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Martinus Luther
Disp. pro Declarat. Virtutis Indulgentiarum

IntraText - Konkordanzen

(Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen)


10-st | statt-zwang

    Absatz
1 | 10 2 11| 11. Die Meinung, daß eine kirchliche 3 | 13 4 | 14 5 | 15 6 | 16 7 | 18 8 | 19 9 | 2 10 | 20 11 | 21 12 | 22 13 | 23 14 | 24 15 | 25 16 | 26 17 | 27 18 | 28 19 | 29 20 | 3 21 | 30 22 | 31 23 | 32 24 | 33 25 | 34 26 | 35 27 | 36 28 | 37 29 | 38 30 | 39 31 | 40 32 | 41 33 | 42 34 | 43 35 | 44 36 | 45 37 | 46 38 | 47 39 | 48 40 | 49 41 | 5 42 | 50 43 | 51 44 | 52 45 | 53 46 | 54 47 | 55 48 | 56 49 | 57 50 | 58 51 | 59 52 | 6 53 | 60 54 | 61 55 | 62 56 | 63 57 | 64 58 | 65 59 | 66 60 | 67 61 | 68 62 | 69 63 | 7 64 | 70 65 | 71 66 | 72 67 | 73 68 | 74 69 | 75 70 | 76 71 | 77 72 | 78 73 | 79 74 | 8 75 | 80 76 | 81 77 | 82 78 | 83 79 | 84 80 | 85 81 | 86 82 | 87 83 | 88 84 | 89 85 | 9 86 | 90 87 | 91 88 | 92 89 | 93 90 | 94 91 | 95 92 22| Satzungen in diesem Leben hätten abbüßen müssen. ~ 93 85| Gewährung von Ablaß mit Geld abgelöst, als wären sie höchst lebendig? ~ 94 85| Nichtgebrauch" an sich längst abgeschafft und tot sind, doch noch 95 52| 52. Auf Grund eines Ablaßbriefes das Heil zu erwarten ist 96 73| schleudert, die hinsichtlich des Ablaßgeschäftes auf mannigfache Weise Betrug 97 34| 34. Jene Ablaßgnaden beziehen sich nämlich nur 98 80| werden dafür Rechenschaft ablegen müssen. ~ 99 12| nicht nach, sondern vor der Absolution auferlegt, gleichsam als 100 3 | außen mancherlei Werke zur Abtötung des Fleisches bewirkte. ~ 101 58| Kreuz, Tod und Hölle für den äußeren bewirken. ~ 102 90| 90. Diese äußerst peinlichen Einwände der 103 62| Schatz der Kirche ist das allerheiligste Evangelium von der Herrlichkeit 104 63| 63. Dieser ist zu Recht allgemein verhaßt, weil er aus Ersten 105 25| bezüglich des Fegefeuers im allgemeinen hat, besitzt jeder Bischof 106 | am 107 2 | durch das priesterliche Amt verwaltet wird, verstanden 108 67| gelten, was das gute Geschäft anbelangt. ~ 109 15| für sich allein - um von anderem zu schweigen -, die Pein 110 41| fälschlicherweise meint, er sei anderen guten Werken der Liebe vorzuziehen. ~ 111 47| Ablaß ist eine freiwillige Angelegenheit, nicht geboten. ~ 112 75| der Gottesgebärerin Gewalt angetan hätte. ~ 113 16| unterscheiden wie Verzweiflung, annähernde Verzweiflung und Sicherheit. ~ 114 53| 53. Die anordnen, daß um der Ablaßpredigt 115 67| außerordentliche Gnaden anpreisen, kann tatsächlich dafür 116 87| durch vollkommene Reue ein Anrecht haben auf völligen Erlaß 117 81| Männern nicht leicht, das Ansehen des Papstes vor böswilliger 118 36| der wirklich bereut, hat Anspruch auf völligen Erlaß von Strafe 119 70| anzustrengen, daß jene nicht anstelle des päpstlichen Auftrags 120 70| gehalten, Augen und Ohren anzustrengen, daß jene nicht anstelle 121 41| Nur mit Vorsicht darf der apostolische Ablaß gepredigt werden, 122 50| lieber die Peterskirche in Asche sinken, als daß sie mit 123 40| 40. Aufrichtige Reue begehrt und liebt die 124 10| Bußen für das Fegefeuer aufsparen. ~ 125 70| anstelle des päpstlichen Auftrags ihre eigenen Phantastereien 126 72| Worte der Ablaßprediger auftritt, der sei gesegnet. ~ 127 70| mehr sind sie gehalten, Augen und Ohren anzustrengen, 128 9 | Todes und der höchsten Not ausnimmt. ~ 129 3 | keine, wenn sie nicht nach außen mancherlei Werke zur Abtötung 130 5 | keine Strafen erlassen, außer solchen, die er auf Grund 131 18| Schriftgründe erwiesen, daß sie sich außerhalb des Zustandes befinden, 132 67| Ablaßprediger lautstark als außerordentliche Gnaden anpreisen, kann tatsächlich 133 56| dem der Papst den Ablaß austeilt, ist bei dem Volke Christi 134 15| die Pein des Fegefeuers auszumachen; denn sie kommen dem Grauen 135 90| dem Gelächter der Feinde auszusetzen und die Christenheit unglücklich 136 42| irgendeiner Weise mit Werken der Barmherzigkeit zu vergleichen sei. ~ 137 82| unheilvollen Geldes zum Bau einer Kirche willen - als 138 24| des Volkes durch jenes in Bausch und Bogen und großsprecherisch 139 86| 86. Oder: Warum baut der Papst, der heute reicher 140 18| außerhalb des Zustandes befinden, in dem sie Verdienste erwerben 141 40| 40. Aufrichtige Reue begehrt und liebt die Strafe. Die 142 59| aber die Verwendung dieses Begriffes entsprach der Auffassung 143 46| Lebensnotwendige für ihr Hauswesen behalten und keinesfalls für den 144 35| Fegefeuer) loskaufen oder Beichtbriefe erwerben, Reue nicht nötig 145 2 | Sakrament - d. h. von der Beichte und Genugtuung -, die durch 146 | beim 147 82| 82. Zum Beispiel: Warum räumt der Papst nicht 148 29| losgekauft werden wollen, wie es beispielsweise beim heiligen Severin und 149 56| weder genügend genannt noch bekannt. ~ 150 78| dagegen, daß dieser wie jeder beliebige Papst größere hat, nämlich 151 64| zu Recht außerordentlich beliebt, weil er aus Letzten Erste 152 51| wie es seine Pflicht ist, bereit - wenn nötig -, die Peterskirche 153 36| Jeder Christ, der wirklich bereut, hat Anspruch auf völligen 154 95| geistlicher Sicherheit zu beruhigen. ~ 155 90| vernünftige Gegenargumente zu beseitigen heißt, die Kirche und den 156 66| man jetzt den Reichtum von Besitzenden fängt. ~ 157 65| Netz, mit dem man einst die Besitzer von Reichtum fing. ~ 158 25| Fegefeuers im allgemeinen hat, besitzt jeder Bischof und jeder 159 25| bzw. seinem Pfarrbezirk im besonderen. ~ 160 61| Strafen und zur Vergebung in besondern, ihm vorbehaltenen Fällen. ~ 161 88| Oder: Was könnte der Kirche Besseres geschehen, als wenn der 162 8 | 8. Die kirchlichen Bestimmungen über die Buße sind nur für 163 83| für die Losgekauften zu beten? ~ 164 76| wegnehmen kann, was deren Schuld betrifft. ~ 165 58| und Hölle für den äußeren bewirken. ~ 166 3 | zur Abtötung des Fleisches bewirkte. ~ 167 6 | Gott erlassen erklärt und bezeugt, natürlich kann er sie in 168 34| 34. Jene Ablaßgnaden beziehen sich nämlich nur auf die 169 3 | 3. Es bezieht sich nicht nur auf eine 170 25| gleiche Macht, die der Papst bezüglich des Fegefeuers im allgemeinen 171 80| dem Volk solche Predigt bietet, werden dafür Rechenschaft 172 | bis 173 25| allgemeinen hat, besitzt jeder Bischof und jeder Seelsorger in 174 25| jeder Seelsorger in seinem Bistum bzw. seinem Pfarrbezirk 175 83| 83. Oder: Warum bleiben die Totenmessen sowie Jahrfeiern 176 6 | wollte man das geringachten, bliebe die Schuld ganz und gar 177 57| Händen austeilen, sondern bloß sammeln. ~ 178 81| Ansehen des Papstes vor böswilliger Kritik oder sogar vor spitzfindigen 179 24| durch jenes in Bausch und Bogen und großsprecherisch gegebene 180 89| hebt er früher gewährte Briefe und Ablässe jetzt auf, die 181 14| gegenüber) unvollkommen, so bringt ihm das notwendig große 182 10| den Sterbenden kirchliche Bußen für das Fegefeuer aufsparen. ~ 183 85| Warum werden die kirchlichen Bußsatzungen, die "tatsächlich und durch 184 11| Meinung, daß eine kirchliche Bußstrafe in eine Fegefeuerstrafe 185 12| Früher wurden die kirchlichen Bußstrafen nicht nach, sondern vor 186 25| Seelsorger in seinem Bistum bzw. seinem Pfarrbezirk im besonderen. ~ 187 90| Feinde auszusetzen und die Christenheit unglücklich zu machen. ~ 188 35| 35. Nicht christlich predigen die, die lehren, 189 86| reicher ist als der reichste Crassus, nicht wenigstens die eine 190 2 | der Buße als Sakrament - d. h. von der Beichte und 191 6 | Papst kann eine Schuld nur dadurch erlassen, daß er sie als 192 | damit 193 | dann 194 48| Erteilung von Ablaß ein für ihn dargebrachtes Gebet nötiger und wünscht 195 49| sehr schädlich, falls man darüber die Furcht Gottes fahrenläßt. ~ 196 | Darum 197 58| der Heiligen, weil diese dauernd ohne den Papst Gnade für 198 | davon 199 8 | verbindlich, den Sterbenden darf demgemäß nichts auferlegt werden. ~ 200 16| 16. Es scheinen sich demnach Hölle, Fegefeuer und Himmel 201 7 | Schuld, ohne ihn zugleich demütig in allem dem Priester, seinem 202 | deren 203 20| sämtlicher Strafen, sondern nur derjenigen, die er selbst auferlegt 204 54| Unrecht, wenn in ein und derselben Predigt auf den Ablaß die 205 | dessen 206 | Deswegen 207 | diesem 208 | diesen 209 38| 38. Doch dürfen der Erlaß und der Anteil ( 210 39| den gelehrtesten Theologen dürfte es sehr schwerfallen, vor 211 80| Pfarrer und Theologen, die dulden, daß man dem Volk solche 212 89| Ablässe jetzt auf, die doch ebenso wirksam sind? ~ 213 30| 30. Keiner ist der Echtheit seiner Reue gewiß, viel 214 69| apostolischen Ablasses mit aller Ehrerbietung zuzulassen. ~ 215 20| Erlaß aller Strafen nicht einfach den Erlaß sämtlicher Strafen, 216 4 | bestehen bleibt, also bis zum Eingang ins Himmelreich. ~ 217 88| Papst, wie er es (jetzt) einmal tut, hundertmal am Tage 218 | einst 219 22| Seelen im Fegefeuer keine einzige Strafe, die sie nach den 220 95| Trübsale ins Himmelreich einzugehen, als sich in falscher geistlicher 221 52| das Heil zu erwarten ist eitel, auch wenn der (Ablaß-)Kommissar, 222 27| Seele (aus dem Fegefeuer) emporfliege, sobald das Geld im Kasten 223 5 | auf Grund seiner eigenen Entscheidung oder der der kirchlichen 224 59| Verwendung dieses Begriffes entsprach der Auffassung seiner Zeit. ~ 225 50| und Knochen seiner Schafe erbaut würde. ~ 226 6 | sie als von Gott erlassen erklärt und bezeugt, natürlich kann 227 38| wie ich schon sagte - die Erklärung der göttlichen Vergebung 228 30| Erlaß (der Sündenstrafe) erlangt hat. ~ 229 84| einem Gottlosen und Feinde erlauben, für sein Geld eine fromme 230 84| und geliebten Seele willen erlösen sie diese nicht aus freigeschenkter 231 94| 94. Man soll die Christen ermutigen, daß sie ihrem Haupt Christus 232 50| lehren: Wenn der Papst die Erpressungsmethoden der Ablaßprediger wüßte, 233 79| an hervorragender Stelle errichtete (Ablaß-) Kreuz, das mit 234 73| mannigfache Weise Betrug ersinnen, ~ 235 64| beliebt, weil er aus Letzten Erste macht. ~ 236 63| allgemein verhaßt, weil er aus Ersten Letzte macht. ~ 237 48| lehren: Der Papst hat bei der Erteilung von Ablaß ein für ihn dargebrachtes 238 52| Ablaßbriefes das Heil zu erwarten ist eitel, auch wenn der ( 239 42| Papstes ist es nicht, daß der Erwerb von Ablaß in irgendeiner 240 65| Also ist der Schatz des Evangeliums das Netz, mit dem man einst 241 32| sein zu können, wird auf ewig mit seinen Lehrmeistern 242 82| willen - als aus einem sehr fadenscheinigen Grund -? ~ 243 41| werden, damit das Volk nicht fälschlicherweise meint, er sei anderen guten 244 66| Reichtum von Besitzenden fängt. ~ 245 49| darüber die Furcht Gottes fahrenläßt. ~ 246 49| setzt, aber sehr schädlich, falls man darüber die Furcht Gottes 247 95| einzugehen, als sich in falscher geistlicher Sicherheit zu 248 11| kirchliche Bußstrafe in eine Fegefeuerstrafe umgewandelt werden könne, 249 34| nur auf die von Menschen festgesetzten Strafen der sakramentalen 250 65| die Besitzer von Reichtum fing. ~ 251 50| sinken, als daß sie mit Haut, Fleisch und Knochen seiner Schafe 252 3 | mancherlei Werke zur Abtötung des Fleisches bewirkte. ~ 253 81| sogar vor spitzfindigen Fragen der Laien zu schützen. ~ 254 81| 81. Diese freche Ablaßpredigt macht es auch 255 72| gegen die Zügellosigkeit und Frechheit der Worte der Ablaßprediger 256 21| Mensch von jeder Strafe frei und los werde. ~ 257 84| erlösen sie diese nicht aus freigeschenkter Liebe? ~ 258 47| Kauf von Ablaß ist eine freiwillige Angelegenheit, nicht geboten. ~ 259 84| Was ist das für eine neue Frömmigkeit vor Gott und dem Papst, 260 84| erlauben, für sein Geld eine fromme und von Gott geliebte Seele 261 84| um der eigenen Not dieser frommen und geliebten Seele willen 262 33| Papstes jene unschätzbare Gabe Gottes nennen, durch die 263 78| Evangelium, "Geisteskräfte und Gaben, gesund zu machen" usw., 264 91| ohne weiteres auf, ja es gäbe sie überhaupt nicht. ~ 265 1 | hat er gewollt, daß das ganze Leben der Gläubigen Buße 266 48| ein für ihn dargebrachtes Gebet nötiger und wünscht es deshalb 267 47| freiwillige Angelegenheit, nicht geboten. ~ 268 55| Prozession und einem Gottesdienst gefeiert wird, sollte das Evangelium - 269 37| ihm auch ohne Ablaßbrief gegeben. ~ 270 24| Bogen und großsprecherisch gegebene Versprechen des Straferlasses 271 90| nicht durch vernünftige Gegenargumente zu beseitigen heißt, die 272 93| 93. Wohl möge es gehen allen den Propheten, die 273 9 | Daher handelt der Heilige Geist, der durch den Papst wirkt, 274 91| Wenn daher der Ablaß dem Geiste und der Auffassung des Papstes 275 78| nämlich das Evangelium, "Geisteskräfte und Gaben, gesund zu machen" 276 95| einzugehen, als sich in falscher geistlicher Sicherheit zu beruhigen. ~ 277 90| Kirche und den Papst dem Gelächter der Feinde auszusetzen und 278 51| verkaufen, um von seinem Gelde einem großen Teil jener 279 82| loskauft um des unheilvollen Geldes zum Bau einer Kirche willen - 280 81| Ablaßpredigt macht es auch gelehrten Männern nicht leicht, das 281 39| 39. Auch den gelehrtesten Theologen dürfte es sehr 282 84| eine fromme und von Gott geliebte Seele loszukaufen; doch 283 84| eigenen Not dieser frommen und geliebten Seele willen erlösen sie 284 13| durch den Tod von allem gelöst, und für die kirchlichen 285 67| kann tatsächlich dafür gelten, was das gute Geschäft anbelangt. ~ 286 83| die Stiftungen, die dafür gemacht worden sind, zurück oder 287 91| der Auffassung des Papstes gemäß gepredigt würde, lösten 288 56| Volke Christi weder genügend genannt noch bekannt. ~ 289 38| Erlaß und der Anteil (an den genannten Gütern), die der Papst vermittelt, 290 17| Fegefeuer die Mehrung der Liebe genauso nötig wie eine Minderung 291 15| Furcht und dieser Schrecken genügen für sich allein - um von 292 56| dem Volke Christi weder genügend genannt noch bekannt. ~ 293 61| 61. Selbstverständlich genügt die Gewalt des Papstes allein 294 6 | erlassen; wollte man das geringachten, bliebe die Schuld ganz 295 14| diese ist um so größer, je geringer jene ist. ~ 296 68| Kreuzes, in der Tat ganz geringfügig. ~ 297 38| Papst vermittelt, keineswegs geringgeachtet werden, weil sie - wie ich 298 11| ein Unkraut, das offenbar gesät worden ist, während die 299 59| Der heilige Laurentius hat gesagt, daß der Schatz der Kirche 300 67| dafür gelten, was das gute Geschäft anbelangt. ~ 301 88| könnte der Kirche Besseres geschehen, als wenn der Papst, wie 302 60| durch das Verdienst Christi geschenkt sind - jenen Schatz darstellen. ~ 303 54| 54. Dem Wort Gottes geschieht Unrecht, wenn in ein und 304 72| Ablaßprediger auftritt, der sei gesegnet. ~ 305 83| worden sind, zurück oder gestattet ihre Rückgabe,wenn es schon 306 48| auch mehr als zur Verfügung gestelltes Geld. ~ 307 78| Geisteskräfte und Gaben, gesund zu machen" usw., wie es 308 24| Versprechen des Straferlasses getäuscht. ~ 309 23| irgendein Erlaß aller Strafen gewährt werden kann, dann gewiß 310 89| Geld; warum hebt er früher gewährte Briefe und Ablässe jetzt 311 85| doch noch immer durch die Gewährung von Ablaß mit Geld abgelöst, 312 29| Paschalis nicht der Fall gewesen sein soll. ~ 313 28| im Kasten klingt, können Gewinn und Habgier wachsen, aber 314 51| Teil jener zu geben, denen gewisse Ablaßprediger das Geld aus 315 1 | usw. (Matth. 4,17), hat er gewollt, daß das ganze Leben der 316 32| 32. Wer glaubt, durch einen Ablaßbrief 317 16| Fegefeuer und Himmel in der gleichen Weise zu unterscheiden wie 318 40| Fülle der Ablässe aber macht gleichgültig und lehrt sie hassen, wenigstens 319 79| versehen ist, dem Kreuz Christi gleichkäme. ~ 320 12| der Absolution auferlegt, gleichsam als Prüfstein für die Aufrichtigkeit 321 55| das Geringste - mit einer Glocke, einer Prozession und einem 322 55| das Höchste - mit hundert Glocken, hundert Prozessionen und 323 38| sagte - die Erklärung der göttlichen Vergebung darstellen. ~ 324 55| einer Prozession und einem Gottesdienst gefeiert wird, sollte das 325 55| Prozessionen und hundert Gottesdiensten gepredigt werden. ~ 326 75| was ja unmöglich ist - der Gottesgebärerin Gewalt angetan hätte. ~ 327 79| 79. Es ist Gotteslästerung zu sagen, daß das (in den 328 84| dem Papst, daß sie einem Gottlosen und Feinde erlauben, für 329 15| auszumachen; denn sie kommen dem Grauen der Verzweiflung ganz nahe. ~ 330 17| nötig wie eine Minderung des Grauens. ~ 331 14| Furcht, und diese ist um so größer, je geringer jene ist. ~ 332 78| wie jeder beliebige Papst größere hat, nämlich das Evangelium, " 333 77| jetzt Papst wäre, keine größeren Gnaden austeilen, so ist 334 14| bringt ihm das notwendig große Furcht, und diese ist um 335 51| um von seinem Gelde einem großen Teil jener zu geben, denen 336 24| in Bausch und Bogen und großsprecherisch gegebene Versprechen des 337 24| Deswegen wird zwangsläufig ein Großteil des Volkes durch jenes in 338 9 | Papst wirkt, uns gegenüber gut, wenn er in seinen Erlassen 339 67| tatsächlich dafür gelten, was das gute Geschäft anbelangt. ~ 340 41| fälschlicherweise meint, er sei anderen guten Werken der Liebe vorzuziehen. ~ 341 2 | Buße als Sakrament - d. h. von der Beichte und Genugtuung -, 342 28| klingt, können Gewinn und Habgier wachsen, aber die Fürbitte 343 57| nicht so leicht mit vollen Händen austeilen, sondern bloß 344 | hätte 345 22| Satzungen in diesem Leben hätten abbüßen müssen. ~ 346 14| 14. Ist die Haltung eines Sterbenden und die 347 10| Unwissend und schlecht handeln diejenigen Priester, die 348 4 | die Strafe, solange der Haß gegen sich selbst - das 349 40| gleichgültig und lehrt sie hassen, wenigstens legt sie das 350 94| ermutigen, daß sie ihrem Haupt Christus durch Strafen, 351 46| Lebensnotwendige für ihr Hauswesen behalten und keinesfalls 352 50| sinken, als daß sie mit Haut, Fleisch und Knochen seiner 353 89| mehr als das Geld; warum hebt er früher gewährte Briefe 354 82| das Fegefeuer aus um der heiligsten Liebe und höchsten Not der 355 32| einen Ablaßbrief seines Heils gewiß sein zu können, wird 356 1 | 1. Da unser Herr und Meister Jesus Christus 357 62| allerheiligste Evangelium von der Herrlichkeit und Gnade Gottes. ~ 358 79| das (in den Kirchen) an hervorragender Stelle errichtete (Ablaß-) 359 4 | selbst - das ist die wahre Herzensbuße - bestehen bleibt, also 360 86| Warum baut der Papst, der heute reicher ist als der reichste 361 16| demnach Hölle, Fegefeuer und Himmel in der gleichen Weise zu 362 85| abgelöst, als wären sie höchst lebendig? ~ 363 55| das Evangelium - als das Höchste - mit hundert Glocken, hundert 364 51| das Geld aus der Tasche holen. ~ 365 33| kann man sich vor denen hüten, die den Ablaß des Papstes 366 88| er es (jetzt) einmal tut, hundertmal am Tage jedem Gläubigen 367 | ich 368 | ihrem 369 3 | sich nicht nur auf eine innere Buße, ja eine solche wäre 370 58| den Papst Gnade für den inwendigen Menschen sowie Kreuz, Tod 371 | irgendein 372 | irgendeiner 373 23| 23. Wenn überhaupt irgendwem irgendein Erlaß aller Strafen 374 21| 21. Deshalb irren jene Ablaßprediger, die 375 75| 75. Es ist irrsinnig zu meinen, daß der päpstliche 376 83| bleiben die Totenmessen sowie Jahrfeiern für die Verstorbenen bestehen, 377 14| diese ist um so größer, je geringer jene ist. ~ 378 | jedem 379 64| Der Schatz des Ablasses jedoch ist zu Recht außerordentlich 380 51| Gelde einem großen Teil jener zu geben, denen gewisse 381 1 | Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht: "Tut Buße" 382 47| die Christen lehren: Der Kauf von Ablaß ist eine freiwillige 383 43| ist besser, als Ablaß zu kaufen. ~ 384 7 | 7. Gott erläßt überhaupt keinem die Schuld, ohne ihn zugleich 385 | Keiner 386 46| ihr Hauswesen behalten und keinesfalls für den Ablaß verschwenden. ~ 387 38| die der Papst vermittelt, keineswegs geringgeachtet werden, weil 388 50| sie mit Haut, Fleisch und Knochen seiner Schafe erbaut würde. ~ 389 11| Fegefeuerstrafe umgewandelt werden könne, ist ein Unkraut, das offenbar 390 53| Kirchen völlig zum Schweigen komme, sind Feinde Christi und 391 15| Fegefeuers auszumachen; denn sie kommen dem Grauen der Verzweiflung 392 52| eitel, auch wenn der (Ablaß-)Kommissar, ja der Papst selbst ihre 393 69| Pfarrer sind gehalten, die Kommissare des apostolischen Ablasses 394 78| machen" usw., wie es 1. Kor. 12 heißt. ~ 395 68| Gottes und der Verehrung des Kreuzes, in der Tat ganz geringfügig. ~ 396 81| Papstes vor böswilliger Kritik oder sogar vor spitzfindigen 397 54| den Ablaß die gleiche oder längere Zeit verwendet wird als 398 85| durch Nichtgebrauch" an sich längst abgeschafft und tot sind, 399 76| auch nicht die geringste läßliche Sünde wegnehmen kann, was 400 77| austeilen, so ist das eine Lästerung des heiligen Petrus und 401 59| 59. Der heilige Laurentius hat gesagt, daß der Schatz 402 67| Ablaß, den die Ablaßprediger lautstark als außerordentliche Gnaden 403 8 | die Buße sind nur für die Lebenden verbindlich, den Sterbenden 404 46| Überfluß leben, sollen das Lebensnotwendige für ihr Hauswesen behalten 405 40| lehrt sie hassen, wenigstens legt sie das nahe. ~ 406 32| wird auf ewig mit seinen Lehrmeistern verdammt werden. ~ 407 40| aber macht gleichgültig und lehrt sie hassen, wenigstens legt 408 43| oder dem Bedürftigen zu leihen ist besser, als Ablaß zu 409 63| verhaßt, weil er aus Ersten Letzte macht. ~ 410 64| außerordentlich beliebt, weil er aus Letzten Erste macht. ~ 411 40| Aufrichtige Reue begehrt und liebt die Strafe. Die Fülle der 412 88| diese Teilhabe zukommen ließe? ~ 413 91| Papstes gemäß gepredigt würde, lösten sich diese (Einwände) alle 414 21| von jeder Strafe frei und los werde. ~ 415 29| alle Seelen im Fegefeuer losgekauft werden wollen, wie es beispielsweise 416 83| ein Unrecht ist, für die Losgekauften zu beten? ~ 417 35| Seelen (aus dem Fegefeuer) loskaufen oder Beichtbriefe erwerben, 418 82| er doch unzählige Seelen loskauft um des unheilvollen Geldes 419 84| von Gott geliebte Seele loszukaufen; doch um der eigenen Not 420 75| genug sei, einen Menschen loszusprechen, auch wenn er - was ja unmöglich 421 75| daß der päpstliche Ablaß mächtig genug sei, einen Menschen 422 81| macht es auch gelehrten Männern nicht leicht, das Ansehen 423 3 | wenn sie nicht nach außen mancherlei Werke zur Abtötung des Fleisches 424 73| des Ablaßgeschäftes auf mannigfache Weise Betrug ersinnen, ~ 425 1 | spricht: "Tut Buße" usw. (Matth. 4,17), hat er gewollt, 426 17| Seelen im Fegefeuer die Mehrung der Liebe genauso nötig 427 | meinen 428 1 | 1. Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht: " 429 27| 27. Menschenlehre verkündigen die, die sagen, 430 17| Liebe genauso nötig wie eine Minderung des Grauens. ~ 431 93| 93. Wohl möge es gehen allen den Propheten, 432 94| durch Strafen, Tod und Hölle nachzufolgen trachten ~ 433 6 | erlassen erklärt und bezeugt, natürlich kann er sie in den ihm vorbehaltenen 434 33| unschätzbare Gabe Gottes nennen, durch die der Mensch mit 435 84| Oder: Was ist das für eine neue Frömmigkeit vor Gott und 436 85| die "tatsächlich und durch Nichtgebrauch" an sich längst abgeschafft 437 | nichts 438 48| ihn dargebrachtes Gebet nötiger und wünscht es deshalb auch 439 14| unvollkommen, so bringt ihm das notwendig große Furcht, und diese 440 49| Der Ablaß des Papstes ist nützlich, wenn man nicht sein Vertrauen 441 70| sie gehalten, Augen und Ohren anzustrengen, daß jene nicht 442 29| beim heiligen Severin und Paschalis nicht der Fall gewesen sein 443 15| anderem zu schweigen -, die Pein des Fegefeuers auszumachen; 444 90| 90. Diese äußerst peinlichen Einwände der Laien nur mit 445 86| wenigstens die eine Kirche St. Peter lieber von seinem eigenen 446 25| seinem Bistum bzw. seinem Pfarrbezirk im besonderen. ~ 447 51| Papst wäre, wie es seine Pflicht ist, bereit - wenn nötig -, 448 70| päpstlichen Auftrags ihre eigenen Phantastereien predigen. ~ 449 57| die würden viele von den Predigern nicht so leicht mit vollen 450 2 | Genugtuung -, die durch das priesterliche Amt verwaltet wird, verstanden 451 55| mit einer Glocke, einer Prozession und einem Gottesdienst gefeiert 452 55| hundert Glocken, hundert Prozessionen und hundert Gottesdiensten 453 12| auferlegt, gleichsam als Prüfstein für die Aufrichtigkeit der 454 82| 82. Zum Beispiel: Warum räumt der Papst nicht das Fegefeuer 455 80| Predigt bietet, werden dafür Rechenschaft ablegen müssen. ~ 456 31| selten kauft einer in der rechten Weise Ablaß, nämlich außerordentlich 457 31| 31. So selten einer in rechter Weise Buße tut, so selten 458 13| schon tot, weil sie von Rechts wegen davon befreit sind. ~ 459 86| baut der Papst, der heute reicher ist als der reichste Crassus, 460 86| heute reicher ist als der reichste Crassus, nicht wenigstens 461 | richtig 462 83| zurück oder gestattet ihre Rückgabe,wenn es schon ein Unrecht 463 39| Aufrichtigkeit der Reue zu rühmen. ~ 464 50| der Ablaßprediger wüßte, sähe er lieber die Peterskirche 465 20| nicht einfach den Erlaß sämtlicher Strafen, sondern nur derjenigen, 466 38| weil sie - wie ich schon sagte - die Erklärung der göttlichen 467 2 | kann nicht von der Buße als Sakrament - d. h. von der Beichte 468 34| festgesetzten Strafen der sakramentalen Genugtuung. ~ 469 57| austeilen, sondern bloß sammeln. ~ 470 49| darauf setzt, aber sehr schädlich, falls man darüber die Furcht 471 50| Fleisch und Knochen seiner Schafe erbaut würde. ~ 472 16| 16. Es scheinen sich demnach Hölle, Fegefeuer 473 10| 10. Unwissend und schlecht handeln diejenigen Priester, 474 74| Bannstrahl gegen diejenigen schleudern, die unter dem Vorwand des 475 73| Bannstrahl gegen diejenigen schleudert, die hinsichtlich des Ablaßgeschäftes 476 11| ist, während die Bischöfe schliefen. ~ 477 60| Wohlbegründet sagen wird, daß die Schlüssel der Kirche - die ihr durch 478 26| zur Verfügung stehenden - Schlüsselgewalt, sondern auf dem Wege der 479 15| Diese Furcht und dieser Schrecken genügen für sich allein - 480 18| weder durch Vernunft- noch Schriftgründe erwiesen, daß sie sich außerhalb 481 81| spitzfindigen Fragen der Laien zu schützen. ~ 482 39| Theologen dürfte es sehr schwerfallen, vor dem Volk zugleich die 483 25| jeder Bischof und jeder Seelsorger in seinem Bistum bzw. seinem 484 59| Schatz der Kirche ihre Armen seien, aber die Verwendung dieses 485 | seine 486 | seines 487 61| 61. Selbstverständlich genügt die Gewalt des Papstes 488 19| wenigstens nicht alle - ihrer Seligkeit sicher und gewiß sind, wenngleich 489 49| nicht sein Vertrauen darauf setzt, aber sehr schädlich, falls 490 29| beispielsweise beim heiligen Severin und Paschalis nicht der 491 45| lehren: Wer einen Bedürftigen sieht, ihn übergeht und statt 492 50| die Peterskirche in Asche sinken, als daß sie mit Haut, Fleisch 493 74| heiligen Liebe und Wahrheit sinnen. ~ 494 | sogar 495 4 | Daher bleibt die Strafe, solange der Haß gegen sich selbst - 496 5 | Strafen erlassen, außer solchen, die er auf Grund seiner 497 46| nicht im Überfluß leben, sollen das Lebensnotwendige für 498 55| Gottesdienst gefeiert wird, sollte das Evangelium - als das 499 81| böswilliger Kritik oder sogar vor spitzfindigen Fragen der Laien zu schützen. ~ 500 86| wenigstens die eine Kirche St. Peter lieber von seinem


10-st | statt-zwang

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