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KÖRPERLICHKEITS-GRUPPE
M. 28
Was ist nun, ihr Jünger, die
Körperlichkeits-Gruppe (rupa-kkhandha)? Es sind die vier (materiellen)
Elemente und die davon abhängige Körperlichkeit.
VIER ELEMENTE
Was aber sind die vier Elemente?
Es sind dies
Die vier Elemente (dhátu
oder mahá-bhúta) —in Pali pathaví-dhátu, ápo-dhátu, tejo-dhátu,
váyo-dhátu—sind aufzufassen als die Grundeigenschaften der Materie,
die mit wechselnden Übergewicht, in jedem materiellen Gebilde auftreten. Dem
Abhidhamma zufolge sind sie zu verstehen als die Elemente der Ausdehnung (oder
Härte) der Kohäsion, der Temperatur im Allgemeinen, der Vibration (oder
Bewegung).
Als die von diesen vier
Elementen abhängige Körperlichkeit (upádáya rupa oder upádá-rupa)
gelten im Abhidhamma die folgenden 24 körperlichen Phänomene: Seh-, Hör-,
Riech-, Schmeck- und Körperorgan. Seh-, Hör-, Riech- und Schmeckobjekt;
Männlichkeit, Weiblichkeit, Vitalität, physische Grundlage des Denkens (s. B.
Wtb.: hadaya-vatthu), körperliche Äußerung, sprachliche
Äußerung, Raumbegrenzung, Leichtigkeit, Geschmeidigkeit, Anpassungsfähigkeit,
Wachstum, Kontinuität Verfall, Vergänglichkeit, stoffliche Nahrung.
Das in körperlichen
Eindrücken bestehende körperliche Berührungsobjekt (photthabba) wird
hier nicht gesondert genannt, da es identisch ist mit dem Festen, Hitze- und
Wind-Element; diese sind erkennbar durch Empfindung von Druck, Kälte, Hitze,
Schmerz usw.
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