Buch, Kapitel
1 9, 4 | sein über die Sünden meiner Vergangenheit, die mir damals noch nicht
2 9, 6 | wich der Kummer über unsere Vergangenheit. In jenen Tagen konnte ich
3 9, 10| wird immer so sein, denn Vergangenheit und Zukunft ist nicht in
4 11, 11| sei; daß er sehe, wie alle Vergangenheit von der Zukunft verdrängt
5 11, 11| werde und alle Zukunft der Vergangenheit folge und alle Vergangenheit
6 11, 11| Vergangenheit folge und alle Vergangenheit und Zukunft von der ewigen
7 11, 13| gegenwärtigen Ewigkeit aller Vergangenheit voran und bist über alle
8 11, 14| jene beiden Zeiten also, Vergangenheit und Zukunft, wie kann man
9 11, 14| daß sie sind, wenn die Vergangenheit schon nicht mehr ist und
10 11, 14| gegenwärtig wäre und nicht in die Vergangenheit Übergänge, so wäre sie nicht
11 11, 14| Zeit wird, weil sie in die Vergangenheit übergeht, wie können wir
12 11, 15| können wir aber nur von der Vergangenheit sagen und der Zukunft. Die
13 11, 15| nach hundert Jahren. Die Vergangenheit von zehn Tagen nennen wir,
14 11, 15| gar nicht ist? Denn die Vergangenheit ist nicht mehr und die ,
15 11, 15| Wir sollten daher von der Vergangenheit nicht sagen: "Sie war lang!"
16 11, 15| was lang sein konnte; als Vergangenheit aber war sie nicht mehr;
17 11, 15| aber gehören entweder der Vergangenheit oder der Zukunft an. Nun
18 11, 15| schnell von der Zukunft in die Vergangenheit hinübereilen, daß sie auch
19 11, 15| Fall wäre, so würde es in Vergangenheit und Zukunft zu teilen sein;
20 11, 17| Knaben es gelehrt haben, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft,
21 11, 17| wenn aus der Gegenwart die Vergangenheit wird? Denn wie sahen es
22 11, 17| gibt also eine Zukunft und Vergangenheit.~
23 11, 18| es also eine Zukunft und Vergangenheit gibt, so möchte ich wissen,
24 11, 18| dort nicht Zukunft oder Vergangenheit sind, sondern Gegenwart.
25 11, 18| wäre aber dort schon die Vergangenheit vergangen, so wäre sie dort
26 11, 18| die nicht mehr ist, der Vergangenheit an, die nicht mehr ist.
27 11, 20| Es gibt drei Zeiten, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft,
28 11, 20| Gegenwart in Hinsicht auf die Vergangenheit und eine Gegenwart in Hinsicht
29 11, 20| drei Zeiten, Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, wie es einmal
30 11, 21| gemessen werden kann, und daß Vergangenheit und Zukunft nicht sind.
31 11, 21| wohin, wem nicht in die Vergangenheit? Aus dem also, was noch
32 11, 21| keine Dauer hat. oder in der Vergangenheit, wohin sie vorübergeht.
33 11, 27| Aufmerksamkeit das Zukünftige in die Vergangenheit überträgt, so, daß durch
34 11, 27| Abnahme der Zukunft die Vergangenheit wächst, bis sich nach gänzlichem
35 11, 27| Aufbruch der Zukunft alles in Vergangenheit umgesetzt hat.~
36 11, 28| erschöpfen? oder wie kann die Vergangenheit, die nicht mehr ist, zunehmen,
37 11, 28| Und wer leugnet, daß die Vergangenheit keine Existenz habe? Dennoch
38 11, 28| Zukunft; ebensowenig ist die Vergangenheit, die nicht mehr ist, lang,
39 11, 29| bin und mich von meiner Vergangenheit abwende, vergesse, was da
40 11, 31| der Zukunft, daß ihm alle Vergangenheit und Zukunft so bekannt wäre
41 11, 31| da alle Jahrhunderte der Vergangenheit und der Zukunft enthüllt
42 12, 11| erwarten und nichts der Vergangenheit zu übergeben hat, um dessen
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