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Wort des Buddha

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  • VIERTE WAHRHEIT
    • 7. Rechte Achtsamkeit (sammá-sati)
      • 112
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2. Betrachtung der Gefühle (vedanánupassaná)

D. 22

Wie aber verweilt der Mönch in der Betrachtung der Gefühle? Empfindet da der Mönch ein angenehmes Gefühl, so weiß er: Ich empfinde ein angenehmes Gefühl'; empfindet er ein unangenehmes Gefühl, so weiß er: ‚Ich empfinde ein unangenehmes Gefühl'; empfindet

er ein weder angenehmes noch unangenehmes Gefühl, so weiß er: Ich empfinde ein weder angenehmes noch unangenehmes Gefühl'. Empfindet er ein sinnlich angenehmes Gefühl, 'so weiß er: Ich empfinde ein sinnlich angenehmes Gefühl'; empfindet er ein übersinnlich angenehmes Gefühl, so weiß er: Ich empfinde ein übersinnlich angenehmes Gefühl'; empfindet er ein sinnlich unangenehmes Gefühl, so weiß er: Ich empfinde ein sinnlich unangenehmes Gefühl'; empfindet er ein übersinnlich unangenehmes Gefühl, so weiß er: Ich empfinde ein übersinnlich unangenehmes Gefühl'; empfindet er ein sinnlich weder angenehmes noch unangenehmes Gefühl, so weiß er: 'Ich empfinde ein sinnlich weder angenehmes noch unangenehmes Gefühl'; empfindet er ein übersinnlich weder angenehmes noch unangenehmes Gefühl, so weiß er: ,Ich empfinde ein übersinnlich weder angenehmes noch unangenehmes Gefühl'.

Nach dem Abhidhamma mögen bloß das körperliche und das geistige Gefühl angenehm oder unangenehm sein während die mit Sehen, Hören, Riechen und Schmecken verbundenen Gefühle stets indifferent sind.

 

So betrachtet der Mönch die eigenen Gefühle, betrachtet die fremden Gefühle, betrachtet beiderlei Gefühle. Er betrachtet bei den Gefühlen das Entstehen, das Vergehen, das Entstehen und Vergehen. ,Gefühle sind da', diese Achtsamkeit ist in ihm gegenwärtig, soweit sie eben zur Erkenntnis und Klarheit dient; und unabhängig lebt er, und an nichts in der Welt haftet er. So verweilt der Mönch in der Betrachtung der Gefühle.

 

Der Jünger weiß genau, daß der Ausdruck, ‚Ich fühle' nur als konventionelle Ausdrucksweise Geltung hat, im höchsten Sinne jedoch kein Wesen oder Individuum da ist, das das Gefühl empfindet. (Komm.)




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