 10, 14| und danach bestimmend - im Gedächtnis finde ich, was ich sagen
39 10, 14| Wiederkäuen, so wird dies aus dem Gedächtnis durch die Erinnerung wieder
40 10, 14| erlebten Leiden sie dem Gedächtnis anvertraut oder dieses selbst
41 10, 15| gegenwärtig sind, aber in meinem Gedächtnis sind freilich ihre Vorstellungen
42 10, 15| seine Vorstellung in meinem Gedächtnis wäre, so würde ich nicht
43 10, 15| Bild davon nicht in meinem Gedächtnis wäre, so würde ich mich
44 10, 15| sie selbst sind in meinem Gedächtnis. Nenne ich die Vorstellung
45 10, 15| diese Vorstellung in meinem Gedächtnis; und nicht meine ich die
46 10, 15| Erinnerung gegenwärtig. Nenne ich Gedächtnis, so erkenne ich, was ich
47 10, 15| anders erkenne ich's als im Gedächtnis selbst? Ist dies nun sich
48 10, 16| Daher, wenn ich mich an das Gedächtnis erinnere, so steht es selbst
49 10, 16| Vergessenheit, so ist das Gedächtnis und die Vergessenheit dabei;
50 10, 16| Vergessenheit dabei; das Gedächtnis, durch welches, die Vergessenheit,
51 10, 16| dessen wir uns erinnern, im Gedächtnis fest, könnten aber, wenn
52 10, 16| daß +Vergessenheit« im Gedächtnis festgehalten wird. Sie ist
53 10, 16| ist also gegenwärtig im Gedächtnis, so daß wir sie nicht vergessen,
54 10, 16| daß sie nicht an sich im Gedächtnis ist, wenn wir uns ihrer
55 10, 16| erinnere, nicht in meinem Gedächtnis sei? Oder soll ich sagen,
56 10, 16| Vergessenheit sei deshalb in meinem Gedächtnis, damit ich nicht vergesse?
57 10, 16| Vergessenheit in meinem Gedächtnis festgehalten werde, nicht
58 10, 16| einer Sache das Bild im Gedächtnis einprägt, es vorher nötig
59 10, 16| von ihnen die Bilder das Gedächtnis, damit ich sie gegenwärtig
60 10, 16| nicht durch sie selbst im Gedächtnis behalten wird die Vergessenheit,
61 10, 16| verzeichnete sie ihr Bild im Gedächtnis, da sie ja durch ihre Gegenwart
62 10, 16| Gegenwart selbst das ins Gedächtnis Eingezeichnete auslöscht?
63 10, 17| Eine große Kraft ist das Gedächtnis, ich weiß nicht was, das
64 10, 17| nicht empfindet, doch das Gedächtnis festhält, da man im Sinn
65 10, 17| man im Sinn hat, was im Gedächtnis ist: dies alles durchlaufe
66 10, 17| auch über dieses Leben, das Gedächtnis genannt wird, ich werde
67 10, 17| diese meine Kraft, welche Gedächtnis genannt wird, indem ich
68 10, 17| anhaften kann. Es haben nämlich Gedächtnis auch Vieh und Vögel; sonst
69 10, 17| mich darum auch über das Gedächtnis, um den zu erreichen, der
70 10, 17| Ich erhebe nüch über das Gedächtnis; und wo finde ich dich,
71 10, 18| entschwindet, nicht aus dem Gedächtnis schwindet es da, wie irgendein
72 10, 18| Augen verlorengegangen, im Gedächtnis aber wurde es festgehalten.~
73 10, 19| suchen wir es, wenn nicht im Gedächtnis selbst? Und wenn hier etwas
74 10, 19| andere gesucht; weil das Gedächtnis empfand, nicht alles zugleich
75 10, 19| Name da, wenn nicht aus dem Gedächtnis? Auch wenn wir ihn erkennen,
76 10, 20| ich mich sorge, ob sie im Gedächtnis, ruhe; denn wenn sie dort
77 10, 20| nicht; aber ich frage, ob im Gedächtnis die Seligkeit ruhe. Denn
78 10, 20| das der Name ist, in ihrem Gedächtnis festgehalten würde.~
79 10, 21| Kapitel~Ist es mit dein Gedächtnis so, wie sich jemand Karthagos
80 10, 21| daran die Kunde in meinem Gedächtnis, so daß ich mich zuweilen
81 10, 21| hört, dieselbe nach dem im Gedächtnis vorgefundenen Begriffe gedacht.~
82 10, 23| irgendwelche Kunde davon in ihrem Gedächtnis gäbe. Warum also freuen
83 10, 24| habe, bleibst du in meinem Gedächtnis, und da finde ich dich,
84 10, 25| wo bleibst du in meinem Gedächtnis, Herr, wo bleibst du da?
85 10, 25| errichtet? Du hast mein Gedächtnis gewürdigt, in ihm zu wohnen,
86 10, 25| Seele selbst, der in meinem Gedächtnis ist, da die Seele sich auch
87 10, 25| gewürdigt, zu wohnen in meinem Gedächtnis, seit ich dich lerne. Und
88 10, 26| nicht warst du in meinem Gedächtnis, ehe ich dich lernte. Wo
89 11, 18| vergangen sind, aus dem Gedächtnis, sondern nur Worte, die
90 11, 28| was er auffaßt, in sein Gedächtnis übergeht. Wer also leugnet,
91 11, 28| vortrage, als Vergangenes dem Gedächtnis anheim; und die Dauer dieser
92 11, 28| Tätigkeit zerteilt sich in das Gedächtnis dessen, was ich gesagt habe
93 11, 28| Handlung völlig beendet in das Gedächtnis übergegangen ist. Und was
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