118-aussc | ausse-brenn | brett-entzu | entzw-fruch | fruge-greif | grenz-kinde | kindi-nachb | nachd-schle | schli-trafe | trane-veran | verba-wahrh | wahrs-zwist
Buch, Kapitel
4016 10, 35| unserm König, bei unsrer schlichten und keuschen Heimat, dem
4017 2, 6 | hüllen sich in den Deckmantel schlichter Einfalt und Unschuld, und
4018 6, 5 | verständlicher Sprache und den schlichtesten Worten allen sich darbot
4019 1, 6 | von anderen auf sich zu schließen und in betreff der eigenen
4020 5, 5 | Ausschlag aber für mich hätte schließlich doch das Ansehen Marius'
4021 9, 4 | Zahnschmerzen, und da sie so schlimm wurden, daß ich nicht sprechen
4022 8, 7 | wollte. So wandelte ich auf schlimmen Pfaden in gottlosem Aberglauben,
4023 6, 9 | daß er aus einer Aussage Schlimmes für seinen Herrn gefürchtet
4024 7, 14| mein Haupt in deinem Schoß, schlossest meine Augen, daß sie nicht
4025 11, 2 | des Dankes und will dich schlürfen und betrachten die Wunder
4026 9, 8 | Becher unter den Hahn hielt, schlürfte sie mit gespitzten Lippen,
4027 5, 8 | Geißel gerechten Schmerzes schlugest. In mütterlicher Weise liebte
4028 9, 12| Lichtes Pracht,~Mit gnäd'gem Schlummer unsre Nacht.~Die Glieder
4029 10, 34| Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Wie vieles Unzählige,
4030 6, 16| zurück von dem tieferen Schlunde fleischlicher Lust als Furcht
4031 1, 12| Begierde nach reicher Armut und schmachvollem Ruhme anwenden würde. Du
4032 5, 6 | Vorsehung leitetest und meine schmachvollen Irrtümer mir vor die Augen
4033 10, 43| Blut. Nicht sollen mich schmähen die Stolzen, denn ich gedenke
4034 1, 17| Nichtswürdigkeiten, nicht eine schmähliche Beute der gefiederten Kreatur.
4035 9, 8 | heiltest du sie? Ein hartes Schmähwort aus (-!er Seele eines andern
4036 3, 7 | wußte, daß das Böse nur eine Schmälerung des Guten ist, bis es zuletzt
4037 10, 35| rieche, wie es glänzt, oder schmeck, wie es leuchtet, oder greif,
4038 10, 8 | ohne daß ich dabei etwas schmecke oder fühle, sondern ich
4039 10, 12| riechen sie, noch kann man sie schmecken oder fühlen. Ich hörte nur
4040 10, 6 | der Wind nicht verweht, wo schmecket, was keine Eßgier vermindert
4041 3, 6 | gierig davon, da du nicht schmecktest in meinem Munde, wie du
4042 9, 8 | ab. Wie Freunde mit ihrer Schmeichelei uns verderben, so bessert
4043 4, 8 | freundliche Gebärden und schmelzen die Gemüter wie durch Zündstoff
4044 3, 1 | Genusses und ließ mich mit schmerzbringenden Banden umgarnen, um dann
4045 6, 6 | berührtest empfindlich die schmerzende Wunde, daß sie alles verlasse,
4046 10, 4 | empfinde Schmerz um mich, wo du Schmerzenswertes zeigst. jener brüderliche
4047 9, 12| mir zuhörten und mich ohne Schmerzgefühl wähnten. Aber zu dir, da
4048 3, 2 | daß der Zuschauer keine schmerzliche Regung empfindet; wird dagegen
4049 1, 4 | ruhiger Milde, deine Rede ist schmerzlos, du zürnst und bist doch
4050 10, 30| getan habe, wiewohl es mich schmerzt, daß es gewissermaßen in
4051 5, 1 | zurück deine Hand, sondern du schmilzest sie, wenn du willst, sei
4052 5, 6 | beide in geschmückten und schmucklosen Worten wie in einfachen
4053 3, 4 | ehrenvollen Namen färben und schmücken, und fast alle früheren
4054 9, 12| untertan der Himmel ist,~Du schmückst den Tag mit Lichtes Pracht,~
4055 1, 7 | zusammenfügtest und mit Schönheit schmücktest und dem du alle Triebe eines
4056 6, 7 | Enthaltsamkeit streifte er den Schmutz seiner Seele ab, aller Unrat
4057 5, 8 | da ich voll verdammlichen Schmutzes war bis zu dem Gnadenwasser
4058 5, 12| flüchtigem Zeitvertreib und schmutzigem Gewinn, der die Hand, die
4059 7, 13| Tiefen, Feuer und Hagel und Schnee und Eis und die Stürme der
4060 4, 16| Herr mein Gott, weil die schnelle Auffassungskraft meines
4061 1, 9 | und durch solches Spiel am schnellen Erlernen der Wissenschaften
4062 4, 10| entgegenstreben, so eilen sie, je schneller sie in ihrem Sein wachsen,
4063 11, 23| vielleicht eine langsamere oder schnellere wäre, daß einige mehr, die
4064 9, 8 | würde, damit du auf einen Schnitt die Fäulnis ausschnittest.
4065 7, 1 | Jahren, desto schändlicher an schnöder Eitelkeit. Da ich das Wesenhafte
4066 6, 10| doch nicht offen, sondern schob die Schuld auf Alypius,
4067 3, 8 | Fechterspielen oder wie der Schöker und andere hämische Leute.
4068 2, 6 | gewährte; er hat nichts Schönes, nichts Reizendes, wie es
4069 1, 14| Sprache zu erlernen, mir alle Schönheiten der griechischen Mythen.
4070 4, 15| großen Gegenstandes in deiner Schöpferkunst, o Allmächtiger der du allen
4071 12, 27| aus dem jeder das Wahre schöpft, der eine dies, der andere
4072 10, 27| Flucht. Du wehtest und ich schöpfte Atem und atme zu dir auf
4073 9, 1 | meines Todes beachtend, schöpftest du mit deiner Rechten und
4074 12, 23| was in Beziehung auf die Schöpfungsgeschichte wahr ist, etwas anderes
4075 4, 6 | bitterlich weinte und im Scholle der Bitterkeit mich barg.
4076 11, 3 | mein Gott, dich bitte ich, schone meiner Sünden, und du, der
4077 6, 3 | hinzukam, daß er seine Stimme schonen mußte, die sehr leicht heißer
4078 4, 3 | deine Nachsicht zu sündiger Schrankenlosigkeit zu mißbrauchen, sondern
4079 12, 14| Blicke auf sie, mit einem Schrecken der Ehrfurcht und mit einem
4080 9, 2 | diese Sünde mit den übrigen schreckenvollen und trauererregenden mir
4081 11, 2 | deine Mahnungen, alle deine Schrecknisse, allen Trost und Führungen
4082 12, 27| von ihnen diese niedrige Schreibart verachten und in vermessener
4083 6, 9 | ging nämlich allein mit Schreibtafel und Griffel vor dem Tribunal
4084 1, 7 | also damals? Etwa, weil ich schreiend nach der Mutterbrust verlangte?
4085 13, 13| lebendigen Gott, wie der Hirsch schreiet nach frischem Wasser, und
4086 10, 2 | schweigt im Geräusch, es schreit im Gemüt. Denn nicht sage
4087 12, 31| der Tiefe meines Herzens, schriebe ich etwas von so großer
4088 10, 27| gewesen. Du riefest und schriest und brachst meine Taubheit.
4089 10, 1 | vor dir im Bekenntnisse; schriftlich aber meinerseits vor vielen
4090 5, 14| nachdem so manche dieser Schriftstellen meinem Verständnis näher
4091 13, 24| Finsternis; bei den heiligen Schriftstellern, durch die uns dein Gesetz
4092 1, 8 | Willensäußerungen getreten und schritt weiter hinein in die Stürme
4093 9, 10| Geist, und auch darüber schritten wir hinaus, um das Gebiet
4094 9, 8 | vieles gehe ich nun raschen Schrittes hinweg. Nimm an mein Bekenntnis
4095 10, 8 | Kraft meiner Natur erheben, schrittweise emporsteigend zu dem, der
4096 8, 2 | gemacht, wie es bei sehr Schüchternen Sitte war, er möge es nur
4097 5, 8 | Ordnung, welche jeder seinen Schülern festgestellt hat, um sie
4098 13, 9 | auf welches man Wasser schüttet, erhebt sich über das Wasser;
4099 11, 17| behaupte nicht; mein Gott schütze und regiere mich. Wer dürfte
4100 1, 4 | tragend, erfüllend und schützend, schaffend, ernährend und
4101 10, 34| Kunstwerken, in Gewändern, Schuhwerk, Gefäßen und allerhand Gebilden,
4102 4, 4 | Knabe aufgewachsen, mein Schul- und Spielkamerad war er
4103 9, 5 | ich meinem Mailändischen Schulamte, damit sich die Mailänder
4104 13, 25| aber Bäume, die ihm die schuldige Frucht verweigerten, wenn
4105 9, 13| sie von Herzen allen ihren Schuldigem vergeben hat, vergib auch
4106 5, 10| es erfreute meinen Stolz, schuldlos zu sein und, wenn ich irgend
4107 9, 5 | andern Wortverkäufer für ihre Schulen umsähen, teils weil ich
4108 2, 3 | wegen müßig ging und so Schulferien habe und bei meinen Eltern
4109 9, 13| Niemand trenne sie von deinem Schutze. Nicht kann sich ihr mit
4110 10, 3 | durch welche erstarkt jeder Schwache, der sich durch sie seiner
4111 2, 2 | vergeudete meine Kräfte und schwächte mich und wallte mich in
4112 11, 12| Wenn aber irgend jemandes schwärmerischer Sinn sich mit seiner Phantasie
4113 5, 7 | bekennen. Er war keiner von den Schwätzern, deren ich so viel zu ertragen
4114 9, 9 | Abwesenheit der Feindin ihr einen Schwall von bittern Redensarten
4115 9, 4 | Gebet gebeugt hatten, da schwand der Schmerz. Aber welch
4116 7, 21| dem Apostel Paulus. Und es schwanden alle jene Fragen, in denen
4117 6, 7 | Bekenntnis ablegen lassen. jener schwang sich nach jenen Worten aus
4118 7, 6 | als seine Mutter mit ihm schwanger gewesen, auch eine Sklavin
4119 1, 6 | habe ich mit eigenen Augen schwangere Frauen gesehen. Doch was
4120 10, 33| dieser Einrichtungen. So schwanke ich zwischen der Gefahr
4121 4, 15| Angesicht, ich aber wandte den schwankenden Verstand von dein Wesenlosen
4122 3, 7 | Vorschriften enthält und keinerlei Schwankung zeigt und doch zu verschiedenen
4123 6, 8 | gekommen war, sondern einer des Schwarmes, zu dem er gekommen war,
4124 10, 8 | scheide zwischen Weiß und Schwarz und zwischen anderen Farben,
4125 12, 28| fliegen fröhlich umher, suchen schwatzend und pflücken sie. Denn wenn
4126 6, 3 | Geist. Und wenn er las, schweiften die Augen über die Seiten
4127 11, 27| etwas von der Dauer des Schweigens angeben zu können? Denn
4128 5, 10| gesetzt und eine Türe der Schweigsamkeit meinen Lippen, daß mein
4129 1, 18| siehst dies, Herr, und du schweigst in deiner Langmut, der du
4130 2, 4 | genießen, sondern um sie den Schweinen vorzuwerfen, nachdem wir
4131 4, 16| Acker mir tragen und im Schweiße meines Angesichts sollte
4132 10, 16| Mühsal und allzu großen Schweißes. Doch haben wir jetzt nicht
4133 9, 7 | die Erlaubnis, mit seinem Schweißtuche die Bahre der Heiligen berühren
4134 1, 19| Neunzehntes Kapitel~An der Schwelle der Schule, wo solche Sitten
4135 4, 15| die Umrisse, Farben und schwellende Größen. Und weil ich im
4136 5, 9 | glaubte. Mit zunehmendem schwerem Fieber ging ich schon meinem
4137 1, 19| wie auch anstatt der Ruten schwerere Strafen eintreten. In der
4138 1, 18| anderen verfolgt, diesem einen schwereren Schaden zuzufügen imstande
4139 6, 8 | Und seine Seele ward von schwererer Wunde getroffen als jener
4140 1, 9 | mir damals ein großes und schweres Leid zu sein schienen.~Hat
4141 5, 6 | falsch, weil die Sprache eine schwerfällige sei, und wiederum nicht
4142 10, 37| sehr oder wie wenig es mir schwerfällt, sie nicht zu haben. Auch
4143 4, 6 | ebensowenig trennen als von jenem. Schwerlich hätte ich das für ihn getan,
4144 12, 29| erste und die letzte am schwersten zu verstehen, die beiden
4145 8, 10| durch Gift oder durch das Schwert umbringen solle, ob er in
4146 12, 14| mit dem zweischneidigen Schwerte tötest, daß sie nicht mehr
4147 9, 9 | Unbill unterworfen.~Auch ihre Schwiegermutter, die anfangs durch falsche
4148 2, 3 | es nicht und glaubte, du schwiegest und nur jene (meine Mutter)
4149 6, 3 | auszulegen oder sich auf schwierige Fragen einzulassen und durch
4150 5, 7 | es mir mit ihm bei allen schwierigen und verwickelten Fragen.~
4151 6, 10| am scharfsinnigsten die schwierigsten Fragen erforschte. Wir waren
4152 8, 7 | darüber nachsannen, wachsen Schwingen an den freieren Schultern.
4153 13, 20| übermäßig vorwitzige, stürmisch schwülstige und unstät wogende Menschengeschlecht;
4154 4, 15| und nun zur Strafe irre.~Sechs- oder siebenundzwanzig Jahre
4155 11, 27| langen, der zweiten, vierten, sechsten und achten. Diese erfordern
4156 9, 11| Tage ihrer Krankheit, im sechsundfünfzigsten Jahre ihres Lebens, im dreiunddreißigsten
4157 6, 1 | in den Fährlichkeiten der See tröstete sie der Schiffer,
4158 8, 8 | er mich auch in solcher Seelenangst verlassen können! Wir setzten
4159 6, 12| freilich weit entfernt von der Seelengröße jener Männer und gebunden
4160 6, 2 | zu welchem sie um meines Seelenheiles willen eine große Zuneigung
4161 2, 6 | selbst; die Trägheit will für Seelenruhe gelten, doch gesicherte
4162 4, 6 | Das war mein damaliger Seelenzustand, da ich so bitterlich weinte
4163 11, 18| ihm vorangeht, noch jene seelische Vorstellung; ich sehe aber
4164 9, 11| wie es nach einer langen Seereise es ihr vergönnt sei, daß
4165 6, 1 | welchem sonst die Neulinge in Seereisen in ihrer Angst pflegen getröstet
4166 13, 24| hättest diese Gaben des Segens dem Menschen eigentümlich
4167 13, 24| mehret euch. Durch diesen Segensspruch nehme ich an, daß du uns
4168 13, 20| denn du, Herr, hast dies segnend vermehrt.~Irre ich etwa
4169 8, 11| aufzunehmen und zu umfassen, die segnenden Hände mit einer Fülle guter
4170 10, 21| Ehrenwertes, wonach ich mich sehne, obwohl es nicht mehr da
4171 11, 2 | dich meiner und erhöre mein sehnendes Flehen. Denn ich glaube,
4172 10, 34| wird es plötzlich entfernt, sehnlichst wieder verlangt wird: und,
4173 9, 10| Menschen Herz gedrungen ist. Sehnsuchtsvoll öffneten wir unsern Mund,
4174 10, 35| Augenlust genannt; ,denn das Sehvermögen, bei welchem die Augen die
4175 11, 18| Bilder davon als bereits seiend sich im Geiste spiegeln,
4176 1, 7 | preisgibt. Oder galt es seinerzeit auch für gut, mit Tränen
4177 1, 18| zuwider selbst ein Mensch, seinesgleichen haßte. Gerade als ob er
4178 6, 7 | Meinung, ich hätte es nur seinetwegen gesagt. Was ein anderer
4179 10, 40| selbst nichts von diesem seist. Ich selbst war der Erfinder
4180 3, 7 | konnte auch, wenn es das selbe Versmaß war, nicht immer
4181 4, 15| erkannt, daß das Böse kein selbständiges Wesen noch unser Geist das
4182 1, 3 | beschließen, geben dir feste Selbständigkeit; denn wenn sie auch zerbrochen
4183 7, 18| unterwerfen wollte, von ihrer Selbsterhebung herunterdrückte und zu sich
4184 5, 3 | auf welchem sie von ihrer selbstgewählten Höhe hinabsteigen zu ihm
4185 3, 8 | Weltalls, und wenn sie in selbstsüchtigem Hochmute einzelnes heben,
4186 10, 33| mich jedoch vor solcher Selbsttäuschung allzusehr und irre aus allzu
4187 11, 14| häufig und nichts ist als so selbstverständlich als die Zeit. Und wir verstehen
4188 7, 18| nährend, damit sie nicht in Selbstvertrauen noch weiter wankten, sondern
4189 2, 2 | des Himmelreichs willen, seliger hätte ich geharrt, von deiner
4190 9, 11| sterben werde, sondern einen seligeren Tod in der Heimat. Als sie
4191 2, 5 | Vergleich zu jenen höheren und seligmachenden Gütern sind sie wertlos
4192 13, 11| anders von ihr spricht? Selten ist der Geist, der, wenn
4193 4, 8 | Übereinstimmung durch höchst seltene Verschiedenheit der Ansichten;
4194 12, 29| leichtesten. Denn es ist ein seltener und überaus erhabener Anblick,
4195 8, 8 | sondern mich hatte ein seltsamer Wahnsinn ergriffen, und
4196 6, 10| dort ein sehr mächtiger Senator, dem viele durch ihnen geleistete
4197 8, 2 | der Lehrer so vieler edler Senatoren, der, weil er im ansehnlichen
4198 6, 9 | Alypius oft im Hause eines Senators gesehen, dem er aufzuwarten
4199 5, 6 | sehr wenig Schriften von Seneca und einige Dichter und das,
4200 8, 2 | gebändigt seine Stirn zu senken unter die Schmach des Kreuzes.~
4201 12, 22| erwähnt, als: die Cherubim und Seraphim und was der Apostel ausdrücklich
4202 8, 10| Tage geöffnet sind; ich setze noch ein drittes hinzu -
4203 8, 11| dennoch fest. Und du, o Herr, setztest mir zu in meinem Innern
4204 9, 9 | da sich die schreckliche Seuche dieser Sünde so weit verbreitet
4205 7, 10| mein Gott und Tag und Nacht seufze ich zu dir. Und da ich dich
4206 6, 10| Zweck dieser Leiden fragten; seufzend widerstrebten wir und sprachen:
4207 11, 29| sind meine Jahre Jahre des Seufzens. Du bist mein Trost, Herr,
4208 13, 13| dem, was da vorne ist; er seufzet unter der Last, die ihn
4209 13, 24| aber daß dieses Wachsen und Sich-Vermehren von der Art ist, daß ein
4210 10, 36| Leben und ein häßliches Sichbrüsten. Daher kommt es hauptsächlich,
4211 6, 6 | nichts erreichen, als zu sicherem Genuß gelangen, worin der
4212 5, 10| du ihm ein besseres und sichereres Heil verliehest. Auch in
4213 1, 18| Segel, oder floh er mit sichtbarem Fittich, oder legte er eilenden
4214 10, 18| schwindet es da, wie irgendein sichtbarer Körper, sondern es wird
4215 12, 24| geschaffen, Unsichtbares und Sichtbares; kann ich mit derselben
4216 13, 29| forschte, daß ich fände, ob du sieben- oder achtmal gefunden hast,
4217 13, 28| und jenes, daß es gut ist. Siebenmal lese ich in deiner Schrift,
4218 13, 36| du sehr gut fandest, am siebenten Tage, obgleich du, ohne
4219 4, 15| Strafe irre.~Sechs- oder siebenundzwanzig Jahre war ich ungefähr alt,
4220 4, 3 | der Beredsamkeit meinem siechen Haupte aufsetzte, freilich
4221 3, 1 | widerstand sie mir. Deshalb siechte meine Seele, und in ihrem
4222 11, 27| messe ich nicht, während siegegenwärtig ist, sie ist ja erst zu
4223 5, 14| doch auch noch nicht als Sieger. Nun aber strengte ich meinen
4224 8, 2 | Minerva", vor welchen Rom, die Siegerin, das Knie beugte und die
4225 8, 4 | zum Zeichen des herrlichen Sieges an Paulus, dem Prokonsul,
4226 6, 16| daß ich dem Epikur den Siegespreis zuerkennen würde, wenn ich
4227 11, 23| damit er eine Schlacht siegreich vollende, stand wohl die
4228 8, 3 | da rufen: So ist es! Der siegreiche Feldherr triumphiert, und
4229 1, 12| gerechter Weise meine eigene Siinde. Denn solches ist dein Gebot,
4230 8, 12| einem benachbarten Hause in singendem Tone sagen, ein Knabe oder
4231 13, 7 | Es ist kein Ort, wo wir sinken und emporsteigen. Was ist
4232 13, 9 | Wasser aber über Öl gegossen, sinkt unter das Öl hinab; von
4233 13, 21| unschädlich sind. Denn das sind sinnbildlich die leidenschaftlichen Regungen
4234 8, 5 | die Gedanken, welche ich sinnend auf dich richtete, glichen
4235 10, 6 | Meine Frage bestand in sinnender Betrachtung derselben und
4236 8, 12| Vorsatze bei, der seiner Sinnesart völlig entsprach, war er
4237 7, 17| beurteilenden Kraft, welche die Sinneseindrücke zur Prüfung empfängt. Diese
4238 10, 12| jeder, der sie ohne ein sinnliches Bild mit seinem inneren
4239 6, 7 | auszeichnete. Allein die Sittenlosigkeit der Karthager, die in den
4240 9, 12| gab uns sichern Beweis ihr sittenreines Leben und ihr ungeheuchelter
4241 1, 12| handelt wider seinen Willen sittlich gut, auch dann nicht, wenn
4242 10, 33| Rätsel geworden bin und zur sittlichen Schwäche.~
4243 9, 8 | Alters und ihrer strengen Sittlichkeit ward sie in dein christlichen
4244 9, 8 | den Durst der Mädchen zu sittsamem Maßhalten, daß nur das Schickliche
4245 3, 6 | salomonische Rätsel, das da sitzet in der Tür ihres Hauses
4246 8, 1 | Reichtum solche schwere Sklavenketten zu tragen. Sie hatten ihren
4247 7, 6 | geringe Familie, seinen Sklavenstand und alles andere von dem
4248 3, 8 | bestrafen als solche' die denen Sodoms gleichkommen. Begingen alle
4249 9, 2 | literarische Tätigkeit im Sommer meine Lunge angegriffen
4250 3, 8 | sich in ihrer Frechheit an Sonderverbänden und Trennungen, je nachdem
4251 5, 3 | in bezug auf Sonnenwende, Sonnen- und Mondfinsternisse, wie
4252 5, 3 | wissen sie die Mond- und Sonnenfinsternisse zu verkünden, an welchem
4253 9, 4 | sie mit Fleischesaugen im Sonnenlichte. Denn die ihre Freude in
4254 13, 24| gegenwärtigen Leben, wie bei den sonnenreichen Pflanzen und fruchttragenden
4255 7, 1 | über der Erde befindet, dem Sonnenstrahl keinen Widerstand entgegengesetzt,
4256 5, 3 | Begründung in bezug auf Sonnenwende, Sonnen- und Mondfinsternisse,
4257 6, 3 | sich Zeit dazu. An jedem Sonntage aber hörte ich ihn das Wort
4258 3, 11| welche du mir durch die sorgende Mutter gabst, bewegt wurde,
4259 9, 6 | ihn von dieser Erde und sorgenfreier gedenke ich nun seiner,
4260 10, 40| falle wieder zurück in die Sorgenlasten und werde wieder verschlungen
4261 1, 18| Gewohnheit mit Langmut an, wie sorgfältig die Menschenkinder die Gesetze
4262 2, 2 | verbieten. Die Meinigen sorgten nicht dafür, mich, den Strauchelnden,
4263 7, 6 | träfen sie es zufällig. Du sorgtest mir für einen Freund, der
4264 1, 6 | konnte oder ihre Erfüllung spärlich war, so ward ich zornig
4265 10, 13| Gedächtnis zu rufen, auch dieses spätere Erinnern der Kraft meines
4266 12, 32| bleiben, was du selbst in späterer Zeit denen, die deine Worte
4267 2, 9 | Geistes; Begierde, die zum Spaß und Scherz zu schaden sucht;
4268 8, 6 | Stadtmauer grenzenden Gärten spazierengegangen; zufällig hätten sie sich
4269 11, 2 | Sakrament deinem Volke zu spenden? Und wenn ich wirklich imstande
4270 13, 18| Denn nach ewigem Ratschluß spendest du der Erde die himmlischen
4271 1, 6 | Kraft die Brüste, sondern du spendetest mir durch ihre Vermittlung
4272 1, 19| der Nüsse und Kugeln und Sperlinge jetzt um Präfekten und Könige,
4273 7, 1 | enthielte als der eines Sperlings in dem Maße, als der Elefantenleib
4274 11, 18| bereits seiend sich im Geiste spiegeln, ob dem so ist, o mein Gott,
4275 4, 16| mir damals mein Geist, der spielend jene Lehren bewältigte und
4276 2, 4 | Nachtstunde, bis zu der wir in Spielhäusern nach schändlichem Brauche
4277 4, 4 | aufgewachsen, mein Schul- und Spielkamerad war er gewesen. Dessenungeachtet
4278 1, 19| und Eltern gegenüber durch Spielsucht, durch die Begierde Possen
4279 1, 19| Begierde Possen zu sehen und in spielsüchtiger Unruhe nachzuahmen?Auch
4280 1, 9 | weil ich als Knabe oft Ball spielte und durch solches Spiel
4281 3, 2 | genossen, obgleich sie es nur spielweise im Theater aufführten. Wenn
4282 6, 8 | gekommen war, und der echte Spießgeselle derer, die in hergeführt
4283 2, 3 | war. ~Wehe, mit welchen Spießgesellen ich mich auf den Straßen
4284 7, 10| gleich einem zerstörten Spinngewebe meine Seele verschrumpfen
4285 3, 10| daß ich selbst ward ein Sport vor dir? Allmählich kam
4286 9, 12| lebte, der mag darüber nicht spotten, vielmehr weine er, wenn
4287 1, 7 | nicht mit vollem Rechte spottender Tadel treffen? Damals tat
4288 1, 6 | meiner spottet. Auch du spottest vielleicht meiner, aber
4289 1, 9 | was mir zum Heile war, spotteten die Erwachsenen, ja selbst
4290 8, 1 | genesen sollte, denn du sprachest zu dem Menschen: Siehe,
4291 1, 19| mehr davor fürchtete, einen Sprachfehler zu machen, als ich mich
4292 1, 18| der größten Sorgfalt vor Sprachfehlern wie: "Inter hominibus";
4293 10, 9 | selbst. Denn was ich an Sprachkunst, an Disputierkunst und an
4294 1, 18| Feindschaft zufügt! Gewiß ist das sprachliche Wissen nicht innerlicher
4295 9, 7 | jauchzte, und es hörte, da sprang er hinaus und bat seinen
4296 11, 9 | Wahrheit, in wunderbarer Weise sprechend und auf wunderbare Weise
4297 1, 14| von Lehrern, sondern von Sprechenden, für deren Ohr ich meine
4298 6, 1 | Bahre ihrer Gedanken, daß du sprechest zu der Witwe Sohne: Jüngling,
4299 2, 2 | nahe in gnädigem Zorn und sprengtest bittersten Wermut auf alle
4300 7, 2 | solcher Teil, ein solcher Sprößling aber war die Seele, der
4301 13, 18| geben, Wahrheit aus der Erde sprossen, und deine Gerechtigkeit
4302 2, 3 | wie aus fettem Erdreich sproßte meine Ungerechtigkeit auf. ~~
4303 2, 2 | meiner Fleischeslust und dem Sprudel meiner Jugend und umwölkten
4304 5, 3 | den Bahnen der Gestirne spüren.~Denn mit ihrem Verstande
4305 3, 8 | König die Macht hat, in dem Staate, über den er herrscht, Befehle
4306 9, 8 | taufen lassen, hatte den Staatsdienst verlassen und sich zu deinem
4307 3, 8 | und es nicht gegen das Staatsrecht ist, Gehorsam zu leisten,
4308 8, 6 | drei Freunden in den an die Stadtmauer grenzenden Gärten spazierengegangen;
4309 6, 5 | so vieles von Orten und Städten, die ich nicht sah, so vieles
4310 10, 34| zum voraus bezeichneten Stämme des künftigen Volkes und
4311 3, 11| Irrtums? Sie träumte, ich stände auf einem hölzernen Richtscheit;
4312 8, 10| wenn sie sich denken, es ständen sich zwei Willen in einem
4313 8, 8 | tat, was ich mit ungleich stärkerem Triebe erstrebte und was
4314 1, 4 | Allgegenwärtiger, Schönster und Stärkster, feststehend und doch nicht
4315 2, 6 | waren jene Früchte, die wir stahlen, weil du sie geschaffen,
4316 10, 42| selbst in einem Fleischleibe stak. Sie waren sterblich und
4317 3, 7 | irgend etwas hinter dem Stalle geschieht, was bei Tisch
4318 9, 3 | ihn zur Treue in seinem Stande, d. h. in seinem ehelichen
4319 10, 43| Recht habe ich in ihm eine starke Hoffnung, der du heilest
4320 4, 4 | umnachtete, und überall starrte mir nur Tod entgegen. Die
4321 7, 8 | du erbarmt dich hast des Staubes und der Asche, so wolltest
4322 12, 16| in den Staub blasen und Staubwolken in ihre eigenen Augen blasen;
4323 9, 11| weichen, ich wußte es nicht; staunend freute ich mich, als sie
4324 4, 14| weil sie ihn lobten und staunten, daß er, von Geburt ein
4325 9, 12| Linderung meines Schmerzes und staute der Trauer Flut zurück;
4326 13, 17| Neigungen der Seele zusammen und steckst Grenzen, die sie nicht überschreiten
4327 10, 7 | Durch meine Seele selbst steige ich zu ihm empor. Aber ich
4328 13, 9 | entbrennen und wir gehen. Wir steigen auf durch das Entzücken
4329 10, 30| entbehrend, im Schlafe aber steigern sie sich nicht nur bis zum
4330 13, 9 | zu seinem Orte. Das Feuer steigt aufwärts, der Stein fällt
4331 4, 12| fort und fort wandeln auf steilem und dornenvollem Pfade?
4332 10, 8 | aus Verborgenem. Manches stellt sich leicht und in ununterbrochener
4333 7, 6 | dabei in Frage kommenden Stellungen der Gestirne sich aufmerkten,
4334 4, 6 | sehr geliebt, nicht ganz sterbe.~~
4335 13, 14| noch dieser durch die Sünde sterbende Leib an sich trägt, bis
4336 10, 42| indem er, weil er nicht in sterbliches Fleisch eingehüllt ist,
4337 5, 14| bleiben, bis mir ein hellerer Stern meine Schritte auf sicheren
4338 4, 3 | Studium der Bücher über Sterndeuterei gelegt habe, und mit väterlichem
4339 13, 18| diese Gaben gleichen den Sternen. Dies alles aber wirket
4340 5, 3 | den Sand zählen und den Sternenhimmel messen und nach den Bahnen
4341 10, 28| Leben auf Erden nicht eine stete Versuchung? Wer wünschte
4342 5, 8 | ihr es erfülltest, was ihr stetes Gebet war. Es wehte der
4343 8, 3 | dich und in deiner Umgebung stetig freuen? Warum wechselt bei
4344 2, 5 | besseren und höchsten im Stich lassen, ja dich selbst,
4345 12, 26| immer mit ihren Gedanken stießen, finden möchten, auch er
4346 5, 5 | dem, der als Lehrer, als Stifter, Führer und Meister der
4347 9, 9 | sie nur konnte, Frieden stiftete. Wenn zum Beispiel die eine
4348 3, 4 | ich jenes Buch, nicht der Stil, sondern der Inhalt war
4349 5, 6 | was in seiner Sekte in gut stilisiertem Latein geschrieben war,
4350 9, 11| hörte, blickte sie ihn mit stillem Vorwurfe an, daß er an so
4351 13, 16| selbst ihr Verlangen zu stillen. So ist bei dir, bei dir
4352 9, 9 | gewann sie so sehr durch stilles Ertragen, Sanftmut und aufmerksame
4353 1, 8 | äußern, und sprach mir zuvor stillinnerlich die Worte vor im Gedächtnis;
4354 11, 24| sondern auch die Dauer seines Stillstandes und sagen: Er stand so lange
4355 11, 24| verschiedentlich bald bewegt, bald stillsteht, so messen wir doch nicht
4356 4, 3 | Angelegenheit wunderbar stimmender Vers darböte, so sei es
4357 6, 9 | jener entfloh, als er das Stimmengeräusch hörte, mit Hinterlassung
4358 11, 23| und der Gestirne. Ich aber stimmte nicht bei. Denn warum sollten
4359 10, 33| Geist sich zu einer frommen Stimmung emporheben könne. jedoch,
4360 10, 33| gesungen würden, und daß alle Stimmungen des Geistes nach ihrer Verschiedenheit
4361 8, 8 | Haar ausraufte, mir die Stirne schlug, wenn ich mit gefalteten
4362 8, 12| tränenschwere Ton meiner Stimme stockte, und so erhob ich mich denn.
4363 4, 5 | doch das Seufzen, Weinen, Stöhnen und Klagen gepflückt als
4364 9, 9 | und der Schwiegertochter störten und ihre Bestrafung forderte.
4365 10, 33| so Bestehe ich, daß ich sträflicherweise sündige und wollte dann
4366 10, 23| Wahrheit und hassen die strafende. Denn sie wollen nicht getäuscht
4367 8, 9 | fragen, ob die verborgensten Strafgerichte und die finstersten Zerknirschungen
4368 2, 6 | mangelnde Freiheit durch strafloses Tun strafbarer Handlungen
4369 3, 8 | schaden unmöglich? Du aber strafst die Sünden der Menschen,
4370 2, 4 | Viertes Kapitel~Gewiß straft, o Herr, dein Gesetz den
4371 6, 7 | Ich war es nicht, der ihn strafte; du aber, der du dich aller,
4372 12, 15| und entbrennete. O Haus, strahlend von Licht und Glanz, wie
4373 10, 35| leuchtet, oder greif, wie es strahlt - man sagt bei allem, es
4374 7, 10| da du mächtig über mir strahltest, und ich bebte vor Liebe
4375 1, 6 | Seele zu dringen. Daher strampelte und schrie ich in einer
4376 10, 35| dabei überhaupt nicht zu straucheln. Und von solchen Dingen
4377 2, 2 | sorgten nicht dafür, mich, den Strauchelnden, aufzuhalten und zu verheiraten;
4378 11, 29| nicht zerstreut, sondern strebend, eile ich der Palme der
4379 13, 7 | gegeben ist, wenn er sagt: Strebet nach den besten Gaben. Und
4380 9, 10| vergaßen, was dahinten ist, und streckten uns zu dem, was da vornen
4381 3, 3 | Taten, vor ihren wüsten Streichen. womit sie frech der Einfalt
4382 6, 7 | mit mutiger Enthaltsamkeit streifte er den Schmutz seiner Seele
4383 12, 25| habe, und in verderblichem Streite die Liebe selbst zu verletzen,
4384 10, 31| Siehe, so spricht der Streiter des himmlischen Heeres,
4385 7, 2 | vorhanden, und zwar eines Streites, daß ein Teil oder ein Glied
4386 9, 2 | Unsinn und gerichtliche Streitigkeiten, sich nicht aus meinem Munde
4387 4, 3 | Frömmigkeit ihrem Wesen nach streng verwirft. Gut ist es, dir,
4388 8, 11| zu in meinem Innern mit strengem Erbarmen, mit der Geißel,
4389 9, 8 | wegen ihres Alters und ihrer strengen Sittlichkeit ward sie in
4390 9, 8 | verständige Alte und ihr strenges Verbot? Was hilft uns gegen
4391 8, 10| dagegen mit ganzem Herzen. So stritt ich mit mir und wurde zwiespältig
4392 3, 12| beruhigen wollte, sondern unter strömenden Tränen ihn inständig bat,
4393 1, 6 | alles Gute, und alles Heil strömt mir zu von meinem Gott.
4394 8, 12| und der Quell des Auges strömte hervor, ein Opfer, das du
4395 9, 6 | wallten in ihm auf, die Tränen strömten und mir war so selig in
4396 5, 10| Schriften der Manichäer strotzen. Indessen blieb ich mit
4397 6, 7 | macht, hatte ihn in den Strudel dieses Elends hinabgezogen;
4398 2, 3 | verwandte, so viel zu der weiten Studienreise nötig war. Denn viele reichere
4399 5, 8 | Die Sitten, welche ich als Studierender mir nicht aneignen wollte,
4400 8, 6 | bemerkte er zufällig auf dem Studiertisch ein Buch; er nahm es, schlug
4401 7, 1 | Teil der Erde ein größeres Stück von dir innehaben und ein
4402 2, 3 | wie es mit meiner Reinheit stünde, wenn ich nur redegewandt
4403 13, 20| das übermäßig vorwitzige, stürmisch schwülstige und unstät wogende
4404 8, 8 | erschauderte im Geiste, ergrimmt in stürmischem Ingrimm, daß ich nicht den
4405 6, 5 | und du vernahmst mich, ich stürmte umher und du lenktest mich,
4406 2, 2 | Wogen (die in meinem Innern stürmten), verließ ich dich und übertrat
4407 6, 12| sich in die Sklaverei zu stürzen, die er so angestaunt hatte,
4408 5, 3 | die Sterne, und siehe, sie stürzten zur Erde und ihr unverständiges
4409 8, 6 | Recht der Freundschaft sich stützend, aus unserem Kreise eine
4410 9, 2 | Tränental aufstiegen und den Stufenpsalm sangen, scharfe Geschosse
4411 10, 6 | Weise, nur ist sie für jenen stumm, für diesen beredt; ja sie
4412 1, 9 | jemand - denn eine gewisse Stumpfheit bewirkt dies auch -, der
4413 8, 8 | Hierhin trieb mich der Sturm meines Herzens, daß niemand
4414 8, 3 | Freude des Triumphes. Der Sturmwind wirft die Schiffer umher
4415 4, 16| Eigenschaften als eines Subjektes, wie am Körper, der du doch
4416 10, 6 | sind nicht Gott, den du suchest. Da sprach ich zu allen,
4417 10, 37| mein eigener Mund mir ein Sündenöl sei, um mein Haupt zu salben.
4418 2, 2 | tauchte sie hinein in den Sündenpfuhl. Da entbrannte dein Zorn
4419 1, 7 | Denn vor dir ist niemand sündenrein, auch das Kind nicht, das
4420 2, 7 | r mich aus meinem tiefen Sündenschlafe erweckt sieht durch denselbigen,
4421 3, 11| welcher ich in der Tiefe des Sündenschlammes in der Nacht des Wahnes
4422 10, 43| hat unter Sterblichen und Sündern sich als unsterblich und
4423 6, 11| Seine Lehrer halten es für sündhaft, an einen in Menschengestalt
4424 1, 15| und vergabst du mir meine sündhafte Lust an solcherlei Eitelkeiten.
4425 9, 4 | Ich las: Zürnet ihr, so sündiget nicht. Wie ward ich erschüttert,
4426 4, 15| wenn die Geistesbewegung sündlich ist, in welcher ein heftiger
4427 1, 7 | Leibe. Doch wenn ich aus sündlichem Samen gezeuget und meine
4428 4, 15| verfaßte und mich mit jenen sündlichen Trugvorstellungen beschäftigte,
4429 4, 2 | und einem Übereinkommen in sündlicher Liebe, wo Kinder geboren
4430 1, 7 | oder wann war dein Knecht sündlos? Doch lassen wir jene Zeit,
4431 1, 15| abgebracht hast, daß du mir süßer wirst als alle Verführungen,
4432 1, 19| du, unser König, uns ein Symbol der Demut gegeben, wenn
4433 13, 20| die Menschen, sinnlichen Symbolen unterworfen,~nicht weiter
4434 5, 13| Proberede ausgewiesen hatte, daß Symmachus mich nach Mailand schicken
4435 4, 14| daß er, von Geburt ein Syrer und früher mit der griechischen
4436 3, 2 | beim Anblick von tragischen Szenen, Schmerzen, die er doch
4437 3, 2 | ein solches Mitleid bei szenischen Dichtungen? Der Hörer wird
4438 11, 20| ich widerstrebe nicht, ich tadele es nicht; wem man nur versteht,
4439 2, 3 | gelobt zu werden. Was ist tadelnswerter als das Laster? Um nicht
4440 1, 7 | treffen? Damals tat ich also Tadelnswertes; aber da ich den Tadel nicht
4441 10, 36| von Menschen, während du tadelst, der wird nicht verteidigt
4442 4, 8 | Büchern angenehmen Inhalts, Tändeleien und gegenseitige Höflichkeit,
4443 6, 9 | sie kamen an das Haus des Täters. Vor der Türe stand ein
4444 10, 40| noch warst du die in nur tätige Kraft, denn du bist das
4445 10, 31| Leib Hilfe verlangt oder täuschende Eßlust bedient sein will.
4446 5, 8 | bis zum Meere folgte. Ich täuschte sie, da sie mich mit Gewalt
4447 5, 5 | vielleicht der Wechsel von Tag- und Nachtdauer der Wechsel
4448 6, 1 | von so vielem, um das sie tagtäglich zu dir seufzte, wenigstens
4449 4, 12| ihnen, damit sie weinen im Tal der Tränen, und so raffe
4450 11, 5 | Stoff zu seiner Arbeit, das Talent, wodurch er die Kunst erfaßt
4451 9, 2 | an die zwanzig Tage, aber tapfer wurden sie ertragen, weil
4452 6, 9 | erfahren, betrat er den Tatort, fand das Beil, blieb dabei
4453 10, 37| ich mir daher über diese Tatsache nicht ungewiß?~Aber in dir,
4454 5, 5 | höre, die Unkenntnis der Tatsachen und Irrtümer verrät, so
4455 13, 30| aus deiner Wahrheit den Tau der Wonne, der sich über
4456 10, 11| Gedächtnis zurückzurufen, so taucht es wieder unter und verliert
4457 13, 32| die bei heiteren Nächten tauen, und den Wassern, die schwerer
4458 9, 6 | die Zeit kam, wo ich mein Taufgesuch einreichen mußte, verließen
4459 1, 16| nicht Terenz einen jungen Taugenichts einführte, der sich den
4460 4, 8 | Sprache, der Blicke und tausend freundliche Gebärden und
4461 10, 14| Arten einer jeden Gattung teilend und danach bestimmend -
4462 10, 21| das eine Sache ist, deren teilhaftig zu sein niemand behaupten
4463 8, 2 | Verehrer der Götzenbilder, ein Teilnehmer an gottlosem Gottesdienst
4464 12, 15| auch an deiner Ewigkeit teilnimmt, weil auf ewig ohne Fehl.
4465 13, 18| derselbe einige Geist und teilt einem jeglichen seines zu,
4466 1, 3 | erfüllst du sie doch nur teilweise, da sie dich nicht völlig
4467 4, 15| müßte, um an der Wahrheit teilzuhaben, weil sie nicht die wesentliche
4468 1, 16| vorkommen, verstehen, wenn nicht Terenz einen jungen Taugenichts
4469 5, 14| andere dunkle Stelle im Alten Testamente öfters hatte erklären hören,
4470 5, 11| die Schriften des Neuen Testamentes seien gefälscht worden von
4471 4, 9 | teuern Freund, dem sie alle teuer sind in dem, der nie verlorengeht.
4472 9, 12| unseres so süßen, mir so teueren traulichen Zusammenlebens
4473 4, 9 | Der allein verliert keinen teuern Freund, dem sie alle teuer
4474 3, 6 | deren Munde Schlingen des Teufels waren und ein Vogelleim,
4475 3, 3 | ist ihr Name, ominös und teuflisch gilt er gleichsam als Kennzeichen
4476 3, 3 | Nichts ist den Taten der teuflischen Mächte ähnlicher, und mit
4477 3, 3 | suchten und mit denen sie in teuflischer Schadenfreude ihr frevelhaftes
4478 1, 17| trauert, daß sie den König der Teukrer nicht von Italien fernzuhalten
4479 1, 11| ewiges Seelenheil als ein teures Pfand unter dem Herzen trug,
4480 10, 33| vereint mit den sie belebenden Textworten, selbst zugelassen zu werden,
4481 4, 1 | Ruhm vor dem Volke bis zu theatralischem Beifalle, Preisgedichten
4482 13, 26| denn ihr allein. Denn gen Thessalonich sandtet ihr zu meiner Notdurft
4483 12, 22| Apostel ausdrücklich anführt, Thronen, Herrschaften, Fürstentümer,
4484 3, 7 | weiche die Gerechtigkeit thront, sie fließen nicht in gleichem
4485 2, 3 | erinnern kann, heimlich mit tiefem Grame, daß ich nicht der
4486 6, 5 | Würde ihrer Geheimnisse tieferes Verständnis bewahrte, doch
4487 10, 39| Kapitel~Ein anderes, sehr tiefes innerliches Übel kommt bei
4488 9, 12| war es also, was mich so tiefinnerlich schmerzte, als die frische
4489 4, 6 | mächtig diesem entgegen: der tiefste Ekel vor dem Leben und Todesfurcht
4490 5, 8 | bekennen, weil hierin deine tiefsten Verborgenheiten und zugleich
4491 1, 13| den Tod gab, während ich, Tiefunglücklicher, es tränenlosen Auges ertrug,
4492 7, 9 | Haupt eines vierfüßigen Tieres verehrte, da es sein Herz
4493 10, 30| Schändlichkeiten nicht nur durch tierische Bilder nicht ausübe bis
4494 4, 14| ein Wagenlenker oder ein Tierkämpfer, weit und breit im Volke
4495 13, 1 | anrufen möchte. Denn du, Herr, tilgest alle meine Schuld, damit
4496 2, 4 | das selbst die Sünde nicht tilgt. Denn gibt es wohl einen
4497 10, 34| traurig stimmt.~O Licht, das Tobias schaute, als er mit geschlossenen
4498 6, 12| krankhaften Sinnenlust nach todbringendem Genusse; ich schleppte meine
4499 4, 6 | tiefste Ekel vor dem Leben und Todesfurcht wohnten nebeneinander in
4500 4, 4 | ohne Bewußtsein, schon im Todesschweiß. Und da man die Hoffnung
4501 9, 8 | die Beaufsichtigung der Töchter des Hauses übertrug, die
4502 7, 6 | ruft uns hinweg von allem tödlichen Irrtum als das Leben, das
4503 4, 10| auch unsere Rede erst durch tönende, aufeinanderfolgende Laute
4504 10, 9 | gewissermaßen tönt und doch nicht tönte; oder wie der Geruch, während
4505 11, 23| längere, bald kürzere Zeit tönten?~Ich möchte zur Erkenntnis
4506 11, 23| feierten und die Scheibe des Töpfers sich nur noch bewegte, gäbe
4507 12, 25| hat. Siehe endlich, wie töricht es ist, unter so vielen
4508 3, 6 | Ich traf auf jenes wilde törichte Weib, jenes salomonische
4509 1, 17| darüber sprechen, mit wie törichtem Treiben sich mein Geist,
4510 6, 4 | empfahl: "Der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig."
4511 12, 29| gesagt, ist der Stoff des Tones früher als die Gestalt des
4512 6, 2 | weil ohnehin dies, wie die Totenopfer, dem heidnischen Aberglauben
4513 3, 6 | bereitet aus einer Mischung toter Buchstaben deines Namens
4514 5, 8 | Durch Menschen, welche ein totes Leben liebten, dort durch
4515 12, 32| wenn ich diesen Sinn nicht träfe, möchte ich wenigstens sagen,
4516 7, 6 | nur durch vieles Reden träfen sie es zufällig. Du sorgtest
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