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Wort des Buddha IntraText CT - Text |
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55 Da ist einer ein unwissender Weltling, ohne Achtung vor edlen Menschen, ohne Kenntnis der edlen Lehre, ohne Zügelung darin, ohne Achtung vor guten Menschen, ohne Achtung vor ihrer Lehre, ohne Zügelung darin. Und sein Geist ist gefesselt und beherrscht von Persönlichkeits-Glauben (sakkáya-ditthi), Zweifelsucht (vicikicchá), Hang an äußeren Regeln und Riten (sílabbata-parámása), Sinnengier (kama-rága) und Groll (vyápáda) und wie man sich von diesen aufgestiegenen Dingen befreien kann, das weiß er nicht der Wirklichkeit gemäß. Ihm, der diese Dinge nicht überwunden hat, werden sie zu niederen Fesseln.
Der Persönlichkeitsglaube (sakkáya-ditthi = atta-váda) mag sich äußern als 1. Ewigkeits-Glaube (sassata- oder bhava-ditthi), d. i. der Glaube, daß das Ich nach dem Tode fortbesteht; 2. Selbstvernichtungs-Glaube (uccheda- oder vibhava-ditthi) d. i. der Glaube, daß das Ich beim Tode vernichtet wird.
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