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BEWUSSTSEINS-GRUPPE (viññána-kkhandha)
S.22.56
Was nun, ihr Jünger, ist das
Bewußtsein? Diese sechs Bewußtseins-Klassen gibt es:
Das, ihr Jünger, nennt man Bewußtsein.
M.28
BEDINGTE ENTSTEHUNG DES
BEWUSSTSEINS
Ist das eigene Auge wohl,
unversehrt, es fallen aber die äußeren Sehobjekte nicht in den Gesichtskreis
und es findet kein Aufeinanderwirken statt, so kommt es zu keiner Bildung des
betreffenden Bewußtseins-Aspektes. Oder aber, wenn das eigene Auge unversehrt
ist und die äußeren Sehobjekte in den Gesichtskreis fallen, doch es findet kein
Aufeinanderwirken statt, so kommt es auch dann noch zu keiner Bildung des
entsprechenden Bewußtseins-Aspektes. Ist aber das eigene Auge unversehrt, die
äußeren Sehobjekte fallen in den Gesichtskreis, und es findet ein
Aufeinanderwirken statt, dann kommt es zur Bildung des entsprechenden
Bewußtseins-Aspektes.
M.38
Bedingt entstanden ist das
Bewußtsein (viññána), und ohne die Bedingungen kommt es nicht zu
seiner Entstehung. Eben nach der Bedingung, durch die das Bewußtsein jedesmal
zum Entstehen kommt, danach wird es benannt. Bewußtsein, das durch Sehorgan und
Sehobjekt bedingt entsteht, nennt man Seh-Bewußtsein. (Und so ist es mit Hör-,
Riech-, Schmeck- und Körper-Bewußtsein.) Bewußtsein, das durch Geist und
Geistobjekte (dhamma) bedingt entsteht, nennt man Geist-Bewußtsein.
M.28
Was bei solcher Gelegenheit an
Körperlichkeit (rupa) besteht, das gehört zur Anhaftungsgruppe
Körperlichkeit; was da an Gefühl (vedaná) besteht, zur Anhaftungsgruppe
Gefühl; was da an Wahrnehmung (saññá) besteht, zur Anhaftungsgruppe
Wahrnehmung; was da an Geistformationen (sankhára) besteht, zur
Anhaftungsgruppe Geistformationen; was da an Bewußtsein (viññána)
besteht, zur Anhaftungsgruppe Bewußtsein.
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