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1 1| Nathanael an Lothar~
2 1| Meister! Meister! laß meinem Nathanael die Augen - laß sie ihm!"
3 1| unbeweglich stehen blieb: "Komm Nathanael, komme nur!" Ich ließ mich
4 2| Clara an Nathanael~
5 2| Ach, mein herzgeliebter Nathanael! was konnte so Entsetzliches
6 2| Ach mein herzgeliebter Nathanael! glaubst Du denn nicht,
7 2| merkst, mein herzlieber Nathanael! daß wir, ich und Bruder
8 2| mein herzinnigstgeliebter Nathanael etc. etc. etc. ~
9 3| Nathanael an Lothar~
10 3| Freunde, dem jungen Studenten Nathanael, zugetragen, und was ich
11 3| der Geschichte des jungen Nathanael gefragt; du weißt ja aber
12 3| wilden Blick, der Student Nathanael, als der Wetterglashändler
13 3| wilden Blick des Studenten Nathanael etwas Possierliches zu verspüren
14 3| genommen wurden. Clara und Nathanael faßten eine heftige Zuneigung
15 3| waren daher Verlobte, als Nathanael den Ort verließ um seine
16 3| doch keiner so sehr, als Nathanael, der sich in Wissenschaft
17 3| eintrat. Es geschah so wie Nathanael geglaubt; denn in dem Augenblick,
18 3| Recht hatte aber Nathanael doch, als er seinem Freunde
19 3| sei. Alle fühlten das, da Nathanael gleich in den ersten Tagen
20 3| einzulassen. Nur dann, wenn Nathanael bewies, daß Coppelius das
21 3| sehr ernst und sprach: "Ja Nathanael! du hast recht, Coppelius
22 3| Glaube ist seine Macht." - Nathanael, ganz erzürnt, daß Clara
23 3| Clara bat: "Aber lieber Nathanael, wenn ich dich nun das böse
24 3| alle kein Frühstück!" - Nathanael klappte das Buch heftig
25 3| häßlichen Coppelius war, wie Nathanael selbst es sich gestehen
26 3| sieh mich doch nur an!" - Nathanael denkt: Das ist Clara, und
27 3| verrauscht dumpf das Getöse. Nathanael blickt in Claras Augen;
28 3| Während Nathanael dies dichtete, war er sehr
29 3| Geschick weissagten. Sie, Nathanael und Clara, saßen in der
30 3| Clara war sehr heiter, weil Nathanael sie seit drei Tagen, in
31 3| Ahnungen geplagt hatte. Auch Nathanael sprach lebhaft und froh
32 3| vertrieben haben?" Da fiel dem Nathanael erst ein, daß er ja die
33 3| sinken und blickte starr dem Nathanael ins Auge. Den riß seine
34 3| sehr langsam und ernst: "Nathanael - mein herzlieber Nathanael! -
35 3| Nathanael - mein herzlieber Nathanael! - wirf das tolle - unsinnige -
36 3| Märchen ins Feuer." Da sprang Nathanael entrüstet auf und rief,
37 3| wider den träumerischen Nathanael lange im Herzen getragen,
38 3| wilden Zorn. Er lief zu Nathanael, er warf ihm das unsinnige
39 3| vor, die der aufbrausende Nathanael ebenso erwiderte. Ein fantastischer,
40 3| angekommen hatten Lothar und Nathanael soeben düsterschweigend
41 3| Dem Nathanael war es zumute, als sei eine
42 3| denken konnte, weil sie, wie Nathanael, ihm den Tod ihres Mannes
43 3| Wie erstaunte Nathanael, als er in seine Wohnung
44 3| Beschlag genommen, welches Nathanael nun sogleich bezog. Nicht
45 3| widerwärtiges Gesicht sah hinein. Nathanael fühlte sich im Innersten
46 3| sköne Oke!" - Entsetzt rief Nathanael: "Toller Mensch, wie kannst
47 3| krampfhaft und starrten auf zum Nathanael; aber er konnte nicht wegschauen
48 3| Brillen fort waren, wurde Nathanael ganz ruhig und an Clara
49 3| wieder gutzumachen, beschloß Nathanael dem Coppola jetzt wirklich
50 3| gefaltet. - Nun erschaute Nathanael erst Olimpias wunderschön
51 3| lebendiger flammten die Blicke. Nathanael lag wie festgezaubert im
52 3| Zechini - drei Dukat" - Nathanael hatte den Optikus rein vergessen,
53 3| Ja ja, ja!" erwiderte Nathanael verdrießlich. "Adieu, lieber
54 3| seltsame Seitenblicke auf Nathanael, das Zimmer. Er hörte ihn
55 3| lachen. "Nun ja", meinte Nathanael, "er lacht mich aus, weil
56 3| Tischler und Tapezierer. Nathanael blieb in vollem Erstaunen
57 3| unserem alten Spalanzani?" Nathanael versicherte, daß er gar
58 3| Nathanael fand eine Einladungskarte
59 3| schneidender Glasglockenstimme vor. Nathanael war ganz entzückt; er stand
60 3| künstlichen Rouladen schienen dem Nathanael das Himmelsjauchzen des
61 3| mit ihr!" das war nun dem Nathanael das Ziel aller Wünsche,
62 3| wieder sie aufzuziehen. Hätte Nathanael außer der schönen Olimpia
63 3| genossenen Wein erhitzt, hatte Nathanael alle ihm sonst eigne Scheu
64 3| Ach - Ach!" - worauf denn Nathanael also sprach: "Odu herrliche,
65 3| seltsam zufrieden an. Dem Nathanael schien es, unerachtet er
66 3| Liebst du mich?" So flüsterte Nathanael, aber Olimpia seufzte, indem
67 3| herrlicher Liebesstern", sprach Nathanael, "bist mir aufgegangen und
68 3| Olimpia fortschreitend. Nathanael folgte ihr, sie standen
69 3| Nun, nun, lieber Herr Nathanael, finden Sie Geschmack daran,
70 3| Himmel in der Brust schied Nathanael von dannen. Spalanzanis
71 3| lange verborgen gehalten. Nathanael vernahm das nicht ohne innern
72 3| da drüben zu vergaffen?" Nathanael wollte zornig auffahren,
73 3| eine eigne Bewandtnis." - Nathanael gab sich dem bittern Gefühl,
74 3| nichts weiter sagen! -" Dem Nathanael war es plötzlich, als meine
75 3| Nathanael hatte rein vergessen, daß
76 3| Grunde des Schreibpults holte Nathanael alles hervor, was er jemals
77 3| wurde dieser Blick. Nur wenn Nathanael endlich aufstand und ihr
78 3| du tiefes Gemüt", rief Nathanael auf seiner Stube: "nur von
79 3| Erinnerte sich aber auch Nathanael in hellen nüchternen Augenblicken,
80 3| Verhältnis seiner Tochter mit Nathanael; er gab diesem allerlei
81 3| seines Wohlwollens und als es Nathanael endlich wagte von ferne
82 3| Verlangen im Herzen, beschloß Nathanael, gleich am folgenden Tage
83 3| und tobten. Hinein stürzte Nathanael von namenloser Angst ergriffen.
84 3| tiefen Entsetzens prallte Nathanael zurück, als er die Figur
85 3| dröhnten. - Erstarrt stand Nathanael - nur zu deutlich hatte
86 3| du die Augen! -" Nun sah Nathanael, wie ein Paar blutige Augen
87 3| ein, rissen den wütenden Nathanael auf und retteten so den
88 3| weiter mit dem unglücklichen Nathanael zugetragen, kann ich dir,
89 3| Nathanael erwachte wie aus schwerem,
90 3| endlich, omein herzlieber Nathanael - nun bist du genesen von
91 3| tiefer Seele und faßte den Nathanael in ihre Arme. Aber dem quollen
92 3| großer Not, trat herein. Nathanael reichte ihm die Hand: "Du
93 3| verschwunden, bald erkräftigte sich Nathanael in der sorglichen Pflege
94 3| sie hinziehen, die Mutter, Nathanael mit seiner Clara, die er
95 3| heiraten gedachte, und Lothar. Nathanael war milder, kindlicher geworden,
96 3| Siegmund von ihm schied, sprach Nathanael: "Bei Gott Bruder! ich war
97 3| Gesagt, getan! Beide, Nathanael und Clara, stiegen herauf,
98 3| scheint", frug Clara. - Nathanael faßte mechanisch nach der
99 3| schwebte von dem rasenden Nathanael erfaßt über der Galerie
100 3| war gerettet. - Nun raste Nathanael herum auf der Galerie und
101 3| wie die übrigen hinauf. Nathanael blieb plötzlich wie erstarrt
102 3| Als Nathanael mit zerschmettertem Kopf
103 3| der im Innern zerrissene Nathanael niemals hätte gewähren können. ~
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