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1 3| gesehen, Spalanzanis Tochter, Olimpia war, die er sonderbarer
2 3| das Zimmer blickte, wo oft Olimpia einsam saß, so, daß er ihre
3 3| es ihm endlich auf, daß Olimpia oft stundenlang in derselben
4 3| blieb ihm die steife, starre Olimpia höchst gleichgültig und
5 3| hinein in Spalanzanis Zimmer; Olimpia saß, wie gewöhnlich, vor
6 3| fort die himmlisch-schöne Olimpia betrachtend. Ein Räuspern
7 3| Fenster überzeugte ihn, daß Olimpia noch dasäße und im Augenblick,
8 3| dicht zugezogen, er konnte Olimpia ebensowenig hier, als die
9 3| gewichen, er dachte nichts, als Olimpia und klagte ganz laut und
10 3| Spalanzani seine Tochter Olimpia, die er so lange jedem menschlichen
11 3| zahlreich und glänzend. Olimpia erschien sehr reich und
12 3| auflegte. Das Konzert begann. Olimpia spielte den Flügel mit großer
13 3| schaute hin nach der schönen Olimpia. Ach! - da wurde er gewahr,
14 3| Entzücken laut aufschreien: "Olimpia!" - Alle sahen sich um nach
15 3| angefangen, dicht neben Olimpia stand, die noch nicht aufgefordert
16 3| grausigem Todesfrost, er starrte Olimpia ins Auge, das strahlte ihm
17 3| er umschlang die schöne Olimpia und durchflog mit ihr die
18 3| rhythmischen Festigkeit, womit Olimpia tanzte und die ihn oft ordentlich
19 3| und hätte jeden, der sich Olimpia näherte, um sie aufzufordern,
20 3| seinem Erstaunen blieb darauf Olimpia bei jedem Tanze sitzen und
21 3| Nathanael außer der schönen Olimpia noch etwas andres zu sehen
22 3| Leuten erhob, auf die schöne Olimpia, die sie mit ganz kuriosen
23 3| Scheu abgelegt. Er saß neben Olimpia, ihre Hand in der seinigen
24 3| verstand, weder er, noch Olimpia. Doch diese vielleicht;
25 3| noch mehr dergleichen, aber Olimpia seufzte bloß immer wieder: "
26 3| Sinn; aber fest hatte ihn Olimpia an sich gedrückt, und in
27 3| du mich - liebst du mich Olimpia? - Nur dies Wort! - Liebst
28 3| flüsterte Nathanael, aber Olimpia seufzte, indem sie aufstand,
29 3| Ach, ach!" replizierte Olimpia fortschreitend. Nathanael
30 3| über die todstarre, stumme Olimpia her, der man, ihres schönen
31 3| daß viele von uns über Olimpia ziemlich gleich urteilen.
32 3| ihr Tanz. Uns ist diese Olimpia ganz unheimlich geworden,
33 3| kalten prosaischen Menschen, Olimpia unheimlich sein. Nur dem
34 3| entschwunden, er lebte nur für Olimpia, bei der er täglich stundenlang
35 3| fantasierte, welches alles Olimpia mit großer Andacht anhörte.
36 3| und das alles las er der Olimpia stundenlang hintereinander
37 3| es schien ihm, als habe Olimpia über seine Werke, über seine
38 3| als vorhin erwähnt, sprach Olimpia niemals. Erinnerte sich
39 3| auf eine Verbindung mit Olimpia anzuspielen, lächelte dieser
40 3| gleich am folgenden Tage Olimpia anzusehen, daß sie das unumwunden
41 3| Mutter geschenkt, um ihn Olimpia als Symbol seiner Hingebung,
42 3| ein und rannte herüber zu Olimpia. Schon auf der Treppe, auf
43 3| zurück, als er die Figur für Olimpia erkannte; aufflammend in
44 3| Verfluchter - ihm nach - hol mir Olimpia - da hast du die Augen! -"
45 3| vernünftigen Teezirkeln (Olimpia hatte sie mit Glück besucht)
46 3| eines eleganten Teeisten Olimpia gegen alle Sitte öfter genieset,
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