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4. Betrachtung der Geistobjekte (dhammanupassaná)
Wie aber verweilt der Mönch in der Betrachtung der Geistobjekte?
FÜNF HEMMUNGEN
Da verweilt der Mönch in der Betrachtung der als Geistobjekte geltenden fünf
Hemmungen (nívarana). Er weiß, wenn Sinnengier (kámacchanda)
in ihm ist: ,In mir ist Sinnengier'; er weiß, wenn keine Sinnengier in ihm ist:
,In mir ist keine Sinnengier'; er weiß, wie die noch nicht aufgestiegene
Sinnengier zum Entstehen kommt, wie die aufgestiegene Sinnengier überwunden
wird und wie die überwundene Sinnengier künftig nicht mehr aufsteigt. Er weiß,
wenn Übelwollen (vyápáda) in ihm ist . . . wenn Starrheit und Mattheit
(thína-middha) in ihm ist . . . wenn Aufgeregtheit und Gewissensunruhe
(uddhacca-kukkucca) in ihm ist. . . wenn Zweifelsucht (vicikicchá)
in ihm ist: ,In mir ist Zweifelsucht', er weiß, wenn keine Zweifelsucht in ihm
ist: ,In mir ist keine Zweifelsucht'. Er weiß, wie die noch nicht aufgestiegene
Zweifelsucht zum Entstehen kommt, wie die aufgestiegene Zweifelsucht überwunden
wird und wie die überwundene Zweifelsucht künftig nicht mehr aufsteigt.
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