Fettdruck = Main text
Kapitel, Absatz Grau = Kommentar
1 1, 1| Dürre, das Aufleuchten der Hoffnung zerriß ihre Dunkelheit,
2 1, 1| uns der Herr heute auf, Hoffnung zu haben. Warum sollten
3 2 | Vertrauen ist eine feste Hoffnung~II~Sie wird vom Glauben
4 2, 1| fester Überzeugung gestärkte Hoffnung“ 1. Es ist dies ein tiefgehendes
5 2, 1| Vertrauen“, sagt er, „ist eine Hoffnung“. Aber nicht eine gewöhnliche
6 2, 1| Aber nicht eine gewöhnliche Hoffnung, wie sie allen Gläubigen
7 2, 1| Es ist eine „gestärkte Hoffnung“. Bemerkenswert ist jedoch,
8 2, 1| gehört, sind Vertrauen und Hoffnung Teil derselben Tugend, nur
9 2, 1| anderen ist. ~Die gewöhnliche Hoffnung verliert sich in der Verzweiflung;
10 2, 1| auf die Ebene einfacher Hoffnung zurückwerfen. ~Der königliche
11 2, 1| außerordentliche, heldenhafte“ 3 Hoffnung.~So ist also das Vertrauen
12 2, 2| souveräne Kraft stärkt die Hoffnung derart, daß sie sich von
13 2, 3| sie aus einer überspannten Hoffnung in eine sinnlose Niedergeschlagenheit.
14 3, 1| Vertrauen eine heldenhafte Hoffnung ist; sie unterscheidet sich
15 3, 1| allen Gläubigen gemeinen Hoffnung nur durch ihren Grad an
16 3, 1| begeisterter.~Mit der gewöhnlichen Hoffnung erwartet das Vertrauen vom
17 6, 1| zusammen: den Glauben, die Hoffnung und die Liebe. Deshalb fühlt
18 6, 2| sondern richtet ihre ganze Hoffnung allein auf Gott. Sie mißtraut
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