12uhr-erreg | errei-hulfe | hund-schla | schle-vorge | vorgi-zylin
§
1508 2| beruhigen, aber es gelang ihm schlecht. Der fatale Wetterglashändler
1509 3| die er sonderbarer und schlechter Weise einsperrt, so, daß
1510 3| schlagen. Stumm und finster schlichen sie umher, Clara hatte den
1511 3| Sehkraft, es war mir so, als schliefe sie mit offnen Augen. Mir
1512 3| spielten. Es wäre daraus zu schließen, daß Clara das ruhige häusliche
1513 3| Gott Bruder! ich war auf schlimmen Wege, aber zu rechter Zeit
1514 1| die gefältelte Halsbinde schloß. Die ganze Figur war überhaupt
1515 3| er versteht mich nicht", schluchzte sie laut. - Lothar trat
1516 1| neben der Türe in einen Schlupfwinkel. Die Haustür knarrte, durch
1517 2| Aufregung Deines Gemüts, schmerzte mich nicht Dein Zustand
1518 3| Kadenz der lange Trillo recht schmetternd durch den Saal gellte, konnte
1519 1| im Nest und haben krumme Schnäbel, wie die Eulen, damit picken
1520 1| so daß man die silberne Schnalle sah, die die gefältelte
1521 3| Bravour-Arie mit heller, beinahe schneidender Glasglockenstimme vor. Nathanael
1522 2| Haus den Einsturz, noch vor schneller Flucht ganz geschwinde einen
1523 3| der sich dreht mit der Schnelligkeit des Sturmes und ihn sausend
1524 3| lachten. Der Domorganist schnitt aber noch ein finstreres
1525 1| rief dieser mit heiserer, schnurrender Stimme und warf den Rock
1526 3| Gleichgültiges dazwischen schob, zu Nathanaels nicht geringem
1527 3| gestehen, daß er nie einen schöneren Wuchs gesehen; indessen,
1528 3| gekleidet. Man mußte ihr schöngeformtes Gesicht, ihren Wuchs bewundern.
1529 3| die sich von Amtswegen auf Schönheit verstehen. Doch lobten die
1530 3| anzufangen: "Es war einmal" - der schönste Anfang jeder Erzählung,
1531 3| der herrlichen Jugendzeit schönsten Tagen für die holde Clara
1532 3| gestaltlos, so daß, wenn Clara schonend es auch nicht sagte, er
1533 3| Blicke durcheinander und schossen ihre blutrote Strahlen in
1534 3| sie spielte mit keinem Schoßhündchen, mit keiner Lieblingskatze,
1535 1| Gestalten überall auf Tische, Schränke und Wände mit Kreide, Kohle,
1536 1| der Türe stehenden offnen Schrank, worin meines Vaters Kleider
1537 3| zu seinem nicht geringen Schreck gewahr, daß eben die zwei
1538 1| gemißhandelt worden. Angst und Schrecken hatten mir ein hitziges
1539 1| Rettung. - Nur noch den schrecklichsten Moment meiner Jugendjahre
1540 3| gewahr und mit dem gellenden Schrei: "Ha! Sköne Oke - Sköne
1541 1| vermochte ich denn Euch zu schreiben, in der zerrissenen Stimmung
1542 3| dem tiefsten Grunde des Schreibpults holte Nathanael alles hervor,
1543 3| ordentlich auf uns los zu schreiten scheint", frug Clara. -
1544 1| die Gelenke knackten, und schrob mir die Hände ab und die
1545 3| es sehr treu mit ihm, er schüttelte daher die ihm dargebotene
1546 1| Sandmann kommen werde; ich schützte daher große Müdigkeit vor,
1547 1| dazu schwarze Strümpfe und Schuhe mit kleinen Steinschnallen.
1548 3| Coppola die Figur über die Schulter und rannte mit fürchterlich
1549 3| niedergebrannt war, so daß aus dem Schutthaufen nur die nackten Feuermauern
1550 2| zu erscheinen, wie Dein Schutzgeist, und den häßlichen Coppola,
1551 3| Clara war diese mystische Schwärmerei im höchsten Grade zuwider,
1552 1| daß wir alle wie im Nebel schwammen. An solchen Abenden war
1553 1| Coppelius ähnlich. Dieser schwang die glutrote Zange und holte
1554 3| er stehen bleibt, und im schwarzen Abgrund verrauscht dumpf
1555 3| in dem um Claras Lippen schwebenden feinen Lächeln, wenn wir
1556 3| Verstand. Die Nebler und Schwebler hatten bei ihr böses Spiel;
1557 1| An des Vaters Schweigen, an der Mutter Traurigkeit
1558 3| die Waffe sinken und sah schweigend zur Erde nieder, aber in
1559 3| was überhaupt in Claras schweigsamer Natur nicht lag, sagte ihnen
1560 3| es zumute, als sei eine schwere Last, die ihn zu Boden gedrückt,
1561 3| Nathanael erwachte wie aus schwerem, fürchterlichem Traum, er
1562 3| nun bist du genesen von schwerer Krankheit - nun bist du
1563 1| feindliche Erscheinung als schweres Unheil bringend deute. Er
1564 1| heulten und winselten die Schwestern - die Mutter ohnmächtig
1565 3| ohne innern Grimm, indessen schwieg er; denn, dachte er, würde
1566 3| Stimmen, die so durcheinander schwirrten und tobten. Hinein stürzte
1567 3| versöhnten Menschen und schwuren, nicht voneinander zu lassen
1568 3| seltsame Weise starr und seelenlos erschienen. Ihr Wuchs ist
1569 3| Olimpia, ihre Hand in der seinigen und sprach hochentflammt
1570 3| aber mir scheint es, du seist auf bösem Wege. Auf mich
1571 3| vorgezogene Gardine zur Seite einen kleinen Spalt läßt.
1572 3| nicht ohne viele seltsame Seitenblicke auf Nathanael, das Zimmer.
1573 3| Coppolas Perspektiv, er schaute seitwärts - Clara stand vor dem Glase! -
1574 3| Clara", sprach er zu sich selber, "hat wohl recht, daß sie
1575 3| meinte der Elegant, sei das Selbstaufziehen des verborgenen Triebwerks
1576 3| Kunst und Wissenschaft nach selbsttätiger Willkür zu schaffen; denn
1577 3| drohte, gerettet. Noch drei selige Tage verlebte er bei den
1578 1| Lieblingsgerichte wurden gekocht und seltene Weine kredenzt. ~
1579 2| möchte, daß ich trotz Deiner seltsamen Ahnung, Coppelius werde
1580 3| Seltsamer und wunderlicher kann nichts
1581 1| dem Herde empor. Allerlei seltsames Geräte stand umher. Ach
1582 1| Sandmann, den ich in den seltsamsten, abscheulichsten Gestalten
1583 1| die Flamme mein Haar zu sengen begann: "Nun haben wir Augen -
1584 3| Brust wie blutige Funken sengend und brennend, Coppelius
1585 3| Brill - Brill auf der Nas su setze, das sein meine Oke - sköne
1586 1| Vaters Arbeitszimmer und setzten uns um einen runden Tisch.
1587 3| die Rede zerfloß in dunkle Seufzer. Da frugen dich die Freunde: "
1588 3| eine teuflische Macht, die sichtbarlich in das Leben trat, aber
1589 3| Kollegia, damit sie alles fein sichten und sondern lerne. - Laß
1590 3| einen gar hellen scharf sichtenden Verstand. Die Nebler und
1591 | sieben
1592 3| gärte und kochte in dir, zur siedenden Glut entzündet sprang das
1593 3| das ihn bei diesen Worten Siegmunds ergreifen wollte, durchaus
1594 1| Nacken weg, so daß man die silberne Schnalle sah, die die gefältelte
1595 3| die Geliebte etwas taktlos singe und tanze, daß sie beim
1596 3| richtigen geistlosen Takt der singenden Maschine und ebenso ist
1597 1| ich auf, mir vergingen die Sinne. Als man zwei Tage darauf
1598 2| ganz heitern unbefangenen Sinnes bin, wie immer. ~
1599 3| hatten Lothar und Nathanael soeben düsterschweigend die Röcke
1600 2| was ich eigentlich von solchem Kampfe im Innern glaube. -
1601 1| zugeschnittenen aschgrauen Rocke, eben solcher Weste und gleichen Beinkleidern,
1602 2| feindliches Einwirken als solches stets zu erkennen und den
1603 3| denn nun eigentlich führen solle, sie mit den grauenvollen
1604 3| zugetragen, kann ich dir, solltest du einigen Anteil an dem
1605 3| allerlei Unschicklichem und Sonderbarem zu erzählen, das sich begeben,
1606 3| Sieh doch den sonderbaren kleinen grauen Busch, der
1607 3| Tochter, Olimpia war, die er sonderbarer und schlechter Weise einsperrt,
1608 3| nun sogleich bezog. Nicht sonderlich achtete er darauf, daß er
1609 3| allerlei ins Blaue fliegenden Sonetten, Stanzen, Kanzonen, und
1610 1| undurchdringlich jedem freundlichen Sonnenstrahl. - Nun soll ich Dir sagen,
1611 3| erkräftigte sich Nathanael in der sorglichen Pflege der Mutter, der Geliebten,
1612 2| heitern - unbefangenen - sorglosen Gemütern die Ahnung wohnen
1613 3| zur Seite einen kleinen Spalt läßt. Selbst weiß ich nicht,
1614 3| Geschichte ist aber gar nicht spaßhaft. Mir kam keine Rede in den
1615 3| sprachen: "Was See - was Spiegel! - Können wir denn das Mädchen
1616 2| Gestaltung, die unser eignes Spiegelbild sein sollte. Es ist auch
1617 3| eines matt geschliffnen Spiegels dunklem Widerschein, auffassen
1618 3| stricke, mit dem Möpschen spiele usw. vor allen Dingen aber,
1619 3| vor ihr zwei muntre Knaben spielten. Es wäre daraus zu schließen,
1620 3| alles getan hatte, recht splendid zu erscheinen, so wußten
1621 3| Meister gingen aber weiter und sprachen: "Was See - was Spiegel! -
1622 2| der Tat feindlich machen. Spräche nicht aus jeder Zeile Deines
1623 3| immer wilder und wilder sprangen flammende Blicke durcheinander
1624 3| auch manchmal in der Art spreche, daß dies Sprechen wirklich
1625 3| bemächtigen, da lachte Coppelius sprechend: "Ha ha - wartet nur, der
1626 3| gab ihm Riesenkraft, er sprengte die Tür aus den Angeln.
1627 2| und Schreckliche, wovon Du sprichst, nur in Deinem Innern vorging,
1628 3| Arm zerschnitten, wie aus Springquellen strömte das Blut empor.
1629 1| auf die Klinke, die Tür springt rasselnd auf! - Mit Gewalt
1630 3| an, aber bald glühten und sprühten Feuerströme durch die rollenden
1631 3| nicht verlassen." - Jede Spur des Wahnsinns war verschwunden,
1632 1| vorfordern wollte. Der war aber spurlos vom Orte verschwunden. ~
1633 3| hatte er eine besondere Stärke in anmutigen, lebendigen
1634 3| Treppe war verschlossen - stärker hallte Claras Jammergeschrei.
1635 3| geschäftige Mägde kehrten und stäubten mit großen Haarbesen hin-
1636 3| vermögend einige Worte zu stammeln, ihre Hand ergriff. Eiskalt
1637 3| suchst, und stotterst und stammelst, und die nüchternen Fragen
1638 1| Ist der Sandmann noch da?" stammelte ich. "Nein, mein liebes
1639 3| herauszuschallen. - Ein Stampfen - ein Klirren - ein Stoßen -
1640 3| Blaue fliegenden Sonetten, Stanzen, Kanzonen, und das alles
1641 2| entsetzlichen, gewaltsamen Todes starb. Bruder Lothar, dem ich
1642 3| verbunden wurde. Siegmund, so stark er war, vermochte nicht
1643 1| seinem Lehnstuhl und blies starke Dampfwolken von sich, daß
1644 3| des Leibes schien von zu starkem Einschnüren bewirkt zu sein.
1645 3| rundlicher Mann, das Gesicht mit starken Backenknochen, feiner Nase,
1646 1| stechend hervorfunkeln, großer, starker über die Oberlippe gezogener
1647 3| Herzen, blieb ihm die steife, starre Olimpia höchst gleichgültig
1648 3| stundenlang sah sie mit starrem Blick unverwandt dem Geliebten
1649 3| hatten ihre Augen etwas Starres, beinahe möcht ich sagen,
1650 3| und zuckten krampfhaft und starrten auf zum Nathanael; aber
1651 3| in seinem eignen Innern statuiere, wollte dann hervorrücken
1652 3| aufgeworfenen Lippen, kleinen stechenden Augen. Doch besser, als
1653 3| beiseite, fand den Ring, steckte ihn ein und rannte herüber
1654 1| einem gleich neben der Türe stehenden offnen Schrank, worin meines
1655 3| im Herzen, blieb ihm die steife, starre Olimpia höchst gleichgültig
1656 3| sie etwas Abgemessenes und Steifes, das manchem unangenehm
1657 3| Spalanzani aus. - Neulich steige ich die Treppe herauf und
1658 3| Markt. "Ei!" sagte Clara: "steigen wir doch noch einmal herauf
1659 1| sei ich in schweren kalten Stein eingepreßt - mein Atem stockte! -
1660 3| zerschmettertem Kopf auf dem, Steinpflaster lag, war Coppelius im Gewühl
1661 1| Strümpfe und Schuhe mit kleinen Steinschnallen. Die kleine Perücke reichte
1662 3| eines Gedichts zu machen. Er stellte sich und Clara dar, in treuer
1663 1| den ich vielleicht nur sterbend zerreiße. ~
1664 3| voneinander zu lassen in steter Liebe und Treue. ~
1665 2| feindliches Einwirken als solches stets zu erkennen und den Weg,
1666 3| tanze, daß sie beim Vorlesen sticke, stricke, mit dem Möpschen
1667 3| herrliche Zuhörerin gehabt. Sie stickte und strickte nicht, sie
1668 3| kaltes prosaisches Gemüt stieg höher, Clara konnte ihren
1669 3| Beide, Nathanael und Clara, stiegen herauf, die Mutter ging
1670 3| Unsinnig vor Wut und Angst stieß er gegen die Tür, die endlich
1671 1| den Rock ab. Der Vater zog still und finster seinen Schlafrock
1672 3| Verwunderung wahrnehme, wie in dem stillen düstern Hause ein tolles
1673 3| des gräßlichen Coppelius Stimmen, die so durcheinander schwirrten
1674 1| schreiben, in der zerrissenen Stimmung des Geistes, die mir bisher
1675 3| Zeit in Nathanaels im obern Stock gelegenes Zimmer zu dringen,
1676 3| Apothekers, der im untern Stocke wohnte, ausgebrochen war,
1677 3| die Fenster des ersten Stocks waren ausgehoben, geschäftige
1678 3| Stampfen - ein Klirren - ein Stoßen - Schlagen gegen die Tür,
1679 3| und rief, Clara von sich stoßend: "Du lebloses, verdammtes
1680 3| mit scharfgeschliffenen Stoßrapieren zu schlagen. Stumm und finster
1681 3| entsetzlichen Menschen! - stoßt mich nur gleich nieder,
1682 3| Du suchst und suchst, und stotterst und stammelst, und die nüchternen
1683 1| Gott im Himmel! die Haare sträuben sich mir und es ist, als
1684 3| und schossen ihre blutrote Strahlen in Nathanaels Brust. Übermannt
1685 3| starrte Olimpia ins Auge, das strahlte ihm voll Liebe und Sehnsucht
1686 3| vollem Erstaunen auf der Straße stehen; da trat Siegmund
1687 3| Mittagsstunde gingen sie durch die Straßen der Stadt. Sie hatten manches
1688 3| Ziel aller Wünsche, alles Strebens; aber wie sich erheben zu
1689 2| eignen Selbst zu verderben strebt? - Aber verzeih es mir,
1690 3| und zogen sie hin und her, streitend in voller Wut um den Besitz.
1691 1| die er mir in die Augen streuen wollte. Da hob mein Vater
1692 3| erst mit einigen verwegenen Strichen, den Umriß deines innern
1693 3| sie beim Vorlesen sticke, stricke, mit dem Möpschen spiele
1694 3| ergebend, fing an, ruhig zu stricken. Aber so wie immer schwärzer
1695 3| Gewölk aufstieg, ließ sie den Strickstrumpf sinken und blickte starr
1696 3| gehabt. Sie stickte und strickte nicht, sie sah nicht durchs
1697 3| schlagen und des Lebensblutes Ströme zu glühen. Und auch in Nathanaels
1698 3| zerschnitten, wie aus Springquellen strömte das Blut empor. Aber er
1699 1| Beinkleidern, aber dazu schwarze Strümpfe und Schuhe mit kleinen Steinschnallen.
1700 3| Entsetzen im wilden Blick, der Student Nathanael, als der Wetterglashändler
1701 3| den Ort verließ um seine Studien in G. - fortzusetzen. Da
1702 3| es schien aus Spalanzanis Studierzimmer herauszuschallen. - Ein
1703 1| seine Freude, irgend ein Stückchen Kuchen, oder eine süße Frucht,
1704 1| aber nicht so; täglich und stündlich gedenke ich Eurer aller
1705 1| gebrochener Stimme. Die Tränen stürzten der Mutter aus den Augen. "
1706 3| man über die todstarre, stumme Olimpia her, der man, ihres
1707 3| hochklopfendem Herzen zur bestimmten Stunde, als schon die Wagen rollten
1708 3| mit der Schnelligkeit des Sturmes und ihn sausend und brausend
1709 3| Brill - Brill auf der Nas su setze, das sein meine Oke -
1710 1| Stückchen Kuchen, oder eine süße Frucht, die uns die gute
1711 3| oft wie ein lieblicher süßer Traum, hervorleuchtet, so
1712 3| bei Euch bin. Ich muß mein süßes liebes Engelsbild, meine
1713 3| geschenkt, um ihn Olimpia als Symbol seiner Hingebung, seines
1714 3| von zum Leben erglühter Sympathie, von psychischer Wahlverwandtschaft
1715 1| Tisch. Der Vater rauchte Tabak und trank ein großes Glas
1716 2| wie wir in wunderlicher Täuschung glauben, aus jener Gestalt
1717 2| Doch bald, schon den andern Tag, hatte sich alles anders
1718 3| Gefallen, Bruder", sprach eines Tages Siegmund, "tu mir den Gefallen
1719 1| ich und mein Geschwister, tagüber den Vater wenig. Er mochte
1720 3| daß die Geliebte etwas taktlos singe und tanze, daß sie
1721 3| Er glaubte sonst recht taktmäßig getanzt zu haben, aber an
1722 3| Festigkeit, womit Olimpia tanzte und die ihn oft ordentlich
1723 3| und hämmerten Tischler und Tapezierer. Nathanael blieb in vollem
1724 3| irgend einem Berlinischen Taschenkalender steht, anschauest. - So
1725 3| sehr sauber gearbeitetes Taschenperspektiv und sah, um es zu prüfen,
1726 3| tun und sich auf allerlei Tatsachen berufen wollten, die ihnen
1727 3| gläserne Zylinder standen, taumelte und hinstürzte; alles Gerät
1728 3| Aussage eines eleganten Teeisten Olimpia gegen alle Sitte
1729 3| dieser und jener. In den Tees wurde unglaublich gegähnt
1730 3| gehalten wurde, vernünftigen Teezirkeln (Olimpia hatte sie mit Glück
1731 2| Außenwelt aber daran wohl wenig teilhatte. Widerwärtig genug mag der
1732 1| Mutter heimlich auf den Teller gelegt, unter diesem, oder
1733 3| ganzen mystischen Lehre von Teufeln und grausen Mächten, Clara
1734 1| häßlichen widerwärtigen Teufelsbilde verzogen zu haben. Er sah
1735 1| Lippen und lachte recht teuflisch, wenn wir unsern Ärger nur
1736 1| auf, daß sein Bund mit dem teuflischen Coppelius ihn nicht ins
1737 3| Verehrter? - Was haben Sie, Teurer?" Und nun wolltest du das
1738 1| Mann sei, der Sandmann? "Ei Thanelchen", erwiderte diese, "weißt
1739 3| Wut um den Besitz. Voll tiefen Entsetzens prallte Nathanael
1740 1| Gestalt hätte mir nicht tieferes Entsetzen erregen können,
1741 2| aufgeschrieben, ordentlich tiefsinnig vorkommt. Lothars letzte
1742 3| Sie hat mir einen sehr tiefsinnigen philosophischen Brief geschrieben,
1743 2| Zeile Deines Briefes die tiefste Aufregung Deines Gemüts,
1744 3| Andacht anhörte. Aus dem tiefsten Grunde des Schreibpults
1745 3| er auf, wie ein gehetztes Tier; dann sprang er hoch in
1746 3| gingen unter in entsetzlichem tierischen Gebrüll. So in gräßlicher
1747 3| inwendig klopften und hämmerten Tischler und Tapezierer. Nathanael
1748 3| Lothar hörte den Rasenden toben, er hörte Claras Angstgeschrei,
1749 3| So in gräßlicher Raserei tobend wurde er nach dem Tollhause
1750 3| durcheinander schwirrten und tobten. Hinein stürzte Nathanael
1751 3| hatte er gesehen, Olimpias toderbleichtes Wachsgesicht hatte keine
1752 2| entsetzlichen, gewaltsamen Todes starb. Bruder Lothar, dem
1753 3| krallte sich in verzweifelnder Todesangst fest an das Geländer. Lothar
1754 3| er zurückprallte und die Todesbeute fallen ließ. ~
1755 3| durchbebt von grausigem Todesfrost, er starrte Olimpia ins
1756 1| ich erwachte wie aus dem Todesschlaf, die Mutter hatte sich über
1757 3| es, als halle ein tiefer Todesseufzer grauenvoll durch das Zimmer,
1758 3| vorzüglich fiel man über die todstarre, stumme Olimpia her, der
1759 1| was mir geschah, dessen tödlichen Eindruck zu vermeiden ich
1760 2| Frucht, in deren Innern tödliches Gift verborgen." ~
1761 3| unerachtet nur einzelne Töne verworren durcheinander
1762 3| weit, zu behaupten, daß es töricht sei, wenn man glaube, in
1763 2| eine solche augenblicklich tötende Explosion möglich sei? Der
1764 3| wurde. Nichts war für Clara tötender, als das Langweilige; in
1765 1| es denkend, lacht es wie toll aus mir heraus. - Ach mein
1766 3| herzlieber Nathanael! - wirf das tolle - unsinnige - wahnsinnige
1767 3| Nathanaels Brust. Übermannt von tollem Entsetzen schrie er auf.- "
1768 3| stillen düstern Hause ein tolles Treiben und Wirtschaften
1769 3| tobend wurde er nach dem Tollhause gebracht. ~
1770 3| Verlangen lief er hinaus vors Tor. Olimpias Gestalt schwebte
1771 3| schönen Äußern unerachtet, totalen Stumpfsinn andichten und
1772 3| erfaßt, die Legende von der toten Braut ging ihm plötzlich
1773 3| seinen Pulsen und Adern - totenbleich starrte er Clara an, aber
1774 1| mich hämisch an, vergebens trachtete ich sein Bild los zu werden.
1775 2| mich in Sinn und Gedanken trägst. Denn meiner gedachtest
1776 1| er dann in den Sack und trägt sie in den Halbmond zur
1777 3| immerhin für einen düstern Träumer, aber nicht los kann ich
1778 3| zeigte. Er versank in düstre Träumereien, und trieb es bald so seltsam,
1779 3| Unmut, den er wider den träumerischen Nathanael lange im Herzen
1780 3| ihm, daß sie seine Brust trafen. - Da packte ihn der Wahnsinn
1781 3| die Dichtung in der Tasche trage, die er habe vorlesen wollen.
1782 3| der Autoren gehöre, denen, tragen sie etwas so in sich, wie
1783 1| Vater rauchte Tabak und trank ein großes Glas Bier dazu.
1784 3| Endlich, als sie schon am Traualtar stehen, erscheint der entsetzliche
1785 2| in allerlei wunderlichen Traumgebilden zerstören konnte. Doch bald,
1786 1| Abenden war die Mutter sehr traurig und kaum schlug die Uhr
1787 1| unbefangenes Wesen umgewandelt in traurigen, düstern Ernst. Der Vater
1788 1| Schweigen, an der Mutter Traurigkeit merkte ich eines Abends,
1789 3| Coppola stand hinter ihm: "Tre Zechini - drei Dukat" -
1790 3| elektrischer Schlag, alle treffe. Doch jedes Wort, alles
1791 3| Leben, als er sich von ihr trennte. Mit welchem Entzücken flog
1792 1| Einmal war mir jenes dumpfe Treten und Poltern besonders graulich;
1793 3| prosaische Siegmund es sehr treu mit ihm, er schüttelte daher
1794 3| lassen in steter Liebe und Treue. ~
1795 3| Selbstaufziehen des verborgenen Triebwerks gewesen, merklich habe es
1796 3| nach der Kadenz der lange Trillo recht schmetternd durch
1797 1| immer näher dröhnten die Tritte - es hustete und scharrte
1798 1| etwas schweren langsamen Tritts die Treppe heraufpoltern;
1799 1| wie sie im Leben waren. Tröstend ging es in meiner Seele
1800 3| brannten, das waren ja glühende Tropfen deines eignen Herzbluts -
1801 3| seufzte wie aufgelöst in trostlosem Jammer: "Ach! - Clara -
1802 1| kreischte es auf in schneidendem trostlosen Jammer, fort stürzte ich
1803 2| etwa sagen möchte, daß ich trotz Deiner seltsamen Ahnung,
1804 1| Verhängnis wirklich einen trüben Wolkenschleier über mein
1805 2| Vaters Gemüt ganz von dem trügerischen Drange nach hoher Weisheit
1806 3| innern Bildes hingeworfen, so trugst du mit leichter Mühe immer
1807 3| schaffen haben, es war uns als tue sie nur so wie ein lebendiges
1808 3| geräuschvolles Treiben gewahr. Die Türen standen offen, man trug
1809 3| der höchsten Galerie des Turmes und schauten hinein in die
1810 | tut
1811 3| ist uns - nimm es nicht übel, Bruder! - auf seltsame
1812 3| unerachtet schon der ganze Tisch überdeckt war, beim Arm festgepackt.
1813 3| schon seit vielen Jahren und überdem hört man es auch seiner
1814 3| Strahlen in Nathanaels Brust. Übermannt von tollem Entsetzen schrie
1815 3| Auge und seufzte einmal übers andere: "Ach - Ach - Ach!" -
1816 1| die hernahmen, hatte ich übersehen. Der Vater öffnete die Flügeltür
1817 3| vereinten Kraft mehrerer, ihn zu überwältigen, indem sie ihn zu Boden
1818 3| langweilige Mystik nicht überwinden, und so entfernten beide
1819 3| ein Blick durchs Fenster überzeugte ihn, daß Olimpia noch dasäße
1820 1| noch so vieles zu sagen übrig bleibt? Genug! - ich war
1821 3| selbst", und schaute wie die übrigen hinauf. Nathanael blieb
1822 3| lerne. - Laß das bleiben! - Übrigens ist es wohl gewiß, daß der
1823 3| verfluchter Hund von einfältigem Uhrmacher - fort mit dir - Satan -
1824 3| Schmerz; unter tausend Tränen umarmten sich die drei versöhnten
1825 2| oft mit unsichtbaren Armen umfaßt; sie erschaut nur die bunte
1826 1| grausigen Sandmanns. Sein Umgang mit dem Vater fing an meine
1827 1| heiteres unbefangenes Wesen umgewandelt in traurigen, düstern Ernst.
1828 3| sie noch die Eisenstäbe umklammert. Rasch wie der Blitz erfaßte
1829 3| höher auf die Liebeslust, er umschlang die schöne Olimpia und durchflog
1830 3| flackernden Schlagschatten umspielt, hatte ein grauliches gespenstisches
1831 2| seiner Art gar weitläufig und umständlich, wie das zugehen könne,
1832 1| ein höheres Wesen, dessen Unarten man dulden und das man auf
1833 1| Eulen, damit picken sie der unartigen Menschenkindlein Augen auf." -
1834 3| Den riß seine Dichtung unaufhaltsam fort, hochrot färbte seine
1835 3| Mutter nebst einem nicht unbedeutenden Vermögen ein Gütchen in
1836 1| ihr Frohsinn, ihr heiteres unbefangenes Wesen umgewandelt in traurigen,
1837 1| Schlag neun Uhr sich jener Unbekannte im Hause hören ließ, schnell
1838 1| die Mutter nach; aber von unbeschreiblicher innerer Angst und Unruhe
1839 3| Augen auf und fühlte wie ein unbeschreibliches Wonnegefühl mit sanfter
1840 1| ergriff mich beim Arm als ich unbeweglich stehen blieb: "Komm Nathanael,
1841 3| wiewohl die Züge des Gesichts undeutlich und verworren blieben. Wohl
1842 1| Wolkenschatten über mich aus, undurchdringlich jedem freundlichen Sonnenstrahl. -
1843 3| Ärger. Der dachte, kalten unempfänglichen Gemütern verschließen sich
1844 3| es allgemein für gänzlich unerlaubten Betrug gehalten wurde, vernünftigen
1845 1| breitschultrigen Mann mit einem unförmlich dicken Kopf, erdgelbem Gesicht,
1846 3| Tiefe aufgefaßt, liebten ungemein das gemütvolle, verständige,
1847 2| sondern weil ich mich so ungeschickt anstelle, es zu sagen. ~
1848 3| jener. In den Tees wurde unglaublich gegähnt und niemals genieset,
1849 3| was sich weiter mit dem unglücklichen Nathanael zugetragen, kann
1850 1| daß wohl die Person jenes unglückseligen Krämers gar feindlich auf
1851 1| Erscheinung als schweres Unheil bringend deute. Er war anders
1852 1| gewöhnen konnte ich mich an den unheimlichen Spuk, nicht bleicher wurde
1853 1| Erscheinen des gräßlichen Unholds - Grüße meine liebe holde
1854 3| Sehr unlieb ist es mir, daß Clara neulich
1855 3| hin, er wurde Herr seines Unmuts und sagte bloß sehr ernst: "
1856 2| konnte, da gewiß viel Geld unnütz verschleudert und obendrein,
1857 3| lustigen Köpfe von allerlei Unschicklichem und Sonderbarem zu erzählen,
1858 | unserem
1859 | unseres
1860 | unserm
1861 | unsern
1862 2| das den Menschen oft mit unsichtbaren Armen umfaßt; sie erschaut
1863 3| hallte Claras Jammergeschrei. Unsinnig vor Wut und Angst stieß
1864 | unterdessen
1865 3| ging das halbleise, mühsam unterdrückte Gelächter, was sich in diesem
1866 2| ich einfältig Mädchen mich unterfange, auf irgend eine Weise Dir
1867 3| feinen Lächeln, wenn wir uns unterfangen, ihr etwas vorzuquinkelieren,
1868 3| er Clara eben zu solchen untergeordneten Naturen zähle, weshalb er
1869 3| lebhaft mit meiner Tochter unterhalten", sprach dieser lächelnd: "
1870 3| Laboratorium des Apothekers, der im untern Stocke wohnte, ausgebrochen
1871 3| günstiger Leser! zu erzählen unternommen. Hast du, Geneigtester!
1872 3| sich dem metrischen Zwange unterworfen, ruhte er nicht, bis alles
1873 1| befragen hielt mich eine unüberwindliche Scheu zurück, aber selbst -
1874 3| Olimpia anzusehen, daß sie das unumwunden in deutlichen Worten ausspreche,
1875 1| sein, als wir der alten unveränderten Sitte gemäß abends an dem
1876 3| ergriff Spalanzani mit der unverletzten Hand und warf sie nach ihm,
1877 3| nicht ganz erkennen. Ganz unvermerkt nahm er deshalb Coppolas
1878 3| vielleicht; denn sie sah ihm unverrückt ins Auge und seufzte einmal
1879 3| retten. Alles hatten sie unversehrt in ein anderes Haus getragen,
1880 3| seine Dichtungen düster, unverständlich, gestaltlos, so daß, wenn
1881 3| sah sie mit starrem Blick unverwandt dem Geliebten ins Auge,
1882 3| saß und daß sie offenbar unverwandten Blickes nach ihm herüberschaute;
1883 2| hat wohl gewiß durch eigne Unvorsichtigkeit seinen Tod herbeigeführt,
1884 1| werden mußte. Endlich von unwiderstehlichem Drange getrieben, beschloß
1885 3| und im Augenblick, wie von unwiderstehlicher Gewalt getrieben, sprang
1886 2| vermochte. - Nun wirst Du wohl unwillig werden über Deine Clara,
1887 3| dicht vor die Augen rückte. Unwillkürlich sah er hinein in Spalanzanis
1888 3| er gab diesem allerlei unzweideutige Zeichen seines Wohlwollens
1889 3| andichten und darin die Ursache finden wollte, warum Spalanzani
1890 3| Olimpia ziemlich gleich urteilen. Sie ist uns - nimm es nicht
1891 3| seinem ganzen Wesen durchaus verändert sich zeigte. Er versank
1892 3| durch meine Zerstreutheit veranlagtem, Irrtum erbrach und las.
1893 1| welche den Coppelius zur Verantwortung vorfordern wollte. Der war
1894 1| so wirst Du mir es nicht verargen, daß ich die feindliche
1895 3| nicht aus Sinn und Gedanken verbannst. Solange du an ihn glaubst,
1896 1| neun Uhr das Zimmer und verbarg mich dicht neben der Türe
1897 1| des Vaters selbst mich zu verbergen und den Sandmann zu erwarten. ~
1898 3| wagte von ferne auf eine Verbindung mit Olimpia anzuspielen,
1899 3| das Selbstaufziehen des verborgenen Triebwerks gewesen, merklich
1900 1| mein Vater tot mit schwarz verbranntem gräßlich verzerrtem Gesicht,
1901 3| niemals genieset, um jedem Verdacht zu begegnen. - Spalanzani
1902 3| die Augen dir gestohlen. - Verdammter - Verfluchter - ihm nach -
1903 3| sich stoßend: "Du lebloses, verdammtes Automat!" Er rannte fort,
1904 1| auch die kleinste Freude verdarb. Die Mutter schien ebenso,
1905 2| fortzieht auf einem gefahrvollen verderblichen Wege, den wir sonst nicht
1906 3| erfüllte, alles andere daraus verdrängend? Es gärte und kochte in
1907 3| ja!" erwiderte Nathanael verdrießlich. "Adieu, lieber Freund!" -
1908 3| Mächten, Clara brach aber verdrüßlich ab, indem sie irgend etwas
1909 3| Tat sehr langweilig. Sein Verdruß über Claras kaltes prosaisches
1910 3| Freunde: "Wie ist Ihnen, Verehrter? - Was haben Sie, Teurer?"
1911 3| Fäusten. Endlich gelang es der vereinten Kraft mehrerer, ihn zu überwältigen,
1912 3| denn zumuten, daß ich eure verfließende Schattengebilde für wahre
1913 3| Eindruck werden, den Coppelius' verfluchtes Gesicht auf mich macht.
1914 2| geschoben, ruhigen Schrittes zu verfolgen, so geht wohl jene unheimliche
1915 2| Wetterglashändler Giuseppe Coppola verfolgte mich auf Schritt und Tritt
1916 3| mit ganz kuriosen Blicken verfolgten, man konnte gar nicht wissen,
1917 3| konnte nicht los von Olimpias verführerischem Anblick, bis ihn Freund
1918 3| die Holzpuppe da drüben zu vergaffen?" Nathanael wollte zornig
1919 1| Ein Jahr mochte vergangen sein, als wir der alten
1920 3| leisesten Anklang an die Vergangenheit. Nur, als Siegmund von ihm
1921 3| zum grausamen Spiel diene, vergeblich lehne man sich dagegen auf,
1922 2| unheimliche Macht unter in dem vergeblichen Ringen nach der Gestaltung,
1923 1| hier in Saus und Braus und vergesse mein holdes Engelsbild,
1924 1| So schrie ich auf, mir vergingen die Sinne. Als man zwei
1925 3| ein wirklicher Fantast, verglich aber höchstseltsamer Weise
1926 3| Clara mit dem innigsten Vergnügen anhörte, jetzt waren seine
1927 3| rannte fort, bittre Tränen vergoß die tief verletzte Clara: "
1928 3| schien hocherfreut über das Verhältnis seiner Tochter mit Nathanael;
1929 3| die Architekten die reinen Verhältnisse ihres Wuchses, die Maler
1930 1| sondern, daß ein dunkles Verhängnis wirklich einen trüben Wolkenschleier
1931 3| gewaltig, von Nathanaels verhängnisvollem Leben zu dir zu sprechen.
1932 3| Spalanzani. Die Gardine vor dem verhängnisvollen Zimmer war dicht zugezogen,
1933 1| ich kein Auge zutun. Der verhaßte abscheuliche Coppelius stand
1934 3| letzten Briefe an Lothar es verheißen, wirklich in seiner Vaterstadt
1935 3| Frau! - du Strahl aus dem verheißenen Jenseits der Liebe - du
1936 3| und wirst leuchten, wirst verklären mein Inneres immerdar!" - "
1937 3| Himmelsjauchzen des in Liebe verklärten Gemüts, und als nun endlich
1938 2| Natürlich verknüpfte sich nun in Deinem kindischen
1939 3| wurde von mehrern Liebhabern verlangt, daß die Geliebte etwas
1940 3| vergessen, rasch zahlte er das Verlangte. "Nick so? - sköne Glas -
1941 3| gerettet. Noch drei selige Tage verlebte er bei den Lieben, dann
1942 3| reden, aus Besorgnis, tief verletzende Erinnerungen möchten ihm
1943 3| bittre Tränen vergoß die tief verletzte Clara: "Ach er hat mich
1944 1| Mutter den Sandmann nur verleugne, damit wir uns vor ihm nicht
1945 3| beinahe zu keusch geformt, verliebten sich dagegen sämtlich in
1946 3| einzuwenden hatte; sie waren daher Verlobte, als Nathanael den Ort verließ
1947 3| deine innere Glut, bis sie verlöschen will. Hattest du aber, wie
1948 3| dachte er, würde es wohl verlohnen, diesen Burschen zu beweisen,
1949 3| keinen Sinn und alles sind verlorne Worte." - "Behüte dich Gott,
1950 3| Erzählungen, das wurde täglich vermehrt mit allerlei ins Blaue fliegenden
1951 1| dessen tödlichen Eindruck zu vermeiden ich mich vergebens bemühe,
1952 3| noch etwas andres zu sehen vermocht, so wäre allerlei fataler
1953 3| worden, und daß er, kaum vermögend einige Worte zu stammeln,
1954 3| Langweiliges wie gewöhnlich vermutend und sich darein ergebend,
1955 3| befangen, sein ganzes Sein, dem Vernichtung drohte, gerettet. Noch drei
1956 3| unerlaubten Betrug gehalten wurde, vernünftigen Teezirkeln (Olimpia hatte
1957 2| die so recht feindlich und verräterisch einen Faden in unser Inneres
1958 3| und im schwarzen Abgrund verrauscht dumpf das Getöse. Nathanael
1959 1| Wetterglashändler eben der verruchte Coppelius war, so wirst
1960 3| verändert sich zeigte. Er versank in düstre Träumereien, und
1961 2| da gewiß viel Geld unnütz verschleudert und obendrein, wie es immer
1962 3| unempfänglichen Gemütern verschließen sich solche tiefe Geheimnisse,
1963 3| Tür der zweiten Treppe war verschlossen - stärker hallte Claras
1964 1| roten Ohren und ein breiter verschlossener Haarbeutel starrte von dem
1965 3| sich auf Coppelius bezog, verschwiegen worden; denn man wußte,
1966 3| aufgegangen, um gleich wieder zu verschwinden, und mich zu lassen in finstrer
1967 3| Professor aus den Händen und versetzte ihm mit der Figur selbst
1968 3| alten Spalanzani?" Nathanael versicherte, daß er gar nichts sagen
1969 3| Tränen umarmten sich die drei versöhnten Menschen und schwuren, nicht
1970 1| Male kommt er zu mir, ich verspreche es dir. Geh nur, geh mit
1971 3| der Geliebten so heilig versprochen, schämte er sich aber selbst
1972 3| Nathanael etwas Possierliches zu verspüren glaubte; die Geschichte
1973 3| hervorleuchtet, so gar verständig, so magistermäßig distinguieren
1974 3| ungemein das gemütvolle, verständige, kindliche Mädchen, doch
1975 1| erfaßt und stürzte aus meinem Versteck heraus auf den Boden. Da
1976 2| vorkommt. Lothars letzte Worte verstehe ich nicht ganz, ich ahne
1977 3| niemals geliebt, denn er versteht mich nicht", schluchzte
1978 1| mir bisher alle Gedanken verstörte! - Etwas Entsetzliches ist
1979 2| insgeheim alchymistische Versuche machten, womit die Mutter
1980 3| den häßlichen Coppelius vertrieben haben?" Da fiel dem Nathanael
1981 3| ebenfalls gestorben und sie verwaist nachgelassen, von Nathanaels
1982 3| Kinder eines weitläuftigen Verwandten, der ebenfalls gestorben
1983 2| eigenen Ichs, dessen innige Verwandtschaft und dessen tiefe Einwirkung
1984 3| Maler, erst mit einigen verwegenen Strichen, den Umriß deines
1985 1| keinen Laut von uns geben und verwünschten den häßlichen, feindlichen
1986 3| Tür, dazwischen Flüche und Verwünschungen. Laß los - laß los - Infamer -
1987 3| wisse, vielmehr mit großer Verwunderung wahrnehme, wie in dem stillen
1988 2| verderben strebt? - Aber verzeih es mir, wenn ich einfältig
1989 1| schwarz verbranntem gräßlich verzerrtem Gesicht, um ihn herum heulten
1990 1| gezogener Nase. Das schiefe Maul verzieht sich oft zum hämischen Lachen;
1991 3| Maul zum häßlichen Lachen verzog und die kleinen Augen unter
1992 1| widerwärtigen Teufelsbilde verzogen zu haben. Er sah dem Coppelius
1993 2| wirft, oder in den Himmel verzückt. - Du merkst, mein herzlieber
1994 3| aber Clara krallte sich in verzweifelnder Todesangst fest an das Geländer.
1995 3| voraussetze. Das Liebesbündnis vieler wurde fester und dabei anmutiger,
1996 1| hererzählen, da noch so vieles zu sagen übrig bleibt? Genug! -
1997 | vier
1998 3| Wisse nämlich, daß ich über vierzehn Tage bei Euch bin. Ich muß
1999 3| geschrieben. Gedichte, Fantasien, Visionen, Romane, Erzählungen, das
2000 3| Fenster, sie fütterte keinen Vogel, sie spielte mit keinem
2001 2| um jenes geheime Werk zu vollbringen. Haben wir festen, durch
2002 3| Tapezierer. Nathanael blieb in vollem Erstaunen auf der Straße
2003 3| nur!" Da trat aber Coppola vollends in die Stube und sprach
2004 3| hin und her, streitend in voller Wut um den Besitz. Voll
2005 3| ein Denken und Empfinden voraussetze. Das Liebesbündnis vieler
2006 1| Coppelius zur Verantwortung vorfordern wollte. Der war aber spurlos
2007 3| Clara mußte ihm erzählen was vorgefallen; er liebte seine Schwester
2008 2| heiter! - Ich habe mir vorgenommen, bei Dir zu erscheinen,
2009 2| manchmal in kindischer Neckerei vorgeworfen, ich hätte solch ruhiges,
2010 1| meines Vaters Kleider hingen, vorgezogen war. - Näher - immer näher
2011 3| sonst einer Glastüre dicht vorgezogene Gardine zur Seite einen
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