Buch, Kapitel
1 11, 24| sich ein Körper bewegt, so messe ich durch die Zeit, wie
2 11, 26| Bekenntnisse, daß ich die Zeiten messe? ja, mein Gott, ich messe
3 11, 26| messe? ja, mein Gott, ich messe sie, und doch weiß ich nicht,
4 11, 26| weiß ich nicht, was ich messe? Ich messe die Bewegung
5 11, 26| nicht, was ich messe? Ich messe die Bewegung des Körpers
6 11, 26| durch die Zeit, und doch messe ich nicht die Zeit selbst?
7 11, 26| er sich bewegt? Wodurch messe ich also die Zeit selbst?
8 11, 26| von dem Geiste selbst. Was messe ich, ich bitte dich, mein
9 11, 26| doppelt so lang als jene?" Ich messe die Zeit, ich weiß es; aber
10 11, 26| Zeit, ich weiß es; aber ich messe nicht die zukünftige Zeit,
11 11, 26| Raume keine Ausdehnung; ich messe nicht die vergangene, weil
12 11, 26| sie nicht mehr ist. Was messe ich also? Etwa die vorübergehende
13 11, 27| Wahrnehmung zuverlässig ist, messe ich die lange Silbe mit
14 11, 27| Auch die lange Silbe selbst messe ich nicht, während siegegenwärtig
15 11, 27| kurze Silbe, mit der ich messe, wo die lange, die ich messe?
16 11, 27| messe, wo die lange, die ich messe? Beide sind erklungen, sind
17 11, 27| bereits nicht mehr. Und doch messe ich und gebe mit Zuversicht
18 11, 27| vergangen und beendet wären. Ich messe also nicht sie selbst, die
19 11, 27| hat.~In dir, mein Geist, messe ich die Zeiten; entgegne
20 11, 27| dir, ich sage es nochmals, messe ich die Zeiten; der Eindruck,
21 11, 27| vorübergegangen sind, und ihn messe ich, wenn ich die Zeiten
22 11, 27| ich, wenn ich die Zeiten messe. Es ist also entweder er
23 11, 27| nicht die Zeit, die ich messe. Aber wie, wenn wir nun
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