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| Aurelius Augustinus Bekenntnisse IntraText CT - Text |
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Neunundzwanzigstes KapitelAlle meine Hoffnung ruht nur in deinem übergroßen Erbarmen. Gib, was du befiehlst, und befiehl, was du willst. Du befiehlst uns Enthaltsamkeit. Da ich aber erfuhr, sagt einer, daß ich nicht anders könnte züchtig sein, es gäbe mir es denn Gott, so war dasselbige auch Klugheit, erkennen, wes solche Gnade ist. Durch die Enthaltsamkeit werden wir ja gesammelt und zu dein Einen zurückgebracht, von welchem weg wir in das Viele zerflossen sind. Weniger nämlich liebt dich, wer mit dir zugleich etwas liebt, was er nicht deinetwegen liebt. 0 Liebe, die du immer brennst und nimmer erlischest. Liebe, du mein Gott, entzünde mich. Enthaltsamkeit befiehlst du; gib, was du befiehlst, und befiehl, was du willst. |
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