10-st | statt-zwang
Absatz
501 | statt
502 26| dafür nicht zur Verfügung stehenden - Schlüsselgewalt, sondern
503 28| die Fürbitte der Kirche steht allein auf dem Willen Gottes. ~
504 79| Kirchen) an hervorragender Stelle errichtete (Ablaß-) Kreuz,
505 7 | allem dem Priester, seinem Stellvertreter, zu unterwerfen. ~
506 83| er (der Papst) nicht die Stiftungen, die dafür gemacht worden
507 24| gegebene Versprechen des Straferlasses getäuscht. ~
508 89| 89. Wieso sucht der Papst durch den Ablaß
509 76| nicht die geringste läßliche Sünde wegnehmen kann, was deren
510 30| ob er völligen Erlaß (der Sündenstrafe) erlangt hat. ~
511 88| einmal tut, hundertmal am Tage jedem Gläubigen diesen Erlaß
512 51| Ablaßprediger das Geld aus der Tasche holen. ~
513 68| Verehrung des Kreuzes, in der Tat ganz geringfügig. ~
514 51| seinem Gelde einem großen Teil jener zu geben, denen gewisse
515 44| nicht besser, sondern nur teilweise von der Strafe befreit. ~
516 9 | Erlassen immer den Fall des Todes und der höchsten Not ausnimmt. ~
517 83| Oder: Warum bleiben die Totenmessen sowie Jahrfeiern für die
518 94| Tod und Hölle nachzufolgen trachten ~
519 95| und daß die lieber darauf trauen, durch viele Trübsale ins
520 82| als aus einem wirklich triftigen Grund -, da er doch unzählige
521 95| darauf trauen, durch viele Trübsale ins Himmelreich einzugehen,
522 | über
523 46| lehren: Die, die nicht im Überfluß leben, sollen das Lebensnotwendige
524 45| einen Bedürftigen sieht, ihn übergeht und statt dessen für den
525 11| in eine Fegefeuerstrafe umgewandelt werden könne, ist ein Unkraut,
526 53| willen das Wort Gottes in den umliegenden Kirchen völlig zum Schweigen
527 55| Meinung des Papstes ist unbedingt die: Wenn der Ablaß - als
528 90| auszusetzen und die Christenheit unglücklich zu machen. ~
529 82| unzählige Seelen loskauft um des unheilvollen Geldes zum Bau einer Kirche
530 11| umgewandelt werden könne, ist ein Unkraut, das offenbar gesät worden
531 75| loszusprechen, auch wenn er - was ja unmöglich ist - der Gottesgebärerin
532 | uns
533 33| den Ablaß des Papstes jene unschätzbare Gabe Gottes nennen, durch
534 | unser
535 | unter
536 90| Laien nur mit Gewalt zu unterdrücken und nicht durch vernünftige
537 16| in der gleichen Weise zu unterscheiden wie Verzweiflung, annähernde
538 7 | seinem Stellvertreter, zu unterwerfen. ~
539 14| die Liebe (Gott gegenüber) unvollkommen, so bringt ihm das notwendig
540 10| 10. Unwissend und schlecht handeln diejenigen
541 82| triftigen Grund -, da er doch unzählige Seelen loskauft um des unheilvollen
542 8 | sind nur für die Lebenden verbindlich, den Sterbenden darf demgemäß
543 32| mit seinen Lehrmeistern verdammt werden. ~
544 60| Kirche - die ihr durch das Verdienst Christi geschenkt sind -
545 18| Zustandes befinden, in dem sie Verdienste erwerben können oder in
546 58| aber auch nicht aus den Verdiensten Christi und der Heiligen,
547 68| der Gnade Gottes und der Verehrung des Kreuzes, in der Tat
548 71| spricht, der sei verworfen und verflucht. ~
549 42| Werken der Barmherzigkeit zu vergleichen sei. ~
550 68| 68. Doch sind sie, verglichen mit der Gnade Gottes und
551 63| Dieser ist zu Recht allgemein verhaßt, weil er aus Ersten Letzte
552 51| nötig -, die Peterskirche zu verkaufen, um von seinem Gelde einem
553 27| 27. Menschenlehre verkündigen die, die sagen, daß die
554 38| genannten Gütern), die der Papst vermittelt, keineswegs geringgeachtet
555 90| unterdrücken und nicht durch vernünftige Gegenargumente zu beseitigen
556 18| ist es auch weder durch Vernunft- noch Schriftgründe erwiesen,
557 52| selbst ihre Seelen dafür verpfändeten. ~
558 46| keinesfalls für den Ablaß verschwenden. ~
559 79| mit dem päpstlichen Wappen versehen ist, dem Kreuz Christi gleichkäme. ~
560 33| die der Mensch mit Gott versöhnt werde. ~
561 24| großsprecherisch gegebene Versprechen des Straferlasses getäuscht. ~
562 2 | priesterliche Amt verwaltet wird, verstanden werden. ~
563 83| sowie Jahrfeiern für die Verstorbenen bestehen, und warum gibt
564 49| nützlich, wenn man nicht sein Vertrauen darauf setzt, aber sehr
565 2 | durch das priesterliche Amt verwaltet wird, verstanden werden. ~
566 54| gleiche oder längere Zeit verwendet wird als für jenes. ~
567 59| ihre Armen seien, aber die Verwendung dieses Begriffes entsprach
568 71| Ablasses spricht, der sei verworfen und verflucht. ~
569 22| 22. Vielmehr erläßt er den Seelen im
570 87| haben auf völligen Erlaß und völlige Teilhabe? ~
571 56| Ablaß austeilt, ist bei dem Volke Christi weder genügend genannt
572 24| zwangsläufig ein Großteil des Volkes durch jenes in Bausch und
573 57| Predigern nicht so leicht mit vollen Händen austeilen, sondern
574 87| denen Anteil, die durch vollkommene Reue ein Anrecht haben auf
575 20| meint der Papst mit dem vollkommenen Erlaß aller Strafen nicht
576 23| kann, dann gewiß allein den Vollkommensten, das heißt aber, ganz wenigen. ~
577 41| 41. Nur mit Vorsicht darf der apostolische Ablaß
578 74| schleudern, die unter dem Vorwand des Ablasses auf Betrug
579 41| anderen guten Werken der Liebe vorzuziehen. ~
580 28| können Gewinn und Habgier wachsen, aber die Fürbitte der Kirche
581 44| durch ein Werk der Liebe wächst die Liebe und wird der Mensch
582 11| offenbar gesät worden ist, während die Bischöfe schliefen. ~
583 85| Ablaß mit Geld abgelöst, als wären sie höchst lebendig? ~
584 79| das mit dem päpstlichen Wappen versehen ist, dem Kreuz
585 92| 92. Darum weg mit allen jenen Propheten,
586 26| Schlüsselgewalt, sondern auf dem Wege der Fürbitte zuzuwenden. ~
587 | wegen
588 76| geringste läßliche Sünde wegnehmen kann, was deren Schuld betrifft. ~
589 29| 29. Wer weiß denn, ob alle Seelen im
590 91| diese (Einwände) alle ohne weiteres auf, ja es gäbe sie überhaupt
591 23| Vollkommensten, das heißt aber, ganz wenigen. ~
592 30| seiner Reue gewiß, viel weniger, ob er völligen Erlaß (der
593 19| Seligkeit sicher und gewiß sind, wenngleich wir ihrer völlig sicher
594 44| 44. Denn durch ein Werk der Liebe wächst die Liebe
595 3 | nicht nach außen mancherlei Werke zur Abtötung des Fleisches
596 | Wieso
597 89| jetzt auf, die doch ebenso wirksam sind? ~
598 9 | Geist, der durch den Papst wirkt, uns gegenüber gut, wenn
599 93| 93. Wohl möge es gehen allen den
600 60| 60. Wohlbegründet sagen wird, daß die Schlüssel
601 29| Fegefeuer losgekauft werden wollen, wie es beispielsweise beim
602 6 | vorbehaltenen Fällen erlassen; wollte man das geringachten, bliebe
603 87| Was erläßt der Papst oder woran gibt er denen Anteil, die
604 72| Zügellosigkeit und Frechheit der Worte der Ablaßprediger auftritt,
605 48| dargebrachtes Gebet nötiger und wünscht es deshalb auch mehr als
606 57| zeitlichen Gütern, denn die würden viele von den Predigern
607 50| Erpressungsmethoden der Ablaßprediger wüßte, sähe er lieber die Peterskirche
608 12| 12. Früher wurden die kirchlichen Bußstrafen
609 57| Offenbar besteht er nicht in zeitlichen Gütern, denn die würden
610 45| sondern handelt sich den Zorn Gottes ein. ~
611 72| 72. Aber wer gegen die Zügellosigkeit und Frechheit der Worte
612 88| Erlaß und diese Teilhabe zukommen ließe? ~
613 18| können oder in dem die Liebe zunehmen kann. ~
614 83| dafür gemacht worden sind, zurück oder gestattet ihre Rückgabe,
615 18| daß sie sich außerhalb des Zustandes befinden, in dem sie Verdienste
616 69| Ablasses mit aller Ehrerbietung zuzulassen. ~
617 26| auf dem Wege der Fürbitte zuzuwenden. ~
618 24| 24. Deswegen wird zwangsläufig ein Großteil des Volkes
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