10-st | statt-zwang
Absatz
1 | 10
2 11| 11. Die Meinung, daß eine kirchliche
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64 | 70
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78 | 83
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80 | 85
81 | 86
82 | 87
83 | 88
84 | 89
85 | 9
86 | 90
87 | 91
88 | 92
89 | 93
90 | 94
91 | 95
92 22| Satzungen in diesem Leben hätten abbüßen müssen. ~
93 85| Gewährung von Ablaß mit Geld abgelöst, als wären sie höchst lebendig? ~
94 85| Nichtgebrauch" an sich längst abgeschafft und tot sind, doch noch
95 52| 52. Auf Grund eines Ablaßbriefes das Heil zu erwarten ist
96 73| schleudert, die hinsichtlich des Ablaßgeschäftes auf mannigfache Weise Betrug
97 34| 34. Jene Ablaßgnaden beziehen sich nämlich nur
98 80| werden dafür Rechenschaft ablegen müssen. ~
99 12| nicht nach, sondern vor der Absolution auferlegt, gleichsam als
100 3 | außen mancherlei Werke zur Abtötung des Fleisches bewirkte. ~
101 58| Kreuz, Tod und Hölle für den äußeren bewirken. ~
102 90| 90. Diese äußerst peinlichen Einwände der
103 62| Schatz der Kirche ist das allerheiligste Evangelium von der Herrlichkeit
104 63| 63. Dieser ist zu Recht allgemein verhaßt, weil er aus Ersten
105 25| bezüglich des Fegefeuers im allgemeinen hat, besitzt jeder Bischof
106 | am
107 2 | durch das priesterliche Amt verwaltet wird, verstanden
108 67| gelten, was das gute Geschäft anbelangt. ~
109 15| für sich allein - um von anderem zu schweigen -, die Pein
110 41| fälschlicherweise meint, er sei anderen guten Werken der Liebe vorzuziehen. ~
111 47| Ablaß ist eine freiwillige Angelegenheit, nicht geboten. ~
112 75| der Gottesgebärerin Gewalt angetan hätte. ~
113 16| unterscheiden wie Verzweiflung, annähernde Verzweiflung und Sicherheit. ~
114 53| 53. Die anordnen, daß um der Ablaßpredigt
115 67| außerordentliche Gnaden anpreisen, kann tatsächlich dafür
116 87| durch vollkommene Reue ein Anrecht haben auf völligen Erlaß
117 81| Männern nicht leicht, das Ansehen des Papstes vor böswilliger
118 36| der wirklich bereut, hat Anspruch auf völligen Erlaß von Strafe
119 70| anzustrengen, daß jene nicht anstelle des päpstlichen Auftrags
120 70| gehalten, Augen und Ohren anzustrengen, daß jene nicht anstelle
121 41| Nur mit Vorsicht darf der apostolische Ablaß gepredigt werden,
122 50| lieber die Peterskirche in Asche sinken, als daß sie mit
123 40| 40. Aufrichtige Reue begehrt und liebt die
124 10| Bußen für das Fegefeuer aufsparen. ~
125 70| anstelle des päpstlichen Auftrags ihre eigenen Phantastereien
126 72| Worte der Ablaßprediger auftritt, der sei gesegnet. ~
127 70| mehr sind sie gehalten, Augen und Ohren anzustrengen,
128 9 | Todes und der höchsten Not ausnimmt. ~
129 3 | keine, wenn sie nicht nach außen mancherlei Werke zur Abtötung
130 5 | keine Strafen erlassen, außer solchen, die er auf Grund
131 18| Schriftgründe erwiesen, daß sie sich außerhalb des Zustandes befinden,
132 67| Ablaßprediger lautstark als außerordentliche Gnaden anpreisen, kann tatsächlich
133 56| dem der Papst den Ablaß austeilt, ist bei dem Volke Christi
134 15| die Pein des Fegefeuers auszumachen; denn sie kommen dem Grauen
135 90| dem Gelächter der Feinde auszusetzen und die Christenheit unglücklich
136 42| irgendeiner Weise mit Werken der Barmherzigkeit zu vergleichen sei. ~
137 82| unheilvollen Geldes zum Bau einer Kirche willen - als
138 24| des Volkes durch jenes in Bausch und Bogen und großsprecherisch
139 86| 86. Oder: Warum baut der Papst, der heute reicher
140 18| außerhalb des Zustandes befinden, in dem sie Verdienste erwerben
141 40| 40. Aufrichtige Reue begehrt und liebt die Strafe. Die
142 59| aber die Verwendung dieses Begriffes entsprach der Auffassung
143 46| Lebensnotwendige für ihr Hauswesen behalten und keinesfalls für den
144 35| Fegefeuer) loskaufen oder Beichtbriefe erwerben, Reue nicht nötig
145 2 | Sakrament - d. h. von der Beichte und Genugtuung -, die durch
146 | beim
147 82| 82. Zum Beispiel: Warum räumt der Papst nicht
148 29| losgekauft werden wollen, wie es beispielsweise beim heiligen Severin und
149 56| weder genügend genannt noch bekannt. ~
150 78| dagegen, daß dieser wie jeder beliebige Papst größere hat, nämlich
151 64| zu Recht außerordentlich beliebt, weil er aus Letzten Erste
152 51| wie es seine Pflicht ist, bereit - wenn nötig -, die Peterskirche
153 36| Jeder Christ, der wirklich bereut, hat Anspruch auf völligen
154 95| geistlicher Sicherheit zu beruhigen. ~
155 90| vernünftige Gegenargumente zu beseitigen heißt, die Kirche und den
156 66| man jetzt den Reichtum von Besitzenden fängt. ~
157 65| Netz, mit dem man einst die Besitzer von Reichtum fing. ~
158 25| Fegefeuers im allgemeinen hat, besitzt jeder Bischof und jeder
159 25| bzw. seinem Pfarrbezirk im besonderen. ~
160 61| Strafen und zur Vergebung in besondern, ihm vorbehaltenen Fällen. ~
161 88| Oder: Was könnte der Kirche Besseres geschehen, als wenn der
162 8 | 8. Die kirchlichen Bestimmungen über die Buße sind nur für
163 83| für die Losgekauften zu beten? ~
164 76| wegnehmen kann, was deren Schuld betrifft. ~
165 58| und Hölle für den äußeren bewirken. ~
166 3 | zur Abtötung des Fleisches bewirkte. ~
167 6 | Gott erlassen erklärt und bezeugt, natürlich kann er sie in
168 34| 34. Jene Ablaßgnaden beziehen sich nämlich nur auf die
169 3 | 3. Es bezieht sich nicht nur auf eine
170 25| gleiche Macht, die der Papst bezüglich des Fegefeuers im allgemeinen
171 80| dem Volk solche Predigt bietet, werden dafür Rechenschaft
172 | bis
173 25| allgemeinen hat, besitzt jeder Bischof und jeder Seelsorger in
174 25| jeder Seelsorger in seinem Bistum bzw. seinem Pfarrbezirk
175 83| 83. Oder: Warum bleiben die Totenmessen sowie Jahrfeiern
176 6 | wollte man das geringachten, bliebe die Schuld ganz und gar
177 57| Händen austeilen, sondern bloß sammeln. ~
178 81| Ansehen des Papstes vor böswilliger Kritik oder sogar vor spitzfindigen
179 24| durch jenes in Bausch und Bogen und großsprecherisch gegebene
180 89| hebt er früher gewährte Briefe und Ablässe jetzt auf, die
181 14| gegenüber) unvollkommen, so bringt ihm das notwendig große
182 10| den Sterbenden kirchliche Bußen für das Fegefeuer aufsparen. ~
183 85| Warum werden die kirchlichen Bußsatzungen, die "tatsächlich und durch
184 11| Meinung, daß eine kirchliche Bußstrafe in eine Fegefeuerstrafe
185 12| Früher wurden die kirchlichen Bußstrafen nicht nach, sondern vor
186 25| Seelsorger in seinem Bistum bzw. seinem Pfarrbezirk im besonderen. ~
187 90| Feinde auszusetzen und die Christenheit unglücklich zu machen. ~
188 35| 35. Nicht christlich predigen die, die lehren,
189 86| reicher ist als der reichste Crassus, nicht wenigstens die eine
190 2 | der Buße als Sakrament - d. h. von der Beichte und
191 6 | Papst kann eine Schuld nur dadurch erlassen, daß er sie als
192 | damit
193 | dann
194 48| Erteilung von Ablaß ein für ihn dargebrachtes Gebet nötiger und wünscht
195 49| sehr schädlich, falls man darüber die Furcht Gottes fahrenläßt. ~
196 | Darum
197 58| der Heiligen, weil diese dauernd ohne den Papst Gnade für
198 | davon
199 8 | verbindlich, den Sterbenden darf demgemäß nichts auferlegt werden. ~
200 16| 16. Es scheinen sich demnach Hölle, Fegefeuer und Himmel
201 7 | Schuld, ohne ihn zugleich demütig in allem dem Priester, seinem
202 | deren
203 20| sämtlicher Strafen, sondern nur derjenigen, die er selbst auferlegt
204 54| Unrecht, wenn in ein und derselben Predigt auf den Ablaß die
205 | dessen
206 | Deswegen
207 | diesem
208 | diesen
209 38| 38. Doch dürfen der Erlaß und der Anteil (
210 39| den gelehrtesten Theologen dürfte es sehr schwerfallen, vor
211 80| Pfarrer und Theologen, die dulden, daß man dem Volk solche
212 89| Ablässe jetzt auf, die doch ebenso wirksam sind? ~
213 30| 30. Keiner ist der Echtheit seiner Reue gewiß, viel
214 69| apostolischen Ablasses mit aller Ehrerbietung zuzulassen. ~
215 20| Erlaß aller Strafen nicht einfach den Erlaß sämtlicher Strafen,
216 4 | bestehen bleibt, also bis zum Eingang ins Himmelreich. ~
217 88| Papst, wie er es (jetzt) einmal tut, hundertmal am Tage
218 | einst
219 22| Seelen im Fegefeuer keine einzige Strafe, die sie nach den
220 95| Trübsale ins Himmelreich einzugehen, als sich in falscher geistlicher
221 52| das Heil zu erwarten ist eitel, auch wenn der (Ablaß-)Kommissar,
222 27| Seele (aus dem Fegefeuer) emporfliege, sobald das Geld im Kasten
223 5 | auf Grund seiner eigenen Entscheidung oder der der kirchlichen
224 59| Verwendung dieses Begriffes entsprach der Auffassung seiner Zeit. ~
225 50| und Knochen seiner Schafe erbaut würde. ~
226 6 | sie als von Gott erlassen erklärt und bezeugt, natürlich kann
227 38| wie ich schon sagte - die Erklärung der göttlichen Vergebung
228 30| Erlaß (der Sündenstrafe) erlangt hat. ~
229 84| einem Gottlosen und Feinde erlauben, für sein Geld eine fromme
230 84| und geliebten Seele willen erlösen sie diese nicht aus freigeschenkter
231 94| 94. Man soll die Christen ermutigen, daß sie ihrem Haupt Christus
232 50| lehren: Wenn der Papst die Erpressungsmethoden der Ablaßprediger wüßte,
233 79| an hervorragender Stelle errichtete (Ablaß-) Kreuz, das mit
234 73| mannigfache Weise Betrug ersinnen, ~
235 64| beliebt, weil er aus Letzten Erste macht. ~
236 63| allgemein verhaßt, weil er aus Ersten Letzte macht. ~
237 48| lehren: Der Papst hat bei der Erteilung von Ablaß ein für ihn dargebrachtes
238 52| Ablaßbriefes das Heil zu erwarten ist eitel, auch wenn der (
239 42| Papstes ist es nicht, daß der Erwerb von Ablaß in irgendeiner
240 65| Also ist der Schatz des Evangeliums das Netz, mit dem man einst
241 32| sein zu können, wird auf ewig mit seinen Lehrmeistern
242 82| willen - als aus einem sehr fadenscheinigen Grund -? ~
243 41| werden, damit das Volk nicht fälschlicherweise meint, er sei anderen guten
244 66| Reichtum von Besitzenden fängt. ~
245 49| darüber die Furcht Gottes fahrenläßt. ~
246 49| setzt, aber sehr schädlich, falls man darüber die Furcht Gottes
247 95| einzugehen, als sich in falscher geistlicher Sicherheit zu
248 11| kirchliche Bußstrafe in eine Fegefeuerstrafe umgewandelt werden könne,
249 34| nur auf die von Menschen festgesetzten Strafen der sakramentalen
250 65| die Besitzer von Reichtum fing. ~
251 50| sinken, als daß sie mit Haut, Fleisch und Knochen seiner Schafe
252 3 | mancherlei Werke zur Abtötung des Fleisches bewirkte. ~
253 81| sogar vor spitzfindigen Fragen der Laien zu schützen. ~
254 81| 81. Diese freche Ablaßpredigt macht es auch
255 72| gegen die Zügellosigkeit und Frechheit der Worte der Ablaßprediger
256 21| Mensch von jeder Strafe frei und los werde. ~
257 84| erlösen sie diese nicht aus freigeschenkter Liebe? ~
258 47| Kauf von Ablaß ist eine freiwillige Angelegenheit, nicht geboten. ~
259 84| Was ist das für eine neue Frömmigkeit vor Gott und dem Papst,
260 84| erlauben, für sein Geld eine fromme und von Gott geliebte Seele
261 84| um der eigenen Not dieser frommen und geliebten Seele willen
262 33| Papstes jene unschätzbare Gabe Gottes nennen, durch die
263 78| Evangelium, "Geisteskräfte und Gaben, gesund zu machen" usw.,
264 91| ohne weiteres auf, ja es gäbe sie überhaupt nicht. ~
265 1 | hat er gewollt, daß das ganze Leben der Gläubigen Buße
266 48| ein für ihn dargebrachtes Gebet nötiger und wünscht es deshalb
267 47| freiwillige Angelegenheit, nicht geboten. ~
268 55| Prozession und einem Gottesdienst gefeiert wird, sollte das Evangelium -
269 37| ihm auch ohne Ablaßbrief gegeben. ~
270 24| Bogen und großsprecherisch gegebene Versprechen des Straferlasses
271 90| nicht durch vernünftige Gegenargumente zu beseitigen heißt, die
272 93| 93. Wohl möge es gehen allen den Propheten, die
273 9 | Daher handelt der Heilige Geist, der durch den Papst wirkt,
274 91| Wenn daher der Ablaß dem Geiste und der Auffassung des Papstes
275 78| nämlich das Evangelium, "Geisteskräfte und Gaben, gesund zu machen"
276 95| einzugehen, als sich in falscher geistlicher Sicherheit zu beruhigen. ~
277 90| Kirche und den Papst dem Gelächter der Feinde auszusetzen und
278 51| verkaufen, um von seinem Gelde einem großen Teil jener
279 82| loskauft um des unheilvollen Geldes zum Bau einer Kirche willen -
280 81| Ablaßpredigt macht es auch gelehrten Männern nicht leicht, das
281 39| 39. Auch den gelehrtesten Theologen dürfte es sehr
282 84| eine fromme und von Gott geliebte Seele loszukaufen; doch
283 84| eigenen Not dieser frommen und geliebten Seele willen erlösen sie
284 13| durch den Tod von allem gelöst, und für die kirchlichen
285 67| kann tatsächlich dafür gelten, was das gute Geschäft anbelangt. ~
286 83| die Stiftungen, die dafür gemacht worden sind, zurück oder
287 91| der Auffassung des Papstes gemäß gepredigt würde, lösten
288 56| Volke Christi weder genügend genannt noch bekannt. ~
289 38| Erlaß und der Anteil (an den genannten Gütern), die der Papst vermittelt,
290 17| Fegefeuer die Mehrung der Liebe genauso nötig wie eine Minderung
291 15| Furcht und dieser Schrecken genügen für sich allein - um von
292 56| dem Volke Christi weder genügend genannt noch bekannt. ~
293 61| 61. Selbstverständlich genügt die Gewalt des Papstes allein
294 6 | erlassen; wollte man das geringachten, bliebe die Schuld ganz
295 14| diese ist um so größer, je geringer jene ist. ~
296 68| Kreuzes, in der Tat ganz geringfügig. ~
297 38| Papst vermittelt, keineswegs geringgeachtet werden, weil sie - wie ich
298 11| ein Unkraut, das offenbar gesät worden ist, während die
299 59| Der heilige Laurentius hat gesagt, daß der Schatz der Kirche
300 67| dafür gelten, was das gute Geschäft anbelangt. ~
301 88| könnte der Kirche Besseres geschehen, als wenn der Papst, wie
302 60| durch das Verdienst Christi geschenkt sind - jenen Schatz darstellen. ~
303 54| 54. Dem Wort Gottes geschieht Unrecht, wenn in ein und
304 72| Ablaßprediger auftritt, der sei gesegnet. ~
305 83| worden sind, zurück oder gestattet ihre Rückgabe,wenn es schon
306 48| auch mehr als zur Verfügung gestelltes Geld. ~
307 78| Geisteskräfte und Gaben, gesund zu machen" usw., wie es
308 24| Versprechen des Straferlasses getäuscht. ~
309 23| irgendein Erlaß aller Strafen gewährt werden kann, dann gewiß
310 89| Geld; warum hebt er früher gewährte Briefe und Ablässe jetzt
311 85| doch noch immer durch die Gewährung von Ablaß mit Geld abgelöst,
312 29| Paschalis nicht der Fall gewesen sein soll. ~
313 28| im Kasten klingt, können Gewinn und Habgier wachsen, aber
314 51| Teil jener zu geben, denen gewisse Ablaßprediger das Geld aus
315 1 | usw. (Matth. 4,17), hat er gewollt, daß das ganze Leben der
316 32| 32. Wer glaubt, durch einen Ablaßbrief
317 16| Fegefeuer und Himmel in der gleichen Weise zu unterscheiden wie
318 40| Fülle der Ablässe aber macht gleichgültig und lehrt sie hassen, wenigstens
319 79| versehen ist, dem Kreuz Christi gleichkäme. ~
320 12| der Absolution auferlegt, gleichsam als Prüfstein für die Aufrichtigkeit
321 55| das Geringste - mit einer Glocke, einer Prozession und einem
322 55| das Höchste - mit hundert Glocken, hundert Prozessionen und
323 38| sagte - die Erklärung der göttlichen Vergebung darstellen. ~
324 55| einer Prozession und einem Gottesdienst gefeiert wird, sollte das
325 55| Prozessionen und hundert Gottesdiensten gepredigt werden. ~
326 75| was ja unmöglich ist - der Gottesgebärerin Gewalt angetan hätte. ~
327 79| 79. Es ist Gotteslästerung zu sagen, daß das (in den
328 84| dem Papst, daß sie einem Gottlosen und Feinde erlauben, für
329 15| auszumachen; denn sie kommen dem Grauen der Verzweiflung ganz nahe. ~
330 17| nötig wie eine Minderung des Grauens. ~
331 14| Furcht, und diese ist um so größer, je geringer jene ist. ~
332 78| wie jeder beliebige Papst größere hat, nämlich das Evangelium, "
333 77| jetzt Papst wäre, keine größeren Gnaden austeilen, so ist
334 14| bringt ihm das notwendig große Furcht, und diese ist um
335 51| um von seinem Gelde einem großen Teil jener zu geben, denen
336 24| in Bausch und Bogen und großsprecherisch gegebene Versprechen des
337 24| Deswegen wird zwangsläufig ein Großteil des Volkes durch jenes in
338 9 | Papst wirkt, uns gegenüber gut, wenn er in seinen Erlassen
339 67| tatsächlich dafür gelten, was das gute Geschäft anbelangt. ~
340 41| fälschlicherweise meint, er sei anderen guten Werken der Liebe vorzuziehen. ~
341 2 | Buße als Sakrament - d. h. von der Beichte und Genugtuung -,
342 28| klingt, können Gewinn und Habgier wachsen, aber die Fürbitte
343 57| nicht so leicht mit vollen Händen austeilen, sondern bloß
344 | hätte
345 22| Satzungen in diesem Leben hätten abbüßen müssen. ~
346 14| 14. Ist die Haltung eines Sterbenden und die
347 10| Unwissend und schlecht handeln diejenigen Priester, die
348 4 | die Strafe, solange der Haß gegen sich selbst - das
349 40| gleichgültig und lehrt sie hassen, wenigstens legt sie das
350 94| ermutigen, daß sie ihrem Haupt Christus durch Strafen,
351 46| Lebensnotwendige für ihr Hauswesen behalten und keinesfalls
352 50| sinken, als daß sie mit Haut, Fleisch und Knochen seiner
353 89| mehr als das Geld; warum hebt er früher gewährte Briefe
354 82| das Fegefeuer aus um der heiligsten Liebe und höchsten Not der
355 32| einen Ablaßbrief seines Heils gewiß sein zu können, wird
356 1 | 1. Da unser Herr und Meister Jesus Christus
357 62| allerheiligste Evangelium von der Herrlichkeit und Gnade Gottes. ~
358 79| das (in den Kirchen) an hervorragender Stelle errichtete (Ablaß-)
359 4 | selbst - das ist die wahre Herzensbuße - bestehen bleibt, also
360 86| Warum baut der Papst, der heute reicher ist als der reichste
361 16| demnach Hölle, Fegefeuer und Himmel in der gleichen Weise zu
362 85| abgelöst, als wären sie höchst lebendig? ~
363 55| das Evangelium - als das Höchste - mit hundert Glocken, hundert
364 51| das Geld aus der Tasche holen. ~
365 33| kann man sich vor denen hüten, die den Ablaß des Papstes
366 88| er es (jetzt) einmal tut, hundertmal am Tage jedem Gläubigen
367 | ich
368 | ihrem
369 3 | sich nicht nur auf eine innere Buße, ja eine solche wäre
370 58| den Papst Gnade für den inwendigen Menschen sowie Kreuz, Tod
371 | irgendein
372 | irgendeiner
373 23| 23. Wenn überhaupt irgendwem irgendein Erlaß aller Strafen
374 21| 21. Deshalb irren jene Ablaßprediger, die
375 75| 75. Es ist irrsinnig zu meinen, daß der päpstliche
376 83| bleiben die Totenmessen sowie Jahrfeiern für die Verstorbenen bestehen,
377 14| diese ist um so größer, je geringer jene ist. ~
378 | jedem
379 64| Der Schatz des Ablasses jedoch ist zu Recht außerordentlich
380 51| Gelde einem großen Teil jener zu geben, denen gewisse
381 1 | Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht: "Tut Buße"
382 47| die Christen lehren: Der Kauf von Ablaß ist eine freiwillige
383 43| ist besser, als Ablaß zu kaufen. ~
384 7 | 7. Gott erläßt überhaupt keinem die Schuld, ohne ihn zugleich
385 | Keiner
386 46| ihr Hauswesen behalten und keinesfalls für den Ablaß verschwenden. ~
387 38| die der Papst vermittelt, keineswegs geringgeachtet werden, weil
388 50| sie mit Haut, Fleisch und Knochen seiner Schafe erbaut würde. ~
389 11| Fegefeuerstrafe umgewandelt werden könne, ist ein Unkraut, das offenbar
390 53| Kirchen völlig zum Schweigen komme, sind Feinde Christi und
391 15| Fegefeuers auszumachen; denn sie kommen dem Grauen der Verzweiflung
392 52| eitel, auch wenn der (Ablaß-)Kommissar, ja der Papst selbst ihre
393 69| Pfarrer sind gehalten, die Kommissare des apostolischen Ablasses
394 78| machen" usw., wie es 1. Kor. 12 heißt. ~
395 68| Gottes und der Verehrung des Kreuzes, in der Tat ganz geringfügig. ~
396 81| Papstes vor böswilliger Kritik oder sogar vor spitzfindigen
397 54| den Ablaß die gleiche oder längere Zeit verwendet wird als
398 85| durch Nichtgebrauch" an sich längst abgeschafft und tot sind,
399 76| auch nicht die geringste läßliche Sünde wegnehmen kann, was
400 77| austeilen, so ist das eine Lästerung des heiligen Petrus und
401 59| 59. Der heilige Laurentius hat gesagt, daß der Schatz
402 67| Ablaß, den die Ablaßprediger lautstark als außerordentliche Gnaden
403 8 | die Buße sind nur für die Lebenden verbindlich, den Sterbenden
404 46| Überfluß leben, sollen das Lebensnotwendige für ihr Hauswesen behalten
405 40| lehrt sie hassen, wenigstens legt sie das nahe. ~
406 32| wird auf ewig mit seinen Lehrmeistern verdammt werden. ~
407 40| aber macht gleichgültig und lehrt sie hassen, wenigstens legt
408 43| oder dem Bedürftigen zu leihen ist besser, als Ablaß zu
409 63| verhaßt, weil er aus Ersten Letzte macht. ~
410 64| außerordentlich beliebt, weil er aus Letzten Erste macht. ~
411 40| Aufrichtige Reue begehrt und liebt die Strafe. Die Fülle der
412 88| diese Teilhabe zukommen ließe? ~
413 91| Papstes gemäß gepredigt würde, lösten sich diese (Einwände) alle
414 21| von jeder Strafe frei und los werde. ~
415 29| alle Seelen im Fegefeuer losgekauft werden wollen, wie es beispielsweise
416 83| ein Unrecht ist, für die Losgekauften zu beten? ~
417 35| Seelen (aus dem Fegefeuer) loskaufen oder Beichtbriefe erwerben,
418 82| er doch unzählige Seelen loskauft um des unheilvollen Geldes
419 84| von Gott geliebte Seele loszukaufen; doch um der eigenen Not
420 75| genug sei, einen Menschen loszusprechen, auch wenn er - was ja unmöglich
421 75| daß der päpstliche Ablaß mächtig genug sei, einen Menschen
422 81| macht es auch gelehrten Männern nicht leicht, das Ansehen
423 3 | wenn sie nicht nach außen mancherlei Werke zur Abtötung des Fleisches
424 73| des Ablaßgeschäftes auf mannigfache Weise Betrug ersinnen, ~
425 1 | spricht: "Tut Buße" usw. (Matth. 4,17), hat er gewollt,
426 17| Seelen im Fegefeuer die Mehrung der Liebe genauso nötig
427 | meinen
428 1 | 1. Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht: "
429 27| 27. Menschenlehre verkündigen die, die sagen,
430 17| Liebe genauso nötig wie eine Minderung des Grauens. ~
431 93| 93. Wohl möge es gehen allen den Propheten,
432 94| durch Strafen, Tod und Hölle nachzufolgen trachten ~
433 6 | erlassen erklärt und bezeugt, natürlich kann er sie in den ihm vorbehaltenen
434 33| unschätzbare Gabe Gottes nennen, durch die der Mensch mit
435 84| Oder: Was ist das für eine neue Frömmigkeit vor Gott und
436 85| die "tatsächlich und durch Nichtgebrauch" an sich längst abgeschafft
437 | nichts
438 48| ihn dargebrachtes Gebet nötiger und wünscht es deshalb auch
439 14| unvollkommen, so bringt ihm das notwendig große Furcht, und diese
440 49| Der Ablaß des Papstes ist nützlich, wenn man nicht sein Vertrauen
441 70| sie gehalten, Augen und Ohren anzustrengen, daß jene nicht
442 29| beim heiligen Severin und Paschalis nicht der Fall gewesen sein
443 15| anderem zu schweigen -, die Pein des Fegefeuers auszumachen;
444 90| 90. Diese äußerst peinlichen Einwände der Laien nur mit
445 86| wenigstens die eine Kirche St. Peter lieber von seinem eigenen
446 25| seinem Bistum bzw. seinem Pfarrbezirk im besonderen. ~
447 51| Papst wäre, wie es seine Pflicht ist, bereit - wenn nötig -,
448 70| päpstlichen Auftrags ihre eigenen Phantastereien predigen. ~
449 57| die würden viele von den Predigern nicht so leicht mit vollen
450 2 | Genugtuung -, die durch das priesterliche Amt verwaltet wird, verstanden
451 55| mit einer Glocke, einer Prozession und einem Gottesdienst gefeiert
452 55| hundert Glocken, hundert Prozessionen und hundert Gottesdiensten
453 12| auferlegt, gleichsam als Prüfstein für die Aufrichtigkeit der
454 82| 82. Zum Beispiel: Warum räumt der Papst nicht das Fegefeuer
455 80| Predigt bietet, werden dafür Rechenschaft ablegen müssen. ~
456 31| selten kauft einer in der rechten Weise Ablaß, nämlich außerordentlich
457 31| 31. So selten einer in rechter Weise Buße tut, so selten
458 13| schon tot, weil sie von Rechts wegen davon befreit sind. ~
459 86| baut der Papst, der heute reicher ist als der reichste Crassus,
460 86| heute reicher ist als der reichste Crassus, nicht wenigstens
461 | richtig
462 83| zurück oder gestattet ihre Rückgabe,wenn es schon ein Unrecht
463 39| Aufrichtigkeit der Reue zu rühmen. ~
464 50| der Ablaßprediger wüßte, sähe er lieber die Peterskirche
465 20| nicht einfach den Erlaß sämtlicher Strafen, sondern nur derjenigen,
466 38| weil sie - wie ich schon sagte - die Erklärung der göttlichen
467 2 | kann nicht von der Buße als Sakrament - d. h. von der Beichte
468 34| festgesetzten Strafen der sakramentalen Genugtuung. ~
469 57| austeilen, sondern bloß sammeln. ~
470 49| darauf setzt, aber sehr schädlich, falls man darüber die Furcht
471 50| Fleisch und Knochen seiner Schafe erbaut würde. ~
472 16| 16. Es scheinen sich demnach Hölle, Fegefeuer
473 10| 10. Unwissend und schlecht handeln diejenigen Priester,
474 74| Bannstrahl gegen diejenigen schleudern, die unter dem Vorwand des
475 73| Bannstrahl gegen diejenigen schleudert, die hinsichtlich des Ablaßgeschäftes
476 11| ist, während die Bischöfe schliefen. ~
477 60| Wohlbegründet sagen wird, daß die Schlüssel der Kirche - die ihr durch
478 26| zur Verfügung stehenden - Schlüsselgewalt, sondern auf dem Wege der
479 15| Diese Furcht und dieser Schrecken genügen für sich allein -
480 18| weder durch Vernunft- noch Schriftgründe erwiesen, daß sie sich außerhalb
481 81| spitzfindigen Fragen der Laien zu schützen. ~
482 39| Theologen dürfte es sehr schwerfallen, vor dem Volk zugleich die
483 25| jeder Bischof und jeder Seelsorger in seinem Bistum bzw. seinem
484 59| Schatz der Kirche ihre Armen seien, aber die Verwendung dieses
485 | seine
486 | seines
487 61| 61. Selbstverständlich genügt die Gewalt des Papstes
488 19| wenigstens nicht alle - ihrer Seligkeit sicher und gewiß sind, wenngleich
489 49| nicht sein Vertrauen darauf setzt, aber sehr schädlich, falls
490 29| beispielsweise beim heiligen Severin und Paschalis nicht der
491 45| lehren: Wer einen Bedürftigen sieht, ihn übergeht und statt
492 50| die Peterskirche in Asche sinken, als daß sie mit Haut, Fleisch
493 74| heiligen Liebe und Wahrheit sinnen. ~
494 | sogar
495 4 | Daher bleibt die Strafe, solange der Haß gegen sich selbst -
496 5 | Strafen erlassen, außer solchen, die er auf Grund seiner
497 46| nicht im Überfluß leben, sollen das Lebensnotwendige für
498 55| Gottesdienst gefeiert wird, sollte das Evangelium - als das
499 81| böswilliger Kritik oder sogar vor spitzfindigen Fragen der Laien zu schützen. ~
500 86| wenigstens die eine Kirche St. Peter lieber von seinem
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