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Im Vis. werden vierzig Meditationsobjekte (kammatthána)
genannt, durch welche die folgenden Vertiefungen, bzw. Konzentrationsstufen,
gewonnen werden können:
Alle vier Vertiefungen: durch die Betrachtung von Ein- und Ausatmung
(s. Vis. VIII, 3), die 10 Kasina-Übungen (s. B.Wtb.) und die Betrachtung des
Gleichmuts (die 4. Brahmavihára-Übung; s. Vis.IX, 4) die ersten drei
Vertiefungen: durch die Entfaltung von Güte, Mitleid und Mitfreude (die ersten
drei Brahmavihára-Übungen; s. Vis. IX, 1-3) die erste Vertiefung durch die 10
Ekelobjekte (Vis. VI) und die Körperbetrachtung (Vis. VIII, 2); die
»angrenzende Sammlung« (upacára-samádhi): durch die Betrachtung über
den Buddha, die Lehre, die Jüngergemeinde, die Sittlichkeit, die Freigebigkeit,
den Frieden und über den Tod (Vis. VI, VII); die Betrachtung des Ekels der
Nahrung (Vis. XI, 1); die Analyse der vier Elemente (Vis. IX, 2); die vier
unkörperlichen Vertiefungen (arupa-jjhána oder áruppa), die,
auf der vierten Vertiefung basierend, nach ihren folgenden Objekten benannt
werden: Gebiet der Raumunendlichkeit, der Bewußtseinsunendlichkeit, der
Nichtsheit, der Weder-Wahrnehmung-noch-Nichtwahrnehmung. Von einer Behandlung
dieser vier unkörperlichen Vertiefungen wurde hier abgesehen; s. Vis. X. Das
gesamte Gebiet der Sammlung und Meditation wird behandelt in Vis. III—XIII.
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