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Wort des Buddha

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  • Die Verwirklichung des Achtfachen Pfades im Entwicklungsgang des Jüngers
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SITTLICHKEIT (3.—5. Stufe) (síla)

Also ein hausloser Mönch geworden, erfüllt er die Lebensregeln der Mönche. Er verwirft das Töten, steht ab vom Töten. Stock und Schwert verwerfend, ist er von Zartgefühl und Liebe erfüllt; zu allen Wesen und Geschöpfen empfindet er Güte und Wohlwollen. —Das Stehlen verwirft er, nicht Gegebenes eignet er sich nicht an; nur das Gegebene nehmend, das Gegebene abwartend, bleibt er ehrlich und lauter im Herzen. — Die Unkeuschheit verwirft er, von Unkeuschheit steht er ab, keusch und entsagend lebt er, steht ab vom Geschlechtsverkehr, dem gemeinen. — Er verwirft das Lügen, vom Lügen steht er ab. Die Wahrheit spricht er, der Wahrheit ist er verbunden, der Wahrheit ist er getreu, vertrauenswürdig, kein Betrüger der Welt. —Zwischenträgerei verwirft er, von Zwischenträgerei steht er ab. Was er hier gehört hat, erzählt er dort nicht wieder, um jene zu entzweien; und was er dort gehört hat, erzählt er hier nicht wieder, um diese zu entzweien. So einigt er Entzweite, festigt Verbundene. Eintracht liebt er, an Eintracht findet er Freude und Gefallen, Eintracht fördernde Worte spricht er. — Rohe Rede verwirft er, von roher Rede steht er ab. Worte, die frei sind von Bosheit, dem Ohre wohltuend, liebreich, zum Herzen dringend, höflich, vielen lieb und angenehm, solche Worte spricht er. — Törichtes Geschwätz verwirft er, von törichtem Geschwätz steht er ab. Zur rechten Zeit spricht er, den Tatsachen und dem Sinne gemäß, spricht über die Lehre und über die Zucht; seine Rede ist gehaltvoll, gelegentlich mit Gleichnissen geschmückt, gemessen und zweckdienlich.

Er meidet die Zerstörung von Keim- und Pflanzenleben. Nur zu einer Tageszeit (d. i. bis mittags) nimmt er Nahrung zu sich, und des Nachts bleibt er nüchtern des unzeitigen Essens enthält er sich. Er meidet Tanz Gesang, Musik und den Besuch von Schaustellungen, er verwirft Blumenkränze, Wohlgerüche, Salben, sowie jederart Schmuck, Zierrat und Schönheitsmittel. Hohe und üppige Betten benutzt er nicht. Vom Annehmen von Gold und Silber steht er ab. Rohes Getreide und rohes Fleisch nimmt er nicht an. Frauen und Mädchen nimmt er nicht an. Er besitzt keine Diener und Dienerinnen, keine Ziegen, Schafe, Hühner, Schweine, Elefanten, Rinder oder Pferde, keinen Grund und Boden. Er übernimmt keine Aufträge, tut keine Botendienste. Von Kauf und Verkauf hält er sich fern. Er hat nichts zu schaffen mit falschem Maß, Metall und Gewicht. Die schiefen Wege der Bestechung, Täuschung und Betrügerei vermeidet er. Stechen, Schlagen, Binden Überfallen, Plündern und Vergewaltigen liegen ihm fern.

Er begnügt sich mit dem Gewande, das seinen Körper schützt, mit der Almosenspeise, womit er sein Leben fristet. Wohin er auch immer zieht, damit eben versehen geht er, genau so wie ein beschwingter Vogel stets seine Flügel mit sich trägt.

Durch die Befolgung dieser edlen Sittensatzung empfindet er in seinem Innern ein untadeliges Glück.




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