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Wie aber bringen die vier Grundlagen der Achtsamkeit die sieben
Erleuchtungsglieder (bojjhanga) zustande?
1. Zu einer Zeit, wo der Mönch in der Betrachtung des Körpers, der Gefühle,
des Geistes und der Geistobjekte verweilt, zu einer solchen Zeit ist seine
Achtsamkeit gegenwärtig, ungestört. Zu einer Zeit aber, wo im Mönche die
Achtsamkeit gegenwärtig ist und ungestört, da ist er mit dem Erleuchtungsglied
der Achtsamkeit (sati-sambojjhanga) ausgestattet, da pflegt er dieses
Erleuchtungsglied, da bringt er es zur vollen Entfaltung.
2. Solcherart aber achtsam verweilend ergründet, erforscht und erwägt er mit
Einsicht das Gesetz ... Zu einer solchen Zeit ist er mit dem Erleuchtungsglied
der Wahrheitserforschung (dhamma-vicaya-sambojjhanga) ausgestattet...
3. Solcherart aber das Gesetz mit Einsicht ergründend ist seine Willenskraft
aufgerichtet, ungebeugt ... zu einer solchen Zeit ist er mit dem
Erleuchtungsglied der Willenskraft (viriya-sambojjhanga) ausgestattet
. . .
4. Bei aufgerichteter Willenskraft aber steigt ihm die der Sinnlichkeit
entrückte Verzückung auf ... zu einr solchen Zeit ist er mit dem
Erleuchtungsglied der Verzückung (píti-sambojjhanga) ausgestattet . .
.
5. In dem geistig Verzückten aber stillen sich Geist und Bewußtsein . . . zu
einer solchen Zeit ist er mit dem Erleuchtungsglied der Gestilltheit (passaddhi-sambojjhanga)
ausgestattet...
6. In dem geistig Gestillten aber, dem Glücklichen, sammelt sich der Geist
... zu einer solchen Zeit ist er mit dem Erleuchtungsglied der Sammlung (samádhi-sambojjhanga)
ausgestattet . . .
7. Gegen den also gesammelten Geist verhält er sich gleichmütig ... zu einer
solchen Zeit ist er mit dem Erleuchtungsglied des Gleichmutes (upekkhú-sambojjhanga)
ausgestattet...
Auf diese Weise entfaltet und häufig gepflegt bringen die vier Grundlagen
der Achtsamkeit die sieben Erleuchtungsglieder zustande.
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