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2. Was da aber bei einem, der mit heiligem, ungetrübtem Herzen auf dem
heiligen Pfade verweilt und den heiligen Pfad entfaltet, an Gedanke besteht, an
Gedankenfassung, Denken, Beobachtung und Gerichtet sein der Gedanken, an
Zielbewußtsein des Geistes, an sprachlicher Tätigkeit (des Geistes, vací-sankhára):
das ist eine rechte Gesinnung, die edel ist, triebfrei, überweltlich und zum
edlen Pfade gehört.
VON DREI DINGEN BEGLEITET
Wenn man nun verkehrte Gesinnung als verkehrt und rechte Gesinnung als recht
erkennt, so hat man rechte Erkenntnis (sammá-ditthi). Während man sich
aber bemüht, die verkehrte Gesinnung zu überwinden und die rechte Gesinnung zu
erwecken, zu einer solchen Zeit übt man rechte Anstrengung (sammá-váyáma)
Während man aber voll Achtsamkeit die verkehrte Gesinnung überwindet und die
rechte Gesinnung erweckt, zu einer solchen Zeit übt man rechte Achtsamkeit (sammá-sati).
Somit gibt es drei Dinge, die die rechte Gesinnung begleiten und ihr folgen,
nämlich: rechte Erkenntnis, rechte Anstrengung und rechte Achtsamkeit.
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