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Wort des Buddha

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  • VIERTE WAHRHEIT
    • 1. Rechte Erkenntnis (sammá-ditthi)
      • 54
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54

M.63

UNNÜTZE SPEKULATIONEN

Sollte da nun einer also sprechen: ,Nicht eher will ich unter dem Erhabenen das heilige Leben führen, bevor mir der Erhabene nicht erklärt hat, ob die Welt ewig ist oder zeitlich, endlich oder unendlich, ob Leib und Leben identisch sind oder etwas Verschiedenes, ob der Vollendete nach dem Tode fortbesteht oder nicht.', so möchte ein solcher sterben, bevor der Erhabene alle diese Fragen beantwortet hat. Es ist genau so, als ob ein Mann von einem vergifteten Pfeile getroffen wäre und seine Freunde, Gefährten und Verwandten ließen einen Wundarzt kommen, der Mann aber spräche: ,Nicht will ich mir diesen Pfeil entfernen lassen, bis ich nicht weiß, wer der Mann ist, der mich verwundet hat, ob er Adeliger, Priester, Bürger oder Knecht ist, wie er heißt, von was für einer Familie er stammt, ob er groß, klein oder von mittlerer Gestalt ist'. Wahrlich, nicht könnte ein solcher alles das erfahren, wohl aber würde er vorher weg sterben.

Snp.592

Wer daher nach seinem eigenen Wohl trachtet, sollte diesen Pfeil herausziehen, diesen Pfeil des Jammers, der Klagen und der Trübsal.

M.63

Ob da nämlich die Ansicht besteht oder nicht besteht, daß die Welt ewig ist oder zeitlich, endlich oder unendlich, usw., sicher bestehen Geburt, Alter, Sterben, Sorge, Jammer, Schmerz, Trübsal und Verzweiflung, deren Vernichtung schon bei Lebzeiten ich euch verkünde.




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