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1 1| zu Bette! zu Bette! der Sandmann kommt, ich merk es schon."
2 1| heraufpoltern; das mußte der Sandmann sein. Einmal war mir jenes
3 1| Mama! wer ist denn der böse Sandmann, der uns immer von Papa
4 1| aus?" - "Es gibt keinen Sandmann, mein liebes Kind", erwiderte
5 1| Mutter: "wenn ich sage, der Sandmann kommt, so will das nur heißen,
6 1| Gedanke, daß die Mutter den Sandmann nur verleugne, damit wir
7 1| Neugierde, Näheres von diesem Sandmann und seiner Beziehung auf
8 1| das für ein Mann sei, der Sandmann? "Ei Thanelchen", erwiderte
9 1| hergestotterten Ruf. "Der Sandmann! der Sandmann! " konnte
10 1| Ruf. "Der Sandmann! der Sandmann! " konnte die Mutter aus
11 1| einzusehen, daß das mit dem Sandmann und seinem Kindernest im
12 1| indessen blieb mir der Sandmann ein fürchterliches Gespenst,
13 1| erforschen, den fabelhaften Sandmann zu sehen, dazu keimte mit
14 1| die Lust in mir empor. Der Sandmann hatte mich auf die Bahn
15 1| aber obenan stand immer der Sandmann, den ich in den seltsamsten,
16 1| erlauschen, denn immer war der Sandmann schon zur Türe hinein, wenn
17 1| mich zu verbergen und den Sandmann zu erwarten. ~
18 1| ich eines Abends, daß der Sandmann kommen werde; ich schützte
19 1| ich behutsam hervor. Der Sandmann steht mitten in der Stube
20 1| brennt ihm ins Gesicht! - Der Sandmann, der fürchterliche Sandmann
21 1| Sandmann, der fürchterliche Sandmann ist der alte Advokat Coppelius,
22 1| niemand anders, als er, der Sandmann sein könne, aber der Sandmann
23 1| Sandmann sein könne, aber der Sandmann war mir nicht mehr jener
24 1| mich hingebeugt. "Ist der Sandmann noch da?" stammelte ich. "
25 1| Wochen krank lag. "Ist der Sandmann noch da?" - Das war mein
26 2| kindischen Gemüt der schreckliche Sandmann aus dem Ammenmärchen mit
27 2| glaubtest Du auch nicht an den Sandmann, ein gespenstischer, Kindern
28 2| könnte über den Advokaten Sandmann und den Wetterglashändler
29 2| eine Näscherei, noch als Sandmann die Augen verderben. ~
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