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Wort des Buddha

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  • DRITTE WAHRHEIT
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A.VI.55

UNERSCHÜTTERLICHKEIT

Selbst wenn dem also geisterlösten Mönch außerordentlich erhabene, übermächtige sichtbare Formen in den Gesichtskreis treten —hörbare Töne in den Hörkreis treten—riechbare Düfte in den Riechkreis treten — schmeckbare Säfte in den Schmeckkreis treten — körperliche Eindrücke in den Körperempfindungskreis treten—Geistobjekte in den geistigen Kreis treten, so vermögen diese seinen Geist nicht mehr zu fesseln. Sein Geist bleibt unberührt, gefestigt, unerschütterlich, und er erkennt in diesem allem die Vergänglichkeit.

Gleichwie ein Fels aus einem Stück

Vom Sturme nicht erschüttert wird:

So können weder Form noch Ton,

Noch Duft, noch Saft, noch Tastgefühl,

Nichts Liebliches, nichts Widriges

Erschüttern je den Heiligen.

Gefestigt ist sein Geist, erlöst.

Vernichtung schaut er überall.

 

A.III.32

Wer vor nichts in dieser Welt erzittert

Und das Gute wie das Böse kennt,

Stillgeworden, wutlos, leidlos, wunschlos,

Der ist Alter und Geburt entflohn.




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